Jack London - Nordlandgeschichten

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"Lawrence Pentfield und Corry Hutchinson waren Millionäre, obgleich sie nicht danach aussahen. Es war nichts Außergewöhnliches an ihnen, wenn sie auch überall in Michigan als hervorragende Typen von Holzhändlern gegolten hätten. Aber draußen in der Dunkelheit, wo viele Löcher in der Oberfläche der Erde klafften, waren zahlreiche Männer damit beschäftigt, Schmutz, Kies und Gold aus der Tiefe dieser Löcher heraufzuholen, und andere Männer erhielten fünfzehn Dollar täglich, um das alles aus dem Felsgrund zu kratzen. An jedem Tag wurden Tausende von Dollars in Gold dort abgekratzt und an die Oberfläche gebracht, und alles gehörte den Herren Pentfield und Hutchinson, die einen Platz unter den reichsten Goldkönigen der Bonanza einnahmen."

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»Wenn du den Russen den Weg gezeigt hast, Negore«, rügte sie. Aber ihre Augen waren sanft und heiß, und er erkannte, dass sie ihn anblickte, wie noch keine Frau je getan.

»Es ist gut«, sagte er und wandte sich entschlossen von ihr ab. »Ich gehe jetzt, um alles mit den Häuptlingen zu verabreden, damit sie wissen, dass ich gegangen bin, den Russen den Weg zu zeigen.«

»O Negore, mein Mann! Mein Mann!« flüsterte sie bei sich, als sie ihn gehen sah. Aber sie sagte es so leise, dass nicht einmal der alte Kinoos es hörte. Und seine Ohren waren überscharf, weil er blind war.

*

Drei Tage darauf wurde Negore, der absichtlich sein Versteck schlecht gewählt hatte, wie eine Ratte hervorgezogen und vor Iwan gezerrt, vor »Iwan den Schrecklichen«, wie seine Männer ihn nannten, die hinter ihm hermarschierten. Negore war nur mit einem elenden Speer mit Knochenspitze bewaffnet, und er hüllte sich in seinen Kaninchenmantel. Obgleich es ein warmer Tag war, zitterte er wie Espenlaub. Zuerst schüttelte er den Kopf, als ob er die Sprache, in der Iwan ihn anredete, nicht verstünde, und deutete an, dass er sehr müde und krank sei. Und dass er nur den einen Wunsch hege, sich setzen und ausruhen zu dürfen. Immer wieder wies er auf seinen Magen, um zu zeigen, wo er krank wäre, und er zitterte schrecklich.

Aber Iwan führte einen Mann aus Pastolik mit sich, der die Sprache Negores redete. Viele Fragen über den Stamm wurden Negore gestellt, bis der Mann aus Pastolik, der Karduk hieß, sagte: »Iwan hat gesagt, dass du zu Tode gepeitscht wirst, wenn du nicht sprichst. Und wisse, fremder Bruder, wenn ich dir sage, dass Iwans Wort hier Gesetz ist, dann sage ich es als dein Freund und nicht als Freund Iwans. Denn ich bin nicht freiwillig von meinem Lande an der See hergezogen, aber ich hege den brennenden Wunsch, am Leben zu bleiben. Deshalb werde ich dem Willen meines Herrn gehorchen – so wie du gehorchen wirst, fremder Bruder, wenn du weise bist und am Leben bleiben willst.«

»Aber, fremder Bruder«, gab Negore ihm zur Antwort, »ich kenne wirklich nicht den Weg, den mein Volk gegangen ist, denn ich war krank, und sie flohen so schnell, dass die Beine unter mir versagten und ich stürzte.«

Negore wartete, während Karduk mit Iwan sprach. Dann bemerkte Negore, wie das Gesicht des Russen finster wurde, und er sah Männer kommen und sich neben ihn stellen, während sie die Riemen ihrer Peitschen knallen ließen. Worauf er große Furcht zeigte und laut schrie, dass er ein kranker Mann sei und nichts wissen, aber sagen wolle, was er wusste. Und mit solchem Erfolg sprach er, dass Iwan seinen Männern befahl zu marschieren. Zu beiden Seiten Negores gingen Männer mit Peitschen, damit er nicht weglief. Wenn er zeigte, dass er infolge seiner Krankheit schwach wurde, stolperte und nicht so schnell ging, wie die Männer gingen, schlugen sie ihn mit ihren Peitschen, bis er vor Schmerz laut aufschrie und neue Kräfte entfaltete. Und als Karduk ihm erzählte, dass alles wieder gut für ihn werden würde, wenn sie seinen Stamm überrumpelt hätten, fragte er: »Darf ich dann ruhen, ohne mich zu rühren?«

