Achim Grauer - Occupys Soldaten

Здесь есть возможность читать онлайн «Achim Grauer - Occupys Soldaten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Occupys Soldaten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Occupys Soldaten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine geheimnisvolle Schöne steht zur Salzsäule erstarrt im flammenden Inferno eines brennenden Bankenhochhauses. Ein Investmentbanker wird auf Youtube medienwirksam zu Tode gefoltert. Eine neue Generation der RAF scheint geboren: Occupys Soldaten. Und es gibt nur einen, der die Welt retten kann: Ein Feuerwehrmann.
Occupys Soldaten «Racheengel» ist ein gesellschaftskritischer Psychothriller. Seine Protagonisten kämpfen gegen innere und äußere Dämonen. Am Ende weiß keiner mehr, ob er sich als Sieger oder Verlierer fühlen soll in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist:

Occupys Soldaten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Occupys Soldaten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Meine goldenen Träume“, stieß er unter schallendem Gelächter hervor.

„Willst Du mich nicht teilhaben lassen an deiner ungewohnten Heiterkeit, mein Sohn?“

Erschrocken fuhr Franz herum und starrte entgeistert in die aristokratischen Gesichtszüge seines Vaters, Ansgar von Moor, die keine Spur von Freundlichkeit zeigten und seine Worte Lügen straften. Franz hatte nicht bemerkt wie der Alte eingetreten war. Jetzt stand er Franz keine 10 Schritte entfernt herausfordernd gegenüber. Seine wachsamen Augen waren pechschwarz und fixierten seinen Sohn mit gnadenloser Kälte.

The good, the bad and the ugly. – In einer Person. Fehlte nur noch der umgeschnallte Revolver.Zeit zu sterben Fremder. Franz konnte ein hysterisches Glucksen gerade noch unterdrücken. Ein Blick in das Gesicht des alten Mannes tat sein Übriges. Die Lachfältchen um Ansgar von Moors Augen zeugten von einem hohen Maß an Lebensfreude und verliehen dem ergrauten, großen, alten Mann stets eine onkelhafte Aura. Davon war jetzt nichts mehr zu spüren. Die buschigen Augenbrauen prangten wie zwei Ausrufezeichen auf seiner von tiefen Furchen durchzogenen Stirn. Die Nase zeigte spitz und scharf wie die Klinge eines Schwertes anklagend auf Franz. Ansgar von Moor war ein Mann, dessen aufrechte Haltung stets Ausdruck seiner moralischen Größe und seiner Lebensführung gewesen war. Der mangelnde Umgangsformen verabscheute, genauso wie fehlende Bildung oder ein nicht vorhandenes soziales Bewusstsein. Seine ganze Erscheinung strahlte den Stolz eines Mannes aus, der, durchdrungen von seinem humanistischen Gedankengut, ein Bankimperium aufgebaut hatte, das in Politik und Gesellschaft eine hohe Wertschätzung erfuhr. Nicht zuletzt auch, weil Ansgar von Moor nicht müde wurde, die Verantwortung anzumahnen, die seiner Meinung nach erworbene Macht und erwirtschaftetes Geld mit sich brachten. - Wie schaffte es der alte Mann nur, dass er sich in seiner Gegenwart a priori schuldig fühlte?

Was hab ich dir getan, Vater? Seit Franz denken konnte, hatte er sich bemüht, die Liebe und Zuneigung seines Vaters zu erringen. Gut, nicht immer mit den saubersten Mitteln. Seinem älteren Bruder Karl hatte er ein ums andere Mal übel mitgespielt. Warum musste er ihn auch immer bevorzugen. Karl hier, Karl dort. Der omnipotente tolle Karl.

Mein Gott, ich kotze gleich. – Das ist doch abartig. – Der Alte schneit hier rein und bei dir geht gleich wieder die „Kain und Abel Nummer“ ab. Da hat ja jeder Zulukaffer mehr Rückgrat. Das ist ja lächerlich. Vor dir steht ein Finanzgenie, Vater. Ein weit größeres als du es jemals warst. Respekt, Vater. Nur ein einziges Mal. Respekt. Franz lehnte sich betont lässig an das bis zur Decke reichende Bücherregal.

„Was kann ich für dich tun, Vater? Was verschafft mir die Ehre deines geschätzten Besuches?“

Ansgar von Moor musterte seinen Sohn von Kopf bis Fuß und in seine Gesichtszüge mischte sich kaum merklich eine Spur Ekel und Abscheu. Er war immer stolz gewesen auf seine Selbstbeherrschung. Auf seine Selbstdisziplin. Aber Franz brachte ihn regelmäßig an seine Grenzen. Wut stieg in ihm auf.

„Das Wort Ehre werde ich nicht in einem Satz mit deinem Namen führen, Franz. Ehre will verdient sein. Der Ehre muss man sich würdig erweisen. Aber dazu bedarf es eines Charakters.“ Ansgar von Moor hielt einen kurzen Augenblick inne und sah seinen Sohn noch einmal prüfend an. Franz hielt seinem Blick trotzig Stand. Nur ein nervöses Zucken seines rechten Mundwinkels verriet seine Anspannung.

„Bist du nur gekommen um mich zu beleidigen?“ Er würde sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lasse. Das hatte er sich geschworen. Niemals mehr. Nicht von Ihm.

