Holger Thomas Lang - Tödliche Gier

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Ein ungeklärter Mord wandert zu den Akten. Die Leiche einer Frau wird in einem blauen BMW 2002 aufgefunden: um ihren Hals einen Gürtel. Unwissend um die grausame Vergangenheit des Wagens, erfüllt sich Albert Krümmer den Traum seines 18 Jahre jungen Lebens und kauft den BMW. Doch schon bald beginnt er im Wageninneren eine unheimliche Stimme zu hören … unerklärliche Ereignisse häufen sich um den BMW. Doch die Polizei nimmt Albert, seine Freundin, Alexandra Meisner, und seinen besten Freund, Ernst Baumeister, nicht für voll, bis perfide Anschläge das Leben der Drei bedrohen. Ein Wahnsinniger ist hinter ihnen her, und jeder, der es wagt, sich zwischen ihn und seine Gier zu stellen, ist dem Tod geweiht.

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„Weil Sie doch an Schlafstörungen leiden, Frau Korn. Haben Sie selbst ausgesagt“, erinnerte er sie.

„Also das ist doch die Höhe! Stehe ich jetzt unter Anklage, nur weil ich Schlafstörungen habe?!“, empörte sich die alte Dame. „Das kann ja wohl nicht wahr sein! Da wird auf eigenem Grund und Boden ein Mord verübt ...“

„Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass es ein Mord war?“, fragte ich ungerührt. „Es wäre ja auch möglich, dass sich die Frau selbst erdrosselt hat.“

Eine Vermutung, die zwar grundsätzlich nicht auszuschließen, aber im Moment ohne Grundlage war. Ja, die Leiche hatte einen Gürtel um den Hals getragen, aber warum sollte jemand in einer fremden Garage Selbstmord begehen? So einfach war es nicht. Doch der Einwand verfehlte sowieso seine Wirkung. Frau Korns Augen flackerten erst unsicher und dann trotzig.

„Also, ... brauche ich jetzt einen Rechtsbeistand?“ Das war das Einzige, was sie zu interessieren schien – ihre eigene Haut zu schützen.

So kommen wir hier nicht weiter, dachte ich. Aus dem Gesichtsausdruck meines Chefs entnahm ich, dass er ganz ähnliche Gedanken wälzte.

„Wir verdächtigen Sie nicht, Frau Korn. ...“, versuchte ich sie zu beschwichtigen. „Geben Sie uns die Namen Ihrer Mieter. Wir werden sie heute Abend persönlich zu dieser Sache befragen. Das wär’s eigentlich.“

Die Befragung der Mieter wurde noch am selben Abend vorgenommen, führte jedoch zu keinen weiteren Erkenntnissen. Die Identität der Toten blieb fürs Erste ungeklärt. Keine der aktuellen Vermisstenmeldungen passten auf die Frau. Sie war weder unter Fingerabdrücken noch in den Registern der Zahnabdrücke zu finden. Es hieß die Frau war nie auffällig geworden und hatte offensichtlich den Zahnarzt gemieden wie der Teufel das Weihwasser – von klein an.

Doch zwei Tage später erschien mein Vorgesetzter mit einem Foto in meinem Büro. Er knallte es mir auf den Schreibtisch.

„Anna Krüger, 29 Jahre, keine lebenden Verwandten, ledig ...“

„Und der Wagen?“

„Ist auf ihren Namen zugelassen. Ich hab’ so das Gefühl, der Fall landet bei den unaufgeklärten Fällen.“

Bernd Neureiter sollte Recht behalten. Der Fall wanderte tatsächlich nach einigen Wochen ins Archiv. Kein Glanzstück an Wertarbeit.

1. Kapitel

Albert Krümmer war mit sich und der Welt zufrieden. Mit seinen 18 Jahren hatte er schon ein solches Prachtexemplar. Ein erstklassiger Wagen! So richtig schön blau und das war etwas Besonderes. Normalerweise gab es dieses Modell nur in Orange und Weiß. Wie viel Geld und Aufwand in diese tief glänzende Lackierung gewandert sein mussten, konnte er nur erahnen. Doch wer immer diese Mühen auf sich genommen hatte, er hatte seinen Dank. Er konnte seine Augen kaum von den schnittigen Linien der Karosserie des BMW 2002 abwenden und da war er nicht allein.

„Hey, Krümmer! Ist das Dein Wagen?“

„Ja, stell Dir das mal vor, Ernst. Meiner. Hab ihn ‘nem Gebrauchtwagenhändler abgekauft. War auch ganz günstig. Drei Jahre alt, das Ding, aber fährt wie ein Einser!“, schwärmte er.

„Soso. Naja, dann kannst Du mich ja nach Hause fahren“, grinste Ernst.

