Achim Grauer - Occupys Soldaten

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Eine geheimnisvolle Schöne steht zur Salzsäule erstarrt im flammenden Inferno eines brennenden Bankenhochhauses. Ein Investmentbanker wird auf Youtube medienwirksam zu Tode gefoltert. Eine neue Generation der RAF scheint geboren: Occupys Soldaten. Und es gibt nur einen, der die Welt retten kann: Ein Feuerwehrmann.
Occupys Soldaten «Racheengel» ist ein gesellschaftskritischer Psychothriller. Seine Protagonisten kämpfen gegen innere und äußere Dämonen. Am Ende weiß keiner mehr, ob er sich als Sieger oder Verlierer fühlen soll in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist:

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In einiger Entfernung heulten Sirenen durch die Nacht.

Er zitterte am ganzen Körper. Lederjacke, T-Shirt und Edeljeans waren von Flammen und Rauch angesengt und klebten rußverschmiert und schweißnass wie alte Lumpen an Karls durchtrainiertem Körper. Zu allem Überfluss stank er erbärmlich nach Müll und Unrat.

Unter der Jacke wurde es unerträglich heiß.

Nicht die Kontrolle verlieren. Langsam weitergehen. Atmen, ruhig atmen. Aber das konnte er sich einreden sooft er wollte. Er hatte gerade die Frau verloren, die er über alles liebte.

Wie sollte es da weitergehen? Tränen liefen über sein vom Ruß geschwärztes Gesicht und überzogen es mit seltsamen Linien.

Warum konntest du dich nicht raushalten? Nur dieses eine Mal? Du... Du…

„Du scheiß-emanzipierte pseudopolitisch korrekte blöde Kuh“, brüllte er verzweifelt in die menschenleere Hochhauswüste. Schluchzend trommelte der gegen das kalte Glas einer Fensterfront und stammelte:

„Ich hasse dich...„ Wieder und wieder. Er sank an der Glasfront herunter und umklammerte seine Beine.

Bilder der sterbenden Freunde drängten an die Oberfläche. Erschossen von seinem eigenen Bruder. Ein heftiges Zittern schüttelte Karl. Er kippte zur Seite. Lag da wie ein unschuldiges Baby.

Ich habe meinen Bruder umgebracht. Hab ihn erschossen. Ich...

Würgend stemmte sich Karl auf alle viere. Aber es gab nichts mehr, was er hätte von sich geben können. Dünne, gallebittere Speichelfäden tropften auf den Boden.

Was hab ich getan? Was hab ich bloß getan?

Dem feinen Brüderchen eine Lektion erteilen. Diesem Gernegroß, der seine Konten sperren ließ. Weiß der Henker wie er den Alten dazu gebracht hatte. Das konnte er Franz doch nicht durchgehen lassen.

Auge um Auge. Zahn um Zahn. - Aber ihn töten?

Karl wurde schwarz vor Augen.

Atmen, ruhig atmen.

Er riss die Augen auf, konnte aber nur verschwommene Umrisse wahrnehmen. Wenigsten war niemand in seiner Nähe, soweit er das feststellen konnte.

Ausruhen.

Sie hatten Franz aus dem Bett seiner Penthousesuite gezogen, ihn in sein Büro im 16ten Stock der Taunusanlage 11 geschleift und von ihm die Zugangscodes für das interne Buchungssystem verlangt. Spiegelberg und die Schweizerin machten sich daran, ein paar Milliönchen umzubuchen. Sie waren gerade dabei den Transaktionsalgorithmus zu installieren, als Amalia plötzlich hereinplatzte.

Sie hatte Wind von der Aktion bekommen und versucht, ihn davon abzubringen.

Er hatte sie außer Gefecht gesetzt. Nicht eben Gentleman like. Amalia litt an einem seltenen Gendefekt. Myotonia congenita . Besser bekannt als Temporäre Muskelstarre.

Auf youtube kursierten lustige kleine Filmchen von den Tennesee Fainting Goats. Einer amerikanischen Ziegenart, die unter demselben Gendefekt leidet und deren Muskulatur sich unter enormem Stress für kurze Zeit völlig versteift.

Karl hatte nicht damit gerechnet, dass Amalia ihnen folgen würde.

Warum musste sie sich nur immer in alles einmischen?

Und dann war das Chaos ausgebrochen. In der allgemeinen Verwirrung hatte Franz eine Pump Gun aus einem verborgenen Fach seines Schreibtisches gezogen und wild um sich geballert.

Spiegelberg erwischte es zu erst. Blut und Gedärm quoll zwischen seinen Händen hervor. Die Schweizerin stürzte sich auf Franz. Doch der schoss ihr einfach das Gesicht weg. Und Karl hielt plötzlich Spiegelbergs Revolver in Händen, als Franz die Pump Gun auf ihn richtete.

Er oder ich. So einfach war das.

Franz ließ mir doch gar keine Wahl. Für eine Wahl braucht man nämlich mindestens zwei Möglichkeiten. Oder? Oder etwa nicht?

Außerdem war es letztendlich keine bewusste Entscheidung mehr gewesen. Nur Instinkt. Purer Überlebenswille.

