Manfred Gburek - Reich werden ist keine Schande!

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Geld sicher und rentabel anlegen, das geht! Und zwar auf eigene Faust, ohne Berater, die in Wahrheit Verkäufer sind, und mithilfe weniger Anlagen statt mit komplizierten Finanzprodukten, die niemand versteht. Es kostet natürlich Zeit, aber die ist gut investiert. Obendrein macht die individuelle Geldanlage Spaß, sobald sich die ersten Erfolge einstellen. Sogar Misserfolge haben ihr Gutes, denn sie sorgen für wertvolle Erfahrungen, aus denen man viel lernen kann.
Wer hat noch nicht davon geträumt, Geld für sich arbeiten zu lassen, statt es sauer verdienen zu müssen? Der Weg dahin lässt sich auf drei Forderungen beschränken: beobachten, denken, handeln. Aus der Beobachtung der Finanzmärkte mit all ihren Facetten entstehen Gedanken, die in Käufe und Verkäufe verschiedener Anlageklassen umzusetzen sind. Das Ganze ist Bestandteil der persönlichen Finanzplanung, die mit der Auflistung von Einnahmen und Ausgaben beginnt und im Idealfall mit hohen Gewinnen endet, die ein angenehmes Leben ermöglichen.
Im Grunde besteht die ideale Geldanlage aus mal mehr, mal weniger Geld auf zwei bis drei Konten, aus Aktien, Anleihen, Edelmetallen und gegebenenfalls auch aus einer selbst genutzten Immobilie. Dabei ist zur Erhöhung der Sicherheit Risikostreuung erforderlich, verbunden mit möglichst gutem Timing. Beides zu beherrschen, darin besteht die eigentliche Kunst der Geldanlage. Sie muss allerdings mühevoll erarbeitet werden: durch Informationsbeschaffung aus allen erdenklichen Medien, durch Besuche von Anlegermessen, Reisen, Diskussionen, aktives Anlegen, Fehleranalysen und last but not least durch die Beherrschung von Gier und Angst, der beiden Erzfeinde erfolgreicher Geldanlage. Der Aufwand für all das lohnt sich. Alternativen? Wer erfolgreich mit Geld umgehen will, hat keine.

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Halten wir fest: Die Inflation scheint nur vor sich hin zu dümpeln. Der HVPI spiegelt uns eine Inflationsrate vor, die offenbar nicht ganz den Fakten entspricht. Es gibt eine globale Schuldenblase mit viel Eigendynamik. Der Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran bringt zusätzliche Unsicherheit mit sich. Die zum Teil dürftige Kapitalausstattung der Banken kann schnell zur Gefahr werden, sobald der Umfang der faulen Kredite bestimmte Grenzen übersteigt. Die Einflussmöglichkeit der Geldpolitik ist begrenzt. Vor allem die EZB hat sich diesbezüglich in die Bredouille gebracht.

Wenn es eine vorhersehbare Folge aus alldem gibt, dann diese: Notenbanker und Politiker werden sich hüten, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um aus der Schuldenblase Luft entweichen zu lassen. Sie werden alles unternehmen, um das – besonders in Europa marode – Bankensystem zu retten. Wie das geht, exerziert Italien ja bereits seit Jahren vor. Und die weiteren Folgen? Beispiel Zinsen: Ihr niedriges Niveau schadet dem Kreditgeschäft der Geschäftsbanken und bringt ganze Altersvorsorge-Systeme ins Wanken, was zuletzt bei den deutschen Pensionskassen deutlich geworden ist. Würden die Zinsen steigen, käme es jedoch zu einem scharfen Einbruch der Anleihen- und Aktienkurse sowie der Immobilienpreise, drei Anlageklassen, die bislang von der sogenannten Asset Inflation profitiert haben.

