Ernst Meder - Es geschah aus Liebe

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Es geschah aus Liebe: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine unerfüllte Liebe die zu Gewalt führt und sexuelles Verlangen, das mit dem Tod endet.
Zu schüchtern, um sich zu seiner großen Liebe zu bekennen, versucht er auf unkonventionelle Art alles über sie zu erfahren, um ihr auf diesem Weg nahe zu sein. Da er sich zudem berufen fühlt sie zu beschützen, kommt es zu einer Eskalation von Gewalt, die die Ermittlungsbehörden auf den Plan ruft.
Dies führt dazu, dass er in den Fokus der ermittelnden Beamten gerät die zum gleichen Zeitpunkt grausame Sexualmorde untersuchen.
Auch wenn die Beamten einen Bezug zwischen den Taten nicht herleiten können so erfolgt dieser später auf ungewohnte Weise.

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Enttäuscht ließ er das Fernglas sinken, es war die falsche Bewohnerin, die in der Küche hantierte. Ein Blick zur Uhr zeigte ihm, dass er nur noch wenig Zeit hatte, wenn er pünktlich zu seiner wöchentlichen Verabredung eintreffen wollte. Das zu erwartende Wetter verschaffte ihm jedoch weitere zehn Minuten, wenn er mit dem in der Vorwoche aus dem Winterschlaf erweckten Motorrad fuhr.

Anna, die andere Mitbewohnerin war das genaue Gegenteil von Laura und hätte einem Roman der Mythologie entsprungen sein können, wenn man ausschließlich die Äußerlichkeiten berücksichtigte. Neben den schwarzen fransigen Haaren, die sie sehr kurz trug, zeigte ihr ebenmäßiges Gesicht eine Wandlungsfähigkeit, die sie gezielt einsetzte, wenn sie ein bestimmtes Ziel erreichen wollte.

Entweder schlief sie noch oder verbrachte das Wochenende bei ihrem derzeitigen FO, wie sie voller Stolz und Ironie die häufig wechselnden Fickopfer nannte. Sie empfand es als ausgleichende Gerechtigkeit, wenn sie, wie sie es Männern unterstellte, ihre Lust an Kerlen befriedigte, die sie wechselte, wie sie es wollte.

Die Frau, die er seit Wochen beobachtete und die seither seine Träume beherrschte, schien ebenfalls noch zu schlafen. Er wusste, dass seine Hoffnung, sie würde allein in dem Bett liegen wenig mit der Realität zu tun hatte. Aber er wusste auch, dass in nicht zu ferner Zukunft er dieser Mann sein würde der neben ihr liegen und sie in ihrer Nacktheit bewundern würde. Obwohl er den diversen Gesprächen entnommen hatte, dass sie seit mehr als vier Monaten in ihren derzeitigen Freund regelrecht vernarrt war.

Dieser Mann konnte nur eine vorübergehende Episode sein, er war nur eine Laune der Natur, in die sie sich verirrt hatte. Sehr bald würde sie erkennen, dass es nur einen Mann gab, der an ihre Seite gehörte. Dass dieser Mann nur er sein konnte, daran hatte er nie gezweifelt, denn kein anderer Mann liebte sie mit so viel Leidenschaft und Hingabe, wie er es tat.

Wenn er jedoch ehrlich zu sich war, dann musste er sich eingestehen, dass es durchaus sein konnte, dass sie ihn bisher noch nicht einmal wahrgenommen hatte. Erst einmal waren sie sich so nah gekommen, dass er eine Berührung möglich gewesen wäre, wenn er es denn gewagt hätte. Die Röte stieg ihm noch heute ins Gesicht, wenn er an den damaligen Zwischenfall dachte.

War es ein glücklicher Zufall oder war es das Schicksal, das ihm einen Streich spielen wollte, als er sie auf dem Weg zur Mensa von Weitem sah. Fröhlich lachend unterhielt sie sich mit mehreren Kommilitoninnen, wobei sie in eine ihm bekannte Richtung strebten. Sie wollten offensichtlich gemeinsam die Mensa aufzusuchen.

Es war die Gelegenheit, auf die er gewartet hatte, also beeilte er sich, vor der Gruppe sein Essen in Empfang zu nehmen. Mit dem Tablet in der Hand suchte er den Raum ab, wo noch ausreichend Platz für eine größere Gruppe sein würde. Dort wollte er, bereits unauffällig sitzend, auf sie warten, um ihr nahe sein zu können.

Auf den von ihm gewählten Platz als auch auf sie fixiert übersah er ein vorstehendes Stuhlbein, welches Auslöser für seinen blamablen Auftritt werden sollte. Ein kurzer Blick über die Schulter, nur um sich zu vergewissern, an welcher Stelle der Schlange sie sich befand, das Einfädeln seines rechten Fußes in das vorstehende Stuhlbein und der Sturz erfolgten so schnell, dass ein Sturz unvermeidlich wurde.

