Sarah LeVine - Urod - Die Quelle

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Fünf Archäologie-Studenten fahren in ein Camp nach Bulgarien, um thrakische Artefakte auszugraben. Es ist Hochsommer, die Luft flirrt vor Hitze, doch kurz bevor sie das Camp erreichen, schlägt das Wetter plötzlich um. Es wird kühl und beginnt zu regnen. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die sie erwartet. Das Camp scheint verwaist zu sein, bis auf zwei düstere Gestalten, die sich die Ohren versiegelt haben. Vom Ausgrabungsleiter fehlt jede Spur – ein angeblicher Arbeitsunfall. Um jeden Preis wollen die Studenten erfahren, was im Camp vor sich geht. Doch als sie die Wahrheit herausfinden, bereuen sie zutiefst, nicht direkt wieder abgereist zu sein.

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„Was ist denn passiert?"

„Er hat sich bei… einer Sprengung verletzt. Sie mussten ihm den halben Fuß wieder annähen“, antwortet Drago, obwohl Sebastian die Frage an Miles gerichtet hatte.

Viola und Lea stöhnten auf und zwischen Enzas Augen hatte sich eine steile Falte gebildet. Sie blickte Miles durchdringend an, dann wanderte ihr Blick zu Drago.

„Das ist ja schrecklich. Wie geht es ihm denn?“ fragte Viola.

„Nicht so gut“, erwiderte Miles.

„Wird er wieder ganz gesund?“ fragte Lea.

„Ja, schon, aber es wird noch eine Weile dauern, bis er wieder auf dem Damm ist. Drago und ich haben den Auftrag, hier solange die Stellung zu halten, wegen der Grabräuber usw. Damit hattet ihr also nicht ganz unrecht. Aber fürs Erste sind die Grabungen beendet.“

Sebastian unterbrach Miles empört, dass dies von offizieller Seite entschieden werden müsse und wenn diesbezüglich bereits das letzte Wort gesprochen worden wäre, hätte er das mit Sicherheit gewusst.

Miles zuckte nur die Schultern.

„Das kann ja sein. Ihr könnt trotzdem nicht hierbleiben. Drago fährt euch jetzt am besten direkt wieder zurück. Und den Rest klärt ihr dann mit eurer Uni.“

„Jetzt?“ riefen Viola und Lea wie aus einem Mund.

Den drei anderen behagte die Vorstellung, wieder hinaus in den Wald und den Regen zu müssen genauso wenig.

Drago, der bis jetzt reglos da gestanden hatte, setzte sich in Bewegung. Sein Gang war kantig und abgehackt wie der einer Schildkröte, als müsse er noch lernen, die Glieder seines Körpers zu kontrollieren, gleichzeitig bewegte er sich jedoch ungewöhnlich schnell. Er stellte sich neben Miles.

„Ja. Je eher, desto besser!“

Enza redete freundlich aber bestimmt auf den Professor ein, dass es eine Sache sei, kein Grabungspraktikum machen zu können, aber eine andere, ihnen zumindest für diese eine Nacht Unterschlupf zu gewähren. Morgen könnten sie dann immer noch in aller Herrgottsfrühe aufbrechen.

„Nein", beharrte Drago.

Miles betrachtete die Studenten. Sie waren durchnässt, hatten dunkle Ringe unter den Augen und die Erschöpfung quoll ihnen aus jeder Pore. Er packte Dragos Arm und zog ihn nach draußen. „Wartet hier!“ befahl er den anderen und verschwand mit Drago im Regen, jedoch nicht ohne die Tür vorher zuzuknallen.

Sobald die beiden die Baracke verlassen hatten, redeten alle durcheinander und machten ihrem Ärger Luft, dass sie den weiten Weg umsonst zurückgelegt hatten. Nur Enza war still und blickte sich aufmerksam in der Baracke um. Nach einer Weile rief Thomas alle zur Ruhe.

„Irgendwie glaube ich den beiden nicht. Jeder Blinde sieht doch, dass sie was zu verbergen haben!“

Sebastian stimmte seinem Freund zu und schlich zur Tür, die nur angelehnt war, um zu lauschen, doch der niederprasselnde Regen verschluckte alle anderen Geräusche. Thomas wies auf das Fenster links neben der Tür, das mit Brettern vernagelt worden war. Durch die Ritze konnten er und Sebastian beobachten, wie Miles und Drago heftig miteinander diskutierten. Miles wies immer wieder auf etwas, das an einem Holzbalken des Vordaches befestigt war und aussah wie eine Wetterstation. Die Frauen gesellten sich zu Thomas und Sebastian.

„Was sagen sie?“ fragte Viola, die vor lauter Müdigkeit bereits lallte.

„Keine Ahnung, wir verstehen hier kein Wort!"

„Sieht so aus, als würden sie sich übers Wetter unterhalten.“

Viola hielt das für einen Scherz und knuffte Sebastian in die Rippen.

