Eugen Adelsmayr - Das Vermächtnis des Barons
Здесь есть возможность читать онлайн «Eugen Adelsmayr - Das Vermächtnis des Barons» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Das Vermächtnis des Barons
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Das Vermächtnis des Barons: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Vermächtnis des Barons»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Das Vermächtnis des Barons — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Vermächtnis des Barons», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Tanner stellte den Motor wieder an. Aufzufallen schien ihm ein kleineres Übel, als im Auto zu erfrieren. Es wurde nur sehr langsam warm. Irgendwann ging dann doch die Tür des Schwarzen Adlers auf und Rüdiger kam mit gerötetem Gesicht heraus. Ihm folgte ein weiterer Mann, der einem dritten die Tür aufhielt und den kannte Tanner nur allzu gut. Finn ´´´Der Schwede´´´, eine Unterweltgröße, Tanner selbst hatte als Kommissar mehrmals mit ihm zu tun gehabt. Den anderen, den der Finn die Tür offenhielt, kannte er nicht, wie ein Chorknabe sah aber auch er nicht aus. Vor dem Lokal verabschiedeten die Männer sich. Rüdiger torkelte heimwärts, die anderen beiden steckten sich noch eine Zigarette an und gingen dann Richtung Stadtzentrum los. Tanner wartete erst, dann stieg er aus und heftete sich an ihre Fersen. Nach der dritten Kreuzung ahnte Tanner schon, was ihr Ziel war und ließ den Abstand größer werden. Im der Courbet Gasse unter Noras Wohnung bleiben sie stehen. Finn deutete zum kaputten Fenster hinauf. Sie lachten derb und angeheitert und probierten ob die Haustür offen war. Sie war versperrt und gab auch ihrem kräftigen Rütteln nicht nach. Die beiden traten fluchend fest dagegen. Als oben ein Fenster aufging machten sie sich davon.
Tanner ging zurück zu seinem Wagen. Er fror nicht mehr. Sein Auftrag schien doch noch spannend zu werden.
Rüdiger machte auf seinem Nachhauseweg noch bei einem seiner bevorzugten Animierlokale halt. Es war noch fast leer. Rüdiger ließ sich an der Bar nieder und war im Nu von zwei unwiderstehlich kontaktfreudigen Damen flankiert, mit denen er eine Flasche Schampus, gefolgt von einigen Runden Gin konsumierte. Danach hatte Rüdiger nicht mehr genügend Bares, um für die Damen auch weiterhin interessant zu sein und der Barkeeper verweigerte ihm jeden weiteren Kredit, solange die alten Schulden nicht beglichen waren. Rüdiger trank ein letztes Gläschen, ohne noch jemanden zum Anstoßen zu haben.
Als er endlich zu Hause war, fiel ihm der Anruf des Notars und das Testament wieder ein. Es war es kurz nach Mitternacht. Er kramte in seinem Schreibtisch bis er die Notiz mit Noras Nummer fand, die er ungeschickt in sein Telefon tippte. Vor sich hinmurmelnd lauschte er dem Freiton und stützte sich, um das Gleichgewicht nicht verlieren, mit einer Hand am Kaminsims ab. Als Nora nach längerem Läuten abhob legte er mit unflätigen Beschimpfungen und Drohungen los. Falls sie auch nur daran denken sollte, von der Schwäche seines Vaters für sie noch weiter zu profitieren, dann würde ihr etwas blühen, sie würde schon sehen. Ein blaues Wunder würde sie dann erleben. ´Profitieren´ brachte er auch im dritten Anlauf nicht korrekt heraus. Nora legte, ohne ein zu sagen auf. Rüdiger tobte aber weiter, weil er nicht mitbekommen hatte, dass das Gespräch schon beendet war. Als er es dann doch bemerkte drückte er unter obszönem Fluchen noch einige Male auf Wiederwahl, die Leitung blieb aber tot. Wütend und schwer betrunken stürmte er in die Räumlichkeiten seines Vaters und stellte das Büro des alten Barons auf der Suche nach diesem verdammten Testament auf den Kopf. Erst als Emilia, die Haushälterin, und Viktor, der langjährige Sekretär seines Vaters, durch den Lärm geweckt, herbeigeeilt kamen, zog er sich unverrichteter Dinge wieder zurück.
„Genau wie von unsrem Herrn Baron vorausgeahnt!“ murmelte Viktor vor sich hin und ging Emilia bei den Aufräumarbeiten zur Hand.
Nora verbrachte die halbe Nacht mit offenen Augen im Bett liegend, immer in der Angst, dass wieder ein Stein geflogen kam. Sie beherrschte sich Tanner anzurufen, behielt aber ihr Telefon in der Hand. Erst in der Früh erzählte sie ihm von Rüdigers telefonischen Drohungen. Eine halbe Stunde später klopfte Tanner bei ihr an. Sie führte ihn ins Wohnzimmer, wo ein junger Mann saß, den sie ihm ohne weitere Erklärung als Erik vorstellte. Tanner nahm ihr gegenüber Platz. Er zögerte.
„Sie können ganz offen reden, vor Erik habe ich keine Geheimnisse, er darf ruhig alles hören.“
Tanner nickte, was aber nicht hieß, dass sein berufsbedingtes Misstrauen damit auch beseitigt war.
