Hazel McNellis - Gefangene der Welten

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Überrascht von einem Unwetter, finden Sydney und Jack Unterschlupf in einer verlassenen Hütte. Sie sind im Wald und keiner von ihnen weiß, was die merkwürdige Erscheinung zwischen den Bäumen, ein silbrig schimmernder Schleier, zu bedeuten hat. Damian Ramsey, zukünftiger Herrscher der Bakram, vermag ihnen Antworten zu geben. Dumm nur, dass er nicht von dieser Welt zu sein scheint und seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Er entführt Sydney durch das Portal – den Schleier – in seine Welt. Denn sie ist die Auserwählte. Diejenige, die seinem Land den ersehnten Frieden bringen wird.
Aber er hat seine Planung ohne seine Braut wider Willen gemacht, denn diese sieht gar nicht ein, warum ausgerechnet sie bei dieser Spinnerei mitmachen soll.
Unversehens sieht sich Sydney nicht nur mit einem fantastischen Abenteuer konfrontiert, sondern vielmehr mit einer sinnlichen Herausforderung, dessen Ausgang nichts Geringeres als ihr zukünftiges Schicksal bestimmt.
"Gefangene der Welten" ist der Auftakt zur Weltentrilogie:
Eine Trilogie rund um Sydney und Damian. Zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind und in deren Händen nichts Geringeres als das Schicksal der Welten ruht.

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Wieder raschelte es. Es klang fast wie ein Schlurfen und ihr kam der Gedanke an einen Bären. Den hätte sie doch aber eindeutig gehört? Sydney setzte sich auf. Jack schlief tief und fest und bekam nicht mit, wie sie sich vorsichtig hinhockte und die Augen zusammenkniff, um besser sehen zu können. Es war bereits am Nachmittag düster gewesen, doch jetzt, als draußen tiefschwarze Nacht über dem Wald lag, herrschte absolute Schwärze im Raum. Ihr brach der Schweiß aus. Was sollte sie tun, wenn doch ein wildes Tier es geschafft hatte, hereinzukommen? Jeder Muskel in ihr war angespannt, doch bohrender Zweifel und Unsicherheit hielten sie zurück. Sie hatte schon einmal die romantische Stimmung verdorben. Womöglich wäre er sauer auf sie und würde ihr keine Hilfe sein. Nein, wecken konnte sie ihn nicht. Außerdem war er übermüdet; er brauchte den Schlaf. Und wenn es nur eine Maus war, die sich verirrt hatte? Dann war es umso lächerlicher, wenn sie ihn wecken würde.

Vorsichtig, um kein Geräusch zu verursachen, griff Sydney um sich. Sie bekam das Ende des Schürhakens zu fassen. Falls es ein größeres Tier war, so wollte sie dem nicht schutzlos gegenüberstehen. Beide Hände fest um den Griff des Schürhakens geschlungen, starrte sie in die Finsternis. Der Mond warf einen schwachen Lichtschein auf den Tisch und Sydney zweifelte bereits, ob sie sich nicht doch geirrt hatte, als plötzlich ein Schatten den sanften Mondschimmer unterbrach.

Entsetzt schnappte sie nach Luft. Was auch immer in diesem Raum war: Es war riesig. Die Nerven bis aufs äußerste gespannt, verharrte Sydney in ihrer Position und hielt den Atem an. Was zur Hölle war das? Ihr kam erneut der Gedanke eines Bären. Doch wie sollte er hineingekommen sein? Vor allem: Müsste sie ihn nicht atmen hören? Stattdessen war kein Ton zu hören. Nur ihr Blut, das mit rasender Geschwindigkeit durch ihre Adern floss, rauschte ihr in den Ohren.

„Jack!“

Ihre Stimme war ein heiseres Flüstern. Ihr Mund fühlte sich trocken an und ihre Zunge war belegt. Sie schluckte hart. Natürlich konnte Jack sie nicht hören. Er schlief zu fest. Sie streckte die Hand nach ihm aus und rüttelte ihn an der Schulter.

„Jack!“, flüsterte sie erneut. Ihr brach der Schweiß aus.

Jack gab ein leises Grunzen von sich, schlief jedoch ungestört weiter.

Was sollte sie nun tun? Allen Mut zusammennehmend, verstärkte sie den Griff um den Schürhaken. Ein letztes Mal, versuchte sie Jack zu wecken. Sie rüttelte diesmal stärker an seiner Schulter. Er rührte sich und stöhnte leise.

„Was’n los?“, murrte er.

„Jack! Hier ist etwas!“, raunte sie atemlos, ohne die Schatten vor sich außer Acht zu lassen.

„Schlaf‘ lieber! Da ist doch nichts“, murrte Jack unwillig und drehte ihr den Rücken zu.

Die Übermüdung sprach aus ihm, entschied Sydney.

„Aber ich hab es gesehen!“, flüsterte sie und schüttelte ihn erneut.

„Verdammt, Sydney, was soll denn da sein?“, fuhr Jack sie müde an und setzte sich auf. „Ich sehe hier nichts“, stellte er schließlich fest und wollte sich bereits wieder hinlegen, als alles sehr schnell ging.

Das Tier stieß gegen ihren Fuß und Sydney schrie entsetzt auf. Der Schürhaken fuhr durch die Luft und schlug hart gegen den Kamin. Der Schmerz über den Aufprall strahlte bis in ihre Schulter hinauf. Sie stöhnte leise und hielt sich automatisch den Arm.

„Was tust du?“, fragte Jack erschrocken.

