R. R. Alval - Homo sapiens movere ~ geschehen

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Homo sapiens movere ~ geschehen: краткое содержание, описание и аннотация

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~~~Die Vorgeschichte zu den Homo sapiens movere!~~~
Chantalle möchte nur ihren Geburtstag feiern. Doch alles kommt anders. Zusammen mit Freunden und Familie beginnt für sie ein Wettlauf um Überleben.
Eine Umwälzung beginnt, wie sie sich kein Mensch hat vorstellen können. Nicht alle werden es schaffen. Denn die movere sind nicht die Monster, als die die Regierung sie verkaufen wollte. Die echten Monster sind in Wirklichkeit um einiges schlimmer!
~~~Die Zeit der Revolutionen und den Jahren dazwischen tagebuchartig auf ein Buch reduziert!~~~

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Was war mit der Leitplanke und dem Zaun? Wollte er das Motorrad drüber heben? Drüber werfen? Eine andere Möglichkeit gab es nämlich nicht.

Zum Anfang der Leitplanke zu laufen war irrsinnig. Undurchdringliches Gebüsch schmiegte sich dicht an das Metall. Und das Motorrad wog grob geschätzt etwas über hundert Kilo. Wenn er das anheben konnte, bekäme er von mir einen Orden. Und wahrscheinlich auch einen Hexenschuss. „Ich wünschte, Lucy wäre hier.“ Er schloss fest die Augen. Schluckte. Ballte seine Hände zu Fäusten. Schüttelte den Kopf. „Lucy? Die kann das Motorrad auch nicht anheben.“ Sein Blick verunsicherte mich.

Dann nickte er langsam.

Sehr langsam.

„Lucy hätte es Kraft ihrer Gedanken auf die andere Seite befördern können. Sie ist eine movere .“ Mein Mund klappte auf. Das musste eine Lüge sein. Lucy war keine movere . Das hätte sie mir gesagt. „Hätte sie das?“

Verblüfft schaute ich zu ihm auf.

Er stand plötzlich sehr dicht vor mir. Mit meinen 1,65 war ich nicht unbedingt die Größte. Ich reichte ihm kaum bis zur Schulter. Alles, was ich jedoch im Augenblick wahrnahm, waren seine blauen Augen. Ritterspornblau. „Ich kann keine Gedanken lesen, falls du dich das fragst. Aber dein Gesichtsausdruck spricht Bände.“ Ich nickte. Um beides zu bestätigen. Irgendwie. „Auch ich bin ein movere .“

Unwillkürlich trat ich einen Schritt zurück. Noch einen. Er lächelte schief. Schnaubte. „Angst?“ Sollte ich die nicht haben? Vermutlich hatte er Lucy nur aufgeführt, damit ich mich jetzt sicher fühlte. Pah! „Ich kenne dich schließlich kaum.“ Roy schnalzte mit der Zunge. „Immerhin gut genug, um mich aus der Stadt mitzunehmen.“ Da war etwas dran. Nur hatte ich zu dem Zeitpunkt noch geglaubt, er sei ein normaler Mensch. Keine… potentielle Bestie. „Warum bist du nicht in Gewahrsam?“ Sein Blick war vernichtend. „Gewahrsam? Bist du so naiv, Chantalle? Movere werden nicht verwahrt. Sie werden vernichtet.“ Stirnrunzelnd widersprach ich ihm. „Nur die Gefährlichen.“ Sein Lachen klang laut in der kargen Stille. „Und wer beurteilt das? Nach welchen Kriterien?“ Erneut schüttelte Roy den Kopf. „Nein Chantalle. Sie beseitigen alle. Ich habe es gesehen. Sie entledigen sich ganzer Familien, nur weil einer davon anders ist. Sogar Babys.“ Er schloss den Mund. Sein Blick glitt in die Ferne. Seinen Kiefer presste er fest aufeinander.

Mein Mund klappte auf und wieder zu. Mir fehlten die Argumente.

Möglich, dass er log. Aber was, wenn er die Wahrheit sagte? „Wir movere sind im Moment nicht das Problem. Hast du die Dinger gesehen? Manche unmenschlich schön, andere als wären sie halb Tier halb Mensch?“ Hatte ich. Und ich hatte keine Erklärung dafür. „Ich möchte fast behaupten es sind Werwölfe oder sowas.“ Roy fuhr sich mit beiden Händen übers Gesicht und über die kurzen, blonden Haare. Dann sah er wieder zu mir. „Also: Irgendeinen Plan, wie wir das Gefährt den Graben hinunter und drüben wieder hinauf bekommen?“ Ich zuckte mit den Schultern und schob die Augenbrauen fragend über meine gesamte Stirn. Hätte mein Haaransatz sie nicht gebremst, wären sie bestimmt bis in mein Genick gerutscht. „Schieben?“ Roy sah auf das Motorrad. Zu mir. Dann stieg er über die Leitplanke und inspizierte den Graben genauer. Bückte sich. Studierte die Beschaffenheit. „Trocken. Könnte klappen. Könnte aber auch schief gehen. Ist aber alles ziemlich zugewachsen. Blockiert es, wenn der Motor aus ist?“ Ich verneinte. „Die Bremsen auch nicht?“ Ich verzog den Mund. „Weiß ich nicht.“

„Mist. Mit älteren Modellen und Crossmaschinen kenne ich mich aus. Diese neuartigen Dinger…“ Er holte tief Luft. „Äh… und die Leitplanken? Willst du das etwa drüber heben?“ Er lachte leise. „Ich fühle mich geehrt, dass du mir solche Kraft zutraust. Aber nein, dafür habe ich eine andere Lösung.“ Abwartend sah er mich an.

Fast, als verlange er Stillschweigen von mir.

