Ernst Meder - Es geschah aus Liebe

Здесь есть возможность читать онлайн «Ernst Meder - Es geschah aus Liebe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Es geschah aus Liebe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Es geschah aus Liebe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine unerfüllte Liebe die zu Gewalt führt und sexuelles Verlangen, das mit dem Tod endet.
Zu schüchtern, um sich zu seiner großen Liebe zu bekennen, versucht er auf unkonventionelle Art alles über sie zu erfahren, um ihr auf diesem Weg nahe zu sein. Da er sich zudem berufen fühlt sie zu beschützen, kommt es zu einer Eskalation von Gewalt, die die Ermittlungsbehörden auf den Plan ruft.
Dies führt dazu, dass er in den Fokus der ermittelnden Beamten gerät die zum gleichen Zeitpunkt grausame Sexualmorde untersuchen.
Auch wenn die Beamten einen Bezug zwischen den Taten nicht herleiten können so erfolgt dieser später auf ungewohnte Weise.

Es geschah aus Liebe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Es geschah aus Liebe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er hatte diesen Betrag ausgeglichen, hatte für das Darlehen in einer Währung bezahlt, die ihn Überwindung kostete. Aber er hatte bezahlt und geschwiegen und er wurde dabei auch selbst vermögend. Wie dies möglich war, darüber hatte er bisher mit niemand gesprochen, das war bis heute sein Geheimnis.

Lukas nahm das Iaito, ein Metallschwert, das sie beide immer dann benutzten, wenn sie sich zu Übungen trafen, und betrat das Dojo. Sein Großvater, der gerade mit einem sehr viel jüngeren Iaidokadie ritualisierte Übungen ausführte, wirkte sehr viel weniger angestrengt als sein Gegenüber.

Auch wenn dieser sich schneller und kraftvoller bewegte, war die Dominanz seines Großvaters erkennbar, denn er schien jeden Angriff oder Verteidigungsschritt vorauszuahnen. Der Verzweiflung im Gesicht seines jüngeren Kontrahenten begegnete er mit der Ernsthaftigkeit eines Großmeisters. Bei diesen Partnerübungen wurden natürlich nur Holzschwerter benutzt, schließlich sollte es zu keinem Blutvergießen kommen.

Da Iaido eine japanische Schwertkunst ist, deren Technik immer mit dem eingeschobenen Schwert beginnt, bedarf es einer ungewöhnlich hohen Konzentration, um in jeder Situation präsent zu sein. Diese Konzentration und Präsenz, die er aus den Übungen zog, hatte ihm geholfen sich jener Grenzen zu befreien, die der Tod seiner Frau hinterlassen hatte.

Während Lukas sich auf seine Übungen konzentrierte, bekam er, wie nebenbei mit, wie sein Großvater nun mit seinem Gegenüber sprach, um dessen Bewegungsabläufe zu korrigieren. Obwohl schon ein paar Jahre dabei, wurde er manchmal noch vom Ungestüm der Jugend erfasst, der diese Fehlleistungen verursachte.

Lukas erinnerte sich an ähnliche Hinweise seines Großvaters, allerdings war er damals noch ein Kind von kaum zehn Jahren. Die ersten Jahre waren dem spielerischen Umgang der Bewegungsabläufe gewidmet. Um die Spannung für ihn aufrechtzuerhalten, hatte sein Großvater ihm ein in der Größe angepasstes Holzschwert geschenkt. Zum Ende jeder Trainingseinheit trainierten sie dann gemeinsam die ritualisierten Bewegungsabläufe mit dem Kampfschwert.

Nach dem Training verbrachte er meist den Tag mit seinem Großvater und Oma Akira. Erst sehr viel später hatte ihm seine Mutter erzählt, dass Akira nicht seine wirkliche Großmutter wäre, die aber seine Großmutter während ihrer Krankheit gepflegt habe und sich zusätzlich auch um sie gekümmert hatte.

Rückblickend zählten diese Tage zu den glücklichsten Tagen seiner Kindheit, denn es waren Tage der Ruhe und Geborgenheit und es gab nie Streit oder die geringste Unstimmigkeit zwischen den Großeltern.

Diese Treffen endeten abrupt als Akira, wie seine erste Frau an Brustkrebs erkrankte. Während sich der Kampf seiner ersten Frau fast zehn Monate hingezogen hatte, verlief die Krankheit bei Akira sehr schnell. Kaum vier Monate nach der ersten Diagnose starb seine zweite große Liebe und ließ einen gebrochenen Greis zurück. Erneut war es das Training dieses Mal mit seinem Enkel, das ihn aus seinem seelischen Tief befreite, auch wenn die Zeit der Trauer fast ein Jahr andauerte.

»Ist Dr. No hier«, Ayla fragte dies einen Kollegen der KTU, dessen Name ihr nicht einfallen wollte, an dessen Gesicht sie sich aber erinnerte.

»Nö«, meinte dieser, »dieses Mal haben sie uns einen Neuling geschickt, den ich noch nie gesehen habe. Ein Dr. Wegner, der hat sich wohl aus Stuttgart hier her versetzen lassen.« Er beugte sich vertraulich zu ihr »die Gerüchteküche sagt wegen einer Frau, die ihn aber hier verlassen hat.«

Sie wandte sich ab, sie verabscheute diese angeblichen Geschichten über Kollegen, da sie nur zu gut wusste, dass auch sie immer mal wieder in so einen Strudel gezogen wurde und es am Ende nur Verlierer gab.

