AeNNiE Rupp - Ron Hellfuns

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Er will schreiben. Er will in die Geschichte eingehen als weltbester Autor aller Zeiten. Er ist fest entschlossen, sein großes Ziel um jeden Preis in die Tat umzusetzen. Selbst wenn er dafür im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen muss, ist das für ihn kein Hindernis auf seinem Weg an die Spitze!
Ein packendes Psycho-Drama über einen jungen Mann, der bis aufs Blut um Anerkennung kämpft.

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Seitdem Barbara fort war, ging es Ronald hervorragend, er fühlte sich wie von einer schweren Last befreit. So sehr er in der Vergangenheit auch ihre Pein gegen ihn genoss und rechtfertigte, hatte er nun Gefallen daran gefunden, selbst der Peiniger zu sein und alles zu attackieren, was ihm in die Quere kam. Zudem beflügelte der Gedanke daran, jemand anderem langfristig zu schaden ungemein seine Kreativität und stellte sich heraus als die beste Inspirationsquelle, die er bekommen konnte, um mit seiner Geschichte voran zu kommen. Diese neu gewonnene Erkenntnis wollte Ronald sofort am lebenden Objekt ausprobieren, um sicher zu gehen, dass nicht die bloße Verbannung seiner Schwester dafür gesorgt hatte, dass es bei ihm mit dem Schreiben besser klappte. Er wollte sicher sein, dass auch in Zukunft jede Art von Beseitigung ihm zu neuen Ideen verhelfen würde. So saß er auf seinem Bett und grübelte, wer sein nächstes Opfer werden sollte, vor sich seine Unterlagen ausgebreitet, um an seinem Roman weiter zu schreiben. Es war heiß gewesen an diesem Tag und der Schweiß tropfte in kurzen Intervallen auf das Laken, was hässliche, dunkle Flecken darauf hinterließ, die nach dem schnellen Trocknen in der Hitze lediglich das weiße Salz auf dem Stoff übrig ließen. Durch das geöffnete Fenster brummte eine dicke Fliege herein und schwirrte Ronald immer wieder um die nasse Stirn. Er hasste es! Mit den wulstigen Händen schlug er um sich, versuchte, sie zu packen, zu erschlagen oder zumindest abwimmeln zu können. Doch das Tier ließ ihm keine Chance. Völlig genervt raffte Ronald sich schließlich auf und seine Blicke verfolgten das Vieh genau. Erst flog es an seiner Stirn entlang, dann zum Fenster, zum Schreibtisch und wieder zu ihm. Immer wieder die gleiche Abfolge. Dann nahm der Brummer endlich Platz, aber das ausgerechnet auf Ronalds Unterlagen. Dort begann es auch sogleich, sich mit den Hinterbeinen gemächlich den Allerwertesten blank zu polieren. Ronalds Hand bewegte sich in Zeitlupe in Richtung Fliege. Er atmete ruhig und versuchte krampfhaft, seine langsame Bewegung unter Kontrolle zu halten. Erst als die Hand unmittelbar hinter dem Tier war, machte Ronald eine hastige Bewegung, mit der er die Fliege zu packen bekam. Sogleich verschloss er seine wulstigen Finger zu einer Faust und hörte, wie die kleine Fliege, die eben noch so unbeschwert daher flog, nun panisch immer wieder gegen die Innenseite seiner Handfläche schwirrte, in der Hoffnung, einen kleinen Spalt zu finden, durch den sie sich quetschen konnte, um die Freiheit zurück zu erlangen. Mit jedem Stoß gegen seine Haut wurde sein schadenfrohes Grinsen breiter. Er genoss die Situation, in der das arme und wehrlose Tier sich befand. Sie war ihm hilflos ausgeliefert, ihr ganzes Dasein hing nun von ihm ab. Er konnte sie fliegen lassen und sie würde es ihm damit danken, ihm weiterhin auf die Nerven zu gehen oder er könnte sie töten, dann hätte er Ruhe. Ronalds Grinsen wurde finster und kühl. Zunächst schüttelte er die geschlossene Hand kräftig, das Summen wurde sogleich noch lauter und hektischer. Die Fliege hatte Angst - Todesangst! Nun musste er sich entscheiden, ließ er sie frei oder sollte sie sterben? FLATSCH! Mit aller Wucht, die seine fetten Arme hergaben, schmetterte er die kleine, dicke Fliege auf das Papier, auf dem sie eben noch seelenruhig gesessen hatte. „Du wolltest auf das Bild? Ziel erreicht!“, lachte Ronald lautstark und bewunderte sich selbst für diesen genialen Spruch, der ihm genau im richtigen Moment durch den Kopf geschossen kam. Nur blöd, dass außer ihm niemand im Raum war, der seinen ausgeprägten Sinn für Humor hätte mitbekommen können-außer der zermatschten Fliege natürlich.

