„Hallo Liebling! Ist das die Überraschung?“, fragte Johannes und nahm die hübsche Türkin in den Arm.
Er legte sich mit ihr in das grüne Gras und schaute sie mit einem leidenschaftlichen Blick an. Ramira lag auf dem Rücken und fuhr mit ihren Händen durch sein Haar. Dabei lächelte sie mit verlangendem Blick.
„Nennen wir es die Vorspeise!“, wisperte sie lasziv in sein Ohr und schob ihre Hand unter seine Hose.
Johannes öffnete den ersten Knopf ihrer Bluse und spürte die Erregung in sich aufsteigen. Schon etwas schwerer atmend, öffnete er den zweiten Knopf.
Auch Ramiras Atem ging bereits stoßweise. Sie schob ihre Hand unter seiner Hose tiefer, bis sie flach auf seinem Hintern lag.
Mit dem dritten Knopf war die Bluse geöffnet. Ramira trug keinen BH! Johannes liebte es, wenn sich ihre Brüste leicht zur Seite neigten, und ihn förmlich einluden. Natürlich wusste das Ramira!
Gierig vergrub Johannes sein Gesicht zwischen ihren Brüsten und liebkoste mit Lippen und Zunge ihre dunklen festen Nippel. Er spürte, wie ihre zärtliche Hand seine geballte Manneskraft umschloss...
Nach einem feurigen Schäferstündchen lagen sie noch eine Weile eng beieinander und dösten. Diese wohlige Wärme und der Geruch des jeweils anderen, man könnte ihn auch als den Duft der Leidenschaft bezeichnen, taten so gut! Langsam glätteten sich wieder die Wogen ihrer Lust. Ihre Herzen rasten nicht mehr so sehr und die Atmung näherte sich wieder seiner normalen Frequenz.
„Das war schön, mein Schatz! Das könnten wir jeden Tag machen!“, hauchte er ihr ins Ohr.
„Das wird ja auf Dauer gewöhnlich.“, hauchte sie zurück und küsste ihn.
„Ich liebe Dich!“
Johannes streichelte ihr liebevoll und zärtlich das Gesicht und ließ noch einmal seine Hand auf eine ihrer Brüste gleiten.
„Ich Dich auch mein Schatz!“
Ramira richtete sich auf und griff nach dem Picknickkorb.
„Komm, lass uns was essen.“
Sie packte ein paar Sandwiches, eine Thermoskanne mit Kaffee, zwei Tassen, ein paar Äpfel und ein kleines Radio aus. Ihre Bluse war noch geöffnet.
Das sieht so sexy aus, ihre kleinen braunen Brüste nur halb von seidenem Stoff verdeckt!
Johannes konnte nicht widerstehen sie zu streicheln.
„Na? Die gefallen Dir, was?“
Ramira schaute lächelnd zu ihrem Mann herüber, während sie Kaffee einschenkte.
Johannes schaltete das Radio ein. Es begannen gerade die Nachrichten.
„ Manila: In der philippinischen Hauptstadt treffen sich heute die Staatsoberhäupter aller muslimischen Staaten um die Verträge zur Bildung einer internationalen Liga islamistischer Staaten zu ratifizieren. Experten sehen darin eine große Gefahr für das weltpolitische Gleichgewicht!“
„Was hältst Du davon, Liebling?“, fragte Ramira.
„Ach Du kennst doch meine Meinung.“, erwiderte Johannes abwinkend. „Die können sich zusammenschließen wie sie wollen. Ich sehe da noch keine Gefahr.“
„Also mir ist nicht ganz wohl bei der Sache! Die Moslems haben doch schon seit Jahrtausenden so einen Hals auf die Christen! Und nun verbünden sie sich auch noch!“
Ramira legte besorgt ihren Kopf an seine Schulter.
„Ach was! Mach Dir mal keine Sorgen! Wir sind doch hier in Deutschland, dem weltoffenen und friedliebenden Deutschland! Was soll denn da schon passieren? Außerdem, wer ist schon so verrückt und greift die mächtige NATO an?“
Villa der Familie Kizmir, Nürnberg, 27. März 2031, 19.00 Uhr
Vor dem Haus der Schwiegereltern kam der graue Geländewagen zum Stehen. Das Haus der Kizmirs war eine prächtige Villa im typischen Stil der Jahrtausendwende, weiß verputzt, mit zwei Etagen und einem anthrazitfarbenen Walmdach. Den Eingang zierten zwei Säulen aus weißem hochpoliertem Marmor. In seinem gesamten Erscheinungsbild erinnerte dieses Haus an eines jener Herrenhäuser dieser Baumwollplantagen in den Südstaaten der USA.
Ramiras Vater war es gelungen mit einem lukrativen Transportunternehmen ein kleines Vermögen zu erwirtschaften, welches ihm und seiner Familie diesen doch recht beachtlichen Wohlstand ermöglichte.
