Olaf Zeidler - Michaela. Erzählungen & Gedichte

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Wie gestaltet sich die Partnersuche, wenn man die Hälfte des Lebens hinter sich gebracht hat? Scheidung auf deutsch oder wie teuer ist der Satz: «Ich liebe dich nicht». Liebe, Sex und Segelflug … Geschichten aus dem Knast. Geld ist nicht alles, oder doch? Das und vieles andere mehr erwartet den Leser, wenn er dieses Buch aufschlägt.

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Leute, wohin gehen wir eigentlich...?

Als aufmerksame MOZ-Leserin (Märkische Oderzeitung) sind mir in der Ausgabe vom 9/10. September 2006gleich zwei Artikel aufgefallen. Da wird einmal über den tragischen Tod einer fünfundsiebzig Jahre alten Frau berichtet, deren Tochter nach der Notfallalarmierung angeblich zwölf Minuten untätig dabei zusah, wie ihre Mutter starb ...

Der zuerst eingetroffene Rettungssanitäter meinte dann (vorwurfsvoll?):

„Sie werden doch wohl erste Hilfe geleistet haben?“

Einerseits weiß ich als Autofahrerin, dass beim Finden einer leblos scheinenden Person zuallererst die vitalen Lebensfunktionen überprüft werden müssen: Atmet der Mensch? Funktioniert der Kreislauf? Es sei denn, die Leichenstarre ist bereits eingetreten. Da bleibt doch eigentlich gar keine Zeit, um Fragen zu stellen ... In dem Moment interessiert nicht einmal, was dazu geführt hat, dass der Patient in diesem Zustand vorgefunden wurde. Unfall oder Herzinfarkt? Egal. Man muss so schnell wie möglich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen ...

Außerdem sollte sich jeder Leser jetzt einfach mal vorstellen, dass in diesem Augenblick das eigene Kind oder der Vater sterbend vor ihm liegt ... Ganz plötzlich. Unerwartet. Ein grauenvoller Schock. Unvor-stellbar der psychische Druck, der sofort wie eine gewaltige Last auf den Schultern liegt.

Wie viele von uns würden in den ersten Sekunden völlig erstarrt sein und sich vor Angst nicht bewegen können?! Ehrlich — ich möchte den sehen, der ohne zu zögern und unbeschwert sagt: Also ich wüsste gleich, was zu tun ist und würde es auch unverzüglich machen.

Die Tochter rief den Notdienst an und hoffte darauf, ganz schnell Hilfe für ihre Mutter zu bekommen. Da vergingen für sie die Sekunden bestimmt genauso langsam wie sonst Stunden ...

In dem Artikel stand, dass die Frau beim Eintreffen des Rettungssanitäter bereits „eingeschlafen“war. Wer hat das eigentlich festgestellt? Wiederbelebungsmaß-nahmen müssen—so hat man mir es beigebracht — solange durchgeführt werden, bis ein Arzt vor Ort entweder übernimmt oder die Einstellung verfügt, weil der Tod bereits eingetreten ist ...

Wenn heutzutage tatsächlich ein Rettungssani diese Entscheidung eigenverantwortlichfällen darf, dann muss er doch überdurchschnittlich gut ausgebildet sein. Ich würde zum Beispiel nicht unterscheiden können, ob der Patient im tiefen Koma liegt oder tatsächlich tot ist ...

Des weiteren dürfte allgemein bekannt sein, dass die Beatmung und Herzdruckmassage sehr viel Kraft kosten - das gilt um so mehr, wenn man allein ist. Zwölf Minuten werden da erst recht zur Ewigkeit. Deshalb gehört mein ganzes Mitgefühl der Tochter und ihren Angehörigen ...

Falk Q. (Name geändert) hätte selbst der beste Notarzt — auch wenn er innerhalb weniger Minuten herbeigeeilt wäre - nicht mehr helfen können. Er sprang aus dem Fenster im fünften Stock, weil seine Wohnung zwangsgeräumt werden sollte. Der Mann wollte nicht auf der Strasse enden und tat es dann doch. Zumindest so lange, bis der Leichenwagen da war und ihn abholte ...

Und der Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder vermisst nun Sensibilität. Feingefühl? Anteilnahme? Von wem?

In dem ganzen Interview wird mit keinem einzigen Wort beschrieben, dass ein Hartz-IVEmpfänger überhaupt nicht in der Lage ist, alte Schulden (ob Miete oder irgendetwas anderes) abzuzahlen. Weil diese

Menschen nur den (von schlauen Leuten mit sehr gutem Einkommen) errechneten „totalen“ Mindestbehalt beziehen. Also die Summe, die gerade mal ausreicht, um zu überleben. Oder auch nicht ...

Jedenfalls bleibt da keinerlei Spielraum. Es kann kein einziger Cent zurückgelegt werden und jede offene Forderung ist dann eigentlich unpfändbar ...