Nun saß er doch und es war ihm anzumerken, dass Sydneys irrationales Verhalten ihn beunruhigte.

„Es hat mich berührt, verdammt!“, zischte Sydney. Jack begann in seiner Tasche zu kramen. „Wonach suchst du?“, wollte sie leise wissen, als Jack das Feuerzeug entzündete. Er erhob sich und Sydney tat es ihm gleich. Sie konnten kaum etwas erkennen. Und dennoch… Die Finsternis im Raum war zu schwarz, um gewöhnlich zu sein. Jack streckte den Arm aus und das Licht der Flamme traf auf den Eindringling.

Entsetzt stolperte Sydney einen Schritt zurück, als das Biest Jack zur Seite stieß und ihren Arm packte.

Und plötzlich war es ihr klar. Hier war kein Tier. Kein Bär, keine Ratte, kein Monster. Es war ein Mensch. Ein Mensch aus Fleisch und Blut und größer, als sie es sich vorstellen konnte. Sie wollte schreien. Doch noch ehe sie einen Ton von sich geben konnte, zerrte man sie gegen einen harten Körper und eine raue, schwielige Hand presste sich gegen ihren Mund. Sydney trat mit den Füßen um sich und versuchte, sich loszureißen.

„Sydney!“

Jack wollte ihr helfen, doch der Stoß, den man ihm mit solcher Wucht versetzt hatte, hatte ihm eine Platzwunde am Kopf beschert. Vor seinem Auge verschwamm alles, er taumelte. Er war sich sicher, wäre es nicht so dunkel um sie herum, würde er schwarze Punkte vor seinen Augen tanzen sehen. Kopfschüttelnd versuchte er Sydney zu Hilfe zu eilen. Er stützte sich an der Wand hinter sich ab und trat einen Schritt vor, bereit dem Angreifer entgegenzutreten, als seine Beine zitternd ihren Dienst versagten. „Verdammt“, nuschelte er schwach, ehe er ohnmächtig zusammensackte.

Sydney schlug derweil mit dem Schürhaken um sich und traf ihren Angreifer am Bein. Er grunzte und zerrte Sydney nach draußen. Er entwand ihr den Haken und warf ihn achtlos ins nasse Gras, wo er mit einem leisen, dumpfen Geräusch aufschlug. Ein Tritt traf ihn am Bein und seine Hand auf ihren Mund lockerte sich. Es gelang ihr, ihre Zähne in seine Finger zu versenken. Augenblicklich riss ihr Angreifer seine Hand los und sie schrie: „JACK! Hilfe!“

Der Mann reagierte sofort und versetzte ihr einen Stoß, der sie nach vorne ins nasse Gras fallen ließ. Der Stoß trieb ihr alle Luft aus den Lungen und noch ehe sie zu einem erneuten Hilferuf ansetzen konnte, war er über ihr. Ein Griff in ihre Haare und er zog sie zu sich hoch. Sydney stöhnte vor Schmerz.

„Schweig, dummes Weib!“

Seine raue Stimme war zu einem tiefen Knurren herabgesenkt. Sie jagte ihr einen Schauer über den Rücken und Sydney erstarrte. Ein kräftiger Arm schlang sich um sie und ihr Angreifer knebelte sie mit einem Seil. Anschließend band er ihre Handgelenke hinter ihrem Rücken zusammen. Derart verschnürt, zog er sie mit sich in den Wald hinein. Was sollte sie tun? Sie hatte schon oft die Artikel in der Zeitung gelesen, in denen Mädchen und junge Frauen spurlos verschwanden. Man fand sie kurze Zeit später im Wald. Vergewaltigt und mausetot. Vielleicht sollte es ihr nun auch so ergehen? Sie hoffte, nein, sie betete, dass dem nicht so war.

Sie erreichten den Waldrand und traten in die Schatten der Bäume. Der Mondschein schaffte es kaum, die Baumkronen zu durchdringen. Der Mann an ihrer Seite schien sich – im Gegensatz zu ihr – mühelos zurechtzufinden. Plötzlich blieb er stehen.

Ihr Arm kribbelte und Sydney kam sich vor wie in einem Schraubstock. Da ihr Entführer sich zu einer Pause entschlossen hatte, nutzte sie die Gelegenheit. Sie trat ihm auf den Fuß und entriss ihm den Arm. Sydney rannte los und hörte den Mann einen Fluch ausstoßen, ehe er die Verfolgung aufnahm. Hastig versuchte sie, sich zurechtzufinden. Dunkelheit verschluckte sie und mehrfach stießen ihre Schultern gegen einen Baum. Ihr Atem entwich stoßweise ihren Lungen und war das einzige Geräusch um sie herum. Ein spitzer Ast schlug ihr gegen das Gesicht und augenblicklich spürte sie das warme Blut ihre Wange hinabrinnen.

Sie würde nicht weit kommen.

Als sie einen dicken Baumstamm erreichte, zögerte sie nicht lange und versteckte sich. Vorsichtig rutschte sie entlang der Rinde zu Boden und kauerte sich hin. Ihre einzige Chance dem Fremden zu entwischen, bestand darin, keinen Ton von sich zu geben. In dieser Finsternis konnte er sie unmöglich finden, wenn sie nur still wäre! Sydney schloss ihre Augen. Das Blut rauschte ihr in den Ohren und ein Schluchzen stieg in ihrer Kehle hoch. Inständig hoffte sie, der Fremde würde wieder verschwinden und nach ihrer Flucht aufgegeben haben.

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