Michael Rot - Die Nobelpreisträger

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Rot - Die Nobelpreisträger» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Nobelpreisträger: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Nobelpreisträger»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Sie werden glauben, du hieltest dich für etwas Besseres", sagte Peer.
"Aber ich bin etwas Besseres", antwortete Lein.
Lein Olerson war überzeugt, eine der größten Fragen der Menschheit geklärt zu haben, auch wenn die Fachwelt das nicht anerkennen wollte. Die täglichen Gespräche mit seinem Zwillingsbruder Peer, mit dem er mehr oder weniger unfreiwillig zusammenlebte, brachten ihn schließlich auf den zündenden Gedanken. Aber würde Peer seinen Bruder auch bei illegalen Machenschaften unterstützen, oder würde Lein am Ende sogar sein gleichgültiger Umgang mit Frauen zum Verhängnis werden?
"Du hast versprochen, gleich wieder zu gehen,"
"Diesmal habe ich gelogen."
Henri Duritels hatte immer gewusst, dass er nicht hätte Arzt werden sollen. Aber als er 2028 dank seiner einflussreichen zum Forschungsleiter für neue Antibiotika aufgestiegen war, konnte er seine Tätigkeit als Oberarzt endlich an den Nagel hängen. Und obwohl er auch mit der neuen Aufgabe überfordert war, stellten sich dank seiner Mitarbeiter bald wesentliche Erfolge ein. Aber würde er sich mit diesen Abhängigkeiten abfinden, oder konnten in dem schüchternen, depressiven Mann plötzlich ungeahnte Kräfte erwachen?
Fünf Jahre Zusammenarbeit waren mit einem Tastendruck ausgelöscht.
Der junge Inder Tarun Gupta hatte seine Hackerkarriere eigentlich schon aufgeben wollen, als er Ende 2033 verhaftet wurde und nun entscheiden mußte, ob er lieber ins Gefängnis gehen sollte, oder stattdessen für die Polizei den weltweit meistgesuchten Hacker cr2 zur Strecken bringen.
Wer aber war cr2, und was trieb ihn an, weltweit in sensible Systeme einzudringen? Und würde Tarun ihn enttarnen, oder war das gar nicht möglich, weil …
"Bist du Gott?"
"Wenn du es sagst!"
… sich im Dezember 2035 alle Handlungsstränge in einem einzigen explosiven Moment vereinigten?
Würden die Überwachungskameras sein Gesicht als das eines Nobelpreisträgers erkennen, fragte sich Lein.

Die Nobelpreisträger — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Nobelpreisträger», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Tübingen war für ihn nur zweite Wahl gewesen. Viel lieber hätte er am Aleido-Projekt mitgearbeitet. Dort hätte er sich weit größere Chancen ausgerechnet, jemand von seiner Theorie zu überzeugen und so vielleicht sein Experiment durchführen zu können. Der längste Teilchenbeschleuniger der Welt zwischen den Aleuten und Hokkaido war seit zwei Jahren in Betrieb, aber Lein hatte sich bereits zu Beginn der Planung im Jahr 2019 beworben. Ihm war nicht klar, ob sie seine Arbeiten nicht gelesen hatten oder ihn vielleicht gerade deshalb ablehnten, weil sie sie gelesen hatten. Dabei war er diesem Projekt schon so nahe gewesen. Als sein Vater gerade die Universität beendete, etablierte sich das amerikanische Team in Portland, keine zwei Autostunden nördlich von Eugene, wo Lein und sein Zwillingsbruder geboren waren; erst 1996 waren sie wegen Vaters Arbeit nach Maryland umgezogen.

Und jetzt saß er in Tübingen. Obwohl er zugeben musste, dass seine Aufgabe hier auch spannend werden könnte, und wichtig allemal. Sollte sein Team die gestellte Aufgabe lösen können, würde es bestimmt die ganze Welt erfahren. Den Ansatz, den man ihnen vorgegeben hatte, hielt er jedoch für grundfalsch. Er nahm sich vor, dem Projekt eine neue Richtung zu geben.

