Jack London - Nordlandgeschichten

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"Lawrence Pentfield und Corry Hutchinson waren Millionäre, obgleich sie nicht danach aussahen. Es war nichts Außergewöhnliches an ihnen, wenn sie auch überall in Michigan als hervorragende Typen von Holzhändlern gegolten hätten. Aber draußen in der Dunkelheit, wo viele Löcher in der Oberfläche der Erde klafften, waren zahlreiche Männer damit beschäftigt, Schmutz, Kies und Gold aus der Tiefe dieser Löcher heraufzuholen, und andere Männer erhielten fünfzehn Dollar täglich, um das alles aus dem Felsgrund zu kratzen. An jedem Tag wurden Tausende von Dollars in Gold dort abgekratzt und an die Oberfläche gebracht, und alles gehörte den Herren Pentfield und Hutchinson, die einen Platz unter den reichsten Goldkönigen der Bonanza einnahmen."

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Er fühlte den Druck der beiden Gewehre gegen seine Brust. Es war nicht so, wie sie es sich gedacht hatte. Hier gab es kein stilles Fortschleichen. Er würde als erster sterben, wenn der Kampf begann. Aber er sagte – und er tat noch immer, als blickten seine Augen matt und als würde er vom Fieber seiner Krankheit geschüttelt: »Der Weg ist frei.«

Sie gingen weiter, Iwan und seine vierzig Männer aus den fernen Ländern jenseits der Beringsee. Da waren auch Karduk, der Mann aus Pastolik, und Negore, gegen den immer noch zwei Gewehrmündungen gerichtet waren. Es war ein langes Klettern, und sie kamen nur langsam vorwärts. Aber Negore schien es, als ob sie sich sehr schnell der Mitte des Weges näherten, wo der Gipfel ebenso weit entfernt wie der Boden war.

Ein Gewehrschuss knallte zwischen den Klippen rechts, und Negore hörte den Kriegsruf seines Stammes; einen Augenblick sah er, wie Sträucher und Felsen sich mit seinen Stammesgenossen belebten. Dann fühlte er, dass eine heiße Flamme durch seinen Körper barst und ihn zerriss. Und als er fiel, spürte er die bittere Qual des Lebensgeistes, der mit dem Fleisch kämpfte, um frei zu werden.

Aber er hielt sein Leben mit dem harten Griff des Geizhalses zurück und wollte es nicht schwinden lassen. Immer noch atmete er die Luft ein, die seine Lunge mit schmerzlicher Süße zerwühlte. Wie durch einen Nebel bemerkte er – von kurzen Pausen unterbrochen, in denen er blind und taub war – das plötzliche Aufblitzen von Lauten und Bildern und sah, wie die Leute Iwans über ihre Toten strauchelten und wie seine eigenen Brüder die Opfer zerfetzten, und hörte, wie sie die Luft mit ihren Rufen und dem Getöse ihrer Waffen erfüllten, während hoch oben Frauen und Kinder große Felsblöcke losrissen, die wie lebende Wesen heruntersprangen und donnernd in die Tiefe fielen.

Die Sonne tanzte über seinem Kopf am Himmel, die mächtigen Felswände schaukelten und schwankten, und noch immer hörte und sah er wie durch einen Nebel. Als der große Iwan, von einem herabstürzenden Felsblock zermalmt, über seine Beine fiel, dachte er an die blinden Augen Kinoos' und freute sich. Allmählich verstummte das Getöse, und die Bergwände gaben keinen Widerhall mehr, und er sah seine Stammesgenossen näher- und näherkriechen und dabei die Verwundeten mit den Speeren durchbohren. Ganz in seiner Nähe hörte er, wie ein mächtiger Sklave sich gegen den Tod wehrte und halb aufrecht kämpfte, bis er von den durstigen Speeren rückwärts und zu Boden gedrückt wurde.

Dann sah er das Gesicht Oonas über sich und fühlte, wie Oonas Arme ihn umschlangen. Einen Augenblick machte die Sonne halt am Himmel und blieb stehen, und die hohen Wände standen da, ohne zu wanken.

»Du bist ein tapferer Mann, Negore«, hörte er sie in sein Ohr flüstern. »Und du bist mein Mann, Negore.«

Und in diesem Augenblick lebte er das ganze Leben voll Glück, von dem sie ihm erzählt hatte, und hörte Lachen und Gesang. Als die Sonne am Himmel erlosch, wie es in seinem hohen Alter gewesen wäre, wusste er, dass die Erinnerung an Oona süß war. Als die Erinnerung verblich, und er von der großen Dunkelheit, die über ihn kam, verschlungen wurde, fühlte er in ihren Armen die Erfüllung der Seligkeit und der ganzen tiefen Ruhe, die sie ihm versprochen hatte. Als die schwarze Nacht ihn einhüllte, lag sein Kopf an ihrer Brust, und er merkte, wie ein großer Friede über ihn kam. Er empfand die Stille vieler Abende und die Seligkeit des Schweigens.

