Jack London - Nordlandgeschichten

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"Lawrence Pentfield und Corry Hutchinson waren Millionäre, obgleich sie nicht danach aussahen. Es war nichts Außergewöhnliches an ihnen, wenn sie auch überall in Michigan als hervorragende Typen von Holzhändlern gegolten hätten. Aber draußen in der Dunkelheit, wo viele Löcher in der Oberfläche der Erde klafften, waren zahlreiche Männer damit beschäftigt, Schmutz, Kies und Gold aus der Tiefe dieser Löcher heraufzuholen, und andere Männer erhielten fünfzehn Dollar täglich, um das alles aus dem Felsgrund zu kratzen. An jedem Tag wurden Tausende von Dollars in Gold dort abgekratzt und an die Oberfläche gebracht, und alles gehörte den Herren Pentfield und Hutchinson, die einen Platz unter den reichsten Goldkönigen der Bonanza einnahmen."

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»Aber Iwan schlugen sie nicht«, sagte Negore. »Eben jetzt ist er euch auf den Fersen, und mit ihm kommen viele Russen vom Meere.«

Oona gab sich keine Mühe, ihre Überraschung und ihren Schmerz, dass Iwan nicht getötet worden war, zu verbergen. Sie fuhr fort: »Am Tage sah ich einen Feigling. In der Nacht aber, als alle Männer, selbst die Knaben, die noch keine Jäger sind, kämpften, sah ich dich nicht. Und ich weiß jetzt, dass du ein zweifacher Feigling bist.«

»Hast du zu Ende gesprochen?« fragte Negore.

Sie nickte und sah ihn von der Seite an, als wunderte sie sich, dass er überhaupt zu reden wagte.

»Dann wisse, dass Negore kein Feigling ist«, sagte er. Und seine Stimme war ganz ruhig und sehr leise. »Wisse, dass ich, als ich noch ein Knabe war, ganz allein dorthin wanderte, wo der Yukon sich in das große Nebelmeer ergießt.

Selbst nach Pastolik bin ich gewandert und noch weiter nach dem Norden, am Rande des Meeres entlang. Das tat ich, als ich noch ein Knabe war, und wahrlich, ich war kein Feigling. Ich war auch nicht feige, als ich – ein junger Mann und ganz allein – den Yukon weiter hinaufzog, als je ein anderer getan. So weit, bis ich ein fremdes Volk erreichte, das in einem großen Fort lebt und eine ganz andere Sprache spricht als die der Russen. Ich habe auch den großen Bären im Tananaland getötet, wo keiner von meinem eigenen Volk je gewesen ist. Und ich habe mit den Nukluyets und den Kaltags und den Sticks in fernen Gegenden gekämpft ... Ich ganz allein. Von diesen Dingen weiß mein Volk nichts, und deshalb erzähle ich sie dir selbst. Aber lasse mein Volk von den Taten erzählen, die es kennt. Es wird nicht sagen, dass Negore ein Feigling ist.«

Er schwieg stolz, und stolz wartete er.

»Dies mag alles geschehen sein, bevor ich in das Land kam«, sagte sie, »und ich weiß nichts davon. Ich weiß nur, was ich selbst erlebt habe, und ich sah, dass du wie ein Hund gepeitscht wurdest. Und als es Nacht geworden war und das große Fort in roten Flammen stand und die Männer töteten und getötet wurden, da sah ich dich nirgends. Deshalb nennt auch dein Volk dich den Feigling Negore.«

»Es ist kein guter Name«, kicherte der alte Kinoos.

»Das verstehst du nicht, Kinoos«, sagte Negore höflich. »Aber ich werde es dir erklären. Du musst wissen, dass ich mit Kamo-tah, dem Sohn meiner Mutter, auf die Bärenjagd gegangen war. Und Kamo-tah kämpfte mit einem großen Bären. Drei Tage hatten wir nichts zu essen gehabt, und Kamo-tahs Arm war nicht mehr kräftig, sein Fuß nicht mehr schnell genug. Und der große Bär nahm ihn in seine Arme und zerquetschte ihn, bis seine Knochen wie trockene Äste krachten. So fand ich ihn, wie er krank und klagend auf dem Boden lag. Und es war nichts zu essen da, und ich konnte auch nichts töten, um es dem Kranken zu essen zu geben.

Deshalb sagte ich zu ihm: ›Ich will nach Nulato gehen und dir Lebensmittel bringen. Und ich werde auch starke Männer holen, die dich nach dem Lager tragen können.‹ Und Kamo-tah sagte: ›Geh nach Nulato und hole Lebensmittel, aber sage keinem, was mir geschehen ist. Und wenn ich wieder gesund und stark geworden bin, will ich diesen Bären töten. Dann will ich mit Ehren nach Nulato zurückkehren, und keiner wird lachen und sagen, dass Kamo-tah von einem Bären besiegt wurde.‹

Und ich richtete mich nach dem Wunsch meines Bruders. Als ich nach Nulato gekommen war und der Russe Iwan mich mit der Hundepeitsche schlug, wusste ich, dass ich nicht kämpfen durfte. Denn keiner wusste von Kamo-tah, der hungrig und verwundet und klagend dalag. Wenn ich mit Iwan kämpfte und von ihm getötet wurde, musste mein Bruder sterben. Deshalb sahst du, Oona, dass ich mich wie einen Hund prügeln ließ.