Der Oberbürgermeister sagt, dass alles, was die offiziellen Stellen unternahmen, rechtens war. Ja — jeder hatte das Gesetz hinter sich und hielt sich getreu daran. Nur einer nicht . Oder gibt es bei uns inzwischen auch einen Selbstmordparagraph?

Mir als alleinerziehende Mama liegt noch ein Thema schwer im Magen. Das Kindergeld meiner Tochter wird bei der harzvierüblichen Bedarfsberechnung vollständig als Einkommen mit einbezogen und verliert damit schlicht seine eigentliche Bedeutung. Um es klar und deutlich auszudrücken: Anna Lena bezahlt mit ihrem Kindergeld die Hälfte unserer Miete ...

Dafragt man sich schon, in was für einem Staat wir eigentlich leben. Der seine Probleme zum Teil auf die jüngsten Bürger abwälzt, die für ihre Situation überhaupt nicht verantwortlich gemacht werden dürften, oder? Wäre es nicht sozial gerechter, wenn man sagt, dass die Eltern, die (noch) einen Beruf ausüben und dabei gut verdienen, alleinfür ihren Nachwuchs aufkommen (weil sie es ja auch können)? Oder würde solch ein Vorschlag zu viele Wählerstimmen kosten? Mir wird langsam richtig Angst und Bange, wenn ich an unser aller Zukunft denke ...

Schulterzucken. Ohnmachtsgefühl. Da fallen mir Reime aus dem Gedicht „Das Parteidokument (Noch einmal fünfzehn Jahre später)“ ein:

Verronnen ist die Jugend, zerstört das Ideal. Es bleibt ein Fünkchen Tugend und Angst vorm Kapital. Ich stehe nun am Wegesrand; schau in das Morgenrot. Nach „links“ der Pfad ist abgesperrt und rechts liegt „brauner Kot“ ...

Wohin wird dieser Karren mit der Aufschrift „Leben“ rollen? In eine Sackgasse? Aber bisher ging es mit der Menschheitsgeschichte immer weiter. Irgendwie. Irgendwann.

04.00 Uhr. Sekundenschlaf. Irgendwo in Niedersachsen: Haare:

Ich hatte bevor die Geschichte mit Ina anfing eine Freundin, die ... Ich wusste es nicht genau: Machte sie es mir mit den (überaus zärtlichen) Fingern, oder waren das ihre Lippen, die ihn ganz zart berührten und umschlossen? Kniend auf allen vieren über ihr war ich damit beschäftigt, mit der ganzen Zunge breit und genussvoll das zu lecken, was sie mir zwischen ihren weit gespreizten Schenkeln kräuselhaarig, feuchtrosazart, zitternd und fast ohne Scham darbot. Ehrlich — in dieser Position konnte ich wirklich nicht sehen, was sie mit mir anstellte. Egal, ob mit der Hand oder dem Mund. Es kam mir mit roten Blitzen vor den Augen und ich schaffte es gerade noch, sie zu warnen. (Stimmt: damals bei Carla war ich — leider? — nicht so höflich.)

Ruckartig und blitzschnell drückte sie ihn weg von der „Stelle“, wo er bis dahin gewesen war ... Und ging später nach Hause. Mit meinem Sperma im Haar (das sagte sie jedenfalls einige Tage danach und lächelte dabei nicht nur verlegen ...).

Mein Gott — sie hätte sich hier bei mir den Kopf waschen können. Aber vielleicht hatte ich nicht das richtige Shampoo (mit Samenentfernungslösung)? Ich kam auch gar nicht auf die Idee, ihr meine Dusche anzubieten, denn es war tatsächlich nichts zu sehen. Die langen schwarzen Haare glänzten wie immer und nahmen das, was da von mir war, völlig problemlos und unsichtbar in sich auf ... Es war ja auch kaum vorstellbar, dass vielleicht jemand daran gerochen (und es gemerkt) hätte, bis sie zu Hause ankam ...

Rauchen ist im Zug zwar verboten, aber zum Glück gibt es Fenster, die man durch Herunterschieben öffnen kann.

04.30 Uhr. Bielefeld. Rausch der Geschwindigkeit. Der Zug fährt so schnell, dass ich nur selten mitbekomme, welchen Ort wir gerade erreicht und sogleich wieder hinter uns gelassen haben.

05.15 Uhr. Hamm. Westfalen.

Frauen, die durch Kaiserschnitt entbunden worden sind:

Die Freundin mit den (nun längst wieder sauberen) Haaren hatte jedes mal wieder ein bisschen Angst, dass er nicht mehr reinpassen würde. So groß und steif wie er manchmal war. Aber es funktionierte immer. Da war zwar mehr Widerstand als sonst, aber wenn er drin war, gab es fast keinen Unterschied. Man musste am Anfang ein bisschen vorsichtiger sein, um ihr nicht zu sehr weh zu tun. Und es dauerte meistens nur wenige Minuten, bis ich mich nicht mehr zurückhalten konnte ...

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