Lea Loseries - Iria - Der Schlüssel der Macht

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Iria - Der Schlüssel der Macht: краткое содержание, описание и аннотация

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In Iria, einer gänzlich unbekannten Inselgruppe in den Weiten des Ozeans ist alles anders. Hier gibt es kaum Strom, sprechende Tiere und seltsame Lehrer. Das merken Marie und Leo schnell, als sie dort ankommen. Aber was sie nicht wissen, ist, dass ihnen noch viel mehr bevorsteht. Gemeinsam mit ihren Freunden Hedwig und Jonas schlittern sie von einem Abendteuer ins nächste und passieren dabei unterirdische Gänge und finstere Gemäuer. Schließlich erhalten sie den Auftrag, den Schlüssel der Macht zu zerstören – das Herzstück eines Ordens, der viel Unheil im Land anrichtet. Doch was ist dieser Schlüssel überhaupt? Und wie sollen sie die Reise überstehen, wenn ihnen finstere Gestalten folgen?
Auf ihrer Suche erleben sie, dass Gott sie niemals allein lässt – auch, wenn es sich so anfühlt.

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..“, stimmte Marie ihr ein wenig ausweichend zu, ,,Und? Was ist mit ihm?“ ,,Ich habe überlegt, ihn und seine Familie am Sonntag nach dem Gottesdienst zu uns einzuladen. Sie sind doch neu in unserer Gemeinde. Und ich dachte mir, dass du ihm diese Einladung vielleicht überbringen könntest. Ich würde dann nochmal nebenan klingeln und mit seiner Mutter sprechen.“ ,,Was?“, rief Marie ein wenig zu laut und ließ ihren Löffel in die Suppe fallen, sodass es zu allen Seiten spritzte, ,,Das ist doch total peinlich. Ich kenne ihn doch kaum. Und außerdem… wir haben hier doch gar nicht genug Platz…“, gab sie dann ausweichend zu bedenken und schaute sich skeptisch um. Viel Platzt hatten sie allerdings wirklich nicht. Ihre kleine Wohnung bestand aus einer Küche, einem Badezimmer, dem Kinderzimmer von Edmund und Michelle und einem Zimmer, das durch Vorhänge in zwei Bereiche aufgeteilt war; in dem einen schlief Marie und in dem anderen ihre Mutter. ,,Ach papperlapapp.“, antwortete die Frau und zog die Stirn kraus, ,,Wir werden das schon schaffen. Allerdings muss ich euch bitten, eure Zimmer vorher vernünftig aufzuräumen. Dann können wir uns ja über die ganze Wohnung verteilen.“ Ein Stöhnen ging durch den Raum. ,,Und wovon kaufst du dann das ganze Essen?“, fragte Marie aufgebracht. ,,Marie, bitte nicht schon wieder.“, erwiderte ihre Mutter jetzt streng, ,,Du weißt ganz genau, dass wir mehr als genug haben. Immerhin bekommen wir die ganzen Sozialhilfeleistungen. Und momentan habe ich sogar vorübergehend eine Stelle als Reinigungskraft. Also mach dir darum bitte keine Sorgen.“ ,,Ich soll mir keine Sorgen machen?“, rief ihre Tochter jetzt aufgebracht, ,,Seit Papa tot ist leben wir in diesem Loch! Und du bist immer weg, weil du noch was dazu verdienen musst. Wann bitte haben wir das letzte Mal etwas zusammen unternommen? Und nachdem du dir das Geld schwer erarbeitet hast, gibst du es aus, um die fremden, reichen Nachbarn einzuladen in unsere Bruchbude! Was denkst du dir eigentlich?“ Damit stand sie auf, rannte in ihr Zimmer und schlug die Tür zu. Den Rest des Tages war sie in sich gekehrt und kam nicht einmal wieder heraus, um sich von ihrer Mutter zu verabschieden, die kurz nach dem Mittagessen zur Arbeit aufbrach. Als es schließlich Abend wurde und ihre kleinen Geschwister bereits schliefen, hörte Marie, wie sich der Schlüssel im Schloss der Wohnungstür drehte und diese danach mit einem feinen Klicken aufspringen ließ. Marie lauschte weiter, wie die Schritte ihrer Mutter ins Badezimmer schlurften. Nach einigen Minuten kam sie wieder heraus und bewegte sich auf ihr Schlafzimmer zu. Sie hatte mal wieder kein Abendbrot gegessen. Marie fragte sich, wie sie das nach einem langen Arbeitstag aushielt. Insgeheim bewunderte sie ihre Mutter. Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie und hatte gegen den Willen ihrer Eltern schon in jungem Alter einen einfachen englischen Soldaten geheiratet, der zu der Zeit in ihrer Heimatstadt stationiert gewesen war. Dann war sie mit ihm weggezogen, um ein neues Leben anzufangen. Als Marie klein war, waren sie regelmäßig umgezogen. Sie konnte sich noch an das Aussehen der Kasernen erinnern und an den gleichmäßigen Rhythmus, der beim Marschieren der Soldaten durch das Aufprallen ihrer schweren Stiefel auf den Boden entstand. Aber dann, viel zu früh, war ihr Vater bei einer Schießerei in eben so einer Kaserne ums Leben gekommen. Einer seiner früheren Kameraden war durch die traumatischen Erfahrungen des Krieges psychisch erkrankt und hatte seine Kameraden angegriffen. Am Ende hatte er sich selbst erschossen. Seit diesem Ereignis lebten sie hier in dieser kleinen Wohnung und schlugen sich durchs Leben. Eigentlich hatte Marie keinen Grund sich zu beklagen. Das wusste sie. Sie hatten genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf, sie ging zur Schule, hatte ein gutes Verhältnis zu ihrer Familie und noch vieles mehr. Dennoch wurde ihr der Verlust, den sie erlitten hatten, in manchen Situation nur allzu deutlich vor Augen geführt. Langsam setzte sie sich auf. Ihre Mutter war ins Zimmer gekommen und schob behutsam den Vorhang ein Stück zur Seite. ,,Gute Nacht, Marie.“, flüsterte sie. ,,Gute Nacht, Mama.“, antwortete das Mädchen. Und dann: ,,Tut mir leid, dass ich dich heute Mittag angeschrien habe. Ich weiß, dass es uns gut geht und dass wir dankbar sein können und ein Problem mit unserer Wohnung habe ich eigentlich auch nicht. Aber… ich schäme mich einfach, wenn Fremde alles über uns erfahren. Erfahren, wie wir leben. Besonders diese Familie. Die haben doch sogar Angestellte. Was werden die wohl von uns denken? Wir haben doch viel weniger als die. Außerdem werde ich in der Schule sowieso immer blöd angemacht, weil ich nicht die neusten Klamotten trage, nicht das neuste Handy habe und so weiter. Wie wird Leo wohl reagieren, wenn er erfährt, wie arm unsere Familie im Gegensatz zu seiner ist? Wird er es den Anderen erzählen?“ ,,Das glaube ich nicht.“, sagte ihre Mutter sanft und legte den Arm um ihre Tochter, ,,Außerdem sind wir nicht arm, Marie. Weltlicher Reichtum macht nicht glücklich.“ Marie seufzte, ,,Och, Mama, das hast du mir jetzt schon so oft erzählt. Ja, ich weiß. Ich kann mich daran erinnern, dass du mir erzählt hast, dass deine Eltern nicht glücklich waren, obwohl sie so viel Geld besaßen. Und ich weiß auch, dass du dich genauso gefühlt hast, bis du Papa kennengelernt hast und er dir von Jesus erzählt hat. Ich weiß, dass du immer sagst, dass Gott das wahre Glück gibt. Aber ich merke immer wieder, dass viele das nicht verstehen.“ Nach einer Pause sog Marie blitzartig Luft ein. ,,Ich habe eine Idee!“, rief sie leise genug, damit ihre Geschwister nicht aufwachten, ,,Am Ende unserer Straße gibt es doch diesen Parkplatz am Waldrand. Den mit der Grünfläche und den vielen Bänken und Tischen. Wie wäre es, wenn wir die Schneiders einfach zu einem Picknick dorthin einladen? Jeder kann dann ein wenig zu essen mitbringen und wir machen ein Buffet.“ ,,Klasse Idee.“, stimmte die Mutter ihr sofort zu, ,,Darauf bin ich gar nicht gekommen. Aber ob die sich auf so etwas einlassen? Vielleicht sind sie zu pingelig.“, gab sie dann zu bedenken. ,,Und wenn schon.“ Marie war jetzt so von ihrer Idee begeistert, dass nichts sie mehr stoppen konnte, ,,Entweder sie kommen oder sie kommen nicht. Wenn nicht machen wir eben etwas zusammen als Familie.“

