Tanja Kohl - Nicht streicheln, ich arbeite

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Die Faszination und Leidenschaft der Autorin für Hunde spiegelt sich in jeder Einzelnen der 44 Führ-Hundegeschichten
wieder. Der Leser wird berührt, betroffen, besorgt und auch immer mal wieder belustigt sein. Eins wird dabei deutlich:
Die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund!
Tanja Kohl hat vor zehn Jahren den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und betreibt seit dem zusammen mit ihrem Mann eine erfolgreiche Blindenführhundschule.
Alle Geschichten sind wahr und von der Autorin selbst miterlebt.

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Nancy – Eine Schäferhündin als Polizeihilfskraft

Als wir Nancy, eine fast zweijährige schwarz braune Schäferhündin, bei ihrem blinden Herrchen Heiner einschulten, trafen zwei unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander. Heiner dachte, dass Nancy sich einen einmal gelaufenen Weg sofort merken könnte und diesen beim zweiten Mal auch wieder genau gleich laufen würde, wie zum Beispiel, dass sie die Straße an derselben Stelle überqueren würde. Dass ein Blindenführhund aber keine Maschine und kein Navigationssystem ist, sondern ein Lebewesen, hatte er dabei leider vergessen. An einem der Trainingstage veränderte sich die Einstellung von Heiner zu seinem Blindenführhund. Wir waren gerade im U-Bahnhof, als er Nancy nach rechts schickte. Nancy führte den Befehl aus und führte bis zum

U-Bahn-Abgrund, blieb dort stehen und blockierte das Weitergehen.

Da Heiner dachte, dass Nancy nur mal wieder bocken würde, machte dieser einen Schritt nach vorne in den Abgrund. Da ich sehr nah an den Beiden dran war, konnte ich Heiners Jacke greifen und ihn daran festhalten, andernfalls wäre er in den Abgrund gestürzt und hätte seinen Hund mitgezogen. Nach diesem Erlebnis sah er ein, dass er sich seinem Blindenführhund mehr anvertrauen musste. Heiner versuchte Nancy nun mehr Vertrauen zu schenken und die Zusammenarbeit wurde von Tag zu Tag besser. Nach einer sechswöchigen Einarbeitung hatte sich eine gute Teamarbeit zwischen den Beiden entwickelt. Heiner hatte in dieser Zeit gelernt, Nancy die Führung zu überlassen ohne dabei die Kontrolle abzugeben. Er bestimmte die Richtung und Nancy zeigte ihm den besten Weg zum Ziel. Beide bestanden mit Bravour ihre Abschlussprüfung, bei der sie einen fremden Weg zurücklegen mussten und viele schwierige Situationen zu meistern hatten. Neben Baustellen stand auch eine Fahrt mit der U-Bahn und mit dem Bus an. Heiner vertraute Nancy und sie dankte dies mit einer konzentrierten Führarbeit und einem sehr guten Gehorsam im Freilauf.

Als Heiner nach einigen Monaten abends mal wieder unterwegs war und seine Hündin frei laufen ließ passierte es: Nancy war etwas weiter voraus gelaufen und daher außer Sicht, als sich eine Person Heiner annäherte. Es ging alles ganz schnell, die Person, ein jüngerer Mann, hatte nichts Gutes im Sinn. Er stellte sich Heiner in den Weg und verlangte im barschen Ton die Herausgabe seiner Geldbörse.

Heiner schrie aufgeregt nach Nancy und die kam wie der Blitz heran, warf den Angreifer um und stellte sich über ihn. Sobald der Angreifer den Versuch machte aufstehen zu wollen, lies Nancy ein leises Knurren hören und der Angreifer blieb ängstlich am Boden liegen. So konnte Heiner in aller Ruhe, mit Hilfe seines Handys, die Polizei rufen.

Der Angreifer flehte er solle doch den Hund wegnehmen aber Heiner ließ Nancy - фото 5

Der Angreifer flehte, er solle doch den Hund wegnehmen, aber Heiner ließ Nancy so lange über ihm stehen, bis die Polizei da war.

Heiner war sehr stolz auf seinen Blindenführhund und gab ihr einen Ring Fleischwurst als Belohnung. Dieses Erlebnis hat die Beiden noch mehr zusammen geschweißt, denn sie haben Beide gemerkt, dass sie sich immer aufeinander verlassen können!

Hope – Ein Australian Shepherd im Ausnahmezustand

Als ich Hope kennen lernte war sie gerade einmal ein Jahr alt. Hope war ein typischer Ausi mit allen Vor- und Nachteilen. Die Vorteile dieser Rasse sind Anhänglichkeit, Intelligenz, Arbeitsfreude und der Wille seinem Herrn zu gefallen. Die Nachteile sind seine unglaubliche Sensibilität und sein Schäferhund-Erbe, was das Verhalten gegenüber anderen Hunden angeht, denn sie mobben gerne. Hope ist eine sehr schöne dreifarbige Hündin mit zweifarbigen Augen.

