Eugen Adelsmayr - Das Vermächtnis des Barons

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Der wohlhabende Baron von Kranach-Walde wird ermordet. Kurz davor hat er Nora, ein Callgirl, zu seiner Haupterbin bestimmt, während seine Kinder praktisch leer ausgehen. Das Testament ist aber nicht auffindbar. Nora engagiert Tanner, einen pensionierten Polizeimajor, es zu finden und für ihre Sicherheit zu sorgen. Auf der Jagd nach dem Erbe entbrennt ein blutiger Reigen in dem die Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern immer unklarer wird.

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Rüdiger, dem ältesten Sohn, wollte er es sagen und der könnte dann seine Geschwister informieren. Lenau wählte seine Nummer, aber auch nach langem Läuten hob Rüdiger nicht ab. Severin, den jüngeren Sohn anzurufen, hielt Lenau für keine so gute Idee, weil der alte Baron fast jeden Kontakt mit ihm abgebrochen hatte und Isabel, die jüngere der beiden Töchter, hatte als einzige kleine Kinder und deshalb wollte Lenau sie um diese Zeit nicht mehr stören, sie hatte als einzige kleine Kinder, sie wollte er so spät nicht mehr stören. Jetzt blieb nur noch Patrizia, ihre große Schwester. Bei ihr war nur nicht sicher, ob sie um diese Zeit noch ausreichend nüchtern und aufnahmefähig war, sehr wahrscheinlich war es nicht, zumindest wollte er es ihr besser persönlich und nicht am Telefon sagen. Lenau kündigte sich nicht erst an, er fuhr gleich los. Schon von weitem sah er, dass die Villa, in der Patrizia allein lebte, hell erleuchtet war. Sie musste ihn die Einfahrt herauffahren gesehen haben, denn als er ausstieg stand sie schon da. Im Schlafrock, ein Sektglas in der Hand begrüßte sie ihn und fragte welchem Glücksfall sie seinen Besuch zu verdanken habe. Lenau nahm sie vorsichtig am Arm und führte sie zurück ins Haus. Sie gingen ins Wohnzimmer und Lenau erzählte, was passiert war. Patrizia hielt ihr Glas umklammert und sah ihn mit glasigen Augen ungläubig an. Sie verzog keine Miene, doch dann rannen ihr unvermutet Tränen über die aufgedunsenen Wangen. Lenau versuchte sie zu trösten, fühlte sich aber neben einer angetrunkenen Frau im Schlafrock nicht wohl und entsprechend gehemmt und ungeschickt. Patrizia versicherte, dass sie schon allein zurechtkommen würde und erleichtert verabschiedete Lenau sich. Patrizia betäubte Trauer und Weltschmerz mit noch einigen Gläsern, bevor sie in einen unruhigen traumlosen Schlaf versank. Am Morgen versuchte sie sich zu erinnern, was alles genau Doktor Lenau gesagt hatte. Alles fiel ihr nicht mehr ein, nur dass ihr Vater am Abend in der Courbet-Gasse gestorben war, wusste sie noch. Sei griff zum Telefon und rief nacheinander ihre Geschwister an. Als Baron Rüdiger von Kranach-Walde in der Villa seiner Schwester eintraf, saß sie schon mit Severin, dem jüngeren Bruder, im Salon beim Tee. Sie hatte vom Weinen verschwollene Augen und war ganz in Schwarz, vom Halstuch bis zum Ziffernblatt der Uhr. Rüdiger begrüßte sie mit einem angedeuteten Kuss, der ihre Wange nicht berührte. Severin war aufgestanden, gab Rüdiger die Hand und umarmte ihn. „Wie hast du es erfahren Patrizia?“ drehte Rüdiger sich wieder zu seiner Schwester um. „Doktor Lenau ist persönlich vorbeigekommen, um mich zu informieren. Dich hat er nicht erreicht. Er hatte zufällig Dienst und wurde dazu gerufen.“ Patrizia trocknete ihre Tränen mit einem seidenen Taschentuch. „Armer Papa!“, fügte sie schluchzend hinzu. Severins Telefon läutete, er stand auf, ging zum Fenster und nahm das Gespräch erst dort entgegen. „Liebe Grüße von Isabel. Sie ist im Spital und, wie immer, unabkömmlich. Sie weiß nicht, bis wann sie sich freimachen kann. Wahrscheinlich frühestens morgen!“ stellte er im Niedersetzten fest. Rüdiger schenkte sich selbst eine Tasse Tee ein und ließ sich in das Ledersofa gegenüber seiner Schwester sinken. „Was hat Vater eigentlich in der Courbet-Gasse gemacht?“ fragte er in die Stille. „Wo ist denn die überhaupt?