Nachdem Marie sich den Weg die Treppe hinunter und danach durch die Tür auf den Schulhof freigekämpft hatte, sah sie sich umgeben hässlichen, grauen Mauern, die aussahen, als hätte jemand sie absichtlich mit braunem Schlamm eingesprüht, um dem Ganzen ein wenig Farbe zu verleihen. Langsam trottete sie, ihr Pausenbrot in der Hand, über den Schulhof. Normalerweise mochte sie die Pausen, in denen sie einen klaren Kopf bekommen und mit ihren beiden neuen Freundinnen, Annika und Nadja, quatschen konnte. Aber heute war Annika krank und Nadja hatte in den ersten beiden Stunden einen Arzttermin. Also trottete Marie umher und versuchte sowohl selbstbewusst als auch beschäftigt auszusehen, um ja nicht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hier war es so wie an jeder anderen Schule: es gab ein paar ,,Coole“, die meinten, ihnen gehöre die Welt und sie könnten mit den Anderen machen, was sie wollten. Und dann gab es da noch die ,,Loser“ und ,,Streber“, die sich von ihnen alles gefallen lassen mussten. Noch war Marie sich nicht ganz sicher, ob sie eher zum unauffälligem Durchschnittstyp oder zur Gattung der ,,Streber“ und ,,Loser“ zählte, aber sie ahnte eher Letzteres. Ein paar Meter weiter vor ihr fand gerade ein Tumult statt. Einige ältere Schüler, die meisten Jungen, standen im Kreis um etwas oder jemanden herum und amüsierten sich köstlich. Marie hoffte inständig ungesehen an ihnen vorbei zu kommen, da sie genau wusste, dass sie für solche Leute ein gefundenes Fressen war. ,,Na, du kleiner Spießer?“, johlte gerade ein etwa vierzehnjähriger Junge mit Pickeln und fettigem Haar, das aussah, als habe er es mit einem Glätteisen bearbeitet und währenddessen die Bravo gelesen, ,,Da wird deine Mami aber stolz sein! Hast gestern wieder eine Eins geschrieben, richtig?“ Dann meinte ein Anderer: ,,Lasst uns doch mal sehen, ob sein Haar Feuer fängt. Die richtige Farbe hat es ja!“ Daraufhin johlten die Anderen und schubsten den bedauernswerten Jungen in der Mitte hin und her, der sich kein bisschen zu wehren schien. ,,Oh, seht mal, hier!“, schallte es als nächstes aus der Menschentraube, ,,Er hat das neueste Smartphone! Das ist ja ein Ding! He, Kleiner, wenn du nicht so mickrig wärst, könntest du bei den Eltern sogar zu uns gehören.“ Und wieder dröhnendes Lachen. Während sie vorbeiging, versuchte Marie einen Blick in die Mitte der Ansammlung aus größenwahnsinnigen Schaufensterpuppen zu werfen. Diese Bezeichnung passte besonders zu den paar Mädchen unter ihnen. Da sah Marie rotes Haar durch einen Spalt hervorlugen. Und dann das Gesicht. Es war Leo! Unschlüssig blieb sie stehen. Sie wollte ihm helfen, wusste aber nicht wie. Bis sie in diesem Durcheinander einen Lehrer finden würde, der bereit war, sich um das Ganze zu kümmern, würde die Pause schon vorbei sein. Doch die Bande fand weiterhin Gefallen daran, Leo zu mobben, obwohl der keinen Laut von sich gab. In diesem Moment kapierte Marie, dass genau das ein Problem war. Die massigen Dummköpfe fühlten sich durch sein Schweigen irgendwie gedemütigt und provoziert und würden wahrscheinlich so lange weiter machen, bis Leo nachgab. Jetzt fingen sie an, seine Sachen zu durchsuchen. In diesem Moment entstand eine Lücke in dem bisher festen Ring, der ihren Klassenkameraden einschloss. Ohne nachzudenken schlüpfte sie hindurch und stand im nächsten Moment neben dem überraschten Opfer. Doch ehe dieser ein Wort sagen konnte, hatten auch die Älteren Marie schon bemerkt. ,,Was willst du denn hier?“, rief eines der Mädchen abfällig. Und ein Anderes: ,,Verzieh dich, du Drecksschleuder!“ Aber Marie blieb. Ruhig sagte sie: ,,Ja, ich werde gehen. Und zwar sobald ihr ihn in Ruhe lasst.“ Sie deutete auf Leo. Plötzlich wurde sie hochgehoben. In einem unbemerkten Moment hatte einer der Jungen sie an der Jacke gepackt und hochgerissen. Jetzt baumelte sie mit ihm auf Augenhöhe. Ihr ganzer Körper wurde durchzuckt von Adrenalin, als dieser wüste Beschimpfungen wie ein unwillkommenes Unwetter auf sie einprasseln ließ. Aber sie würde nicht schlappmachen. Als der Junge endlich geendet hatte, forderte sie mit ruhiger Stimme, er solle sie herunterlassen. Nachdem sie dies noch einmal gesagt hatte und nichts passiert war, hatte sie es satt. Sie spuckte dem Jugendlichen mitten ins Gesicht. Als dieser sie daraufhin mit einem zum Teil erschrockenem, zum Teil entsetzten Aufschrei fallen gelassen hatte und sich blind den Speichel aus den Augen wischte, trat sie mit solcher Wucht gegen sein Schienbein, dass es krachte. Nach einem weiteren Aufschrei ließ der Junge von ihr ab und Leo und sie bekamen die Möglichkeit, zu verschwinden. Als die beiden eine aus ihrer Sicht sichere Entfernung zwischen sich selbst und die Bande gebracht hatten, rief Marie: ,,Tut mir echt Leid, aber wenn du es nicht anders kapierst...“, sie zuckte mit den Schultern und rannte gemeinsam mit Leo davon. Wenig später schnaufte dieser ein heiseres ,,Danke.“, woraufhin Marie abwinkte. ,,Ich soll dich übrigens fragen, ob du Lust hast, am Sonntag gemeinsam mit deiner Familie zum Waldrand zu kommen. Mama, Michelle, Edmund und ich veranstalten ein Picknick und würden uns freuen, euch dabei zu haben.“ Plötzlich änderte sich Leos Gesichtsausdruck. Er wurde abweisend und hart. Ausweichend murmelte er: ,,Ja, vielleicht kommen wir. Mal sehen...“

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