„Der große Ansgar von Moor lässt sich zu einer infamen Pöbelei herab?“ Also mutig nach vorne. Was hatte er schon zu verlieren. „Womit hab ich das verdient, Vater?“

Einen kurzen Augenblick schien der alte Mann zu zögern, dann aber straffte sich seine Haltung wieder. Bitterkeit lag jetzt in seiner Stimme.

„Beleidigen kann ich einen Mann nur, wenn er wenigstens einen Funken Ehre im Leib hat. Von Ethik und Moral will ich gar nicht erst anfangen, denn ich bin überzeugt, solche Begriffe übersteigen deine Auffassungsgabe.“

„Wird das jetzt eine Vorlesung auf deinem Spezialgebiet?“, kam es höhnisch von Franz zurück. „Der Homo sapiens sapiens und die planetare soziale Gerechtigkeit?“

Mit einem Mal wich alle Farbe aus dem Gesicht des alten Mannes. Die Lippen waren nur noch dünne Striche. Sein sonorer Bass füllte mühelos Franz großzügiges Büro, sodass der unwillkürlich einen Schritt zurück wich.

„Wie erklärst du mir die 3,9 Milliarden Gewinn aus Transaktionspapiergeschäften? – Und warum besitzt „Moor & Moor“ bald mehr Lagerhäuser mit Getreide, Reis und Mais als zufriedene Sparbuchkunden?“

Aus. Vorbei. Franz hatte gehofft... Wie infantil naiv!

„Glaubst du, ich kann nicht eins und eins zusammen zählen?“ Donnerte der Alte Moor weiter. „Du hast aus dem ehrbaren Bankhaus „Moor & Moor“ eine erbärmliche Spekulantenklitsche gemacht.“

„Vater, ich...“, setzte Franz an, aber Ansgar von Moor schnitt ihm das Wort ab.

„Deine Zeit ist abgelaufen, Franz. Du bist raus. - Das Leid, das du Millionen Menschen mit deiner Preistreiberei angetan hast, zerstört jegliche Menschlichkeit in mir.“

Kant. Er zitierte Kant.

„Meine Geduld ist erschöpft.“

Diese Selbstgefälligkeit. Wie er seinen Vater dafür hasste. Der alte Sack führt sich auf wie ein Renaissancefürst. Franz spürte, wie der Boden unter ihm zu wanken begann. Der Mund wurde ihm trocken. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Und ich zittere schon wieder vor ihm. Warum? Weil er mein Vater ist?

„Du willst mich rauswerfen, Vater?“, krächzte Franz. Vater... Er nannte ihn Vater. Aber was hieß das schon. Hatte er ihm jemals das Gefühl gegeben, geliebt zu werden? Geliebt ohne Absicht und nicht als Belohnung für was auch immer. Geliebt einfach nur weil er existierte. Weil er sein Sohn war. I ch bin aus dem gleichen Ofen geschossen wie der Bastard, den du immer bevorzugst.

„Karl, immer nur Karl!“, zischte Franz hasserfüllt, den Kopf gesenkt und vor unterdrückter Wut bebend. „Ich bin dein Sohn.“, hauchte er tonlos, bevor er förmlich explodierte und seine Stimme sich hysterisch überschlug. „Ich bin auch dein Sohn, Vater. Vergiss das nicht. – Und was deine antiquierte Weltanschauung betrifft...“ Ungläubig schüttelte er den Kopf. Starrte seinen Vater an, als sähe er ihn zum ersten Mal. Und dann geschah etwas Merkwürdiges mit ihm. Es war, als hätte er die Schwerkraft überwunden, so leicht fühlte er sich mit einem Mal. Ihm wurde warm. Er nahm den Raum plötzlich mit einer Intensität war, die er in dieser Reinheit nicht einmal von seinen unzähligen gezogenen Lines kannte. Und der Raum sprach zu ihm. Natürlich nicht in Worten, er war ja nicht verrückt. Nein, nein. Der Raum sprach zu ihm in einer Weise, die keiner Worte bedurfte. Der Raum gab ihm zu verstehen, dass er, Franz von Moor, allein in diesem Raum war. - Ansgar von Moor hatte aufgehört zu existierten. – Für ihn. Er hatte keinen Vater mehr.

Rührung überkam ihn. Und eine tiefe Ruhe. Denn nun wusste er was zu tun war.

3 Tage zuvor: Kennen Sie Milton?

Das gleißende Licht blendete ihn völlig und brannte schmerzhaft auf seiner Netzhaut. Der Kopf brummte wie ein Bienenkorb. Als er seine Hände schützend vors Gesicht halten wollte, stellte er erschrocken fest, dass sie an einem Stuhl festgebunden waren. Auch den Kopf zu drehen oder zu blinzeln gelang ihm nicht. Kopf und Augenlider waren mit irgendeiner Vorrichtung fixiert worden. Ihm wurde schlecht. Sein Herz begann zu rasen. Panik stieg in ihm hoch. Was hatte das zu bedeuten? Eben hatte er noch in der Havanna Bar gesessen und an seinem Admiral Highball genippt, er liebte diese Mischung aus Tokajer, Whisky, Ananassirup und Zitronensaft und dann: Filmriss. Jetzt saß er völlig nackt an eine Art Zahnarztstuhl gefesselt.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Occupys Soldaten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Occupys Soldaten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Occupys Soldaten»

Обсуждение, отзывы о книге «Occupys Soldaten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x