Leylen Nyel - Quondam ... Der magische Schild

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Quondam ... Der magische Schild: краткое содержание, описание и аннотация

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Seit Tausenden von Jahren ist Hato Herrscher über Estosia, die Unterwelt. Es ist eine düstere Welt, in der weder die Sonne, noch Mond und Sterne scheinen. Als er ein gewaltiges Heer aufstellt, um seinem jüngeren Bruder Thore nach vielen vergeblichen Versuchen endgültig die Goldene Krone der Herrschaft über Amesia, die Welt der Götter, zu entreißen, schickt Thore die Krieger Oskans nach Osiat. Ausgerechnet in der Welt der Menschen soll sich ein Magischer Schild befinden, der den Göttern Amesias zum Sieg über Hato verhelfen soll. Doch die Suche von Thores Kriegern steht unter keinem guten Stern …

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Catalinas Kette lag unbeachtet neben dem Brunnen auf einem großen Findling. Gaya hatte das Schmuckstück mit einem Zauber belegt. Einmal um Catalinas Hals gelegt, würde es niemandem möglich sein, sie ihr abzunehmen. Nur sie selbst konnte die Kette ablegen. Bei ihren vorherigen Besuchen hatte Gaya sie immer an dem Kind gesehen. Also musste Catalina sie selbst abgenommen und dorthin gelegt haben. Der Ärger der Göttin ließ etwas nach und sie beschloss, versteckt abzuwarten, wie die Eltern auf die Missachtung ihrer Anweisung durch ihre Tochter reagieren würden. Loran trat aus dem Haus. Sein Haar war immer noch dicht, doch das Braun war inzwischen von Silberfäden durchzogen. In seinem freundlichen Gesicht hatten sich ein paar Lachfalten um die Augen herum gebildet. Suchend sah er sich nach dem Kind um und entdeckte sofort Catalinas Schmuck auf dem Stein. „Catalina!“, rief er streng und nahm stirnrunzelnd die Kette auf. Das Kind kam hinter dem Haus hervorgesprungen. Aus Catalina war ein blondgelockter Wirbelwind geworden. Sybille hatte das Haar ihrer Tochter zu ordentlichen Zöpfen geflochten, die lustig um ihre Schultern hüpften. Krumen trockener Erde hatten sich darin verfangen. Selbst in ihrem verschwitzten Gesicht klebte Erde, aber ihre Augen leuchteten vor Freude. „Ja, Vater!“ Sie trug ein einfaches Wollkleid aus dem blauen Wollstoff, der in Sybilles Truhe lag und sich wundersamer Weise immer wieder erneuerte, so oft davon etwas genommen wurde, um daraus Kleidung zu nähen. Befriedigt sah Gaya, dass Sybille lediglich einmal vor sehr langer Zeit gewagt haben musste, aus diesem Stoff auch für Loran ein neues Hemd zu schneidern. Das Hemd, das er trug, ließ nur noch erahnen, dass es einmal aus grünem Stoff bestanden haben musste. Inzwischen war es bereits ausgeblichen und an vielen Stellen geflickt. Das Paar hatte seinen bescheidenen und ehrlichen Lebensstil beibehalten. Sie waren nie auf den Gedanken gekommen, aus den Stoffen Geld zu machen und sich zu bereichern.

„Catalina! Wie oft haben wir dir gesagt, dass du deine Kette niemals ablegen sollst?“, tadelte Loran ärgerlich. „Ich wollte doch diese Eidechse fangen und die Kette ist so schwer!“, maulte Catalina. „Schau nur, wie schön sie ist“, versuchte sie Loran von dem ursprünglichen Grund seines Rufes abzubringen. Sie mochte es gar nicht, wenn ihr Vater mit ihr unzufrieden war. Vorsichtig öffnete sie ihre Hände, in denen das kleine zierliche Tier saß. In dem Sonnenlicht glänzte seine Haut in allen Regenbogenfarben. Doch Loran blieb hart. Ächzend setzte er sich auf die Bank und zog das Kind an sich heran. „Du hast uns versprochen, sie immer zu tragen. Ein einmal gegebenes Wort muss man immer halten“, ermahnte der Vater und zupfte ihr liebevoll die Erde aus dem Haar. Verlegen blickte Catalina zu Boden. „Die Kette ist etwas ganz Besonderes. Sie beschützt dich, wo immer du auch bist“, erklärte er, während er ihr das Schmuckstück wieder umlegte. „Ich war doch nur im Wald“, protestierte das Mädchen. „Ich mag die Tiere dort und muss auch nicht vor ihnen beschützt werden!“, warf Catalina trotzig ein. Loran seufzte und Gaya, die das Gespräch von ihrem Versteck aus verfolgte, lächelte. „Im Wald treibt sich manchmal Gesindel herum. Es sind die Menschen, vor denen du beschützt werden musst, nicht die Tiere. Versprich mir, dass du die Kette nie wieder abnimmst. Ganz egal was geschieht!“, forderte er ernst. Catalina sah ihren Ziehvater mit ihren großen blauen Augen unsicher an. „Ich verspreche es!“ Stürmisch gab sie ihm einen Kuss auf die kratzige Wange.

