Achim Grauer - Occupys Soldaten

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Eine geheimnisvolle Schöne steht zur Salzsäule erstarrt im flammenden Inferno eines brennenden Bankenhochhauses. Ein Investmentbanker wird auf Youtube medienwirksam zu Tode gefoltert. Eine neue Generation der RAF scheint geboren: Occupys Soldaten. Und es gibt nur einen, der die Welt retten kann: Ein Feuerwehrmann.
Occupys Soldaten «Racheengel» ist ein gesellschaftskritischer Psychothriller. Seine Protagonisten kämpfen gegen innere und äußere Dämonen. Am Ende weiß keiner mehr, ob er sich als Sieger oder Verlierer fühlen soll in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist:

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„Umdrehen, Jack! Sofort! – Die Safeknacker sind da! – Zur Tür, lauf!", dröhnte der Späher in seinem Ohr. Jack drehte sich taumelnd um einhundertachtzig Grad und hastete der immer noch verriegelten Tür entgegen. Blindes Vertrauen, flüsterte eine Stimme in seinem Kopf. Blind war er mittlerweile wirklich beinahe, denn die vor Anstrengung beschlagene Atemschutzmaske nahm ihm zunehmend die Sicht. Durch den milchigen Nebel schielte Jack in Richtung der pulsierenden Rauchwolke an der Decke des angrenzenden Raumes. Sie streckte bereits ihre ersten krakenhaften Arme in Richtung des flammenden Infernos.

„Kontakt in fünf Sekunden!, schrie der Späher mit sich überschlagender Stimme. Jack war noch mindestens drei Meter von der rettenden Tür entfernt. Die zu allem Überfluss immer noch fest verschlossen war. Das schaffst du nie, durchfuhr es Jack. Panik schnürte ihm die Kehle zu. Sein Atem rasselte. Die Muskeln waren müde und schwer. Sein Körper war kurz davor, ihm den Dienst zu versagen. Nur noch reine Willenskraft trieb ihn an, einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Lass los, Jack. – Das schaffst du nicht mehr. – Lass einfach los“, flüsterte die Schlange in seinem Kopf. Es lohnt die Mühe nicht .

„Nein!“, schrie Jack wütend. „Nein! Es ist erst zu Ende wenn ich es sage!“ Verzweifelt mobilisierte er seine letzten Kraftreserven. – Da überschlugen sich die Ereignisse.

Die beiden Flügel der schweren Bürotür flogen genau in dem Augenblick auf, als sich das Rauchgasgemisch hinter Jack und seinem Bündel entzündete. Starke Männerarme rissen ihn und die Wahnsinnige hinaus in den Flur und beidseits der Eingangstür zu Boden. Schwere Löschdecken wurden blitzschnell über das Menschenknäuel geworfen, während die tausend Grad heißen Flammen der Rauchgasexplosion über sie hinweg schossen. Dunkelheit legte sich über Jacks Bewusstsein und gönnte ihm eine kurze Auszeit.

Auf einer Krankenbahre kam Jack langsam wieder zu sich. Neben ihm lag die unbekannte Schöne . – Sie lebt, dachte Jack erleichtert. Sie lebt, Gott sei Dank. Erst jetzt registrierte er, dass die Sanitäter Rachel fixiert hatten. Jack wollte sprechen, sie fragen, was da oben eigentlich passiert war, aber dafür war es schon zu spät. Rachels Augenlider flatterten ein letztes Mal, dann schossen sie sich und ihr Kopf sank matt zur Seite.

Ruhig gestellt, die haben sie ruhig gestellt, schoss es Jack durch den Kopf. So ein Schwachsinn. Er brauchte Antworten. - Wer war diese Frau? Und wer waren die Toten? Wer war dieser Karl? War er immer noch im 16ten Stock? War er der Pump Gun Killer?

Jack musste dringend mit dem Einsatzleiter reden. Ihn warnen... Er kämpfte sich mühsam hoch. Sein Schädel pochte und dröhnte als wolle er platzen. Gerade wollte er die Beine von der Bahre schwingen, da drückte ihn ein Rettungssanitäter sanft aber bestimmt wieder auf die Bahre zurück.

„So junger Mann, wir bleiben hübsch liegen und lassen uns erstmal wieder schön zusammenflicken. Alles andere kann warten.“

„Aber...“, versuchte Jack mühsam.

„Kein aber! Das pikst jetzt kurz ein bisschen und dann werden Sie erst mal schön schlafen.“

Jack bäumte sich mit letzter Kraft auf. „Aber Karl...“

„Ich heiße Rüdiger, Schätzchen“, lächelte der Sanitäter süffisant.

„Doch nicht Du... da oben ist noch ein...“ tröpfelte es immer unzusammenhängender aus Jack heraus.

„Sweet dreams, mein Großer“, war das letzte was Jack im Wegdämmern noch hörte, ehe ihn das Schlafmittel von seinen wirren Gedanken erlöste.

Ein halbes Jahr zuvor: Heuschrecken

Lässig schlenderte Franz von Moor um seinen gewaltigen Mahagonischreibtisch herum. Er war in einer geradezu euphorischen Stimmung. Mit glänzenden Augen betrachtete er die aktuellen Börsenkurse auf einem Plasmabildschirm, der fast die gesamte gegenüberliegende Wand ausfüllte.

