R. R. Alval - Homo sapiens movere ~ geschehen

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~~~Die Vorgeschichte zu den Homo sapiens movere!~~~
Chantalle möchte nur ihren Geburtstag feiern. Doch alles kommt anders. Zusammen mit Freunden und Familie beginnt für sie ein Wettlauf um Überleben.
Eine Umwälzung beginnt, wie sie sich kein Mensch hat vorstellen können. Nicht alle werden es schaffen. Denn die movere sind nicht die Monster, als die die Regierung sie verkaufen wollte. Die echten Monster sind in Wirklichkeit um einiges schlimmer!
~~~Die Zeit der Revolutionen und den Jahren dazwischen tagebuchartig auf ein Buch reduziert!~~~

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„Sie wird dir nichts nützen. Die sind zu schnell.“ Über Paps Gesicht huschte ein kurzes Lächeln. Ein flüchtiger Ausdruck, den ich mir auch eingebildet haben könnte. „Nimm deine Waffe trotzdem mit. Ich weiß, was du kannst. Schließlich war ich dein Lehrmeister.“ Er zwinkerte mir zu, womit er mir mehr Mut gab, als mit irgendwelchen Floskeln. „Handys funktionieren ebenso wenig wie Strom. Das war anscheinend das erste, was die gekappt haben. Wie sie die Handynetze stören, kann ich nur vermuten. Sollten die die Satelliten erwischt haben, hat keiner Nachricht davon geben können.“

Wäre wahrscheinlich auch keinem aufgefallen, wenn so ein Ding ins Meer stürzte. Oder mitten ins Nirgendwo. Sofern sie gerade mit anderweitigem Chaos beschäftigt waren.

„Also keine Möglichkeit miteinander in Kontakt zu treten. Ich lass dich ungern allein gehen. Aber allein dürftest du die besten Chancen haben.“ Verstand ich nur zu gut. Niemand, auf den ich Rücksicht nehmen musste. Allerdings auch niemand, der mir im Ernstfall half. „Noch was…“, er holte tief Luft, „Vermeide offensichtliche Militäreinrichtungen. Wenn ich die wäre, wären diese Stützpunkte mein zweites Ziel.“ Gleich nach der Unterbrechung der Kommunikation. Ich nickte. Hörte auch das, was er nicht sagte. Drückte ihn in einer stummen Umarmung. „Danke Paps.“ Er umarmte mich fest. „Danke mir, indem du überlebst.“ Darauf konnte er sich verlassen. Ich hatte nicht vor ins Gras zu beißen. Er wartete noch, bis ich alles Nötige im Rucksack verstaut hatte und begleitete mich nach unten. Mein Motorrad lag auf der Seite, schien auf den ersten Blick jedoch noch funktionstüchtig. Paps half mir es aufzurichten.

Überall lagen Metallteile, Schutt und Asche. Von anderen Dingen ganz zu schweigen.

Der Himmel – obwohl noch nicht mal drei am Nachmittag – war dunkel. Der Rauch reizte meinen Hals und ließ mich husten. Ich steckte den Schlüssel an, drückte den Zündknopf. Mit einem leisen Röhren erwachte es zum Leben. „Steig auf. Ich bring dich zu Katrin.“

„Negativ. Sieh zu, dass du aus der Stadt verschwindest.“ Paps war im Militärmodus.

Gut.

So musste ich mir weniger Sorgen machen.

Ich setzte den Helm auf, nickte ihm zu und fuhr los, ohne einen Blick zurück zu werfen.

Anfangs kam ich gut voran. Doch es wurde zusehends schwieriger. Einige Stadtteile waren derart verwüstet, dass ich selbst mit dem Motorrad meine Schwierigkeiten hatte. Leichen, Schutt, Dreck, Scherben, Blut. Mehr als einmal schluckte ich. Blinzelte. Ich wollte die Augen verschließen. Nichts mehr sehen. Aber das wäre idiotisch gewesen. Ich mochte Dank Paps Ausbildung in der Lage sein ein Ziel aus weiter Entfernung zu treffen, aber blind fahren gehörte nicht zu meinen Talenten.

Ich war schon mehr als eine Stunde unterwegs und noch immer nicht aus der Stadt heraus. Ein Mann zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Er kam mir bekannt vor. Allerdings bemerkte er mich nicht. Er beugte sich über jemanden. Oder etwas. Ich konnte nicht erkennen, was es war. Vielleicht ein Hund?

Paps Anweisungen fielen mir ein.

Doch ich konnte an dem Mann nicht vorbei fahren. Ich wusste, woher ich ihn kannte. Es war Lucys Freund. R… irgendwas. Als ich fast vor ihm stand, erkannte ich, dass er sich über einen Menschen beugte. Vermutlich eine Frau. Sämtliche Härchen auf meinen Armen richteten sich auf. Aber es war nicht Lucy.

Gott sei Dank.

