Lea Loseries - Iria - Der Schlüssel der Macht
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Auf ihrer Suche erleben sie, dass Gott sie niemals allein lässt – auch, wenn es sich so anfühlt.
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Nachdem Marie sich den Weg die Treppe hinunter und danach durch die Tür auf den Schulhof freigekämpft hatte, sah sie sich umgeben hässlichen, grauen Mauern, die aussahen, als hätte jemand sie absichtlich mit braunem Schlamm eingesprüht, um dem Ganzen ein wenig Farbe zu verleihen. Langsam trottete sie, ihr Pausenbrot in der Hand, über den Schulhof. Normalerweise mochte sie die Pausen, in denen sie einen klaren Kopf bekommen und mit ihren beiden neuen Freundinnen, Annika und Nadja, quatschen konnte. Aber heute war Annika krank und Nadja hatte in den ersten beiden Stunden einen Arzttermin. Also trottete Marie umher und versuchte sowohl selbstbewusst als auch beschäftigt auszusehen, um ja nicht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hier war es so wie an jeder anderen Schule: es gab ein paar ,,Coole“, die meinten, ihnen gehöre die Welt und sie könnten mit den Anderen machen, was sie wollten. Und dann gab es da noch die ,,Loser“ und ,,Streber“, die sich von ihnen alles gefallen lassen mussten. Noch war Marie sich nicht ganz sicher, ob sie eher zum unauffälligem Durchschnittstyp oder zur Gattung der ,,Streber“ und ,,Loser“ zählte, aber sie ahnte eher Letzteres. Ein paar Meter weiter vor ihr fand gerade ein Tumult statt. Einige ältere Schüler, die meisten Jungen, standen im Kreis um etwas oder jemanden herum und amüsierten sich köstlich. Marie hoffte inständig ungesehen an ihnen vorbei zu kommen, da sie genau wusste, dass sie für solche Leute ein gefundenes Fressen war. ,,Na, du kleiner Spießer?“, johlte gerade ein etwa vierzehnjähriger Junge mit Pickeln und fettigem Haar, das aussah, als habe er es mit einem Glätteisen bearbeitet und währenddessen die Bravo gelesen, ,,Da wird deine Mami aber stolz sein! Hast gestern wieder eine Eins geschrieben, richtig?“ Dann meinte ein Anderer: ,,Lasst uns doch mal sehen, ob sein Haar Feuer fängt. Die richtige Farbe hat es ja!“ Daraufhin johlten die Anderen und schubsten den bedauernswerten Jungen in der Mitte hin und her, der sich kein bisschen zu wehren schien. ,,Oh, seht mal, hier!“, schallte es als nächstes aus der Menschentraube, ,,Er hat das neueste Smartphone! Das ist ja ein Ding! He, Kleiner, wenn du nicht so mickrig wärst, könntest du bei den Eltern sogar zu uns gehören.“ Und wieder dröhnendes Lachen. Während sie vorbeiging, versuchte Marie einen Blick in die Mitte der Ansammlung aus größenwahnsinnigen Schaufensterpuppen zu werfen. Diese Bezeichnung passte besonders zu den paar Mädchen unter ihnen. Da sah Marie rotes Haar durch einen Spalt hervorlugen. Und dann das Gesicht. Es war Leo! Unschlüssig blieb sie stehen. Sie wollte ihm helfen, wusste aber nicht wie. Bis sie in diesem Durcheinander einen Lehrer finden würde, der bereit war, sich um das Ganze zu kümmern, würde die Pause schon vorbei sein. Doch die Bande fand weiterhin Gefallen daran, Leo zu mobben, obwohl der keinen Laut von sich gab. In diesem Moment kapierte Marie, dass genau das ein Problem war. Die massigen Dummköpfe fühlten sich durch sein Schweigen irgendwie gedemütigt und provoziert und würden wahrscheinlich so lange weiter machen, bis Leo nachgab. Jetzt fingen sie an, seine Sachen zu durchsuchen. In diesem Moment entstand eine Lücke in dem bisher festen Ring, der ihren Klassenkameraden einschloss. Ohne nachzudenken schlüpfte sie hindurch und stand im nächsten Moment neben dem überraschten Opfer. Doch ehe dieser ein Wort sagen konnte, hatten auch die Älteren Marie schon bemerkt. ,,Was willst du denn hier?“, rief eines der Mädchen abfällig. Und ein Anderes: ,,Verzieh dich, du Drecksschleuder!“ Aber Marie blieb. Ruhig sagte sie: ,,Ja, ich werde gehen. Und zwar sobald ihr ihn in Ruhe lasst.“ Sie deutete auf Leo. Plötzlich wurde sie hochgehoben. In einem unbemerkten Moment hatte einer der Jungen sie an der Jacke gepackt und hochgerissen. Jetzt baumelte sie mit ihm auf Augenhöhe. Ihr ganzer Körper wurde durchzuckt von Adrenalin, als dieser wüste Beschimpfungen wie ein unwillkommenes Unwetter auf sie einprasseln ließ. Aber sie würde nicht schlappmachen. Als der Junge endlich geendet hatte, forderte sie mit ruhiger Stimme, er solle sie herunterlassen. Nachdem sie dies noch einmal gesagt hatte und nichts passiert war, hatte sie es satt. Sie spuckte dem Jugendlichen mitten ins Gesicht. Als dieser sie daraufhin mit einem zum Teil erschrockenem, zum Teil entsetzten Aufschrei fallen gelassen hatte und sich blind den Speichel aus den Augen wischte, trat sie mit solcher Wucht gegen sein Schienbein, dass es krachte. Nach einem weiteren Aufschrei ließ der Junge von ihr ab und Leo und sie bekamen die Möglichkeit, zu verschwinden. Als die beiden eine aus ihrer Sicht sichere Entfernung zwischen sich selbst und die Bande gebracht hatten, rief Marie: ,,Tut mir echt Leid, aber wenn du es nicht anders kapierst...“, sie zuckte mit den Schultern und rannte gemeinsam mit Leo davon. Wenig später schnaufte dieser ein heiseres ,,Danke.“, woraufhin Marie abwinkte. ,,Ich soll dich übrigens fragen, ob du Lust hast, am Sonntag gemeinsam mit deiner Familie zum Waldrand zu kommen. Mama, Michelle, Edmund und ich veranstalten ein Picknick und würden uns freuen, euch dabei zu haben.“ Plötzlich änderte sich Leos Gesichtsausdruck. Er wurde abweisend und hart. Ausweichend murmelte er: ,,Ja, vielleicht kommen wir. Mal sehen...“
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