Tanja Kohl - Nicht streicheln, ich arbeite
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wieder. Der Leser wird berührt, betroffen, besorgt und auch immer mal wieder belustigt sein. Eins wird dabei deutlich:
Die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund!
Tanja Kohl hat vor zehn Jahren den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und betreibt seit dem zusammen mit ihrem Mann eine erfolgreiche Blindenführhundschule.
Alle Geschichten sind wahr und von der Autorin selbst miterlebt.
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Wir packten also Umba und ihren Welpen ein und fuhren nach Hause.
Wir gaben dem Welpen den Namen Dusty und hofften, dass er sich trotz der komplizierten Geburt normal entwickeln würde. Im Welpenzimmer hatte ich ein Klappbett aufgestellt, um die erste Zeit immer bei Umba und Dusty sein zu können und alle Veränderungen mitzubekommen.
Dusty war von der ersten Minute an nicht so wie die bisherigen Welpen. Er versuchte nicht an die Zitze der Mutter zu gelangen und kroch ihr auch nicht nach, wenn sie sich von ihm weglegte. Auch Umba verhielt sich nicht wie bei ihren vorherigen Würfen.
Sie jammerte unentwegt und machte keine Anstalten sich wie sonst intensiv um den Welpen zu kümmern. Weil Dusty nicht die Zitzen der Hündin suchte, fütterte ich ihn alle zwei Stunden mit Ersatzmilch und massierte ihm danach den Unterbauch, damit er sich entleeren konnte. Zuerst hatte ich die große Hoffnung, dass er durch die Aufnahme der Milch so viel Kraft bekommen würde, um selbstständig Umba`s Zitzen aufzusuchen und sich säugen zu lassen. Aber alle Bemühungen schienen vergebens, denn am nächsten Tag bekam Dusty Atemstillstände in immer kürzeren Abständen. Es war die Hölle für den Welpen, die Hündin und uns. Wir brachten Dusty sofort in die Tierklinik und hofften inständig auf ein Wunder. Dusty wurde eingehend untersucht und die Ärztin gab ihm eine Spritze gegen Bauchschmerzen, denn er hatte einen sehr aufgeblähten Bauch und sie nahm an, dass dies von der Ersatzmilch herrührte. Der Zustand von Dusty verschlimmerte sich weiter und die Ärztin empfahl uns, ihn von seinem Leid zu erlösen. Es führte kein Weg daran vorbei, er musste eingeschläfert werden, denn sonst hätte er sich noch weiter gequält. Das wollten wir ihm nicht zumuten. Die Tierärztin gab Dusty eine Spritze und er reagierte überhaupt nicht mehr auf den Einstich. In diesem Moment wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war, aber es tat trotzdem verdammt weh! Dusty schlief ganz ruhig ein und wir ließen Umba nach dessen Herzstillstand noch einmal an ihm schnüffeln. Sie schnüffelte, wendete sich von ihm ab und begann zu zittern und zu jammern. Die Tierärztin musste ihr sogar eine Beruhigungsspritze geben. Wir nahmen Dusty mit nach Hause, um ihn dort zu begraben. Umba war am Ende. Normalerweise nehme ich meine Hunde nie mit ins Bett, aber in diesem Fall spürte ich, dass Umba meine körperliche Nähe brauchte, um darüber hinwegzukommen. Als sie bei mir lag, beruhigte sie sich und schlief ein. Umba suchte am nächsten Tag das ganze Haus nach Dusty ab und jammerte unentwegt. Wir haben unsere Hündin nicht wiedererkannt. Sie duldete in den nächsten zwei Wochen keinen anderen Hund in ihrer Nähe und jammerte die ganze Zeit. Nach zwei Wochen verhielt sie sich wieder wie vorher und ließ unsere anderen Hunde auch wieder in ihre Nähe. Ich habe noch nie einen Hund so leiden sehen wie Umba in dieser Zeit und ich hätte vorher auch nicht gedacht, dass ein Hund so leiden könnte.
Kiwi – Gefahr am Abgrund
Als wir vor drei Jahren im Urlaub in Österreich waren, erlebten wir etwas Unglaubliches. Wir hatten an einem Tag beschlossen eine Tageswanderung zu unternehmen. So liefen wir am frühen Vormittag los. Der Weg führte über verschiedene Bergpässe an wunderbaren Bächen und Berghütten vorbei und wir genossen diesen wunderschönen Sommertag. Da es in Österreich häufiger über Weiden und Wiesen geht, wo auch freilaufende Rinder oder Pferde grasen, hielten wir das zuerst für nichts Besonderes.
Die eine Weide, die wir überqueren mussten, war rechtsseitig durch die Berge und linksseitig durch einen tiefen Abgrund begrenzt. Auf der Wiese graste in einiger Entfernung eine ansehnliche Pferdegruppe.
Da ich mich immer auf meine Kiwi verlassen konnte, leinte ich sie nicht an, sondern ließ sie frei bei Fuß laufen. Ich hatte aber nicht mit der Unberechenbarkeit der Pferdegruppe gerechnet, die auf dieser Wiese lebte. Als wir fast am Ende der Wiese waren, stürmten drei Pferde von hinten auf mich und Kiwi zu. Kiwi erschreckte sich und rannte nach vorne los. Das war die Chance für die Pferde. Sie jagten sofort hinter Kiwi her und trieben sie von mir weg.