Was ist also zu erwarten? Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich die Zinsen auf einem im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten niedrigeren Niveau einpendeln, weil die Notenbanken mit einem stärkeren Zinsanstieg die Konjunktur über das jetzige Ausmaß hinaus gefährden und die Kurse der Anleihen und Aktien kräftig ins Rutschen bringen würden. Die Realzinsen (Nominalzinsen abzüglich Inflationsrate) dürften im Minus bleiben oder je nach Land noch dahin geraten. Im Zuge dieser Entwicklung dürften die Inflationsraten in Europa und in Amerika steigen, in Schwellenländern wie China und Indien so wie so.

Dies würde die Inflationserwartungen steigern und so ein allgemeines Inflationsklima schaffen, wie wir es zuletzt in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebt haben. Damals schossen die Preise von Gold und Silber als Schutz vor Inflation in die Höhe. Eine Wiederholung ist möglich. Kronzeuge dafür: US-Präsident Donald Trump. Sein Credo: „Ich habe Gold schon immer geliebt. Wer Gold hat, bestimmt die Regeln.“ Das Zitat stammt aus einer Sendung des Fernsehkanals Phoenix vom 28. April 2018. Im Zweifel kann es der dortigen Mediathek entnommen werden.

Aktien kaufen, halten, nachkaufen, verkaufen?

Früher, noch vor nicht mal 25 Jahren, herrschte in Deutschland ein eklatanter Mangel an Informationen für private Anleger. Derweil verfügten Banker und Börsenmakler über viel Herrschaftswissen, das sie unter anderem für Insidergeschäfte zu nutzen wussten – bis das Wertpapierhandelsgesetz in Kraft trat und sie daran hinderte, jedenfalls ein bisschen. Heute dagegen drohen wir in Informationen zu ersticken; das ist in erster Linie dem Internet und seinen verlängerten Armen zuzuschreiben, den sogenannten sozialen Medien. Mit der Folge, dass wir uns aus dem gigantischen Informationsdschungel kaum noch das herauspicken können, was unseren spezifischen Anlagewünschen am besten entspricht – dafür erscheint der Aufwand an Recherchen einfach zu groß.

Was also ist zu unternehmen? Auf den Punkt gebracht: Trotzdem recherchieren! Hier zeigt das Internet sich auch von seiner guten Seite, denn es präsentiert uns, etwa auf den Seiten führender Broker, Firmenporträts, Geschäftsmodelle, Charts, Kennzahlen, Ad hoc-Mitteilungen und sogar ganze Geschäftsberichte, außerdem die unvermeidlichen Gerüchte. Gewiss, sich da durchzuwühlen, ist zeitaufwendig und nicht immer sofort von Erfolg gekrönt. Aber worin besteht die Alternative? Etwa im Einschalten von Anlageberatern? Vergessen Sie es, denn Anlagetipps können Sie sich bereits nach oberflächlichem Börsenstudium selbst geben.

Angenommen, Sie sind überzeugt, eine lukrative Aktie gefunden zu haben, und kaufen sie. Danach kann Folgendes passieren: Der Kurs steigt, und schon halten Sie sich für einen ausgebufften Anlageprofi. Oder der Kurs stagniert, aber dank Ihrer vorangegangenen intensiven Recherche geben Sie die Hoffnung nicht auf, dass er bald steigen wird. Oder der Kurs fällt, und Sie frönen auch hier dem Prinzip Hoffnung, allerdings verbunden mit dem Eingeständnis, durch falsches Timing ein schlechter Aktienkäufer zu sein.

