Holger Thomas Lang - Tödliche Gier

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Ein ungeklärter Mord wandert zu den Akten. Die Leiche einer Frau wird in einem blauen BMW 2002 aufgefunden: um ihren Hals einen Gürtel. Unwissend um die grausame Vergangenheit des Wagens, erfüllt sich Albert Krümmer den Traum seines 18 Jahre jungen Lebens und kauft den BMW. Doch schon bald beginnt er im Wageninneren eine unheimliche Stimme zu hören … unerklärliche Ereignisse häufen sich um den BMW. Doch die Polizei nimmt Albert, seine Freundin, Alexandra Meisner, und seinen besten Freund, Ernst Baumeister, nicht für voll, bis perfide Anschläge das Leben der Drei bedrohen. Ein Wahnsinniger ist hinter ihnen her, und jeder, der es wagt, sich zwischen ihn und seine Gier zu stellen, ist dem Tod geweiht.

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Fassungslos starrten die Beiden auf den Inhalt des Kofferraums. In einem aufgeschlitzten Sack starrte ihnen das verunstaltete Gesicht einer Frau entgegen. Der Kofferraum wirkte fiel zu klein für ihre Gestalt. Verkrümmt und verdreht schien ihre blasse Hand mit den blauen und eingerissenen Fingern um Hilfe zu bitten.

Sie mochte noch keine dreißig gewesen sein. Der Verwesungsprozess hatte schon eingesetzt. Maden krabbelten über die Leiche der Frau, fielen aus ihrem Mund und von ihrer geschwollenen, blauen Zunge und aus ihren Augenhöhlen. Dicke, fette Maden, satt und fett gefressen, die sich unter der Haut durcharbeiteten und sich in endlosen Massen in den Wunden tummelten … Albert taumelte zurück. Ernst hatte die Hand über seinen Mund geschlagen.

„Wir müssen das der Polizei melden“, presste er zwischen seinen Fingern hervor.

Die beiden Jungen und das Mädchen, die mir gegen 11.00 Uhr in meinem Büro gegenübersaßen, sahen verstört aus. Ich war innerhalb der letzten drei Jahre zum Leiter der Mordkommission befördert worden.

„Kühn, ... Randolph Kühn“, stellte ich mich vor und reichte allen die Hand. Mit einer knappen, aber einladenden, Geste wies ich den Dreien Platz zu nehmen.

Mir wurde berichtet, was passiert war. Zumindest versuchten sie es. Ich hatte einiges zu tun, die wirren Geschichten zu ordnen. Es spielte keine Rolle, ob ich Ihnen glaubte oder nicht. Es war meine Aufgabe der Sache nachzugehen. Ich schickte einen Streifenwagen zu der Stelle, wo der BMW abgestellt worden war.

„Und der Wagen ist die ganze Nacht nicht bewegt worden?“, fragte ich, während wir uns in meinem Dienstwagen auf der Fahrt zum Haus der Krümmers unterhielten.

„Ich habe bei Al, ... bei Herrn Krümmer übernachtet“, gestand das Mädchen.

Soso, dachte ich.

„Aha, also ein Alibi, wie? Hat jemand Nachschlüssel?“

„Nicht, dass ich wüsste“, antwortete Krümmer. „Aber ich glaube, ich hab’ vergessen, den Kofferraum abzuschließen, gestern Abend.“

„Das war natürlich eine Glanzleistung von Ihnen“, sagte ich schärfer als beabsichtigt. Es war nicht so, als würde ich von einem grünen Jungen wie ihm Umsicht erwarten.

„Ich hab’ mit der Sache nichts zu tun“, schrie Krümmer fast. Ich konnte mir regelrecht vorstellen, wie er im Stimmbruch geklungen haben musste.

„Schon gut! Beruhigen Sie sich, Herr Krümmer. Aber die Geschichte, die sie mir da vorhin erzählt haben, mit der Stimme, ...“, setzte ich kopfschüttelnd an.

„Sie halten mich für verrückt, ja?“

Oder wahlweise für jemanden, der zu tief ins Glas geschaut hatte, dachte ich, aber ließ mir nichts anmerken.

„Durchaus nicht. Aber wir müssen eine vernünftige Erklärung dafür finden, Herr Krümmer. Das müssen Sie doch einsehen. Sie sagen, die Stimme war im Wageninneren? Also haben Sie den Kofferraum durchsucht?“

„Dazu sind wir gar nicht erst richtig gekommen“, mischte sich nun Ernst Baumeister ein. Er schien der Ruhigste der Drei zu sein.

Alexandra Meisner hingegen war wenig hilfreich, ob nun Schock oder Trotz der Auslöser war, sie schwieg beharrlich.

