AeNNiE Rupp - Ron Hellfuns

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Er will schreiben. Er will in die Geschichte eingehen als weltbester Autor aller Zeiten. Er ist fest entschlossen, sein großes Ziel um jeden Preis in die Tat umzusetzen. Selbst wenn er dafür im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen muss, ist das für ihn kein Hindernis auf seinem Weg an die Spitze!
Ein packendes Psycho-Drama über einen jungen Mann, der bis aufs Blut um Anerkennung kämpft.

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RONALD HOLLEWITZ

DER BESTE AUTOR ALLER ZEITEN!

Ronald stutzte. Mit diesem Namen würde er nicht einmal eine Banane gewinnen. Ronald Hollewitz war doch kein Name für eine Heldenfigur. Was hatten sich seine Eltern nur dabei gedacht, ihn so zu taufen? Kein Mensch würde seine Kinder nach einem Helden benennen, der Ronald heißt! Er durchforstete abermals seine Unterlagen, studierte seine Zeichnungen. Seine Stirn warf tiefe Falten. Was er brauchte, war ein Name, der einer großen Persönlichkeit wie er es war, gerecht werden würde. Es musste etwas cooles sein, etwas, mit dem man dramatische Action und lebensgefährliche Situationen in Verbindung brachte. Einen Namen, der versprach, dass es krachen würde und er daran seinen Spaß fände. Ronald überlegte. Zu weit entfernt von seinem tatsächlichen Namen sollte es auch nicht liegen, sonst würde keiner den Helden mit ihm in Verbindung bringen und man würde davon ausgehen, der Charakter seines Buches entspräche lediglich seiner Wunschvorstellung über sich und keinesfalls der Realität. Amerikanisch musste der Name sein, schließlich haben sich dort alle Millionäre der Kunst- und Filmszene angesiedelt und die sind ja auch Arten von Helden.

Doch kein Name wollte ihm einfallen. Deshalb beschloss er, seine Dokumente fürs Erste zusammen zu packen, denn er war langsam schläfrig geworden. Der morgige Tag brächte ihm noch genug Zeit zum Weiterarbeiten. Kreatives Schaffen forderte mehr Kraft, als Ronald sich erhofft hatte. Erschöpft griff er nach einer roten Pappmappe, legte seine Papiere hinein und schloss sie wieder. Einen Moment hielt Ronald inne und lauschte. Unten war alles ruhig geworden. Kein Stimmengewirr mehr. Keine Schreie mehr. Kein Gebrüll mehr. Als sei es da unten zur einer gewaltigen Explosion gekommen und nun hörte man nichts mehr. Die Ruhe nach dem Sturm. Umso besser, dachte Ronald, denn er wollte ohnehin schlafen und das konnte er bei Lärm nun mal nicht. Ein letztes Mal holte er tief Luft, um den Kopf frei zu bekommen. Gleichzeitig stieg der säuerliche Geruch des Erbrochenen wieder in seine Nase. Es war einerseits widerlich und ließ ihn sogleich erneut mit dem Würgereiz kämpfen, doch andererseits beflügelte es seinen Geist. Wieder wanderte sein Blick auf die rote Mappe und er starrte den Einband eine Weile regungslos an. Langsam wanderte sein Arm an das Fußende seines Bettes, die Hand griff nach einem Stift und mit schwarzer Tinte schrieb er seinen Namen auf den Pappdeckel:

RON HELLFUN

Sein Pseudonym als weltbester Schriftsteller war geboren. Nun fehlte nur noch die Fertigstellung seines bahnbrechenden Erstlingswerkes. Doch das sollte nun ein Leichtes für ihn werden.

Am folgenden Morgen erwachte Ronald erst spät am Vormittag. Eigentlich hätte er zur Schule gemusst, aber ihn schien niemand geweckt zu haben. Langsam erhob er sich und wischte sich die Sabber von der rechten Wange. Sein Rücken schmerzte, er hatte sehr verdreht in seinem Bett gelegen und geschlafen. Der Kopf hing halb aus dem Bett, als er die Augen das erste Mal zu öffnen versuchte. Blinzelnd sah er zum Boden und beim Anblick seiner roten Mappe stieg das Gefühl völliger Zufriedenheit in ihm auf. Er hatte es letzte Nacht tatsächlich geschafft, es war nicht bloß ein schöner Traum gewesen. Er hatte wirklich stundenlang geschrieben und seinen neuen Namen gefunden. Und schulfrei hatte er heute auch noch. Alles in allem also ein perfekter Start in den Tag.