Der Verlierer war derjenige, der die Gerüchte in die Welt gesetzt hatte, wenn er denn ausgemacht werden konnte. Aber auch für die Person über die Gerüchte verbreitet wurden, blieb doch immer etwas von dem Gerücht an einem hängen, auch wenn sie sich als haltlos oder unwahr herausstellten.

Sven Nagel wirkte immer noch unglücklich in seinem XXL-Anzug, dem jedoch ein bis zwei XX`e fehlten, um seinen Gesichtsausdruck zu ändern. Sie beide beobachten die Suche nach eventuellen Spuren, während der Fotograf unermüdlich Fotos aus allen Richtungen schoss.

Ihr vorgebliches Interesse galt jedoch dem Neuen diesem Dr. Wegner, den sie noch nicht einschätzen konnte. Auch wenn die Fotos später die Erinnerungen hervorrufen konnten, so war der Eindruck, den sie am Tatort gewann, von entscheidender Bedeutung für sie. Deshalb griff sie auch ein, als Dr. Wegner die Leiche bewegen wollte.

»Können Sie bitte einen Augenblick warten, damit wir den Tatort ohne Veränderung in Augenschein nehmen können.« Dann wandte sie sich an ihren Kollegen. »Präge Dir alles ein, was Du siehst und was Dir ungewöhnlich erscheint, so können wir uns später bei Erinnerungslücken helfen.«

Damit trat sie näher zu dem Bett und konzentrierte ihr Augenmerk auf die junge Frau, die nackt auf dem weißen Laken lag. Die Stellung, in der sie auf dem Bett lag, wirkte obszön mit ihren ausgebreiteten Armen und gespreizten Beinen.

Sie sah sehr zerbrechlich aus, ihre Blässe, die durch das weiße Laken noch verstärkt wurde, ließ sie fast durchscheinend wirken. Noch ungebräunt von Sonne oder Sonnenbank und mit ihren blonden Haaren war der einzige Farbfleck neben den fast lila wirkenden Würgemalen am Hals der rote Klebestreifen über ihrem Mund.

Sie war jung, hatte noch nicht viel erlebt, hatte noch nicht gelebt und dann dieses Verbrechen, das ihr Leben so grausam beendete. Sie rief sich zur Ordnung, es half nicht, wenn sie ihre Gedanken über das verpasste Lebensglück dieser jungen Frau verschwendete vor allem nicht ihr.

Vielleicht zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre setzte sie ihre Beobachtungen fort und sie hatte sich offensichtlich auf dieses Treffen vorbereitet. Die durch Tränen verlaufene Schminke zeigte, wie wichtig ihr dieses Treffen war und, dass sie die Person nicht so gut kannte, um sie ungeschminkt zu treffen.

Trotzdem waren ihre Augen geschlossen. Hatte sie diese geschlossen, weil sie das Gesicht ihres Peinigers nicht mehr sehen konnte, oder schloss sie ihre Augen vor Schmerzen. Vielleicht war es sogar der Täter, der ihre Augenlider nach unten drückte, weil er nicht in die gebrochenen toten Augen sehen konnte. War dies der einzig menschliche Zug an ihm oder war es Kalkül.

Ihr Blick glitt weiter nach unten, registrierte die kleinen Brüste und folgte den schräg nach oben zeigenden Armen. Wie dieser Christus am Kreuz bei den Christen fuhr es ihr durch den Kopf, die selbst nicht praktizierende Muslima war.

Was hieß in diesem Zusammenhang nicht praktizierende Muslima, wenn sie an die religiösen Irrungen in ihrer Familie dachte. Ihr Vater, ein nicht praktizierender aramäischer Christ und ihre Mutter, eine nicht praktizierende Muslima hatten mit ihrer Liebe dieses Chaos angerichtet.

Dann bemerkte sie die leichte Rötung an den Handgelenken. Er musste sie irgendwie gefesselt haben, darum musste sie unbedingt im Anschluss kümmern. Die Hände waren zu einer Krallenform verkrampft, die nur den Schluss zuließ, dass sie in ihrem Schmerz diese zu Fäusten geballt haben musste und diese sich nach dem Tod leicht geöffnet hatten.

Die Schambehaarung entsprach wohl der gängigen Mode und nannte sich, wenn sie sich recht erinnerte »Landing Strip.« Es war kein Bauch erkennbar, sie musste sehr schlank gewesen sein. Sie hätte gerne die Scham der Frau bedeckt, um die Obszönität der Situation zu beenden und um ihr ihre Würde wiederzugeben.

Aber sie wusste auch, dass sie es beenden konnte, indem sie sich beeilte, ohne die wesentlichen Faktoren zu übersehen. An den Fußgelenken bemerkte sie ebenfalls eine Rötung vergleichbar mit der Rötung an den Handgelenken.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Es geschah aus Liebe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Es geschah aus Liebe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Es geschah aus Liebe»

Обсуждение, отзывы о книге «Es geschah aus Liebe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x