„Nun zeig mir mal deine Eidechse“, forderte er sie versöhnt auf. Gaya lachte leise als sie sah, wie geschickt das kleine Mädchen seinen Vater um den Finger wickelte. Doch da er sich im entscheidenden Moment unbeeindruckt von Catalinas kindlichem Charme gezeigt hatte, sah Gaya keinen Grund, einzugreifen. Zufrieden verließ sie den Holzfäller und seine Tochter, zu der sich inzwischen auch Sybille gesellt hatte, denn das bunte Tier musste natürlich auch der Mutter gezeigt werden. Catalina wollte die Eidechse sehr gern behalten. Doch der Vater hatte ihr erklärt, dass sie in den Wald gehört, wo sie zu Hause ist. Sie würde dort viel glücklicher leben, als wenn sie eine Gefangene wäre. Aufmerksam hatte die Tochter den Worten des Vaters gelauscht. Er hatte ihr erklärt, dass selbst der schönste Käfig mit seiner Sicherheit vor den Gefahren, die der kleinen Eidechse im Wald drohen würden, das kleine Tier sehr traurig machen würde. Es würde sein Leben in Freiheit vermissen, seine schönen Farben verlieren und am Ende vor Kummer sterben. Die Worte des Vaters waren bei Catalina auf fruchtbaren Boden gefallen. Sie war sofort aufgesprungen und zu der Stelle gelaufen, wo sie die Eidechse gefangen hatte. Dort hatte sie sie wieder freigelassen und glücklich zugesehen, wie das kleine Tier flink hinter einem Stein verschwand. Zufrieden kehrte sie zu ihren Eltern zurück und setzte sich zu ihnen auf die Bank. Stolz strich ihr der Vater über den Kopf. Catalina fühlte sich unheimlich gut, weil sie wusste, sie hatte das Richtige getan, obwohl es das Gegenteil von dem war, was sie ursprünglich vorgehabt hatte.

Kapitel 2

Eric war ein hübscher Junge von zwölf Jahren mit blondem Haar und stahlblauen Augen. Der unkindliche Ernst in seinem schmalen Gesicht und die für sein Alter ungewöhnliche Körpergröße und Stärke ließen ihn jedoch deutlich älter erscheinen. Die Stärke und seine stahlblauen Augen waren ein Erbteil seines Vaters, während er die Schönheit von seiner Mutter hatte. Sein Vater war Thore, der oberste Gott und Herrscher von Amesia, der Welt der Götter. Eric hatte ihn nie kennengelernt, denn er wohnte mit seiner Mutter Linella in Trendhoak, einem kleinen Dorf in Doritan, dem Königreich im Westen Osiats. Nur etwa dreißig Bauern, ein Schankwirt und ein Schmied lebten hier mit ihren Familien. Das Dorf lag an einem schmalen Fluss, der sich träge durch die Landschaft schlängelte. Es unterschied sich nicht von den anderen Dörfern in Doritan. Ein paar geduckte Hütten, eine Schmiede, eine Schenke, Ställe für das Vieh und ein paar Scheunen drängten sich in loser Folge um den zentralen Dorfplatz.