Ich war kurzzeitig erstarrt vor Schreck, weil ich sah, wie die Pferde versuchten Kiwi Richtung Abgrund zu treiben. Ich wusste, dass wenn ich es nicht schaffen würde, sie sofort zu mir zu rufen, sie so lange gejagt werden würde, bis sie entweder den Abgrund runterstürzen oder tot getreten werden würde. Ich rief mit meiner ganzen Verzweiflung nach Kiwi. Und das unglaubliche geschah, Kiwi drehte sich zu den Pferden um und rannte unter ihnen durch zu mir. Ich leinte sie sofort an und verjagte die nun heran galoppierenden Pferde. Diese hatten genug Respekt vor dem Menschen, so dass sie abdrehten. Wahrscheinlich haben sie auch meine Adrenalinausschüttung gewittert und gespürt, dass ich fest entschlossen war meinen Hund zu verteidigen. Endlich erreichten wir das Ende der Wiese. Ich war heilfroh, dass Kiwi so ein unglaublich großes Vertrauen zu mir gehabt hatte und unter all den Pferdebeinen hindurch zu mir gerannt war. Gar nicht auszudenken, was alles hätte passieren können. Mir war das jedenfalls eine große Lehre! Auch wenn ich meinem Hund vertraue, weiß man nie, was in den anderen Tieren vorgeht, die frei auf einer Wiese laufen, wenn ein für sie fremder Eindringling die Wiese überquert. Ich leine meinen Hund jetzt immer an, wenn ich über eine Wiese mit anderen Tieren gehen muss.
Coco – Klein aber oho
Eines Tages rief uns unsere Grosspudelzüchterin an und bot uns eine für die Zucht zu klein geratene schwarze Hündin an. Wir fuhren hin und schauten uns die Hündin an. Coco war eine ziemlich kleine Hündin, die aber ein sehr gutes Wesen und einen starken Charakter hatte.
Wir nahmen sie mit in unsere Blindenführhundschule und testeten Coco in allen möglichen Umweltsituationen, wie zum Beispiel, wie sie auf vorbeidonnernde LKWs reagierte, welches Verhalten sie gegenüber anderen Menschen, Artgenossen und anderen Tieren zeigte und ob sie im Testverlauf ängstlich oder aggressiv reagierte. Coco ließ sich von nichts und niemandem beeindrucken und glänzte durch ihre Ruhe und Überlegenheit. Nach der Gesundheitsuntersuchung stand fest, dass sie für die Blindenführhundausbildung geeignet war. Coco lernte mit viel Begeisterung. Während der Ausbildung lernte Coco dann auch ihren zukünftigen blinden Besitzer Robert kennen. Wir besuchten Robert zu Hause in seiner Wohnung. Als wir die Wohnung betraten, waren er und sein Freund da und Coco konnte eigentlich nicht wissen, wen von den Beiden sie später führen sollte. Aber genau das wusste Coco sofort:
Sie lief zielstrebig zu Robert und legte ihren Kopf auf seinen Schoß. Robert freute sich sehr über diese direkte und liebevolle Kontaktaufnahme von Coco und schloss sie sofort in sein Herz.
Wir waren alle total überrascht von Coco‘s Verhalten und mussten eingestehen, dass die Beiden wohl einen sehr guten Draht zueinander hatten. Coco bestand ihre Abschlussprüfung nach sechs monatiger Ausbildungszeit. Nun war sie bereit für ihre Aufgabe als Blindenführhund.
Bei der Einarbeitung bestätigte sich der erste Eindruck und es entwickelte sich sehr schnell eine innige Beziehung zwischen Coco und Robert. Das gegenseitige Vertrauen wuchs durch die tägliche Führarbeit. Bei der Gespannprüfung, die von einem externen Prüfer durchgeführt wurde, ließen sich Coco und Robert von den chaotischen Verkehrsverhältnissen in Frankfurt und einer schwierigen Baustelle, die sie zu meistern hatten, nicht beirren und bestanden die Prüfung.
Coco‘s Herrchen musste morgens immer sehr früh aufstehen und zur Arbeitsstelle gehen, die jedoch nur einige Minuten von zu Hause entfernt war. Jeden Morgen hatte Robert Probleme seinen Hund zu wecken, denn Coco stellte sich als eine ausgesprochene Langschläferin heraus. Nachdem Robert einige Wochen große Mühe hatte Coco morgens aus ihrem Körbchen zu bekommen, hatte er einen Einfall, den er auch gleich in die Tat umsetzte. Er ließ Coco morgens weiter schlafen und dachte, wenn er die Wohnung ohne sie verlassen würde, würde sie am nächsten Morgen sofort parat stehen. Aber Coco dachte gar nicht daran: Sie blieb ruhig in ihrem Körbchen liegen und machte keine Anstalten mitgehen zu wollen. Also ging Robert zur Arbeit und holte Coco während der Frühstückspause um 9.30 Uhr zu Hause ab. Das gefiel Coco anscheinend, denn als Robert zurückkehrte, um sie zu holen, stand sie schwanzwedelnd an der Tür. Am nächsten Morgen in der Früh machte Coco wieder keine Anstalten mit kommen zu wollen und daher holte Robert sie erst wieder in der Frühstückspause ab. So verrückt das auch klingt, aber Robert fand es in Ordnung, dass sein Hund noch länger schlafen wollte und handhabte es ab diesem Tag so. Darüber mussten wir natürlich schmunzeln, denn einen Langschläferhund hatten wir vorher auch noch nicht. In der Ausbildung hatte Coco schließlich auch immer früh aufstehen müssen und da hatte es auch funktioniert.
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