Sarah LeVine - Urod - Die Quelle

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Fünf Archäologie-Studenten fahren in ein Camp nach Bulgarien, um thrakische Artefakte auszugraben. Es ist Hochsommer, die Luft flirrt vor Hitze, doch kurz bevor sie das Camp erreichen, schlägt das Wetter plötzlich um. Es wird kühl und beginnt zu regnen. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die sie erwartet. Das Camp scheint verwaist zu sein, bis auf zwei düstere Gestalten, die sich die Ohren versiegelt haben. Vom Ausgrabungsleiter fehlt jede Spur – ein angeblicher Arbeitsunfall. Um jeden Preis wollen die Studenten erfahren, was im Camp vor sich geht. Doch als sie die Wahrheit herausfinden, bereuen sie zutiefst, nicht direkt wieder abgereist zu sein.

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Mit großer Erleichterung entdeckte Viola, dass Enza sich zu einer Verschnaufpause entschlossen hatte und steuerte auf sie zu, doch Sebastian hielt ihren Arm fest.

„Lass uns da vorne in den Schatten gehen!“

Der Schatten, den er meinte, bestand aus drei verkümmerten Büschen, die ihr Bestes taten, der Sonne die Stirn zu bieten. Lange würden sie es allerdings nicht mehr durchhalten. Sebastian schleuderte das Gepäck zu Boden und legte sich dann auf den Rücken, den Kopf in den spärlichen Schatten gezwängt. Nur Sekunden später hörte Viola ihn bereits schnarchen. Sie schüttelte verwundert den Kopf und suchte in ihrer Reisetasche nach einem Buch.

Enza hatte es sich unter ihrem improvisierten Baldachin bequem gemacht, ihr Kopf ruhte auf ihrem Rucksack, ihre Augen waren geschlossen. Unruhig hielt Viola nach Thomas Ausschau. Endlich kam er in Sichtweite, Lea folgte ihm in einigem Abstand. Erst jetzt rollte Viola sich auf den Bauch und tat so als würde sie lesen.

Thomas stapfte schnurstracks auf Viola und Sebastian zu und streckte sich neben ihnen aus, während Lea stehenblieb und unentschlossen von den dreien zu Enza und wieder zurück sah. Viola konnte erkennen, wie Lea innerlich mit sich rang. Ihre Wahl fiel schließlich auf Enza.

Umständlich befreite sie sich von ihrem schweren Rucksack und ließ sich auf den harten Boden fallen. Enza blinzelte kurz und schloss ihre Lider dann wieder. Lea fischte zwei Dosen Malzbier aus einer ihrer vielen Nebentaschen und bot Enza eine davon an.

„Genau richtig – brütend heiß!“ versuchte Lea zu scherzen.

Ohne ihre Augen zu öffnen, schüttelte Enza einfach den Kopf. Lea trank in großen Schlucken, verzog das Gesicht zu einer angewiderten Grimasse und betrachtete unschlüssig die Gegend, als suche sie nach etwas Bestimmtem. Dabei scharrte sie mit ihrem rechten Fuß in dem sandigen Boden und seufzte tief.

„Jetzt hassen mich alle", stieß sie unvermittelt hervor.

„Naja, der Bus war zwar nicht klimatisiert, aber wenigstens konnte man sitzen“, antwortete Enza lakonisch.

Lea überschlug sich fast, offensichtlich dankbar, sich endlich vor jemandem rechtfertigen zu können.

„Was hatte der arme Vogel ihm denn bloß getan?“

„Die Windschutzscheibe demoliert.“

„Na und? Das ist doch keine Art, ein Lebewesen zu behandeln.“

Enza winkte müde ab. Augenscheinlich nicht an einer Diskussion interessiert. Es dauerte eine Weile, aber dann verstand Lea, dass es sinnlos war, auf eine Antwort Enzas zu warten. Sie steckte diesen Dämpfer erstaunlich locker weg, als sei sie es gewohnt mit ihrer Art auf derlei Reaktionen zu stoßen. Unvermittelt wechselte sie das Thema.

„Darf ich mal fragen, wie alt du bist?“

Enza runzelte die Stirn.

„Tut mir leid, ich wollte nicht…“

„Schon gut. Ich bin 40.“

„Wow! Du siehst viel jünger aus. Deine Haut ist so...“

Sie hielt Enza ihre Wange hin.

„Guck dir meine mal an. Rau, spröde – eine absolute Katastrophe. Ich werde mit 40 bestimmt wie eine Mumie aussehen. Schlechte Gene! Meine Mutter sah schon mit 36 aus wie 50.“

Wortlos zog Enza den Rucksack zu sich heran und kramte eine weiße Dose daraus hervor, die in der Sonne wie Perlmutt schimmerte. Sie hielt sie Lea entgegen.

„Mein Geheimnis. Reinstes Mandel- und Rosenöl.“

Lea blickte so ehrfürchtig auf die Dose, dass Enza lachen musste.

„Du kannst sie ruhig mal ausprobieren.“

Lea nahm ihr die Dose aus der Hand, als wäre sie ein zerbrechliches Kleinod. Nachdem sie ausgiebig an der Creme geschnüffelt hatte, verteilte sie sie sparsam auf ihrem Gesicht und Hals und verschloss die Dose dann vorsichtig wieder. Als sie sie jedoch in Enzas Rucksack verstauen wollte, schnellte Enzas Hand hervor und riss ihr den Rucksack weg. Verblüfft hielt Lea inne.