„Gestern habe ich Baron Kranach, Rüdiger, während des ganzen Tages observiert. Er war zu Hause, dann bei einer Versammlung, nichts Besonderes. Interessanter ist es dann gegen Abend geworden. Oder eher, besorgniserregend.“
Tanner hatte ihre volle Aufmerksamkeit. „Kranach hat offensichtlich zwei ziemlich üble Kerle auf sie angesetzt.“
Erik warf Nora einen besorgten Blick zu und räusperte sich nervös. Sie ignorierte ihn und sah Tanner ungerührt an.
Er hielt ihrem Blick stand und fuhr fort.
„Einen der beiden kenne ich noch von früher, er ist brutal und gefährlich, den jüngeren habe ich vorher noch nie gesehen, er scheint aber vom gleichen Kaliber zu sein. Es war gestern schon zu finster zum Fotografieren, darum kann ich ihnen keine Bilder zeigen. Ich hole das aber ehebaldigst nach. Sie sollten aber vorgewarnt und wachsam sein. Beide sind so groß wie ich und kräftig gebaut, beide haben ihre Schädel fast kahlgeschoren. Derjenige, den ich von früher kenne, ´´´Der Schwede´´´, hat einen Wolfskopf, das Zeichen seiner berüchtigten Bande, in den Hals tätowiert. So nahe, dass sie das sehen können, sollten er ihnen aber niemals kommen.“
Erik war aufgestanden und schritt rauchend das Zimmer ab.
„Wer und was auch immer er ist, als Beschützer taugt er nicht viel!“, dachte Tanner, als Erik vor lauter Händezittern schon zum zweiten Mal die Asche seiner Zigarette auf den Teppich streute.
„Sie wissen nicht nur in welchem Haus sie wohnen, sie wissen auch welche ihre Fenster sind. Den Stein gestern in der Nacht, hat einer der beiden geworfen.“
Nora fragte Erik um eine Zigarette und bot Tanner Kaffee oder etwas Stärkeres an. Tanner bat um einen Espresso und Erik verschwand unaufgefordert in der Küche und machte sich an der Kaffeemaschine zu schaffen. Tanner schaute Nora beim Nachdenken zu. Nur Erik in der Küche und gedämpfter Straßenlärm waren zu hören. Das schrille Läuten der Wohnungsklingel schreckte Nora auf. Erik kam aus der Küche geeilt und fragte Nora, wer das wohl sein könnte. Nora schüttelte den Kopf, stand auf und ging leise zur Tür. Das Gesicht, das sie durch den Türspion erblickte, war ihr nicht bekannt und das gab sie Tanner hinter ihr mit einem Schulterzucken zu verstehen. Er flüsterte ihr zu, dass er in der Küche warten würde und dass Erik bei Nora bleiben sollte. Nora öffnete die Tür einen Spalt.
„Ja bitte?“ fragte sie.
„Nora Musil?“, fragte der Besucher zurück, mit einer Stimme, von der Nora sonst nicht hätte sagen können, ob sie männlich oder weiblich war.
„Wer will das wissen?“, entgegnete sie misstrauisch.
„Severin Kranach-Walde“, kam es höflich zurück.
Nora spähte hinaus, ob hinter Severin noch jemand versteckt war, aber allem Anschein nach, war der junge Kranach wirklich allein da.
„Wir sollten uns unterhalten. Bitte!“ Severin sprach sehr leise, er flüsterte fast „aber nicht zwischen Tür und Angel, wenn das vielleicht möglich ist“, fügte er mit einem Lächeln hinzu, als nicht gleich eine Antwort kam.
Um die Sicherungskette aushängen zu können machte Nora die Tür zu. Ein schneller Blick zurück zur spaltbreit offenen Küchentür hinter der sie Tanner bereitstehen sah, dann öffnete sie. Sie bat Severin herein. Er trat ein, nahm den Hut ab und folgte ihr in das Wohnzimmer. Erik erhob sich als er ihn sah, kam ihm aber nicht zur Begrüßung entgegen. Nora stellte die beiden vor, Severin als Kranach-Walde und Sohn des alten Barons, Erik als Erik und nicht mehr. Tanner blieb hinter der Tür, die Klinke in der Hand. Severin nahm den angebotenen Sitzplatz und ein Glas Whiskey dankend an und nahm dort, wo Tanner gesessen war, Platz. Währen Nora ihm das Glas einschenkte, schlüpfte er aus seinen Handschuhen und legte sie fein säuberlich auf seine übereinander geschlagenen Knie. Nora stellte seinen Drink vor ihn auf den Tisch und setzte sich ihm gegenüber auf die Couch. Erik blieb stehen und lehnte sich rücklings an die Fensterbank. Nora hatte über die Jahre ihre Erfahrung mit Männern gemacht und schätzte die meisten schon nach dem ersten Blick richtig ein. Severin war diesbezüglich kein schwieriger Fall. Gepflegtes Haar, frisch rasiert, glatte Haut und gesunde schöne Zähne, der Anzug aus feinstem Tuch, die Finger manikürt, die Schuhe nach Maß. Etwas weniger von allem und er hätte Nora gefallen können, so aber rettete ihn nicht einmal sein angenehm männliches Parfum. Severin nahm einen Schluck und behielt sein Glas in der Hand.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Das Vermächtnis des Barons»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Vermächtnis des Barons» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Das Vermächtnis des Barons» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.