“ sagte Severin vor sich hin, klang aber nicht wirklich interessiert. „Lenau meint, dass in diesem Haus ein Wirtschaftsanwalt seine Kanzlei hat und Papa wahrscheinlich auf dem Weg zu ihm gewesen ist“, schluchzte Patrizia. Rüdiger schlürfte nachdenklich seine Tasse leer. Nach dem Tee tranken sie Cognac, besprachen was alles jetzt vordringlich zu erledigen war und konnten sich nicht darauf einigen, wer aller auf die Gästeliste für den Leichenschmaus zu nehmen war. Eine halbe Flasche später, nahm Patrizia kaum noch an der Unterhaltung teil und die Brüder debattierten das Menü. Isabel rief noch an und gab ihnen Bescheid, dass es ihr heute nicht mehr möglich war, sie aber morgen gegen Mittag verlässlich da sein würde. Severin rief ein Taxi für sich, Rüdiger fühlte sich noch fahrtauglich und wankte die Auffahrt hinunter zu seinem Wagen. Bis Severins Taxi endlich da war, hatte Patrizia auf dem Diwan schon der Schlaf übermannt. Rüdiger hatte immer schon lebhaftes Interesse für die Geschäfte seines Vaters gezeigt, der hatte ihm aber nie tieferen Einblick gewährt. Obwohl es schon spät war, entschloss er sich noch einen Blick in die Unterlagen die sein Vater für den Steuerberater vorbereitet hatte zu werfen und verdarb sich damit selbst den Schlaf. Er entdeckte regelmäßige Zahlungen von beträchtlicher Höhe an eine gewisse Nora Musil, deren Wohnadresse ausgerechnet in der Courbet-Gasse lag. Die Beträge waren stattlich, sogar für seinen Vater, dessen lockere Hand für Geld sprichwörtlich war. Am nächsten Morgen holte Rüdiger Erkundigungen ein und nach einigen Telefonaten wusste er, wer diese Nora Musil war; ein exklusives Callgirl, vierzig Jahre jünger, als sein Vater. Eine Nachfrage beim Notar bestätigte seinen Verdacht, dass der Vater die Wohnung erstanden und dann großzügig ihr überschrieben hatte. Mit diesen Neuigkeiten machte Rüdiger sich zum Familientreffen bei Patrizia auf. Als er eintraf, begrüßte ihn Patrizia mit verschwollenen und geröteten Augen, Rüdiger nahm an, dass das nicht nur vom Weinen kam. Isabel und Severin saßen schon im Wohnzimmer. Isabels Trauer über den Verlust ihres Vaters hielt sich in Grenzen, nicht, dass er sie gar nicht berührte, aber als besonders schmerzlich empfand sie ihn nicht. Von ihren Eltern hatte sie nur zu ihrer Mutter ein inniges Verhältnis gehabt, die eine durch Geld geadelte Bürgerliche war. Ihre Familie hatte es mit einer Handschuhmanufaktur zu ansehnlichem Reichtum gebracht, zu einer Zeit, als feines Leder für die Finger noch ein stilvolles Accessoire und nicht nur Kälteschutz war. Von ihr hatte Isabel auch eine große Stadtwohnung und Patrizia diese Villa geerbt. Auch Severin verband kaum etwas mit dem alten Baron, der schon, als die Kinder noch klein waren, sein eigenes Leben abseits der Familie gelebt hatte und mehr Gast als Familienvater im eigenen Haus gewesen war. Trotz bescheidener Kochkenntnisse hatte Patrizia ein Essen aufgetischt und die Geschwister nahmen Platz. Rüdiger nahm keine Rücksicht darauf, ihnen damit vielleicht den Appetit zu verderben und berichtete was er herausgefunden hatte. Patrizia löffelte ziemlich ungerührt weiter, Isabel schien sogar leicht amüsiert. Severin hingegen legte das Besteck zur Seite, er hatte keinen Hunger mehr. Wie Rüdiger befürchtete auch er, dass das noch lange nicht Alles war. „Hat der alte Bock sich doch glatt eine Mätresse gehalten!“ machte er seinem Ärger Luft, was Patrizia mit einem „Severin! Bitte!“ quittierte. „Unser Notar hat nur von der Wohnung gewusst“, hoffte Rüdiger, dass alles vielleicht doch nicht so schlimm war, „und Vaters Testament liegt zum Glück seit Jahren sicher in seinem Safe.“ „Was nicht heißt, dass nicht noch ein neueres existiert!“, bemerkte Isabel sarkastisch. „Stimmt´s, Bruderherz?“ Severin schob seinen Teller weg und zündete sich, ohne die Hausherrin um Erlaubnis zu fragen, eine Zigarette an. Die Frauen aßen weiter, die Männer setzten sich an den Teetisch, rauchten und schütteten Cognac in sich hinein. Sie verabschiedeten sich nach mehreren Gläsern und baten ihre Schwestern das Begräbnis vorzubereiten. Sie beide hätten jetzt viel Wichtigeres zu tun. Ihre Wege trennten sich vor dem Haus. Severin hatte ein Rendezvous, Rüdiger verbrachte den Nachmittag mit der Buchhaltung seines Vaters im Büro. Am Abend begann ihn die Neugier zu plagen und er machte sich zu Noras Adresse auf. Vorsichtshalber parkte er nicht unmittelbar vor dem Haus, sondern schon einige Straßen davor. Er hatte sich vorgestellt, einfach bei ihr anzuläuten, besann sich dann aber doch eines Besseren und bezog vorerst Posten im Park gegenüber dem Haus.Читать дальше
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