Die Ausbildung von Hope war ein Vergnügen, denn sie lernte schnell und war leicht zu führen. Da ich gleichzeitig noch zwei Labradore in Ausbildung hatte, musste ich mich immer umstellen, bevor ich Hope ins Führgeschirr nahm. Bei Hope reichten leise Kommandos und sanfte Korrekturen. Erfolgte eine Einwirkung mal etwas zu stark oder ein Kommando zu laut, dann musste man sie mittels motivierender Stimmlage wieder aufbauen und so aus ihrem Tief herausholen, bevor man weiter arbeiten konnte. Als Hope die Ausbildung nach sechs Monaten mit Erfolg beendet hatte sollte die Einschulung mit ihrer sehbehinderten Besitzerin erfolgen.

Es war eine junge Mutter mit einer zehnjährigen Tochter. Die Tochter war von der Entscheidung einen Hund in die Familie aufzunehmen nicht begeistert, da sie bisher ihre Mutter führen durfte. In der Einschulung wurde das ganz deutlich. Die Tochter drängte sich immer wieder zwischen die Mutter und Hope. Schließlich stellte sich die Tochter krank und die Mutter entschloss sich, Hope bereits nach sieben Tagen wieder zu uns zurück zu bringen. Hope verstand die Welt nicht mehr. Sie hatte nach dieser kurzen Zeit bereits eine sehr enge Bindung zu der Frau aufgebaut und war total verwirrt, als sie zu uns zurückkam.

Da unsere Ausbildungshunde im Zwinger leben wurde auch Hope wieder dort einquartiert. Ich brachte sie also in ihren Zwinger in dem sie auch während der Ausbildung gelebt hatte und ließ sie erst einmal in Ruhe. Als ich eine Stunde später mal nach ihr sehen wollte und zur Zwingeranlage ging, stockte mir der Atem. Ich sah Hope, die versuchte sich unter der Eingangstür zur Zwingeranlage durchzuquetschen.

Sie blieb natürlich stecken und schrie jämmerlich.

Ich befreite sie sofort und brachte sie erst einmal ins Haus, damit sie zur Ruhe kommen konnte. Wie Hope es geschafft hatte aus ihrem verschlossenen Zwinger rauszukommen bleibt mir bis heute ein großes Rätsel, da ich weiß, dass die Zwingertür zu war. Um diese Tür aufzubekommen, muss man den Hebel zuerst nach oben und gleichzeitig nach links drücken. Wie groß muss die Verzweiflung eines Hundes sein, wenn er diese Aufgabe meistert, um rauszukommen? Ich werde nie den Anblick von Hope unter der Zwingertür vergessen und wie sie mich dabei anschaute. Erst in diesem Moment habe ich verstanden, was für ein großer Schock dieser nochmalige Besitzerwechsel in Hope ausgelöst hatte. Hope hatte nicht verstanden, warum sie ihr neues zu Hause wieder hatte verlassen müssen und ertrug es in dieser Situation auch nicht alleine zu sein, was vor diesem Ereignis und danach kein Problem war. Nachdem Hope sich beruhigt hatte und wir ihr einen Labrador als Verstärkung in ihren Zwinger brachten, ging es ihr schon etwas besser. Sie brauchte aber zwei Monate um das Ereignis zu verarbeiten und wir einen Neustart mit einem anderen sehbehinderten Besitzer wagen konnten. Dieser wusste von der Vorgeschichte von Hope und entschied sich mit ganzem Herzen für sie. Die Beiden sind noch heute ein tolles Team und ich freue mich immer wieder, wenn ich sie bei ihrer gemeinsamen Arbeit bestaunen kann.

Sally – Der Hund mit dem Knickohr

Sally, eine dunkelgraue Schäferhündin, kam mit eineinhalb Jahren vom Züchter zu uns. Wir hatten Sally nur wegen ihres Knickohrs bekommen, denn aufgrund dieses kleinen Schönheitsfehlers hatte sich bisher noch niemand für sie interessiert. Uns war dieser Schönheitsfehler egal, für uns zählten das Wesen und die Gesundheit des Hundes.

Sally brachte beides mit, sie war gesund und zeigte sich im Wesenstest freundlich und aufgeschlossen. Sally war in vielen Verhaltensweisen ein außergewöhnlicher Schäferhund. Bisher hatte ich die Erfahrung gemacht, dass Schäferhündinnen immer etwas problematisch mit anderen Hunden waren. Schäferhunde neigen allgemein zum Mobben und haben häufiger mal ein Problem mit anderen Hündinnen. Das führt dann oftmals zu an sich harmlosen Balgereien, wird aber von den anderen Hundebesitzern als ernste Auseinandersetzung angesehen, was für den Besitzer des Schäferhundes dann auf Dauer einfach anstrengend sein kann. Darüber hinaus bringen Schäferhunde oft mehr Jagdinteresse mit, als für die Arbeit als Blindenführhund gut ist.

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