Johannes und Ramira stiegen aus dem Wagen und gingen zur Haustür. Etwas mürrisch und unbehaglich richtete er noch einmal seine Krawatte her und strich das weiße Jackett glatt, welches er über seine Bluejeans trug.
Er hasste Krawatten und Anzüge! Lieber lief er den ganzen Tag in seinem schlabberigen Schafwollpullover herum. In Schlips und Kragen fühlte sich Johannes ständig beengt und unbehaglich! Aber wenigstens gestand ihm Ramira die Jeans zu.
Seine Frau trug an diesem Abend ein atemberaubendes dunkelblaues und hochgeschlossenes Kleid aus schimmerndem Samt, welches sehr eng geschnitten war. Mit jeder Faser unterstrich dieses Kleid Ramiras traumhafte Figur. Es versprühte trotz seiner Hochgeschlossenheit einen entzückenden erotischen Charme.
Aus ihrer mit silbernen Pailletten bedeckten kleinen Handtasche zückte sie ein Taschentuch hervor.
„Du hast da noch was!“, flüsterte sie und wischte über seine Wange.
„Ach Schatz! Bitte!“, raunte Johannes ungehalten und rieb mit seinem Handrücken über die selbe Stelle. „Du bist ja schlimmer als meine Mutter!“
„Sei nicht so schlecht gelaunt!“, ermahnte sie ihren Mann mehr im Scherz. „Versuch wenigstens nicht mit Papa zu streiten!“
Johannes hatte wohl allen Grund mürrisch zu sein. Schließlich war er es doch, der sich mit Schwiegerpapa herum zanken durfte. Ramira drückte seine Hand und schellte an der Tür. Es ertönte wildes Gekläffe und die schweren Schritte eines Mannes waren zu hören. Durch die sich öffnende Tür sprang freudig, wie ein kleines Kind, ein Golden Retriever heraus. Mit wedelndem Schwanz und herum fliegenden Ohren tanzte der Hund förmlich um die beiden Gäste herum.
„Karim!!! Pack dich!!!“, schimpfte ein um die 60 Jahre alter bärtiger und etwas ergrauter Mann.
„Papa!!“, rief Ramira freudig, „Es ist schön dich zu sehen!“
Sie fiel ihrem Vater um den Hals.
„Ja mein Kind! Ich freue mich auch.“, erwiderte der ebenso hoch erfreut und tätschelte freudestrahlend ihren Rücken.
Als er sich jedoch Johannes zuwandte, schmälerte sich sein Lachen ein wenig. Er betrachtete seinen Schwiegersohn einen Moment von oben bis unten und reichte ihm schließlich doch freundschaftlich beide Hände, um damit Johannes seine rechte Hand zu ergreifen. So war es bei muslimischen Familien üblich und galt als Zeichen dafür, dass man seinen Gast mit offenen Armen und freundschaftlich willkommen heißt, ohne dabei den respektvollen Abstand zu verletzen.
„Johannes! Sei willkommen in meinem Haus!“
„Guten Tag Ibrahim! Ich freue mich über Eure Einladung.“, erwiderte Johannes höflich und setzte ein Lächeln auf.
„Kommt doch rein!“
Ibrahim wies mit seiner Hand ins Haus. Ramira und Johannes zogen, wie es ebenfalls in muslimischen Familien Sitte war, die Schuhe aus und betraten den Hausflur. Das Haus war hell eingerichtet. Weißer Marmorboden, farbenfrohe Gemälde an den Wänden und antike Flurmöbel aus Eichenholz rundeten das Ensemble geschmackvoll ab.
Ibrahim geleitete seine Gäste ins Wohnzimmer. Karim, der Hund, schwänzelte aufgeregt um die Füße der Gäste umher und bettelte mit Nachdruck um ein paar Streicheleinheiten.
„Ich würde mal sagen, aus Dir wird in diesem Leben auch kein vernünftiger Wachhund mehr!“, lästerte Johannes ein wenig und bescherte schließlich dem Hund die lang ersehnte Streicheleinheit, indem er ihm ein wenig hinter dem Ohr kraulte.
Sogleich beruhigte sich der Hund ein wenig und belagerte die Gäste nicht mehr ganz so extrem.
Das Wohnzimmer, in welches Ibrahim nun seine Gäste geleitete, glich schon eher einem Saal mit wertvollen Perserteppichen auf dem Boden, einem riesigen Esstisch und einer gewaltigen weißen Couchgarnitur aus Leder in der Mitte des Raumes. In einer Ecke prasselte ein wuchtiger Kamin, gemauert aus Natursteinen und rustikal gebrannten Ziegeln. Die Ziegelsteine bildeten einen Sims auf dem eingerahmte Bilder der Kinder standen. Große Fenster überfluteten den Raum am Tage mit Sonnenlicht.
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