Heureka! Der Reispreis war innerhalb von nur sechs Monaten um 83 Prozent gestiegen. Der Preis für Mais um 67 Prozent und der Index für Getreide gar um 111 Prozent. Heureka! Die Vorstellung, wie einst Archimedes von Syrakus nackt durch die Stadt zu stolzieren, amüsierte ihn. Stattdessen strich er zärtlich über den Schneewittchensarg. Unter feinstem Kristallglas und wohltemperiert lagerten auf verschiedenen Ebenen in Humidoren aus feinster spanischer Zeder seine kleinen Freunde. 375 Dollar das Stück. – Peanuts. 600 Milliarden Dollar hatte die Investmentgilde im letzten halben Jahr in die Rohstoffbörsen gepumpt, als sie nach dem Platzen der Immobilienblase ein neues Betätigungsfeld gesucht hatten. Der spekulative Handel mit Warenterminpapieren hatte sich zum Renner entwickelt. Und Franz von Moor hatte einen nicht unerheblichen Teil der Transaktionen über das Bankhauses Moor & Moor abgewickelt. Bei einer Bearbeitungsgebühr von 8 bis 10 Prozent auf das abgeschlossene Vertragsvolumen ergoss sich ein warmer Regen von einigen Milliarden in die Kassen der Moorschen Bank.

Andächtig entnahm Franz dem Spezialschrank eine Cohiba Behike, führte beinahe zärtlich einige Male seine Nase knapp über dem Körper der Zigarre hin und her und sog genießerisch den hauchfeinen Tabakduft in sich auf.

Ob man ihn eines Tages in einem Atemzug mit Warren Buffet nennen würde? Sein finanztechnischer Geniestreich, die Rohstoffe durch Hamsterkäufe am realen Markt künstlich zu verknappen und damit den Preis in astronomische Höhen zu treiben, hätte es jedenfalls verdient. So kassierte er nicht nur mit den Gebühren risikolos ab, sondern vervielfachte auch noch den Wert seiner Reis-, Mais und Getreideberge, die er in unzähligen Lagerhallen hortete, ins unermessliche.

Was waren da schon läppische 8-10%. Wir reden hier von einer Rendite von 100-200%. Mit einem Blick auf den Plasmaschirm registrierte er zufrieden, dass der absolute Wert seiner eingelagerten Rohstoffe mittlerweile bei knapp 3,9 Milliarden lag. Tendenz steigend. Nur noch ein wenig Geduld. Noch ein wenig gepokert. Franz grinste. J a natürlich war er ein Spieler. Das waren sie alle. Das war ja das reizvolle an der ganzen Sache. Das Geniale daran war, dass er keinerlei Risiko dabei einging. Sollte die Blase platzen, dann war er, dann war das Bankhaus „Moor & Moor“ „too big to fail“. Franz lachte leise in sich hinein. Nur noch den letzten Prozentpunkt herauskitzeln. Ja das wollte er. Das musste er.

Damit das Mögliche entstehe, muss das Unmögliche versucht werden.“ Franz überfielen wohlige Schauer. Das war eindeutig besser als Sex. Auch wenn Hesse hier philosophierte wie ein katholischer Klosterschüler. Er hatte das Unmöglich geschaffen, weil er die nötigen Mittel besessen hatte und den Mut, sie einzusetzen. Und natürlich weil keine Regierung der Welt ihm Einhalt gebot.

Die kleine Guillotine aus Sterling Silber köpfte das Meisterwerk Kubanischer Zigarrenherstellung exakt 2 mm hinter der Kappe. Mit elegantem Schwung entzündete Franz einen Fidibus und hielt die Zigarrenspitze über die Flamme, drehte sie gleichmäßig, bis sich an allen Seiten Asche bildete.

Er, Franz von Moor, hatte in den letzten Monaten Werte in einer Höhe angehäuft, die sein Vater innerhalb eines ganzen Lebens nicht erwirtschaftet hatte. Er hatte die Verwaltung des Bankhauses „Moor & Moor“ aus dem historischen alten Familienbesitz hierher in die drei obersten Stockwerke der Taunusanlage 11 im Herzen des Frankfurter Bankenviertels verlegt und sich selbst die Panoramaetage im 16ten Stock mit einem einmaligen Rundblick auf die Doppeltürme der Deutschen Bank, dem Trianon der Deka Bank, der Alten Oper, dem Japancenter, den Garden und Silver Towers, dem Skyper der Deutschen Bundesbank und dem Galileo Hochhaus spendiert. Um nur die Wichtigsten zu nennen. Mitten im Herz der Finsternis. Genüsslich führte Franz die Zigarre an den Mund, schürzte in freudiger Erregung die Lippen, und zog ein paar Mal kräftig an dem edlen Rauchwerk. „Was bin ich doch in guter Gesellschaft“, brummte Franz gut gelaunt. Dünne bläuliche Schwaden feinsten Zigarrenrauchs hüllten ihn ein, wie tiefhängende Wolken eines dieser majestätischen Achttausender. „Meine goldenen Träume“, flüsterte Franz und begann leise zu kichern. Sollte der alte Sturschädel doch in seinem miefigen, unter Denkmalschutz stehenden Granitbunker verschimmeln. „Meine goldenen Träume.“ Vergeblich versuchte Franz die aufkeimende Hysterie zu unterdrücken. Sein Körper schüttelte sich unter dem lautlosen Gelächter. Mit Mühe richtete er sich auf und nahm eine affektierte heldische Pose ein und lies seinen Blick mit bemühter Ernsthaftigkeit durch den Raum streifen.

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