Ronald ging runter in die Küche, wo seine Mutter wie immer fleißig zugange war. Als sie seine Schritte auf den kalten weißen Fliesen hörte, drehte sie sich um. „Ach mein Junge!“, sagte sie und nahm ihn freudig in den Arm. „Hast du die Nacht gut überstanden? Wie geht es dir? Ist alles wieder in Ordnung?“ Er setzte sich und ließ sich ein Glas Cola und Cornflakes hinstellen. „Ich habe dich heute nicht geweckt, weil ich dachte, du brauchst erst einmal etwas Zeit, um alles zu verarbeiten.“, begann sie zu erklären. Eigentlich interessierte es Ronald aber recht herzlich. Hauptsache, er würde heute genug Zeit finden, um weiter an seiner Geschichte zu arbeiten. „Wir haben gestern noch lange mit deiner Schwester, also mit Barbara gesprochen. Wir sind der Ansicht, sie tut dir nicht gut. Versteh mich nicht falsch, ich will nur dein Bestes, aber ich hatte Angst, sie würde dich zu sehr verwirren. Außerdem ist sie doch schon beinahe erwachsen.“ Mit diesen Worten drehte seine Mutter sich wieder um und vergrub ihr Gesicht in der Spülmaschine. Was wollte sie ihm jetzt damit sagen? Das Gespräch des gestrigen Abends zwischen seinen Eltern, der kompetenten, pädagogischen Fachkraft und seiner Schwester hatte er deutlich hören können. Aber was hatte das ganze Gerede letztendlich zur Folge?

„Und?“, fragte er in einem Tonfall, als sei er insgeheim gar nicht erpicht darauf, zu wissen, wie es weiter gehen würde. Seine Mutter seufzte. „Sie ist gegangen worden.“ Was? Was sollte das denn heißen? Dass seine Mutter nicht einmal Klartext reden konnte! Immer diese seltsamen Formulierungen! Von ihr hatte Ronald gewiss nicht sein Talent geerbt. „Aha“, brachte er deshalb nur heraus. Er hatte keine Lust, in ganzen Sätzen zu sprechen, die wollte er sich lieber für seine Geschichte aufheben. Aber wenn er es richtig verstanden hatte, dann war seine Schwester weg. Für immer. Und sie würde wohl auch nicht wieder zurückkommen. Und sie war wohl auch bloß nur noch Barbara und nicht mehr seine Schwester. Perfekt! Ronald stürzte nach oben und stolperte voller Euphorie in sein Zimmer. Seine Mutter ließ er in dem schuldbewussten Glauben zurück, er sei traurig über die Verbannung seiner größten Widersacherin, doch eigentlich gab es für Ronald kaum eine bessere Nachricht, als dass seine Idee bereits die ersten Früchte getragen hatte. Er musste es nur schaffen, dass nach und nach alle, die sich gegen ihn gestellt hatten im Laufe der Zeit verschwinden. Die Frage war nur, wie. Aber ihm als Genie würde schon für jeden das Richtige einfallen, da war Ronald sich sicher.

Kapitel 3

-Vernichtet und verloren-

Ronald vermisste seine Schwester keine Sekunde lang, seitdem seine Eltern sie ihm zuliebe aus dem Haus gejagt hatten. Vielmehr genoss er nun das behagliche Gefühl der Gewissheit, dass sich Probleme und Störfaktoren einfach beseitigen ließen, um ungestört voran zu kommen, anstatt sie lang und breit mit allen Beteiligten ausdiskutieren zu müssen. Diese Methode war für Ronald gleich in mehrfacher Hinsicht äußerst praktisch. Denn so musste er sich nicht mit seinen Widersachern unnötig auseinander setzen, es genügte, sie leise und effizient zu beseitigen. Eine derartige Beseitigung machte zwar etwas Mühe, weil man einen gut durchdachten Plan dafür brauchte, doch im Gegensatz zum ständigen Ausdiskutieren aller Diskrepanzen war es doch erheblich schneller und weniger lästig. Schließlich hasste Ronald es, sich mit etwas oder jemandem auseinander setzen zu müssen, der nichts mit ihm oder seiner Arbeit zu tun hatte oder ihr förderlich wäre. Seiner Meinung nach brachte dieses Konzept des miteinander Redens sowieso niemals eine zufriedenstellende Lösung, mit der sich beide Seiten auf lange Sicht gesehen glücklich schätzen konnten. Es war doch immer das Gleiche nach klärenden Gesprächen, die über Stunden geführt wurden. Für einen Augenblick schien alles so harmonisch und friedvoll. Doch das wirkliche Problem war damit längst noch nicht aus der Welt geschaffen, höchstens vertagt worden oder oberflächlich geregelt. Aber auf keinen Fall eine akzeptable Lösung für die Ewigkeit. Eine Beseitigung hingegen war für Ronald der einzig vernünftige Weg, Probleme für immer zu lösen. Denn wie oft kam es vor, dass etwas, das ausgelöscht wurde, plötzlich aus dem Nichts wieder auftauchte. Immerhin war seine Schwester der beste Beweis dafür, dass diese Theorie stimmte und die Vernichtungsmethode am besten wirkte. Seit ihrem Verschwinden war sie hier nicht mehr aufgetaucht, nicht mehr in der Schule gesehen worden oder gar in der Stadt. Sie war weg. Wenn es also mit ihr funktionierte, warum dann nicht auch mit allen anderen Problemen dieser Welt?

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