Dann hörte ich die Schamanen und die Häuptlinge davon sprechen, dass die Russen eine seltsame Krankheit über unser Volk gebracht hatten, dass sie unsere Männer töteten, unsere Weiber stahlen, und dass das Land von ihnen gesäubert werden müsse. Wie gesagt: Ich hörte ihre Rede und hielt sie für eine kluge und gerechte Rede. Und ich wusste auch, dass die Russen in dieser Nacht getötet werden sollten. Aber mein Bruder Kamo-tah lag draußen, verwundet und klagend und ohne Fleisch zum Essen. Deshalb konnte ich nicht bleiben und mit den Männern und den Knaben, die noch keine Jäger sind, kämpfen.

Und ich nahm Fleisch und Fisch mit mir und auch die Merkmale von der Hundepeitsche Iwans. Als ich aber hinkam, hörte ich Kamo-tah nicht mehr klagen. Denn er war tot. Da ging ich sofort wieder nach Nulato und – wahrlich, es gab kein Nulato mehr, nur Asche, wo das große Fort gestanden hatte, und die Leichen vieler Männer. Ich sah, wie die Russen in vielen Booten vom Meer her den Yukon heraufkamen. Viele Russen waren es. Und ich sah, wie Iwan aus dem Versteck, in dem er gelegen, hervorkroch und mit ihnen sprach. Am nächsten Tag sah ich, wie Iwan sie auf die Fährte des Stammes führte. Auch jetzt sind sie auf der Fährte. Und ich bin hier, ich, Negore, aber ich bin kein Feigling.«

»Dies sind Worte, die ich höre«, sagte Oona. »Kamo-tah ist tot und kann nicht für dich Zeugnis ablegen. Ich weiß nur, was ich erfahren habe, und ich muss mit meinen eigenen Augen sehen, dass du kein Feigling bist.«

Negore machte eine ungeduldige Bewegung.

»Aber es lässt sich Rat schaffen«, fügte sie hinzu. »Bist du bereit, nicht weniger zu tun, als der alte Kinoos getan hat?«

Er nickte und wartete, was sie weiter sagen würde.

»Wie du gesagt hast, suchen sie uns auch jetzt, diese Russen. Zeige ihnen den Weg, Negore, so wie ihnen Kinoos den Weg gezeigt hat, so dass sie unvorbereitet dorthin kommen, wo wir sie erwarten werden: in eine Schlucht in den Bergen. Du kennst die Stelle, wo die Bergwände schroff und gezackt sind – dort werden wir sie alle vernichten, und auch Iwan. Wenn sie wie Fliegen an den Wänden kleben und dem Boden nicht näher sind als dem Gipfel, dann werden unsere Männer von oben und von allen Seiten mit Speeren und Bogen und Gewehren über sie herfallen. Und von den Gipfeln werden die Frauen und die Kinder große Felsblöcke losreißen und hinabschleudern. Es wird ein großer Tag sein, denn die Russen werden getötet, das Land wird gesäubert ... Und Iwan, auch Iwan, der meinem Vater die Augen raubte und der die Hundepeitsche auf dein Gesicht legte, wird sterben. Er wird getötet werden, wie man einen tollen Hund tötet, und sein Körper soll an den Felsen zerschellen. Aber wenn der Kampf beginnt, musst du daran denken, Negore, dass du dich heimlich hinwegschleichst, damit du nicht getötet wirst.«

»So wird es geschehen«, sagte er. »Negore wird ihnen den Weg zeigen. Und was dann?«

»Dann werde ich deine Frau werden, Negores Frau, die Squaw eines tapferen Mannes. Du sollst für mich und Kinoos auf die Jagd gehen, und ich werde das Essen für dich kochen und dir warme und starke Parkas nähen und dir Mokassins verfertigen, nach der Sitte meines eigenen Volkes, die besser ist als die deines Volkes. Und ich werde, wie ich dir sage, deine Frau werden für immer. Und ich will dir das Leben glücklich machen, so dass alle deine Tage ein Gesang und ein Lachen werden. Und du wirst erkennen, dass Oona anders ist als alle Frauen, denn sie ist weit gereist und hat in seltsamen Gegenden gewohnt. Sie kennt die Wege der Männer und weiß, wie man sie glücklich macht. Selbst in deinem Alter wird sie dich noch glücklich machen. Und wenn du an die Tage deiner Kraft zurückdenkst, wird die Erinnerung selbst voller Süße sein, denn du wirst erkennen, dass sie gut zu dir war und Glück und Friede und Ruhe bedeutete, und dass sie mehr als alle anderen Frauen für ihre Männer eine Frau für dich und deine Frau gewesen ist.«

»So wird es geschehen«, sagte Negore. Die Sehnsucht nach ihr fraß an seinem Herzen, und er streckte seine Arme so hungrig nach ihr aus, wie andere Männer ihre Hände nach dem Essen ausstrecken.

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