»Herr Olerson? Alles in Ordnung?«

Die Stimme des Referatsleiters brachte ihn zurück in die Gegenwart.

»Ja, danke. Und auf Wiedersehen«, gab er zurück. Er hatte keine Ahnung, wie lang er seinen Gedanken nachgehangen war. Hoffentlich waren es nur ein paar Sekunden gewesen, aber er zweifelte daran. Blackouts dieser Art waren ihm in letzter Zeit öfter passiert. Zumindest einmal hatte es eine halbe Stunde gedauert, er hatte deshalb einen Termin versäumt. Irgendwann musste er herausfinden, was mit ihm los war. Aber nicht jetzt, er hatte mit der Bürokratie schon viel zu viel Zeit verloren. Eilig machte er sich auf den Weg zurück in seine Wohnung.

Bei seinem Spaziergang am Abend zuvor hatte er einen kleinen Elektroladen entdeckt. Dorthin wollte er seine Kaffeemaschine bringen, um sie auf deutsche Verhältnisse umbauen zu lassen. Er konnte einen der kleineren Bücherkartons für den Transport benützen, aber erst als er die Wohnung verlassen wollte, fiel ihm auf, dass er nicht wusste, wie man hier ein Taxi finden konnte. Bei seiner Ankunft am Vortag hatte er vor dem Bahnhof kein Problem gehabt, aber in der Umgebung seines Hauses war ihm noch keines begegnet. Er stellte den Karton mit der Kaffeemaschine wieder ab und zog sein Y-Com zu Rate. »Tübingen Taxi« sagte er in die Suchmaschine, in der Hoffnung, das Wort Taxi sei international. Was er bekam, waren tatsächlich verschiedene Anzeigen von Taxiunternehmen, schlau wurde er daraus jedoch nicht. Er fand ein Bestellformular, das er nur zum Teil verstand, Angebote für den Flughafentransfer und die Begriffe Großraumtaxi und Krankenfahrten. Endlich fand er auch eine Telefonnummer, mit der er sein Glück versuchen konnte. Eine freundliche Frauenstimme meldete sich: »Taxifunkdienst, was können wir für Sie tun?«

»Ich brauche bitte ein Taxi, um in die Stadt zu fahren«, antwortete Lein.

»Wo sollen wir Sie abholen?« Zu seiner Erleichterung verstand die junge Dame sein Englisch.

»Einen Moment, bitte!« Seine Erleichterung war bereits wieder verflogen, da er die Adresse noch immer nicht auswendig kannte. Den entsprechenden Notizzettel hatte er tags zuvor dem Taxifahrer am Bahnhof übergeben. Zum Glück lag der eben erst unterzeichnete Mietvertrag mitten auf dem Schreibtisch, sodass er die Adresse ablesen konnte.

»Der Wagen wird in sieben Minuten bei Ihnen sein.«

»Vielen Dank für die Geduld«, entschuldigte sich Lein.

Das Taxi kam sogar schneller als angekündigt. Lein verstaute die Kaffeemaschine im Kofferraum und setzte sich dann auf die Rückbank.

»Ins Zentrum, bitte«, versuchte er sicherheitshalber auf Deutsch.

»Wohin genau?«

»Ich weiß nicht. Bitte nur ins Zentrum.« Natürlich kannte er die Adresse des Elektroladens noch weniger als seine eigene. Überhaupt war er plötzlich nicht mehr sicher ihn wiederzufinden. Aber da er schon einmal unterwegs war, musste er es wenigstens versuchen. Als sie am botanischen Garten vorbei kamen, ersuchte er den Fahrer, in die kleine Gasse einzubiegen, wo er die Kneipe vermutete. Von dort würde er zu Fuß weiter finden. Links abzweigen war an dieser Stelle aber nicht möglich, also hielt der Fahrer an der nächsten Kreuzung. Lein wollte schon wie gewohnt mittels Fingerabdruck bezahlen, aber das hatte schon tags zuvor nicht funktioniert, weil man die Fingerabdrücke immer noch national registrieren lassen musste – ein weiterer Punkt für seinen Notizzettel. Er zahlte also ganz konservativ mit Karte und stieg aus. Tatsächlich fand er die Kneipe vom letzten Abend sofort wieder, und auch den Weg zum Elektroladen. Beruhigt stellte er fest, dass er am Vortag nicht betrunken gewesen war.

