Lea Loseries - Iria - Der Schlüssel der Macht
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Auf ihrer Suche erleben sie, dass Gott sie niemals allein lässt – auch, wenn es sich so anfühlt.
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Wenig später saßen sie auf den hölzernen Bänken eines großen Platzes. ,,Wo bleibt Emanuel denn?“, fragte Jonas ungeduldig und kickte einen grünen Stein weg, der vor ihm auf den Boden lag und wie viele andere seiner Art den Platz bedeckte. ,,Na hör mal, Jonas!“, ärgerte Lisa sich, ,,Es ist doch noch gar nicht so spät. Der wird schon noch kommen.“ Es entging Marie und Leo nicht, dass Lisa von Emanuel wesentlich weniger respektvoll sprach als Jonas. Das ließ Skepsis in ihnen erwecken. Wer war dieser Emanuel? Etwa so etwas wie ein Superstar, den die einen feiern und die Anderen fertigmachen? Plötzlich wurde es still. Mit ihnen hatten sich bestimmt fünfhundert Leute versammelt. Wenn so eine Menschenmenge auf einmal schweigt, muss etwas Besonderes geschehen sein. Das ging Marie durch den Kopf, als sie sich umdrehte. Doch das, was sie sah, hätte auch sie sogleich verstummen lassen, wäre sie in ein Gespräch vertieft gewesen. Durch die Reihen schritt ein Löwe. Seine goldene Mähne wiegte majestätisch im Wind. Von ihm ging eine ungeheure Faszination aus. Obwohl Marie ihn nicht kannte, wusste sie sofort, dass er jemand ganz Besonderes war. Er verfügte über Autorität und Weisheit. Dennoch schien er sich niemals zähmen zu lassen und war wild und frei wie eine gewöhnliche Raubkatze. Als Leo und Marie ihn zum ersten Mal sprechen hörten, erschraken sie. Ein sprechender Löwe? Doch nicht das war es, was sie stutzen ließ. Sie mussten ihm zuhören. Sie nahmen seine Worte in sich auf. Doch diese Worte schienen nicht von ihm zu kommen, sondern von jemand Größerem, dessen Sprachrohr er war. ,,Ich begrüße euch alle herzlich. Die irianischen Kinder, die mit ihren Familien diesen Tag erleben wollen und deren Träume über die Schulen sich hoffentlich erfüllen werden. Und natürlich auch die Ausländer, die von weit her angereist sind und ausgewählt wurden, um uns zu helfen. All dies schaffen wir nur gemeinsam.“ Der Löwe drehte sich langsam in die Richtung von Leo, Jonas und Marie. Gespannt hörten sie ihm zu und fragten sich, was er wohl mit dem Ausspruch, sie könnten das alles nur gemeinsam schaffen, gemeint haben mochte. ,,Jeder von euch ist willkommen.“, fuhr der Löwe weiter fort, ,,Jeder hat einen Platz in der Geschichte, in der er er eine einzigartige Rolle spielen darf.“ Er machte eine Pause und sah die Menschen, die vor ihm warteten, freundlich an. ,,Nun lasst uns anfangen.“, sagte er und schmunzelte, ,,Ich will nicht, dass die Kinder vor Aufregung platzen. Ich werde eure Namen aufrufen und ihr werdet nach vorn kommen und euch zu euren neuen Schulleitern stellen.“ Auf dieses Stichwort hin lösten sich drei Personen aus der Menge und kamen zu Emanuel. Zwei Männer und eine Frau. Die Frau mit dem geflochtenen Zopf blickte mit funkelnden, freundlichen Augen in das Publikum und hielt ein Schild hoch, auf dem ,,Firaday“ stand. Dann waren da noch die beiden Männer. Der eine trug einen kleinen, grauen Spitzbart und sein runder Bauch wackelte bei jeder seiner Bewegungen. Er machte einen leicht tollpatschigen und dennoch gutmütigen Eindruck. Auf dem Schild, das er trug stand ,,Sinistro“. Der zweite Mann war der Schulleiter von Terabehnas. Jonas schätzte ihn auf Mitte dreißig. Er war hager und ziemlich riesig. Sein träumerischer Blick schweifte durch die Menge und er machte den Eindruck, als würde er die ganze Zeit über Musik hören, die sich in seinem Kopf abspielte und in deren Rhythmus er sich bewegte. Dann fing der Löwe an die Namen aufzurufen: ,,Vincent Tehbald.“ Ein braunhaariger, unglaublich nervös dreinblickender Junge stand auf, stolperte auf den Podest und stellte sich vor Emanuel hin. Dieser schaute ihm in die Augen. So einen Blick hatte Leo vorher noch nie gesehen. Er war durchdringend, so als würde sein Gegenüber alles in ihm sehen. Seine schlimmsten Ängste, seine beschämendste Schuld, sowie all seine geheimen Wünsche und Träume. Doch zugleich war dieser Blick liebevoll. Nicht verurteilend. ,,Du kommst nach Sinistro.