Ronald setzte sich wieder auf sein Bett, schlug die Beine übereinander und betrachtete den Fleck auf seinem Bild mit Bedacht. Es war ein dunkelroter, kleiner Klecks in der rechten oberen Ecke. Darauf ein paar verkrümmte Beinchen und in der Mitte des Flecks ein kleines schwarzes Stück, das vor wenigen Augenblicken noch der Rumpf des Tieres gewesen war. Ronald überlegte kurz, ob er den Dreck mit einem Taschentuch wieder entfernen sollte. Doch dann entschied er sich nach eingehenderem Betrachten dazu, dass es sich zusammen mit seiner Zeichnung, die wie die anderen Skizzen auch, alle für so unvorstellbar pervers gehalten hatten, zu einem harmonischen Ganzen zusammen fügte, was nicht unbedingt dazu beitrug, dass die Perversion seiner Skizze dadurch gemindert wurde. Dieses neue Kunstwerk jedoch bekam nun einen Platz ganz oben auf Ronalds Unterlagen, denn es war sein neues Meisterwerk, das ihn künftig zu vielen grandiosen Ideen verhelfen würde. Jetzt galt es lediglich noch, einen passenden Text zu dem Bild zu finden, eine Geschichte, die genau das erzählte, was diese Kadaver-Schmiererei repräsentierte. Daher lag Ronald gedankenverloren auf dem verschmierten Laken in seinen Schweißresten und grübelte. Denn um etwas zu dieser Kunst zu schreiben, musste er selbst erst einmal wissen, was es eigentlich darstellen sollte, also rein künstlerisch interpretiert versteht sich. Langsam wanderte die blaue Mine seines Kugelschreibers über das leere, karierte Blatt.

Es soll…es soll...Ja! Der Klecks ist meine Schwester, ihr zerplatzter Traum von einem Leben an der Seite ihres Ruhm erntenden Bruders! Genial! Und der gefesselte Mensch ist natürlich meine gefangene Seele, die nicht frei kam, solange dieser Schandfleck sein Leben zu überdecken drohte. Die vielen Leute drum herum sind auch meine Schwester, denn sie war einfach immer und überall, um mich fertig zu machen. Es gab kein Entkommen. Das ganze Blut und Sperma, das auf den Gefesselten - also mich - fließt, steht für all die Gemeinheiten, denen ich Zeit meines Lebens hilflos ausgeliefert war. Doch es gelang mir natürlich, mich zu befreien aus ihrer Gefangenschaft und ihrer Allgegenwärtigkeit und ich habe sie bezwungen. Von ihr übrig blieb lediglich dieser kleine schwarze scheiß Fleck da oben in der Ecke. Ohne mich und die Möglichkeit, mich permanent zu schikanieren, ist ihr Leben in ihren Augen völlig wertlos und sie musste sterben.

Ronald war von seiner Interpretation überwältigt. Sollte noch mal einer sagen, er habe kein Talent. Diese Deutung war wohl der endgültige Beweis des Gegenteils, das würde sich auch der letzte eiserne Kritiker eingestehen müssen, wenn er das zu lesen bekommen hatte. Dafür musste er sein Gedankengut aber mit all seiner Genialität erst noch zu Papier bringen. Wie immer war es der Anfang, der Ronald schwer zu schaffen machte. Sollte es überhaupt eine Einleitung geben oder sollte er vielleicht lieber direkt mitten im Geschehen beginnen? Wie sollte das Ganze überhaupt aufgebaut werden, aus welcher Perspektive geschrieben? Auf dem Cover würde später auf jeden Fall seine Zeichnung zu sehen sein und sowohl die Liebhaber der Literatur als auch die der Kunst wären allesamt begeistert von so viel kreativem Potential, das in diesem jungen Nachwuchsautor steckte. Vielleicht war es aber doch besser irgendwo im Buch aufgehoben, damit es mehr zur Geltung kam und nicht sofort der ganzen Geschichte alles vorweg nehmen konnte? Immerhin bestand die Möglichkeit, dass es den einen oder anderen geben würde, der Ronalds Bild genauso im Stande war zu interpretieren, wie Roland es beabsichtigte und dann würde sich jeder über ihn lustig machen, warum er den wichtigsten Teil seines Buches ausgerechnet als Cover wählte. Dann bräuchte ja niemand mehr seinen Roman, seine Kurzgeschichte... SEIN WERK lesen.

Wie auch immer, über Details konnte man sich später immer noch den Kopf zerbrechen. In jedem Fall würden sich die Kritiker vor Beifall überschlagen und in den Nachrichten würde er gepriesen als der geborene Millenniumsautor, der Messias des geschriebenen Wortes, der Heilige unter allen bislang da gewesenen Schriftstellern. Nein, mehr noch, er wäre der SCHRIFTKÜNSTLER unter ihnen, denn niemand würde seine Werke künstlerisch besser gestalten können als er. Seine Geschichten würden sich lesen wie Gemälde, von denen man die Blicke nicht abwenden können würde. Werke voller Farben und Tiefe, voller Schönheit und Pracht. Besser zu sein als er würde für alle nach ihm folgenden Schriftsteller ein unerreichbares Ziel darstellen...Doch bevor Ronald endgültig in Fantasien versank, musste die ganze Geschichte nun endlich zu Papier gebracht werden, danach bliebe ihm noch genug Zeit für Träumereien. Grobe Skizzen sollten für den Anfang reichen, beschloss er schließlich, denn die Hauptsache war, dass er seine Gedankengänge nicht vergaß. Dem Ausschmücken könne man sich später immer noch widmen, solange das Grundgerüst eine solide Basis bildete. So schrieb er mit kleinen Buchstaben alles Wichtige auf das Papier, was für die Geschichte von Bedeutung war, bis ihm schließlich vor Müdigkeit die Augen zu fielen.

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