Jack London - Nordlandgeschichten

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"Lawrence Pentfield und Corry Hutchinson waren Millionäre, obgleich sie nicht danach aussahen. Es war nichts Außergewöhnliches an ihnen, wenn sie auch überall in Michigan als hervorragende Typen von Holzhändlern gegolten hätten. Aber draußen in der Dunkelheit, wo viele Löcher in der Oberfläche der Erde klafften, waren zahlreiche Männer damit beschäftigt, Schmutz, Kies und Gold aus der Tiefe dieser Löcher heraufzuholen, und andere Männer erhielten fünfzehn Dollar täglich, um das alles aus dem Felsgrund zu kratzen. An jedem Tag wurden Tausende von Dollars in Gold dort abgekratzt und an die Oberfläche gebracht, und alles gehörte den Herren Pentfield und Hutchinson, die einen Platz unter den reichsten Goldkönigen der Bonanza einnahmen."

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›Du bist ein großer Mann‹, sagte er. ›Du bist wahrhaftig ein großer Mann, o Meister, und dank deiner Größe wirst du deinen Diener Moosu nicht schelten, weil er oft zweifelt und nicht immer versteht!‹

›Und warum denn jetzt?‹ fragte ich. ›Hast du zuviel getrunken? Und schlafen sie alle tief im Iglu Newaks, des Schamanen?‹

›Nein, sie sind alle zornig und krank. Und Häuptling Tummasook hat seine Daumen in die Kehle Newaks gedrückt und bei den Knochen seiner Vorfahren geschworen, dass er sein Gesicht nie mehr anblicken werde. Denn sieh! Ich kam in den Iglu, und das Gebräu kochte und zischte, der Dampf wanderte durch den Schwanenhals, genau wie der Dampf bei dir wurde auch er, sobald er das Eis traf, zu Wasser und träufelte dann in den Topf am andern Ende. Und Newak gab uns zu trinken, aber sieh, es war nicht wie dein Getränk, denn es brannte nicht auf der Zunge und brachte nicht die Augen zum Rollen und, um die Wahrheit zu sagen, es war nur Wasser. So tranken wir also, und wir tranken überaus viel, aber wir saßen immer noch mit kalten Herzen und feierlich da. Newak war ganz verblüfft, und über seine Brauen legte sich eine Wolke. Er wählte Tummasook und Ipsukuk von allen aus, nahm sie beiseite und lud sie ein, zu trinken, zu trinken und immer wieder zu trinken. Sie tranken auch und saßen doch kalt und feierlich da, bis Tummasook im Zorn aufstand und die Pelze und den Tee zurückforderte, die er bezahlt hatte. Auch Ipsukuk erhob ihre Stimme, kreischend und zornig. Und die ganze Gesellschaft forderte alles, was sie gegeben hatte, zurück. Es herrschte große Erregung.‹

›Glaubt denn dieser Hundesohn, dass ich ein Walfisch bin?‹ fragte Tummasook, als er den Türvorhang beiseite schob und aufrecht dastand. Und sein Gesicht war dunkel, seine Brauen waren zornig. ›Ich bin voll wie eine Fischblase, zum Bersten voll; ich kann kaum gehen, weil ich ein so großes Gewicht in mir trage. Ach! Ich habe getrunken wie noch nie in meinem Leben, und doch sind meine Augen klar, meine Knie stark, und meine Hand ist sicher.‹

›Der Schamane ist nicht imstande, uns bei den Göttern schlafen zu lassen‹, klagte das Volk, das zu uns hereinströmte. ›Nur in deinem Iglu wird es uns ermöglicht.‹

Ich lachte vor mich hin, als ich den Schnaps anbot und die Gäste fröhlich wurden. Denn in mein Mehl, das ich dem Newak verkauft hatte, hatte ich Soda gemischt, das ich von dem Weib Ipsukuk bekommen hatte. Wie hätte das Gebräu also gären können, wenn das Soda es in Ruhe hielt? Und wie hätte sein Schnaps Schnaps werden können, wenn er nicht gor?

Von diesem Augenblick an strömte der Reichtum ohne Pause und ohne Hindernis in unsere Hütte. Wir bekamen Pelze ohne Zahl und Handarbeiten der Frauen, den ganzen Tee des Häuptlings und Fleisch ohne Ende. Eines Tages erzählte Moosu zu meiner Erbauung die traurig verstümmelte Geschichte von Joseph in Ägypten, aber ich bekam einen guten Einfall dadurch, und bald war der halbe Stamm damit beschäftigt, große Fleischschuppen für mich zu errichten. Von allem, was sie erbeuteten, bekam ich den Löwenanteil und speicherte es auf.

Auch Moosu war nicht faul. Er verfertigte Spielkarten aus Birkenrinde und lehrte Newak spielen. Er weihte auch den Vater Tukelithas in das Spiel ein. Und eines schönen Tages heiratete er das Mädchen, und am nächsten Tag zog er in die Hütte des Schamanen, die die beste Wohnung im Dorf war. Der Sturz Newaks war vollständig, denn er verlor alles, was er besaß, seine Trommeln aus Walroßhaut, sein Beschwörungswerkzeug – kurz alles. Und schließlich musste er Holz hacken und Wasser holen, wenn Moosu winkte oder rief. Und Moosu? Ja, der wurde schließlich aus eigener Macht Schamane oder Hohepriester, und auf der Grundlage seiner mißverstandenen Bibel schuf er neue Götter und machte Beschwörungen vor höchst seltsamen Altären.