“, lautete Emanuels Urteil dann. Vor Freude strahlend stellte sich der Junge zu dem dicken Mann. Als nächstes wurde ein dunkelhäutiges Mädchen namens Rahel aufgerufen. Emanuel schickte sie nach Terabehnas. Dann sagte der Löwe mit lauter Stimme: ,,Jonas Gierskep.“ Jonas war so nervös, dass seine Knie einknickten, sobald er aufstand und ihn wieder auf die Bank zurückfallen ließen. Doch dann versuchte er es noch ein zweites Mal und stand einen Augenblick später verwirrt und schwitzend vor Emanuel. Er hoffte inständig, dass er mit seinen beiden neuen Freunden auf eine Schule kommen würde. Emanuel sah ihn an. Voller Zuversicht versank Jonas in seinen Augen. ,,Firaday.“, lautete dann der Befund des Löwen. Mit Knien wie Wackelpudding ging Jonas zu der Frau. Freundlich, aber so leise, dass nur er es hören konnte, fragte sie: ,,Na, aufgeregt?“ Jonas nickte und schluckte. Als nächstes wurden noch einige weitere Schüler aufgerufen. Die meisten kamen nach Sinistro oder Terabehnas. Der Platz um die Frau füllte sich nur langsam. Dann wurde Leo aufgerufen. Langsam ging er nach vorne. Er wagte es nicht, Emanuel in die Augen zu sehen, weil er sich vor seinem Blick fürchtete. Doch als er schließlich vor ihm stand war ihm, als würde eine unsichtbare Kraft ihn dazu drängen, es doch zu tun. Mit pochendem Herzen sah er auf und bewegte lautlos die Lippen. Er wollte unbedingt nach Firaday zu Jonas kommen. Der Löwe schien seine Gedanken zu lesen. Freundschaftlich legte er ihm seine schwere, samtene Tatze auf die Schulter und sagte: ,,Du kommst zu deinem Freund nach Firaday.“ Glücklich strahlten Leo und Jonas sich an. Jetzt war nur noch Marie übrig. Ihre Anspannung ließ sie innerlich zittern. Doch sie musste sich gedulden. Vor ihr kamen noch viele Andere dran. Dann endlich war es so weit. Nervös stand sie vor Emanuel und schaute ihm in die Augen. Ihr war es egal, wo sie hinkommen würde, Hauptsache sie wäre dort gut aufgehoben. Aus dem Augenwinkel betrachtete sie die beiden Jungen, mit denen sie hierher gekommen war. Sie mochte die beiden, aber sie hatte es gelernt, Freundschaften hinten anzustellen und sich selbst durchzuschlagen. Ruhig sah sie in Emanuels Gesicht. Der musterte sie kurz und sagte dann: ,,Du bleibst bei deinen Freunden. Geh nach Firaday.“ Jetzt, wo er es ausgesprochen hatte, war Marie froh, nirgendwo anders hingekommen zu sein. Lächelnd stellte sie sich zu der Frau mit den funkelnden Augen. Am Ende waren Sinistro die meisten und Firaday die wenigsten Schüler zugeteilt worden. Insgesamt waren sie zwölf. Sechs Jungen und sechs Mädchen. Von einem der Mädchen erfuhr Marie, dass Firaday sowieso die kleinste der drei Schulen war und Sinistro die größte. Dann, als Ruhe in dem allgemeinen Getuschel eingekehrt war, das auf das Ende der Veranstaltung gefolgt war, stellte sich ihre neue Schulleiterin vor. ,,Mein Name ist Professor Tyra Ferono.“, sagte sie und lächelte, ,,Ich bin eure neue Schulleiterin und heiße euch herzlich Willkommen. Da die Schulenzuteilung in diesem Jahr an einem Ort stattgefunden hat, der nicht weit entfernt von unserer Schule liegt, werden wir zu Fuß dort hingehen. Folgt mir bitte.“ Während die Schüler einen erdigen Pfad entlang gingen, hörte Marie, wie sich Leo und Jonas schon wieder über Bibelkicker unterhielten. Muss ja toll sein , dachte sie etwas genervt und konzentrierte sich auf den Pfad, der gerade in eine grüne Wiese überging. Sie war so auf ihre Schritte und auf den Boden vor sich konzentriert, dass sie gar nicht bemerkte, wie die Gruppe anhielt. Das führte dazu, dass sie mitten in Jonas hineinlief, der vor ihr stehengeblieben war. Verlegen entschuldigte sie sich, doch er winkte nur grinsend ab. Als sie ihren Blick hob, sah sie den Grund für das abrupte Anhalten. Sie standen vor einem finsteren Wald, der in ihrer Fantasie plötzlich alle Schauergeschichten, die sie je gehört hatte, lebendig erscheinen ließ. ,,Dieser Wald ist ein dunkles, äußerst gefährliches Labyrinth.“, erklärte Professor Ferono und sah ihre Schüler ernst an, ,,Deshalb werde ich euch alle mit einem Seil aneinanderbinden, damit niemand verloren geht. Bleibt dicht hinter mir, verstanden?