Immer wieder fragte er: »Darf ich dann ruhen, ohne mich zu rühren?« Doch während er sehr krank zu sein schien und sich mit matten Augen umschaute, prüfte er die Kampftüchtigkeit von Iwans Männern und stellte mit Befriedigung fest, dass Iwan in ihm nicht den Mann erkannte, den er vor den Toren des Forts geschlagen hatte. Es war eine seltsame Schar, die seine matten Augen sahen. Da waren slawische Jäger mit heller Haut und mächtigen Muskeln. Da waren auch sibirische Mischlinge, deren Nasen Adlerschnäbeln glichen. Und magere, schiefäugige Männer waren da, in deren Adern ebenso viel mongolisches und tatarisches wie slawisches Blut floss. Sie alle waren wilde Abenteurer, Plünderer und Zerstörer aus den fernen Ländern jenseits der Beringsee, die jetzt die neue Welt mit Feuer und Schwert versengten und gierig nach ihren Reichtümern an Pelzen und Häuten haschten. Negore betrachtete sie mit Befriedigung, und in seiner Phantasie sah er sie zermalmt und getötet in der Schlucht zwischen den Bergen. Und immerfort sah er vor sich das Gesicht und die Gestalt Oonas, die im Bergpass auf ihn wartete; immer hörte er ihre Stimme in seinen Ohren und fühlte den sanften, warmen Glanz ihrer Augen auf sich ruhen. Aber er vergaß nie, zu zittern oder zu stolpern, wenn der Boden uneben war, oder laut zu schreien bei dem schneidenden Schmerz der Peitschenschläge. Außerdem fürchtete er Karduk, denn er wusste, dass er kein richtiger Mann war. Sein Auge war falsch und seine Zunge gewandt ... Ja, es war eine Zunge, die seinem Urteil nach für ehrliche Rede zu gewandt schien.

Den ganzen Tag marschierten sie. Am nächsten Tag – als Karduk im Auftrag Iwans Fragen an ihn richtete – sagte er, dass sie tags darauf seinen Stamm erreichen würden. Aber Iwan hatte sich einst den Weg vom alten Kinoos zeigen lassen und dabei die Erfahrung gemacht, dass dieser Weg durch die weiße Brandung und durch einen tödlichen Kampf führte; also traute er keinem mehr. Als sie daher an einen Pass in den Bergen gelangten, ließ er seine Männer halt machen und fragte Negore durch Karduk, ob der Pass frei sei.

Negore warf einen kurzen, gleichgültigen Blick hinüber. Es war ein weiter, schräger Abhang, der sich in die steilen Wände der Bergseite hineinschnitt und so von Sträuchern und Kriechpflanzen überwuchert war, dass ein ganzes Dutzend Stämme sich gut dort hätte verbergen können.

Er schüttelte den Kopf. »Nein – dort ist nichts«, sagte er. »Der Weg ist frei.«

Wieder sprach Iwan mit Karduk, und Karduk sagte: »Wisse, fremder Bruder, wenn deine Rede nicht aufrichtig ist und wenn dein Volk den Weg versperrt und Iwan und seine Männer überfällt, so sollst du sterben, und zwar gleich.«

»Meine Rede ist aufrichtig«, sagte Negore. »Der Weg ist frei.«

Immer noch hegte Iwan Zweifel und befahl zwei seiner slawischen Jäger, allein hinaufzugehen. Zwei andern gab er Befehl, sich neben Negore zu stellen. Sie setzten ihm ihre Gewehrmündungen auf die Brust und warteten. Alle warteten. Und Negore wusste, wenn ein Pfeil geflogen kam oder wenn ein Speer geschleudert wurde, so traf der Tod ihn sofort. Die beiden slawischen Jäger kletterten mühsam hinauf und wurden immer kleiner. Als sie den Gipfel erreicht hatten und zum Zeichen, dass alles in Ordnung sei, ihre Hüte schwenkten, glichen sie nur kleinen schwarzen Flecken am Himmel.

Die Gewehre wurden von der Brust Negores zurückgezogen, und Iwan befahl seinen Männern, vorzugehen. Er selbst ging stumm weiter, in tiefen Gedanken verloren. Als er eine Stunde marschiert war, sprach er, als ob er sehr unruhig wäre, durch den Mund Karduks zu Negore: »Wie konntest du wissen, dass der Weg frei war, wenn du nur so oberflächlich hinblickst?«

Negore dachte an die kleinen Vögel, die er zwischen den Steinen hatte sitzen sehen, und lächelte nur – es war ja so einfach. Aber er zuckte die Achseln und gab keine Antwort. Denn er dachte auch an einen anderen Pass in den Bergen, den sie sehr bald erreichen mussten, und wo die kleinen Vögel sicher alle verschwunden waren. Er war froh, dass Karduk vom großen Nebelmeer kam, wo es keine Bäume und keinen Streit gab und wo die Männer die Künste des Wassers und nicht die der Wälder lernten.

Drei Stunden später, als die Sonne gerade über ihren Häuptern stand, kamen sie wieder zu einem Pass, der sich durch die Felswände schlich.

Karduk sagte: »Sieh genau mit deinen Augen, fremder Bruder, und prüfe, ob der Weg frei ist, denn Iwan gedenkt diesmal nicht zu warten und einige Männer vorausgehen zu lassen.«

Negore blickte prüfend hin, und während er hinschaute, standen zwei Männer neben ihm. Ihre Gewehrmündungen ruhten auf seiner Brust. Er sah, dass die kleinen Vögel alle verschwunden waren, und einmal sah er sogar das Funkeln des Sonnenlichts auf einem Gewehrlauf. Und er dachte an Oona und an ihre Worte: »Wenn der Kampf beginnt, Negore, musst du dich in aller Stille fortschleichen, so dass du nicht getötet wirst.«

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