Mir gefiel alles gut, denn ich hielt es für sehr gesund, dass Kirche und Staat Hand in Hand arbeiteten, und ich hatte gewisse Pläne bezüglich des Staates. Es ging, wie ich vorausgesehen hatte. Das Volk war mürrisch und schwermütig geworden. Es gab Streit und Prügeleien, und Tag und Nacht herrschte Unruhe. Moosus Karten waren vervielfältigt worden, und die Jäger begannen miteinander zu spielen. Tummasook prügelte seine Frau furchtbar, und der Bruder seiner Mutter trat ihm entgegen und schlug ihn mit einem Walroßzahn, bis er laut durch die Nacht schrie und vor dem ganzen Volk beschämt wurde.

Da man sich in solcher Weise zerstreute, konnte von Jagd keine Rede sein, und so herrschte bald Hungersnot im Dorf. Die Nächte waren lang und dunkel, und ohne Fleisch war kein Schnaps zu bekommen. Deshalb murrten alle gegen den Häuptling. Das hatte ich bezweckt, und als sie richtig hungrig waren, rief ich das ganze Dorf zusammen, hielt eine große Rede, spielte die Rolle des Patriarchen und gab den Hungrigen zu essen. Moosu hielt ebenfalls eine Rede, und die Folge war, dass man mich zum Häuptling wählte. Moosu, der das Ohr Gottes war, dessen Entschlüsse er mitteilte, salbte mich mit Walöl, aber er nahm etwas zuviel Öl, denn er hatte natürlich keine Ahnung von dem tieferen Sinn dieser Zeremonie. Gemeinsam erklärten wir dann dem Volk die neue Lehre vom göttlichen Recht der Könige. Hierauf gab es ein Fest mit Schnaps und Fleisch in Hülle und Fülle, und sie unterwarfen sich ohne Murren der neuen Ordnung.

Du siehst also, o Mensch, dass ich auf dem Hochsitz gesessen, den Purpur getragen und ein Volk regiert habe. Und ich wäre aller Wahrscheinlichkeit nach heute noch König, wenn der Tabak länger gehalten hätte oder wenn Moosu entweder ein größerer Tor oder ein geringerer Schuft gewesen wäre. Sein Blick fiel nämlich auf Esanetuk, die älteste Tochter Tummasooks, und ich widersetzte mich dem. ›O Bruder‹, erklärte er. ›Du hast es für richtig gehalten, von der Einführung neuer Einrichtungen bei diesem Volk zu reden, und ich habe deinen Worten gelauscht und Weisheit aus ihnen gesogen. Du bist Herrscher durch das von Gott gegebene Recht, und infolge des von Gott gegebenen Rechtes werde ich heiraten.‹

Ich hörte, dass er mich ›Bruder‹ nannte, was mich empörte, und ich wurde energisch. Aber er nahm seine Zuflucht zum Volk und machte drei Tage lang Beschwörungen, an denen alle teilnahmen. Und indem er darauf mit der Stimme Gottes sprach, erklärte er die Vielweiberei durch göttlichen Beschluß für eingeführt. Aber er war ein gerissener Hund, denn er begrenzte die Zahl der Frauen durch die Vermögensverhältnisse des Gatten, das schuf ihm, seinem Reichtum zufolge, vor allen anderen Männern den Vorrang. Ob ich wollte oder nicht, musste ich ihn bewundern, obgleich mir einleuchtete, dass die Macht in seine Hände übergegangen war und dass er nicht zufrieden sein würde, ehe die gesamte Gewalt und aller Besitz in seiner Hand allein ruhten. Er bekam richtigen Größenwahn, vergaß ganz, dass ich es war, der ihm diese Position geschaffen hatte, und traf Anstalten, mich zu vernichten.

Aber es war trotzdem sehr interessant, denn der Bengel war tatsächlich auf dem besten Wege, die primitive Gesellschaft auf seine Weise zu entwickeln. Als Inhaber des Schnapsmonopols hatte ich Einnahmen, an denen ich ihn nicht mehr teilnehmen ließ. Er überlegte sich deshalb die Sache eine Zeitlang und schuf dann ein System geistlicher Besteuerung. Er legte dem Volk den Zehnten auf, hielt große Reden über die fetten Erstlinge und ähnliches und verdrehte zu diesem Zweck alle schon verdrehten Bibelstellen, die er je in seinem Leben gehört hatte.

Selbst das ließ ich über mich ergehen. Als er aber etwas einführte, das man als eine Art abgestufter Einkommensteuer betrachten konnte, empörte ich mich, und zwar blindlings. Das war es gerade, was er bezweckt hatte. Jetzt berief er sich nämlich auf das Volk, und da es auf meine großen Reichtümer eifersüchtig war, stützte es ihn. ›Warum sollen wir bezahlen und du nicht?‹ fragten sie. ›Ist es nicht die Stimme Gottes, die durch die Lippen Moosus, des Schamanen, spricht?‹

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