„Wir sind gleich da. Und ich zweifle auch nicht an Ihrem Verstand, Albert.“ Unwillkürlich nannte ich den Jungen beim Vornamen. Es half vielleicht, die Spannung abzubauen. „Die Tatsachen stimmen, falls es sich um den Wagen handelt, den Sie mir beschrieben haben. Wir haben ihn damals verkaufen lassen, aber das lag nicht mehr in meiner Zuständigkeit. Ich war damals jedenfalls mit dem Fall betraut. Es ist tatsächlich ein Mord darin verübt worden.“

Auch Ernst Baumeister sah jetzt etwas erschrocken aus. Ich hielt vor dem Haus und stellte den Motor ab. Die Kollegen waren bereits eingetroffen. Sie standen um den Wagen herum. Ich stieg aus, und meine Fahrgäste folgten.

„Herr Kommissar?“

Einer der Streifenbeamten kam auf mich zu.

„Mein Name ist Zimmermann“, stellte er sich respektvoll vor. „Hören Sie. Wir haben im Kofferraum ... nichts entdecken können.“

„Wie bitte?“, fragte ich.

„Da ist absolut nichts“, wiederholte der Beamte.

Einigermaßen verärgert starrte ich die Drei an. Hatten sie sich einen Scherz mit mir erlaubt und eine falsche Anzeige gemacht?!

„Also!“ sagte ich scharf, „was geht hier vor?!“ Ich wollte eine Antwort. Meine Zeit war nicht so großzügig gestreut, dass ich sie gerne verschwendete.

„Wir haben die ... äh ... Tote gesehen“, verteidigte sich Ernst Baumeister. „Albert und ich!“

„Also gut“, sagte ich. „Albert Krümmer hat Ihnen von der Stimme, die er angeblich gehört haben will, erzählt. Dann hat Ihnen auch noch Frau Meisner hier ... berichtet, dass sie einen Toten am Steuer sitzen sah, gestern Abend. ... Begreiflich, dass Sie sich, infolge des Schocks, durchaus eingebildet haben könnten, eine Leiche zu sehen, Herr Baumeister. Und Sie“, ich deutete auf Krümmer, „sagen Sie die Wahrheit. Wie haben Sie von dem Mord in dem Wagen Kenntnis erhalten? Durch die Zeitungen von vor drei Jahren? Dann haben Sie einen Freund beauftragt, Frau Meisner zu erschrecken, indem er sich als Toter hinter das Steuer des Wagens setzt. Ich will Sie, Krümmer, Morgen in meinem Büro sehen! Und wenn Sie bis 11.00 Uhr nicht erschienen sind, lasse ich sie abholen“, stellte ich klar und mit diesen Worten stapfte ich zu meinem Wagen zurück.

War ich zu hart gegen den Jungen vorgegangen? Aber ich konnte unter den gegebenen Umständen, und ohne konkreten Verdacht, keine weitere Untersuchung des Wagens anordnen – oder mir eine derartige Zeitverschwendung leisten. Nein, Krümmer musste sich einer Untersuchung unterziehen und sich für diesen Fehlalarm verantworten. Da würde er nicht drum rumkommen. Aber trotzdem ging mir die Sache den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.

Die Drei standen um den BMW herum. Sie sahen zu, wie die Streifenwagen verschwanden.

„Die erklären uns für verrückt“, sagte Baumeister tonlos.

„Hauptsächlich haben sie es auf mich abgesehen.“ Albert Krümmer senkte bei diesen Worten den Kopf.

„Ich schlage vor, wir machen eine kleine Spritztour. Vielleicht fällt uns was Besonderes auf“, schlug Ernst vor. Die Euphorie über diese Idee hielt sich allerdings in Grenzen.

Die Drei stiegen widerwillig in den BMW.

„Wenn ihr mich fragt, passiert überhaupt nichts“, erklärte Krümmer im Brustton der Überzeugung. Vielleicht wollte er sich selbst beruhigen.

„Meinst Du?“, fragte Baumeister zweifelnd, der das Steuer übernommen hatte.

Er war ein guter und sicherer Fahrer, obwohl er erst seit wenigen Wochen den Führerschein besaß. Er und Albert hatten die Prüfung zusammen bestanden. Alexandra Meisner, die ein Jahr jünger war, hatte selbstverständlich noch keine Fahrerlaubnis.

„Ich bin ziemlich sicher. Wer auch immer dafür verantwortlich ist, hat es auf mich abgesehen“, murmelte ich bitter.

„Ich könnte Dir den Gefallen tun und Dir zustimmen … würdest Du Dich dann besser fühlen?“ Ein tiefes Lachen füllte den Raum. „Tut mir leid, Du irrst Dich, Krümmer.“ Ein tiefer, beunruhigender Kehllaut. Ernst fuhr krampfhaft geradeaus, Albert fühlte ein Zittern in seinen Händen, während sich Alexandra blass in die Rückbank drückte.

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