„Ich mach das schon.“ bemerkte Enza hastig.

Lea zuckte die Schultern und hielt Enza die Cremedose hin.

„Ich packe sie an eine bestimmte Stelle, damit sie nicht ausläuft“, erklärte Enza, während sie Lea den Rücken zuwandte und sich an dem Rucksack zu schaffen machte.

Lea nickte stumm, aber es war ihr anzusehen, dass sie Enza kein Wort glaubte.

Thomas' ertrug das Herumsitzen in der Gluthitze nicht länger. Sie schien ihn zu erdrücken genau wie die Nähe zu Viola und Sebastian. Er sprang auf, um sich umzusehen und überquerte die Straße, die sich in einer Kurve den Berg hinauf schlängelte, in der Hoffnung, einen Blick in die Ferne erhaschen zu können und zu erfahren, ob es irgendwelche Anzeichen von Zivilisation ringsumher gab.

Es gab keine.

Endlos schien sich die Straße in der immer gleichen Landschaft hinzuziehen. Nacktes ockerfarbenes Felsgestein, ausgedörrt, ohne auch nur den Flaum eines Grüns. Plattes, karges Land, das ausgemergelt vor sich hin zu darben schien. Nirgendwo wartete der Schutz eines kühlenden Schattens. Alles an dieser Gegend strahlte Feindseligkeit aus und doch fühlte Thomas sich von ihr angezogen. Ihre raue Schönheit, ihr splitteriger Charme provozierten ihn und versetzten ihn in Erregung. Er breitete die Arme aus, hielt sein Gesicht der Sonne entgegen und spürte, wie seine Erschöpfung nachließ und neue Kraft ihn durchströmte. Etwas an dieser Umgebung war anders. Wie ein Lebewesen, das einen im Verborgenen beobachtete und auf etwas lauerte. Obwohl Thomas nicht an Übernatürliches glaubte, kam es ihm doch so vor, als sei seine Wahrnehmung erweitert, seitdem er sich hier befand. Er konnte es nicht erklären, aber manchmal hatte er den Eindruck, er höre Violas Gedanken und fühle, was sie fühlte. Es war verrückt und widersprach allem, an das er glaubte, aber es war ihm unmöglich, sich gegen diese Empfindungen zu wehren.

Auf der anderen Straßenseite lagen Sebastian, Lea, Enza und Viola im pulverigen Staub und dösten. Ihr Anblick versetzte Thomas für einen kurzen Moment in Panik. So stumm und leblos wie sie dalagen, sahen die vier weniger wie Schlafende als vielmehr wie Tote aus. Er kniff die Augen zusammen und wischte sich mit der Hand über das Gesicht. Den Gedanken, dass Viola etwas zustieß, konnte er nicht ertragen. Auch wenn ihre Nähe ihn schmerzte, so war dieser Schmerz immer noch besser als sie weit weg von sich zu wissen. Es machte ihn rasend, dass Viola sich gegen ihre Liebe entschied, weil sie Sebastian nicht verletzen wollte. „Es würde ihn vollständig vernichten", hatte sie gesagt. Und aus irgendeinem paradoxen Gefühl heraus, liebte er sie dafür umso mehr. Ihn durchpulste plötzlich große Wut und er trat mit aller Kraft gegen einen herumliegenden Felsbrocken. Im nächsten Moment durchzuckte ihn der Schmerz wie ein Messer, das ihm bis in die Eingeweide fuhr und ihm den Atem raubte. Er stöhnte geräuschvoll auf, ging in die Knie und seine Hand fuhr unwillkürlich zu seinem Fuß. Hastig zog er seinen Turnschuh aus und riss sich den Strumpf vom Fuß. Ein Fehler, denn sein Zehennagel war umgeknickt und klebte am Strumpf fest, sodass er ihn halb mit abriss. Thomas unterdrückte einen Schrei und biss die Zähne so fest zusammen, dass seine Kiefermuskulatur krampfte. Sein großer Zeh sah aus wie ein blutiger kleiner Klumpen. Sich selbst verfluchend, humpelte er zurück zu seinem Rucksack, um sich Verbandszeug zu holen. Viola richtete sich besorgt auf, als er seinen Zeh provisorisch mit einem Pflaster zu verarzten versuchte, sagte aber nichts. In dem Moment erwachte Sebastian und räkelte sich.

„Was ist passiert?"

„Ich bin gestolpert“, erklärte Thomas kurzangebunden.

Sebastian gähnte und rieb sich durch seine flachsblonden Haare.

„Gehen wir lieber weiter, bevor sich noch jemand verletzt. Kannst du laufen?"

Thomas nickte.

„Soll ich dir beim Tragen helfen?"

Thomas warf ihm einen ironischen Blick zu. Sebastian lachte und sprang auf die Beine. Ihm schien die Hitze als einzigem nichts auszumachen. Er strahlte den Tatendrang und die Energie eines Anführers aus, der seine Truppen kilometerweit über die Alpen peitschen muss. Lauthals verkündete er Lea und Enza, dass sie weitergehen würden und noch bevor diese sich einigermaßen gesammelt und aufgerichtet hatten, war Sebastian bereits unterwegs, beladen mit seinem und Violas Gepäck .

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