Der König und sein Schamane

Die Zuverlässigkeit von Thomas Stevens mag als unbekannte Größe gelten und seine Einbildungskraft die eines normalen Mannes hundertfach übersteigen – aber das eine muss man ihm wenigstens lassen: Nie hat er ein Wort gesagt oder eine Tat berichtet, die ihn ohne weiteres als tatsächlichen Lügner gebrandmarkt hätte. Möglich, dass er bisweilen bis an die Grenze der Wahrscheinlichkeit ging, aber man muss zugeben, dass das Gefüge seiner Erzählungen nie einen Sprung aufwies. Kein Mensch kann leugnen, dass er das Nordland wie seine Tasche kannte. Dass er ein großer Wanderer war und seinen Fuß auf unzählige unbekannte Pfade setzte, wird durch viele Beweise bekräftigt. Ganz abgesehen von meinen persönlichen Erfahrungen weiß ich, dass viele Männer ihn rings in der Welt getroffen haben, im großen Ganzen aber stets an den Grenzen des Niemandslandes. Da war Johnson, der frühere Fabrikleiter der Hudson Bay Company, der ihn in seiner Fabrik in Labrador beherbergte, bis seine Hunde ein bißchen ausgeruht waren und er wieder imstande war, weiterzureisen. Oder McMahon, der Vertreter der Alaskaer Handelsgesellschaft, der ihn mehrfach in Dutch Harbour getroffen hatte und ihn später auf irgendeiner Insel der Alëuten sah. Es war nicht zu bestreiten, daß er eine der ersten Vermessungsexpeditionen der USA geleitet hatte, und die Geschichte bestätigt tatsächlich, da er auch in der Western Union arbeitete, als sie den Versuch machte, eine Telegraphenlinie durch Alaska und Sibirien zu legen. Ferner war da der Walfängerkapitän Joe Lamson, der, vom Eis eingeschlossen, in der Mündung des Mackenzie lag und ihn als Gast an Bord hatte, als er gekommen war, um Tabak zu kaufen.

Gerade diese Begegnung beweist unumstößlich, daß es sich wirklich um Thomas Stevens handelte. Er forschte ewig und unermüdlich nach Tabak. Ehe wir uns noch richtig kannten, hatte ich schon gelernt, ihn mit der einen Hand zu begrüßen und ihm gleichzeitig mit der anderen den Tabaksbeutel zu reichen. Als ich ihn aber nachts in der Wirtschaft von John O'Brien in Dawson traf, war sein Kopf in die Rauchwolken einer Fünfzig-Cents-Zigarre gehüllt, und statt meines Tabakbeutels bat er um meinen Goldbeutel. Wir standen am Pharaotisch, und er setzte immerfort auf die »höchste Karte.«

»Fünfzig«, sagte er, und der Croupier nickte bloß. Die Karte wurde aufgelegt, und er gab mir meinen Beutel wieder, verlangte eine Abrechnung und zog mich mit zur Waage, wo der Angestellte ihm gleichmütig fünfzig Dollar in Goldstaub auszahlte.

»Und jetzt wollen wir einen trinken«, sagte er, als wir dann an der Bar standen, und hob sein Glas. »Das erinnert mich an ein Gesöff, das ich mal oben in Tattarat zusammengebraut habe. Nein, Sie kennen den Ort nicht, und er ist auch auf keiner Karte verzeichnet. Er liegt am Rande des Nördlichen Eismeers, viele hundert Meilen von der amerikanischen Küste entfernt, und es leben dort ungefähr ein halbes Tausend gottverfluchte Seelen, die heiraten, Kinder kriegen, zwischendurch darben und schließlich verrecken. Die Forschungsreisenden haben sie übersehen, und auch bei der Volkszählung von 1890 sind sie nicht berücksichtigt worden. Ein Walfänger wurde dort mal vom Eis eingeschlossen, aber die Mannschaft, die über das Eis an Land ging, wanderte südwärts, und man hat nie wieder etwas von ihr gehört.«

»Aber es war eine große Sache, die wir da brauten, Moosu und ich«, fügte er einen Augenblick später mit der allerleisesten Andeutung eines Seufzers hinzu.

Ich wußte, daß sich hinter diesem Seufzer große Taten und wilde Geschehnisse verbargen. Ich zog ihn deshalb in eine Ecke zwischen einem Roulett- und einem Pokertisch und wartete ab, bis seine Zunge auftauen würde.

»Ich hatte nur einen Einwand gegen Moosu«, begann er und hob unwillkürlich nachdenklich den Kopf. »Einen Einwand und nur den einen. Er war Indianer und stammte von der Grenze des Tchippewählandes, aber das Schlimme war, daß er verschiedene Bruchstücke aus der Bibel aufgelesen hatte. Er hatte einen Sommer in einem Lager mit einem französischen Renegaten, der Theologie studierte, gelebt. Moosu hatte nie das Christentum in Wirklichkeit erlebt, und sein Kopf war ganz vollgestopft mit Wundern und Schlachten, Gottes Fügung und allen möglichen anderen Geschichten, die er nicht verstand. Im Übrigen war er ein ausgezeichneter Bursche und ein tüchtiger Mann, sowohl unterwegs wie am Feuer.

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