Der Großteil des Körpers war… nicht mehr vorhanden. Ihre Augen standen weit offen. Blickten ins Leere. Entsetzen und Unglauben waren in ihr Gesicht gemeißelt. Anhand ihrer Ähnlichkeit mit Lucys Freund würde ich darauf tippen, dass es sich um seine Schwester handelte. Ich hielt neben ihm; ließ den Motor laufen. „Hey.“ Wie in Zeitlupe richtete er seinen Blick auf mich. Tränen liefen über seine Wangen. Sein Schmerz war greifbar. Er brauchte einen Moment, dann schien er mich zu erkennen. Nickte. „Chantalle.“ Ich schluckte. Die nächste Frage schmeckte wie Galle. „Wo ist Lucy?“ Seine Lippen zitterten. Geräuschvoll holte er Luft. Zeigte mit dem Arm in die Ferne. Schüttelte den Kopf. „Sag mir, dass es ihr gut geht.“ Flehende Worte, auf die er mit einem verzweifelten Schulterzucken reagierte. „Sie war nicht daheim. Keine Ahnung, wo sie ist. Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber… ich mach mir Sorgen.“

Ich hatte sie nirgends gesehen. War auch schwer zu sagen bei denen, die durch die Straßen wankten. So dreckig wie sie alle waren. Aber sie würde wohl kaum auf die Idee kommen, trotzdem zu mir zu kommen. Oder? Nein, ich hielt sie für klüger. „Da lagen so viele Tote. Himmel… so viele! Einfach abgeschlachtet. Ich bin rüber zu meiner Schwester, hab sie mir geschnappt. Wir sind bis hierher gekommen. Dann…“ Seine Stimme brach. Sein Kehlkopf bewegte sich beim Schlucken. „Es war nur einer. Ich weiß nicht, warum sie sich vor mich gestellt hat… er ist an uns vorbeigerast… ich habe den Ruck gespürt. Sie hat nicht mal geschrien. Und dann war sie weg… ist mir aus den Händen geglitten… es hat ihn nicht gekümmert. Er hat sich nicht umgesehen. Nachgeschaut, ob er uns beide erwischt hat. Als wäre es egal.“ Ich konnte die Fassungslosigkeit, den Schmerz und die Wut fühlen. Aber seine Stimme war absolut tonlos. Als hätte er die nötige Kraft verloren. „Hoffentlich ist Lucy untergetaucht.“ Was sagte es über einen Kerl aus, der sich Sorgen um seine Ex machte? „Steig auf.“ So wie er mich ansah, musste ich wohl außerirdisch sprechen. „Steig auf, verdammt nochmal. Willst du hierbleiben? Dich umbringen lassen?“ Es war vielleicht ein Fehler. Eventuell aber auch ein kalkulierbares Risiko. Er stand auf, warf einen letzten Blick auf die Leiche der Frau und setzte sich hinter mich.

Ich konnte spüren, dass es ihn Überwindung kostete. Dass er seine Schwester nicht so liegenlassen wollte. Doch hatte er – hatten wir – eine andere Wahl? „Festhalten.“ Er klammerte sich an mich. Etwas, was ich bei einem Mann nie erlebt hatte. Zumindest nicht auf dem Motorrad. Die wollten keine Schwäche zeigen. Aber normalerweise weinten sich auch nicht. Und normalerweise starben einem Freunde, Familie, Nachbarn und Bekannte auch nicht – verdammt nochmal – einfach vor den Augen weg.

An einem einzigen , beschissenen, saulangen, nicht enden wollenden Tag.

Begegnungen

Eigentlich hätte ich – hätten wir – in weniger als zwei Stunden bei unserem ‚Bungalow‘ eintreffen müssen. Er lag nur etwa 150 Kilometer südlich der Stadt. Tja, eigentlich würde ich jetzt mit meiner Familie feiern, Geschenke bekommen, bescheuerte Witze hören, Kaffee trinken und Kuchen essen. Leider passierte im Moment das Gegenteil von allem, was mein menschlicher Verstand glauben wollte oder auch nur ansatzweise kapierte. Wir brauchten beinah zwei Stunden, um aus der Stadt herauszukommen. Roy hatte mir dabei ein, zwei hilfreiche Kommentare zugebrüllt. Er kannte ein paar Schleichwege, von denen ich nichts wusste. In den südlichen Stadtteilen kannte ich mich nämlich kaum aus. Leider brachte die Stadtgrenze nicht die erhoffte freie Fahrt. Ich stöhnte, stoppte das Motorrad und machte es aus. Vor uns verlief die Straße.

Theoretisch!

Praktisch war sie verschwunden. Ein Feld aus Asphalttrümmern, die hier und da wie Mahnmale aus dem Boden wuchsen. Ich nahm den Helm ab und drehte mich halb zu meinem Sozius um. „Und jetzt? Irgendeinen Plan?“ Zum Glück konnten wir hier einigermaßen sehen. Es war nicht ganz so dunkel wie in der Stadt. Vermutlich, weil hier keine Gebäude eingestürzt waren. Der Radweg schien noch befahrbar zu sein… soweit ich das sehen konnte. Roy war derselben Ansicht. Wir stiegen beide ab. Begutachteten den Schlamassel. Denn blöderweise lag zwischen der eigentlich vorhandenen Straße und dem Radweg eine Luftlinie von grob geschätzt zehn Metern. Und diese zehn Meter wiesen – neben der verbogenen Leitplanke – einen tiefen Straßengraben und einen knapp zwei Meter hohen Metallzaun auf. „Der Graben ist ein Problem.“, meinte Roy. Der Graben?

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