In allen drei Fällen haben Sie jetzt die Wahl zwischen Halten, Nachkaufen und Verkaufen. Das Halten empfiehlt sich, wenn Sie überzeugt sind, nach vorheriger intensiver Beschäftigung mit Ihrer Aktie eine gute Wahl getroffen zu haben. Eine solche Beschäftigung nennt man Fundamentalanalyse, bestehend aus dem Studium von Geschäftsberichten, Kennzahlen, Aussagen des Managements und weiterer Informationen. Von Fall zu Fall empfiehlt sich dann sogar das Nachkaufen, zumal im Gefolge von nur kurzfristigen Rücksetzern des Aktienkurses. Das Verkaufen schließlich ist ein in Anlegerkreisen viel diskutiertes Thema: Die einen – überwiegend Fundamentalisten – raten davon ab, vorausgesetzt, die Recherchen waren gründlich genug. Dagegen neigen Chartisten, wie man die Kurvendeuter nennt, oft zum Verkauf einer Aktie, sobald sie einen bestimmten Kurs unterschritten hat.

Darüber kann man trefflich streiten. Denn falls die Recherchen nicht für die Katz waren, besteht ja die Chance, dass der Kurs Ihrer Aktie nach kurzfristigem Rücksetzer die Kurve kriegt und anschließend steigt. Der in den 80er Jahren sehr erfolgreiche amerikanische Fondsmanager Peter Lynch hat sich für solche Fälle sage und schreibe bis zu sieben Jahren Geduld verordnet. Er war durch und durch Fundamentalist. Solch lange Wartezeiten können indes die jährliche Gesamtrendite, bestehend aus laufenden Dividenden und Kursgewinnen, erheblich schmälern. Dazu nur dieses überschlägige Beispiel: 100 Prozent Kursgewinn, innerhalb eines Jahres erzielt, entsprechen 100 Prozent Jahresrendite. Dagegen bedeuten 100 Prozent Kursgewinn, die in fünf Jahren erzielt werden, Pi mal Daumen ohne finanzmathematische Kniffe gerechnet nur 20 Prozent Jahresrendite.

Aber soll man deshalb den Faktor Geduld außen vor lassen? Ich bin dagegen, und zwar aus diesem Grund: Bei intensiven Recherchen, die heute im Gegensatz zu früheren Zeiten dank verbesserter Publizität der Unternehmen auch für Anlagelaien möglich sind, kann man vorübergehende Kursrückgänge gut verkraften. Dass die Gesamtrendite dann geringer ausfällt, mag zwar als störend empfunden werden. Aber Hauptsache ist, dass schließlich ein positives Ergebnis herauskommt. Ob so etwas auch den sogenannten Tradern unter den Chartisten gelingt, die täglich bis zu hundert und mehr Wertpapiertransaktionen abwickeln, wage ich zu bezweifeln.

Aktien eignen sich als Zwitter mit Geld- und Sachwertcharakter ideal zur langfristigen Anlage wie auch zur mittelfristigen Spekulation. Insofern können sie vor Inflation schützen, richtige Auswahl und geschicktes Timing vorausgesetzt. Erträge aus Aktien kommen, wie bereits erwähnt, durch Kursgewinne und Dividenden zustande. Beide Bestandteile variieren, die Kursgewinne ständig, die Dividenden über längere Zeiträume oder von einem Jahr zum nächsten. Finanzanalysten, Fondsmanager, Banker und sonstige zu den sogenannten Börsenprofis gehörende Berufsgruppen sind täglich mit Aktien beschäftigt. Haben Anlagelaien da überhaupt eine Chance, mit Aktien Geld zu verdienen? Ja, vorausgesetzt, sie investieren viel Zeit in diese Materie. Dann sind sie den in gewissen Zwängen befindlichen Profis sogar überlegen, weil sie flexibler agieren und reagieren können.

Aktien sind volatil, das heißt, ihre Kurse schwanken. Diesen Umstand können Laien sich mehr zunutze machen als die erwähnten Profis. Aktienkurse hängen in erster Linie ab von fundamentalen Daten, wie Gewinnentwicklung der Unternehmen und Dividendenhöhe, von der Geldpolitik der Zentralbanken, aber auch von psychologischen Faktoren, wie Gier während eines Aufwärtstrends und Angst, wenn die Kurse purzeln. Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer.

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