Sarah LeVine - Urod - Die Quelle

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Fünf Archäologie-Studenten fahren in ein Camp nach Bulgarien, um thrakische Artefakte auszugraben. Es ist Hochsommer, die Luft flirrt vor Hitze, doch kurz bevor sie das Camp erreichen, schlägt das Wetter plötzlich um. Es wird kühl und beginnt zu regnen. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die sie erwartet. Das Camp scheint verwaist zu sein, bis auf zwei düstere Gestalten, die sich die Ohren versiegelt haben. Vom Ausgrabungsleiter fehlt jede Spur – ein angeblicher Arbeitsunfall. Um jeden Preis wollen die Studenten erfahren, was im Camp vor sich geht. Doch als sie die Wahrheit herausfinden, bereuen sie zutiefst, nicht direkt wieder abgereist zu sein.

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Nachdem sie eine Viertelstunde gelaufen waren, stieß Lea plötzlich einen verwunderten Schrei aus und wies auf etwas, das abseits des Weges im Schatten der Bäume verborgen stand. Es war ein kleiner Transporter - verwaist und schmutzig, mit weit aufgerissenen Türen. Als sie näher an den Wagen herangingen, erkannten sie auf der lehmverschmierten Windschutzscheibe einen Aufkleber. Sebastian machte sich daran, den Dreck mit den Fingernägeln abzukratzen und legte so das Emblem des Deutschen Archäologischen Instituts frei.

„Der gehört auf jeden Fall zu uns!“

„Ist das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht?“

Enzas dunkle Stimme durchdrang die wattierte Stille des Waldes kaum.

Sebastian neigte den Kopf. Er war sich selbst nicht sicher.

„Auf jeden Fall sind wir auf dem richtigen Weg. Nicht, dass ich das bezweifelt hätte…“

Die drei Frauen seufzten, froh, wieder Spuren der Zivilisation um sich zu haben.

„Wieso lassen sie ihn hier einfach so offen herumstehen?“ fragte Thomas.

Sebastian warf ihm einen ironischen Blick zu.

„Wer sollte ihn hier schon klauen?"

Viola, die näher an den Transporter herangetreten war, erblickte jetzt, dass die Polsterungen im Innenraum des Wagens herausgerissen waren und sich tiefe Schrammen auf dem Armaturenbrett befanden. Beunruhigt zeigte sie es den anderen.

„Wahrscheinlich war er kaputt und sie haben ihn hier einfach seinem Schicksal überlassen“, versuchte Sebastian sie zu beruhigen. „Oder er ist einer Bärenattacke zum Opfer gefallen."

Lea schüttelte den Kopf.

„Bären gibt es in dieser Gegend keine. "

„Das war ein Witz, Rotkäppchen."

Lea hörte Sebastians Antwort gar nicht, denn sie regte sich zu sehr darüber auf, wie jemand sich erdreisten konnte, dieses unberührte Fleckchen Natur derart zu verschandeln. Enza warf ihr einen schnellen Blick zu, den Lea auf Anhieb verstand und den Mund hielt. Sie hatte den Bogen bereits überspannt und tat besser daran, sich eine Weile zurückzuhalten.

Thomas war um den Wagen herumgegangen, um ihn von allen Seiten zu begutachten. Es war jedoch nichts zu erkennen, das auf einen Unfall oder ähnliches hindeutete.

„Vielleicht ist ihnen einfach das Benzin ausgegangen“, mutmaßte er.

Enza runzelte die Stirn.

„Die nächste Tankstelle ist doch sicher einen ganzen Tagesmarsch entfernt.“

„Seht euch das an!“

Thomas war auf der Rückseite des Wagens stehengeblieben. Die Rückscheibe war zerborsten und es klaffte ein riesiges Loch in ihrer Mitte, das jemand provisorisch mit Klebeband und einer opaken Klebefolie zu reparieren versucht hatte. Sebastian war sofort zur Stelle, um die Scheibe zu begutachten. Er hielt schaltete seine Taschenlampe ein, um den Schaden im narrenden Zwielicht der Dämmerung besser in Augenschein nehmen zu können.

„Scheint wirklich, als hätten sie einen Unfall gehabt. Warte mal - was klebt denn da dran?“

Während Sebastian sich einen kleinen Ast von einem Baum abbrach, fixierte Thomas die Stelle, auf die sein Freund gewiesen hatte. Dort, an den Schnittstellen des gesplitterten Fensters hing etwas, das aussah wie ein gegerbter Hautfetzen. Sebastian schob das Hautstück mit dem kleinen Ast hin und her.

Viola wollte nicht länger darüber spekulieren, was dem Transporter zugestoßen sein könnte. Dieser Ort war ihr unheimlich und das vage Gefühl, hier nicht willkommen zu sein, hatte sich in den letzten Stunden nur noch verstärkt. Der Regen war heftiger geworden und trommelte auf den blechernen Torso des Transporters.

„Beeilen wir uns!“ rief Viola und trabte los.