Noch ehe er begriff wie ihm geschah, saß mitten in dem auf dem Fußboden verteilten Eintopf, als die gesamte Gruppe lachend an ihm vorbei ging. Den Kopf gesenkt saß er mit rotem Gesicht und wartete, bis alle vorsichtig um ihn herum gingen. Als besonders demütigend empfand er, dass sie genau zu dem Tisch gingen, den er als den Wahrscheinlichsten ausgesucht hatte. Natürlich wusste er nicht, ob ihr Lachen ihm galt und sein Malheur betraf, aber er hielt es für mehr als wahrscheinlich.

Seit jenem Tag mied er die Mensa und versuchte möglichst an Orten zu sein, die sie in der Regel nicht aufsuchte. Da nur noch die Abgabe seiner Masterarbeit zum Studienabschluss fehlte, konnte er große Teile der Arbeit zu Hause in seiner Wohnung fertigstellen.

Der Blick zur Uhr ließ ihn erstarren, verdammt jetzt hatte er es tatsächlich geschafft, er würde wieder einmal zu spät kommen. Schnell griff er seine Sporttasche und seinen Motorradhelm und rannte los, er würde sie vielleicht später am Tag noch zu sehen bekommen.

Der Schrei hallte durch das kleine Hotel und hätte jemand zu diesem Zeitpunkt noch geschlafen, dieser Schrei hätte ihn mit Sicherheit geweckt. Zwei Türen neben dem Zimmer aus dem Schrei erfolgte ging die Tür auf und ein älterer Mann, mit schütteren grauen Haaren musterte konsterniert die junge Hotelangestellte, die vor der Tür des benachbarten Zimmers stand.

»Ist etwas passiert«, fragte er vorsichtig, als er erkannte wer vor dem Zimmer stand. Es war das junge Zimmermädchen, das vielleicht zwanzig Jahre alt war und täglich die Zimmer reinigte ohne etwas zu sagen. Dieses dunkelhäutige Mädchen, das augenscheinlich aus einer südlichen Region von Europa stammte und des augenscheinlich der deutschen Sprache nicht mächtig war, stand zitternd mit weißem Gesicht vor ihm und wies in das Zimmer.

»Tot, Frau tot« brachte sie stammelnd hervor, um dann in einer ihm unbekannten Sprache anfangen zu jammern. Langsam rutschte sie an der Wand des Flurs auf den Fußboden zu, während sie laut in Tränen ausbrach. Bebend hielt sie ihren Kopf an die Knie gepresst und schluchzte ohne Unterbrechung vor sich hin.

Von der Frau würde er nichts mehr erfahren dessen war sich der ältere Hotelgast sicher, als hinter ihm eine bekannte Stimme erklang. »Friedrich was hast Du mit der Frau gemacht«, die Stimme der älteren Frau, die mit einem Handtuch um den Kopf aus seinem Zimmer kam, klang erbost, als sie zu ihrem Mann blickte.

»Nichts geh wieder rein, das Mädchen spricht von einer toten Frau«, sagte er leicht genervt. Entschlossen drehte er sich, um einen Blick in das bezeichnete Zimmer zu werfen.

»Verdammt sie hat recht, ruf die Polizei und ich werde darauf achten, dass kein Unbefugter das Zimmer betritt.«

»Aber Friedrich« die Frau klang jetzt dem Weinen nahe »wir wollten doch ...«, als sein Blick sie verstummen lässt. Wortlos drehte sie sich um, zerrte sich das Handtuch vom Kopf und stapfte zurück in ihr Zimmer.

»Was ist hier los« die Stimme der Frau, die in der Regel an der Rezeption ihre Gäste mit verbindlicher Stimme begrüßte klang nun ganz anders ganz und gar nicht mehr verbindlich. Mochte sie sonst die Geschicke der familiären Pension zuvorkommend führen, so hatte sie diese Eigenschaft jetzt vollständig abgelegt. Nun versuchte sie, ihrer Stimme die Autorität und Entschiedenheit zu verleihen die sie für die vorgefundene Situation für angezeigt hielt.

Erst mit Verzögerung fiel ihr Blick auf das am Boden kauernde Mädchen, das vor Schreck aufgehört hatte zu weinen. Es war der Klang der Stimme, der ihre Tränen zum Versiegen brachte, stattdessen blickte sie nun ängstlich zu ihrer Herrin hoch.

Ein Schwall fremdartiger Laute in einer fremden Sprache prasselte auf das verängstigte Mädchen und löste eine unerwartete Reaktion aus. Wie von einer Tarantel gestochen oder war es doch eine Hummel, sprang sie auf, schnappte nach dem Reinigungswagen und rannte ohne sich noch einmal umzudrehen, auf die Tür am entgegengesetzten Ende des Flurs zu hinter der sie kurz darauf verschwand.

Erleichtert ein Problem gelöst zu haben, wandte sie entschlossen sich dem nächsten Problem zu, das sich vor der Zimmertür aufgebaut hatte.

»Sie können das Zimmer nicht betreten« Friedrich stellt sich ihr demonstrativ in den Weg, als sie sich an ihm vorbei in das Zimmer drängen wollte. »Da muss erst die Polizei nach Spuren suchen.«

»Natürlich kann ich in das Zimmer, das ist mein Hotel«, stellt sie verärgert fest und hob gerade den Arm, als vom Eingang des Nachbarzimmers jemand keuchend hervorstößt »ich habe die Polizei erreicht, die ist schon unterwegs.«

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