Er war sprichwörtlich außer sich gewesen und zögerte einen Sekundenbruchteil.

Blut ist dicker als Wasser. - Wie banal.

Franz war da ganz offensichtlich anderer Meinung und feuerte seine Pump Gun ab. Der Beobachter Karl brüllte den realen Karl an, endlich abzudrücken. Oder wenigsten seinen Allerwertsten, bzw. sein weit edleres, weil wertvolleres Körperteil, den Kopf, aus er Schussbahn zu bringen. - Die Schrotkugel streifte seine rechte Schläfe. - Er schaffte es gerade noch den Revolver abzufeuern, sah seinen Bruder getroffen zu Boden gehen, ehe er selbst das Bewusstsein verlor und Amalia wieder zur Salzsäule erstarrte.

Steh auf. Du musst hier weg.

Als er den Kopf hob, konnte er den Wagen an der Ecke der nächsten Querstraße stehen sehen. Er zog den Schlüsselbund aus der Hosentasche und stolperte los. Als er am Wagen ankam, brach er beim Versuch das Fahrzeug aufzusperren vor lauter Zittern beinahe den Schlüssel ab.

Wie konnte man nur so eine alte Schüssel fahren?

Gut, Spiegelbergs Club Ente war zugegebenermaßen ein Klassiker. Allein das Fahrgefühl, wenn sie sich in die Kurve legt. - Sensationell! - Weniger sensationell war dagegen die Ausstattung des Oldies. Eine funkgesteuerte Zentralverrieglung, für die Karl jetzt ein Königreich gegeben hätte, suchte man ebenso vergeblich wie einen elektrischen Scheibenwischer.

Endlich schnappte die Verrieglung mit einem hörbaren „Klack“ auf und Karl schwang sich auf den Fahrersitz. Er rammte den Schlüssel ins Zündschloss, startete den Motor, zog am Knüppel der Lenkradschaltung, schoss halb aus der Parklücke und legte im letzten Augenblick eine Vollbremsung hin.

Ein unbeleuchtetes schwarzes SUV verfehlte die Club-Ente um Haaresbreite. Der Fahrer bekam den heftig schlingernden Zweieinhalbtonner nur mit Mühe unter Kontrolle, beschleunigte sofort wieder und entschwand mit quietschenden Reifen hinter der nächsten Straßenecke.

Karl atmete hektisch, umklammerte das Lenkrad, dass die Knöchel weiß hervortraten.

Als er wieder etwas ruhiger wurde, vergewisserte er sich mit einem Blick nach hinten, dass diesmal die Fahrspur frei war, fuhr vorsichtig aus der Parklücke heraus und verschwand in die Nacht.

Es ist noch nicht zu Ende.

Franz von Moor

Die Nacht war plötzlich voller Nadelstiche und riss Franz ohne Gnade aus seiner Ohnmacht.

Ein fahler Lichtschimmer umhüllte ihn. Kaum konnte er die sprichwörtliche Hand vor Augen sehen. Er fröstelte.

Wo war er? Sein Schädel brummte und schmerzte bei dem Versuch sich zu erinnern. Benommen kniff er die Augen zusammen.

Keine gute Idee. Die Haut seines Gesichtes schien wie eine zum Zerreißen gespannte Verpackungsfolie über Muskeln und Knochen gespannt worden zu sein. Und offensichtlich hatte man mit der Folie sparen müssen, denn die saß höllisch straff.

Er stöhnte leise auf und versuchte sich wieder zu entspannen. Langsam wurde sein Blick klarer. Umrisse schälten sich aus der Dunkelheit. Gewölbe artige Bögen, unverputztes feucht schimmerndes Mauerwerk und einzelne kleine Rinnsale, die sich überall wie silberne Schlangen nach unten wanden und in einem unterirdischen Bach mündeten. Jetzt war auch das leise Rieseln und Plätschern zu hören.

Die Kanalisation. Er war in der Frankfurter Kanalisation gelandet.

Eine Wolke übel riechenden, stechenden Gestanks fraß sich ohne Vorwarnung in seine Nase und nahm ihm den Atem. Er zuckte zusammen, als hätte man ihm eine unsichtbare Faust in den Magen gerammt, krümmte sich und erbrach sich auf den nackten Betonfußboden. Sein Körper schüttelte sich in Krämpfen, bis nichts mehr da war, dessen er sich hätte entledigen können. Er zitterte. Und er kam sich so erbärmlich vor, so erniedrigt. Nur gut, dass ihn hier unten keiner sehen konnte.

Das war wirklich gut.

Er hatte Glück gehabt. Großes Glück. Als er im 16ten Stock wieder zu sich gekommen war, hatte er kaum noch die Hand vor Augen gesehen. Der Rauch brannte jetzt noch in seinen Lungen und ein Hustenanfall schüttelte seinen vor Schmerzen tauben Körper, dass er am liebsten laut aufgeschrieen hätte. Gut, dass er den versteckten Zugang hinter seinem begehbaren Kleiderschrank auch im Schlaf gefunden hätte .

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