Sie wollte nur weg von dem Autowrack, das ihr wie ein weiteres schlechtes Omen vorkam. Dicke Tropfen platschten jetzt vom Himmel und durchnässten die kleine Gruppe bis auf die Knochen. Sie hatten das Ende des Weges erreicht und kämpften sich tapfer durch das dichte Gebüsch, hinter dem sie einen ersten Blick auf das Camp erhaschen konnten. Es war nun nicht mehr weit, was Viola mit großer Erleichterung registrierte. Ihre Klamotten klebten nass und kalt an ihrem Körper und durch ihre Haare rannen kalte Bäche, die sich auf ihrer Nasenspitze sammelten, um von dort ihren Weg nach unten anzutreten. Sie hatte Angst, eine Erkältung zu bekommen und trieb die anderen immer wieder zur Eile an, auch wenn das gar nicht nötig war, denn ihnen ging es ganz ähnlich.

Plötzlich schien es Viola, als habe Enza oder Lea sie gerufen. Sie blieb stehen, blickte zurück und wurde prompt von Enza umgerannt, die direkt hinter ihr war. Lea konnte gerade noch abbremsen, sonst wäre auch sie in die beiden hineingelaufen. Verwundert sah Viola die beiden an. Sie hätte schwören können, ihre Stimmen von viel weiter weg gehört zu haben.

„Was ist denn?"

„Habt ihr mich gerade gerufen?“

Die beiden blickten sie verständnislos an. Auch Sebastian und Thomas waren stehengeblieben.

„Eine von euch hat mich doch gerade gerufen, oder nicht?“

Allgemeines Kopfschütteln.

„Nein, da musst du dich verhört haben."

„Aber ich bin sicher, dass…“

Doch noch ehe sie den Satz beenden konnte, ertönte der helle Klang erneut. Und dieses Mal hörten es die anderen auch.

„Das hab ich eben schon mal gehört, als wir noch weiter weg waren. Vielleicht braucht jemand unsere Hilfe“, bemerkte Lea.

„Hört sich an wie eine Frau", sagte Viola.

Wieder erklang die Stimme, gedämpft durch den niederprasselnden Regen. Die fünf lauschten angestrengt. Sebastian leuchtete nach allen Seiten die Umgebung ab, als könne er das Geräusch so besser hören. Enza schüttelte den Kopf.

„Hört sich eher wie Glocken oder so was an.“

Thomas stimmte ihr zu. Die anderen waren sich nicht sicher. Doch da erklang das Geräusch erneut und dieses Mal war klar zu erkennen, dass es sich um Glocken handelte.

„Vielleicht gibt es hier irgendwo eine Kirche?“, mutmaßte Lea.

Thomas studierte die Karte.

„Laut der hier gibt es im Umkreis von 70 km so gut wie gar nichts!“

Sebastian fuhr sich energisch mit den Fingern durch seine pitschnassen Haare und strich sie nach hinten.

„Ich weiß ja nicht, wie' s euch geht, aber mir ist, ehrlich gesagt, egal, ob das Kirchenglocken sind, oder ob sich unser Ausgrabungsleiter die Eier schaukelt. Ich brauche dringend eine heiße Du...“

Doch in dem Moment ließ ihn eine Bewegung im Gebüsch erstarren. Auch die anderen standen da wie angewurzelt und blickten erschrocken in die Richtung, aus der sie die Bewegung vernommen hatten. Mit ausgestrecktem Arm richtete Sebastian seine Taschenlampe auf die Stelle, als habe er eine Waffe in Händen, mit der er jederzeit schießen könnte. Doch außer dichtem Blätterwerk hinter dem die hereinbrechende Nacht lauerte, war in dem Lichtkegel nichts zu erkennen. Und wieder knackten ein paar morsche Zweige und einige Meter weiter bewegte sich das Gebüsch, als streiche ein Tier durch es hindurch.

„Halt die Lampe mal woanders hin, dann verschwindet es vielleicht", sagte Enza leise.

„Genau! Es bewegt sich vom Licht weg", flüsterte Viola.

„Ist wahrscheinlich nur ein Hirsch", meinte Sebastian.

Er starrte angestrengt in die Richtung, aus der das Geräusch zuletzt gekommen war. Durch den Regen konnte er jedoch kaum etwas erkennen. Sebastian hob einen Stein vom Boden auf.

„Was soll das werden?" fragte Thomas.

„Wonach sieht's denn aus?"

„Bist du irre? Was, wenn es eine Wildsau mit ihren Frischlingen ist?!"

„Na, dann nützt Weglaufen erst recht nichts!", konstatierte Sebastian.

Thomas blickte seinen Freund einen Moment lang an und hob dann ebenfalls einen Stein vom Boden auf. Enza tat es ihm nach und reichte auch Viola und Lea einen Stein .

Es raschelte wieder. Doch anscheinend hatte sie die Kreatur lautlos umrundet, denn das Geräusch kam erneut aus einer ganz anderen Richtung. Enza, Lea und Viola drängten sich Schutz suchend dichter aneinander und starrten wie hypnotisiert auf das Gebüsch. Angespannt, bereit, jederzeit loszulaufen.

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