Die Adaption der Kaffeemaschine sollte sich als unproblematisch erweisen. Es musste lediglich der Stecker getauscht werden, und der ältere Herr hinter dem Tresen versprach, das Gerät würde in längstens zwei Stunden fertig sein. Das waren gute Nachrichten. Als Lein den Laden verließ, überkam ihn der Hunger. Richtig, er hatte noch nicht einmal gefrühstückt, und es war bereits zwei Uhr Nachmittag. Er erinnerte sich an den Tipp eines englischen Kollegen, der einige Zeit in Deutschland gearbeitet hatte: Er solle unbedingt eine Currywurst probieren, wie sie an zahlreichen Imbissbuden angeboten würde. Curry mit Wurst, das klang verlockend, also machte er sich auf die Suche nach einem Imbiss mit Straßenverkauf. Vermutlich gab es zahlreiche solcher Buden, denn Lein brauchte sich nur wenige Minuten umzusehen. Er war nicht sicher, was genau er erwartet hatte, aber was er bekam, sah aus wie Wurst mit Ketchup. Zu seiner Überraschung schmeckte die Sache hervorragend, und langsam aber sicher kam er zur Überzeugung, dass er in kulinarischer Hinsicht in Deutschland überleben konnte.

Lein entschied, nochmals den Elektroladen aufzusuchen um zu fragen, wie lange sie geöffnet hatten. Er hatte für 16 Uhr ein Treffen mit dem Dekan vereinbart und wollte die Maschine erst danach abholen. Der Inhaber versicherte ihm, dass er bis 20 Uhr jederzeit kommen könne, auch wenn das Geschäft offiziell ab 18 Uhr geschlossen war. Er sollte nur einfach an die Fensterscheibe klopfen.

Bis zu seiner Verabredung mit dem Dekan war noch mehr als eine Stunde Zeit, und die wollte er nützen, um in aller Ruhe einen Kaffee zu trinken. In der Nachmittagssonne war es warm genug, auf der Terrasse eines kleinen italienischen Lokals zu sitzen und ein wenig nachzudenken. Bis jetzt hatte soweit alles ganz gut funktioniert, Tübingen schien ihn mit offenen Armen aufzunehmen. Das Gespräch mit dem Dekan bereitete ihm jedoch Kopfzerbrechen. Freiheit von Lehre und Forschung war an deutschen Universitäten eine Selbstverständlichkeit, entsprechend vage war sein Vertrag formuliert. Über das Ausmaß seiner Lehrtätigkeit gab der Vertrag keine Auskunft, und Lein hatte das Thema bewusst nicht angesprochen. Es war eine seiner Schwächen, Probleme gelegentlich vor sich her zu schieben, anstatt deren Lösung voranzutreiben. Andererseits sagte ihm sein Instinkt, er könnte seine Argumente am besten in einem persönlichen Gespräch darlegen; und jetzt war der richtige Moment, diese Argumente durchzudenken.

Viel hatte er nicht vorzuweisen. Auf seine private Forschung und seine Publikationspläne konnte er sich nicht beziehen, die musste er soweit wie möglich im Geheimen bewerkstelligen. Er konnte nur auf die Wichtigkeit des internationalen Forschungsprojektes verweisen, von der er selbst allerdings nicht so ganz überzeugt war. Die grundsätzliche Bedeutung war ihm wohl bewusst, aber der Auftrag war zu präzise formuliert. Das Magnetfeld der Erde ist instabil und verändert kontinuierlich seine Lage, das wusste niemand besser als er. Aber allein daraus zu schließen, man könne seine Stärke und Wirkung beeinflussen, war eine zu einfache Schlussfolgerung. Es musste eine bessere Lösung geben; sie zu finden, konnte aber deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als seine Auftraggeber erwarteten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Nobelpreisträger»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Nobelpreisträger» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Nobelpreisträger»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Nobelpreisträger» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x