„Au! Ich meinte das vollkommen ernst!“

Er und Thomas zeigten den anderen die kleine Wetterstation. Auf Leas irritiertes Nachfragen hin erklärte Thomas ihr, dass es sich dabei um eine klassische Wetterstation handelte, mit der man den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit mäße und so vorhersagen könnte, wie das Wetter für die nächsten paar Stunden würde, aber Enza ließ ihn nicht ausreden.

„Ja, wir wissen, wie eine Wetterstation funktioniert. Die Frage ist, wozu brauchen sie die?“

„Das Wetter ist nicht unerheblich beim Graben. Du hast ja gesehen, wie schlammig der Boden hier wird, wenn es regnet. Außerdem ist es wichtig für die Lagerung bestimmter Artefakte, vor allem was die Luftfeuchtigkeit betrifft.“

„Ich dachte, die Grabungen sind vorbei."

Sebastian beachtete den Dialog zwischen Thomas und Enza nicht. Er hatte nur Augen für Miles und Drago, die nach wie vor wild gestikulierend miteinander stritten.

„Was glauben die eigentlich, wer sie sind? Ich meine, ok, Miles ist der Sohn von Harris, aber was hat dieser Professor hier zu suchen?“

„Findet ihr es nicht auch seltsam, dass Harris seinen eigenen Sohn zum Aufpassen abbestellt hat? Miles ist doch höchstens 16 oder 17. Was ist, wenn sich wirklich ein paar Grabräuber hierher verirren? Welcher Vater tut so was?“, sagte Lea plötzlich. „Ich hab wirklich viel Gutes über den Prof. gehört, aber das finde ich ziemlich daneben, muss ich sagen.“

Die anderen blickten verblüfft zu ihr herüber.

„Stimmt“, sagte Thomas, „aber vielleicht gab es auf die Schnelle keine andere Lösung.“

Viola gähnte herzhaft, sie hatte keine Reserven mehr für derartige Mutmaßungen. In dem Moment betraten Miles und Drago die Baracke. Drago machte sich sofort an den Bärenfallen zu schaffen, ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen, während Miles auf sie zusteuerte.

„Also heute Nacht könnt ihr hier bleiben, aber unter einer Bedingung: Ihr verlasst auf keinen Fall das Camp. Morgen Früh bringt Drago euch zurück ins nächste Dorf. Von da aus fährt ein Bus nach Plovdiv.“

Sein Blick streifte ein paar selbstgezimmerten Regalen über der Truhe und die Paletten vor einem der vernagelten Fenster.

„Wir haben Wasser, Schnaps und die Konserven", er wies auf die meterhoch gestapelten Büchsen, „Bedient euch! Wenn ihr pinkeln müsst, nehmt die Eimer, die hier überall rumstehen, aber verlasst die Baracken nicht!“

„Bitte? Warum nicht?“ empörte sich Sebastian.

Auch die drei Frauen machten angewiderte Gesichter ob der Tatsache, dass sie ihre Geschäfte in einen Eimer machen sollten. Miles zögerte wieder eine Sekunde zu lange und auch dieses Mal war es Drago, der an seiner statt antwortete.

„Wildschweine. Nicht zu spaßen mit denen. Die töten dich, ohne zu fragen, ob du Akademiker bist, oder was.“

Er grinste nicht über seinen Witz.

„Aber das Wichtigste überhaupt ist, dass ihr euch, falls sich unsere Wetterstation irrt und der Regen in den nächsten Stunden doch aufhört, das hier in die Ohren stopft“, ergänzte Miles.

Die anderen sahen ihm verdutzt dabei zu, wie er Bienenwachs und eine Jumbo-Packung Watte auf den Tisch knallte. Dann schnappte er sich ein Knäuel Watte aus der Tüte, riss etwas von dem Wachs ab und formte dann aus beidem eine Art Pfropfen. Je länger er den Klumpen zwischen seinen Fingern rollte, umso braun-grauer wurde er. Jetzt erst fiel Viola auf, wie dreckig Miles' Hände waren. Auch seine Fingernägel schienen schon eine Weile keine Schere mehr gesehen zu haben. Sie waren lang und starrten vor Schmutz.

Als Sebastian wissen wollte, warum in Gottes Namen sie etwas derartiges tun sollten, richtete sich Drago, der sich gerade eine Bärenfalle nach der anderen auf die Schulter lud, verärgert auf.

„Entweder ihr macht, was Miles sagt, oder ihr müsst sofort wieder fahren.“

Miles warf ihm einen schnellen Blick zu und sah versöhnlich in die Runde.

„Tut es einfach! Betrachtet es als überlebenswichtige Maßnahme und fragt nicht weiter nach."

Viola griff nach Sebastians Arm und drückte ihn.

„Ich denke, das kriegen wir hin.“

Sie sah die anderen auffordernd an, die sich nacheinander dazu bereit erklärten, ihre Ohren zu versiegeln, falls der Regen nachlassen sollte - mal mehr mal weniger glaubwürdig. Nur Sebastian schwieg beharrlich, aber das entging Miles. Augenscheinlich hatten er und Drago es eilig.

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