“ Mit diesen Worten wurden die Schüler alle aneinander gebunden. Die Stimmung war beklemmend. Viele von ihnen fragten sich, weshalb sie nicht doch hätten mit Kutschen fahren können. Als das Herumgetüddel vollendet war und die Schüler aussahen, als hätten sie sich mitsamt ihrer Lehrerin in einem Wollknäuel verfangen, ging es los. Professor Ferono trat schnurstracks und ohne zu zögern in den dunklen, unheimlichen Wald hinein. Als Leo den ersten Schritt in dieses Gebiet tat, holte er erschrocken Luft. Alles um ihn herum war feucht. Er konnte nichts erkennen. Es war furchtbar dunkel und zu allem Überfluss auch noch extrem neblig. Wie blind tastete er nach seinem Vordermann. Das Seil führte ihn. Er selbst hatte alle Orientierung verloren. Eigentlich war er davon ausgegangen, dass viele seiner Klassenkameraden über Äste und niedrige Sträucher stolpern und deswegen ein Tumult ausbrechen würde, doch stattdessen war es still. Sehr still. Beunruhigend still. Voller Panik tastete er nach dem Seil. Doch er konnte nichts tun. Er war immer noch fest daran gebunden und konnte nichts weiter machen, als sich ziehen zu lassen. Auf einmal war es so, als würde ein schwarzer Vorhang weggezogen werden. Wunderbares Sonnenlicht brach ihnen entgegen und in der Ferne sahen sie ein steinernes Schloss. Ein Moment des Aufatmens durchfuhr die ganze Gruppe. Beunruhigt stellte Leo fest, dass er nicht der Einzige gewesen war, der in diesem Wald fast verrückt geworden wäre. Sämtliche seiner Mitschüler hatten Schweißperlen auf der Stirn und atmeten stoßweise. Nach einer kurzen Pause gingen sie weiter. Sie wanderten einen Weg mit blauen Kieselsteinen entlang immer auf das Schloss zu. Das gab ihnen die Gelegenheit, es genauer zu betrachten. Seine Türme ragte majestätisch in den Himmel und es schien fast einer Burg zu gleichen. Schließlich stoppte ein riesiges, massives Tor ihren eilenden Schritt. Vor diesem Tor standen zwei Wachmänner. Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch fragte Leo sich, warum um alles in der Welt diese Schule so gut bewacht wurde. Doch da ging es schon weiter. Freundlich wurde der Gruppe Eintritt gewährt und sogleich fanden sie sich in einem wunderschönen Innenhof wieder. Was von außen majestätisch und scharf bewacht ausgesehen hatte, war hier drinnen sofort von der friedlichen Atmosphäre weggewischt. Der Platz, auf dem sie standen, war nicht überdacht. Die Mauern waren mit Efeu überwuchert und in der Mitte befand sich ein kleiner Springbrunnen, der ihnen leise plätschernd seinen Willkommensruf entgegenrief. Die Wege zwischen den sanften Grünflächen, die etwa drei Viertel des Platzes bedeckten, bestanden aus in der Sonne rot aufleuchtenden, fast durchsichtigen, kleinen Steinen. ,,Nun gut.“, ergriff Professor Ferono nach einer Weile des stummen Staunens das Wort, ,,Die Zimmer der Jungen befinden sich im West- und die der Mädchen im Ostturm. Es sind Räume, in denen immer zwei von euch Platz haben. Die Türme haben übrigens drei Etagen. In jeder Etage ist ein anderer Jahrgang untergebracht.“ Sie lächelte, ,,Für den ersten Moment wird euch das alles sicherlich sehr verwirrend erscheinen, aber mit der Zeit werdet ihr euch an das große Gebäude gewöhnen. Bald werdet ihr euch hier wahrscheinlich sogar besser auskennen als bei euch zu Hause!“ Marie, die bei diesen Worten ihre kleine Wohnung vor Augen hatte, schaute die Schulleiterin etwas zweifelnd an. Sie konnte sich nicht vorstellen, sich in diesem riesigen Gebäude einmal besser auszukennen, als in den paar Räumen, die sie ihr Zuhause nannte. Da unterbrach eine laute, selbstsichere Stimme ihre Gedankengänge. Als sie sich umdrehte, sah sie, dass diese Stimme zu einem Mädchen mit rundem Gesicht, leichten Sommersprossen und dunkelroten Haaren gehörte, die sie zu einem langen Zopf geflochten hatte. ,,Und in welcher Etage wohnen wir?“ ,,In der dritten.“, erklärte Professor Ferono lächelnd, ,,Über euch befinden sich nur noch die Turmspitzen, die allerdings den Oberstufenschülern vorbehalten sind.“ Obwohl diese Information der Sprecherin nicht gefiel, was man ihrem Gesichtsausdruck entnahm, fragte sie interessiert weiter. ,,Hier gibt es neun Jahrgänge, von der fünften bis zur zehnte Klasse, richtig?“, erläuterte sie und sah die Schulleiterin aufmerksam an. Diese nickte. ,,Aber wenn jede der drei Etagen der Türme für einen Jahrgang bestimmt ist, was ist dann mit den restlichen Jahrgängen?“ ,,Es befinden sich auch noch Zimmer im Hauptgebäude.“, sagte Professor Ferono, während sie auf die große Eingangstür deutete, vor der sie standen.
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