Dann ging er zügig zur Leitplanke. Legte beide Hände darauf; in einem Abstand von geschätzt anderthalb Metern. Das Metall an seiner linken Hand lief weiß an. Das an seiner rechten begann rot zu glühen.

Mein Mund klappte schon wieder auf. Langsam wurde das zur Gewohnheit. Ich war doch kein Karpfen, verdammt! Obendrein entfuhr mir ein Laut des Erschreckens. Möglicherweise auch des Erstaunens.

Immerhin hatte er mich vorhin mit eben diesen Händen festgehalten.

Die Leitplanke zu seiner linken knackte. Die zur rechten begann zu tropfen. Und dann war sie weg. Abgefallen!

Mit den Füßen trat er das Stück Metall zur Seite. „Beeindruckend, hm?“ Ich äußerte mich nicht. „Ach komm schon. Gib es zu. Ein bisschen bist du neidisch.“ Vielleicht. Würde ich nie im Leben zugeben.

Also zuckte ich lediglich mit den Schultern.

Unsere Unterhaltung verlief leise. Wir wollten keine Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Nur aus diesem Grund vernahm ich das leise Knacken seitlich von mir. Roy hörte es auch. Ruckartig flogen unsere Köpfe herum. Ich sah nichts. Hörte auch nichts mehr. Roy deutete mit der Hand zum Motorrad. Mit dem Kopf nickte er zum Graben. „Ich halte es vorn. Sollte ich wegrutschen, versuch es von hinten zu stützen. Drüben wieder rauf müssen wir beide nach vorn und schieben.“ Ich nickte zustimmend. Das Risiko, dass einer von hinten schob und das Gewicht des Motorrads uns zurück zog, war extrem hoch. Derjenige hinter dem Krad hätte das Nachsehen. Sichtlich mühelos gelang es Roy das Motorrad den Graben hinunter zu bringen. Bei einer Tiefe von zwei Metern eine Meisterleistung. Besonders da die Böschung eine beachtliche Neigung aufwies. Unten stand das Krad leicht schräg. Die Idee, quer zum Graben auf der anderen Seite hinauf zu fahren, verwarf ich noch ehe ich sie aussprach. Genau wie der hinter uns liegende Abhang war sie zu überwuchert. Roy gab mir ein Zeichen, dass ich zu ihm an den Lenker kam. Auf drei schoben wir.

Verflixt!

Das Ding war scheiße schwer. Ich hatte das Gefühl mich gegen einen Baum zu stemmen. Dabei kamen wir ein paar winzige Zentimeter voran. „Ein Seil hast du zufällig keins dabei, oder?“ Zweifelnd zog ich meine Augenbrauen in die Höhe.

Woher hätte ich wissen sollen, dass die verfickte Straße weg war?

„Du sagst, du kennst dich mit alten Maschinen aus. Könntest du bei der hier mit ein wenig Fingerspitzengefühl ebenso gut agieren?“ Konnte er überhaupt fahren? Roys Stirnrunzeln war irgendwie… Nein! Es war nicht sexy.

Er war der Freund… der Exfreund meiner Freundin. Meiner… hoffentlich irgendwo sicheren Freundin.

Schnell stopfte ich den Gedanken in eine Schublade im hintersten Teil meines Gehirns. Damit musste ich mich später beschäftigen. „Erster Gang, Standgas. Da kackt sie bestimmt ab. Aber wenn du ein klein wenig Gas gibst…“ Roy nickte. „Ein Versuch kann nicht schaden. Wieviel PS hat das Teil?“ Ich sagte es ihm, was ihn anerkennend pfeifen ließ. „Ordentlich. Einen Tick zuviel Gas und die Lady geht auf die Hinterbeine.“ So sah es aus.

Roy startete.

Legte den Gang ein. Nickte mir zu, so dass ich den Lenker ebenfalls ergriff. Vorsichtig gab er Gas. Es funktionierte. Irgendwie. Trotzdem war es beschwerlich, denn der Untergrund bot nicht genügend Angriffsfläche für die Räder. Wir fluchten zeitgleich. Bissen die Zähne zusammen. Anerkennend musste ich feststellen, dass Roy das Gas selbst unter diesen Umständen genauestens unter Kontrolle hatte. Kein einziges Mal bockte die Maschine. Endlich standen wir wieder auf ebener Fläche. Beide keuchend. Allein hätte ich dieses Hindernis nie und nimmer überwältigen können.

Entschuldige Paps. Aber manchmal ist eine zweite Person durchaus hilfreich.

Trotz der Kälte standen uns Schweißperlen auf der Stirn. „Kannst du notfalls hier fahren?“ Mit ‚hier‘ meinte Roy den schmalen Streifen zwischen Zaun und Abgrund. „Wenn einer von uns die Knie riskieren möchte, klar.“ Ebenso gut hätten wir im Graben fahren können. Nur wurde der weiter hinten von einigen Betonröhren unterbrochen. Durch die passten wir auf keinen Fall hindurch; höchstens gefaltet und gebügelt. Ganz zu schweigen von den auch dort überall wuchernden Minibüschen und Ranken. „Warum?“ Roy nickte kaum wahrnehmbar mit dem Kopf zur Seite. „Wir haben Besuch.“ Ich sah in die Richtung, aus der wir vorhin das Geräusch gehört hatten. Tatsächlich stand dort ein Hund. Ein… sehr großer Hund. Zumindest hoffte ich, dass es einer war. „Sag mir bitte, dass das ein Hund ist.“, flüsterte ich. „Ein Wolf.“ Yippieieh! „Bei uns gibt es keine Wölfe.“ Roy verdrehte die Augen. „Sag mir was Neues, Klugscheißer. Bei uns gibt es auch keine Monster, richtig?“ Ich schluckte.

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