Albert Krümmer klemmte sich hinter das Lenkrad des blauen BMW. Sein Freund, Ernst Baumeister, setzte sich auf den Beifahrersitz. Die Wagentüren schlugen mit einem satten Laut zu.

„Gib ordentlich Gummi, ja?“

Das ließ sich der stolze Fahrer nicht zweimal sagen. Mit kreischenden Reifen fuhr er vom Schulparkplatz.

„Was hat das Ding eigentlich gekostet? Mensch, mit dem wirst Du noch ein richtiger Aufreißer werden, Albert. Was glaubst Du, wie die Mädels

drauf reagieren werden? Die werden Dir die Bude einrennen.“

„Worauf Du Dich verlassen kannst“, feixte Krümmer. Seinen Besitzerstolz konnte er nicht verbergen. Eine rote Ampel zwang ihn, zu bremsen. Er kuppelte aus. „Willst Du gleich nach Hause oder fahren wir noch ein Stück aus der Stadt raus? Ich will den Wagen mal so richtig auf Touren bringen.“ Es juckte ihn in den Fingern. Allein die Vorfreude reichte, um seinen Puls steigen zu lassen.

„Ich muss auf jeden Fall vorher nach Hause. Muss immerhin prüfen, ob die letzte Rate für die Lebensversicherung abgebucht worden ist“, scherzte Ernst.

„Scherzkeks.“

Die Beiden fuhren noch ein Stück aus der Stadt hinaus.

„Liegt glänzend in der Kurve, was?“ Albert bekam nicht genug von dem Wagen, doch Ernst schien seinen Enthusiasmus nicht mehr zu teilen.

„Ja, der fährt wirklich gut“, antwortete er halbherzig. Er schien verunsichert.

Wo war Baumeisters gute Laune geblieben? War er etwa eifersüchtig? Nein, nicht Ernst.

„Hey, Ernst. Was ist los?“, fragte Albert besorgt. Er konnte immer nur für ein paar Sekunden zu seinem Freund rüber sehen, sonst hätte er die Straße aus den Augen verloren.

„N-nichts“, wich Ernst aus. Für ‚Nichts’ kam ihm das Wort allerdings zu schwer über die Lippen.

„Aber?“, wollte Albert wissen.

„Ich weiß nicht. Ich hab’ irgendwie ein komisches Gefühl. Ich glaub mir geht’s nicht gut. Ich hör ständig so ein Rauschen …“ Nach einer Weile Schweigen sagte er gepresst. „Fahr mich nach Hause! Ich glaube, ich hab genug für einen Tag.“

Albert Krümmer setzte seinen Freund gegen 17.15 Uhr zu Hause ab. Da er nichts Besseres zu tun hatte, fuhr er zu sich nach Hause und verbrachte ein wenig Zeit in seinem Zimmer. Aber um ehrlich zu sein, fiel es ihm schwer seine Gedanken von dem BMW zu lösen, der glänzend und einladend vor dem Haus stand. Sein BMW.

Er schaltete das Radio neben seinem Bett ein.

„... unterzeichneten die USA und Nordvietnam ein Waffenstillstandsabkommen ...“ Nachrichten! Politik! Krümmer stellte auf einen Rocksender um und drehte die Lautstärke auf. Sein Telefon klingelte. Hastig stellte er die Musik leise und griff nach dem Apparat.

„Ja?“ Er klemmte sich den Hörer zwischen Schulter und Ohr.

„Ich bin’s, Al.“

Eine Stimme, die ihn sofort unter Strom setzte.

„Alex!“ Albert Krümmers Herz begann zu rasen. Alexandra Meisner war ein Mädchen, das er fast vergötterte. Bisher hatte sie ihn noch nie angesprochen.

„Woher hast Du denn meine Nummer?“, fragte er dümmlich. Er verwünschte sich sofort für die Frage, denn im Grunde spielte es keine Rolle, aber jetzt war sie draußen.

„Von Ron. Wieso, stört Dich das?“, schoss sie regelrecht arrogant zurück. Sie

gehörte zu den Mädchen, die es sich leisten konnten, arrogant aufzutreten.

„N-nein, sorry. Ich war nur etwas ... überrascht“, räusperte Albert sich.

„Ich wollte Dich eigentlich fragen, was Du heute Abend vorhast.“

„Bisher steht noch nichts auf meinem Terminkalender“, antwortete Krümmer schon etwas selbstsicherer, auch wenn er kaum fassen konnte, was hier passierte.

„Dann könnten wir doch eigentlich ... ich meine ...“ Sie schien nach Worten zu ringen.

„Wir könnten ins Kino gehen, oder so“, schlug Albert eifrig vor.

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