Am Flussufer, etwas außerhalb des Dorfes, lag der heilige Hain, der eigentlich nicht mehr als eine kleine Baumgruppe umfasste. Ein starker und sehr hoher Escalinbaum bildete das Zentrum des Heiligtums. Es war Thores Baum. Früher war es üblich gewesen, dass sich die Menschen, die sich mit einem Anliegen an den großen Gott wenden wollten, unter diesem Baum gebetet und ihre Gaben dort für ihn abgelegt hatten. Das hatte sich in den letzten Jahren geändert. Nur noch ausgewählte heilige Männer durften sich dieser heiligen Stätte nähern. Zur Sommersonnenwende wurden die schönsten Mädchen ausgewählt, um sie unter dem Escalinbaum zu Ehren Thores tanzen zu lassen. Alles, um ihn zu versöhnen, denn es hieß, der große Gott sei verärgert und würde seine Hand nicht mehr schützend über Doritan halten. Anzeichen dafür gab es genug. Nur noch selten konnten die Menschen eine ausreichende Ernte einfahren. Immer wieder überschwemmten Hochwasser die Felder oder Dürren ließen das Getreide verdorren, Feuer zerstörten Wälder und Weiden, ließen Tiere und Menschen gleichermaßen leiden. Das Leben in dem ehemals reichsten und grünsten der vier Königreiche Osiats war für die einfachen Menschen dort schwer geworden. Gemeinschaften brachen auseinander, ganze Landstriche verödeten und der Hunger klopfte immer öfter an die Türen auch vormals wohlhabender Bauern. König Dorin und sein Hofstaat zeigten sich von dem Leiden der Bewohner Doritans unbeeindruckt. Von seiner fernen Hauptstadt Stello aus erhöhte der König die Steuern und verstärkte somit die Drangsal seinen Untertanen. In ihrer Not hatten die Menschen begonnen, sich hemmungslos an dem zu bedienen, was ihnen die Natur gab. Sie fischten Seen und Flüsse leer, ganze Wälder hatten kein jagdbares Wild mehr, nachdem auch die Jungtiere geschossen worden waren, lange, bevor sie selbst für Nachwuchs hatten sorgen können. Zu spät hatten die Menschen erkannt, dass sie sich damit selbst jegliche Grundlage des Überlebens in ihrer Heimat entzogen hatten. Massenhaft waren die Menschen daraufhin aus Doritan geflohen, um in den benachbarten Reichen oder in der freien Stadt Xentalon eine Anstellung und ein neues Auskommen zu finden. Da war Dorin endlich aufgewacht. Doch anstatt die Steuern in seinem Land zu senken, hatte er die Grenzen geschlossen und es seinen Untertanen bei schwerer Strafe verboten, ihre Heimat zu verlassen. Und er hatte ihnen befohlen, alles dafür zu tun, um die Götter wieder mit Doritan zu versöhnen. Dass er es gewesen war, der Thores Zorn auf sein Land gezogen hatte, verschwieg er. Die verzweifelten Menschen folgten dem Befehl ihres Königs und für ein paar Jahre schien es, als hätte Doritan das Schlimmste überstanden. Fünf Jahre hintereinander hatte es reiche Ernten gegeben und die Menschen hatten dankbar in den heiligen Hainen getanzt, gelacht und gefeiert. Die Musik war noch nicht ganz verhallt, da kündigten die schwersten Herbststürme, die es seit Jahren in Doritan gegeben hatte, an, dass sich die Menschen zu früh gefreut hatten. Einem endlos scheinenden bitterkalten Winter war ein kurzes, kaltes und nasses Frühjahr gefolgt. Die wenige Saat, die aufgegangen war, wurde von der unbarmherzigen Sommersonne verbrannt, schon im Herbst starben die ersten Kinder und Alten des Hungers. Den Winter überstanden nur die, die den gallig bitteren Brei aus Baumrinde und Wurzeln herunterwürgen und auch im Magen behalten konnten. Allein in Trendhoak hatten vierzig Dorfbewohner diesen Winter nicht überlebt. So hatte es in dem ganzen Land ausgesehen. Das war vor fünfzehn Jahren gewesen. So schlimm war es seitdem nie wieder gewesen, doch gefeiert und gelacht wurde in den heiligen Hainen von Doritan nie wieder. Selbst der Tanz zur Sommersonnenwende wurde nicht überall und jedes Jahr aufgeführt. In geheimen Sitzungen legten die heiligen Männer fest, an welchen fünf Orten Doritans die Töchter des Dorfes in dem betreffenden Jahr für Thore tanzen durften. Auf Trendhoak war die Wahl vor dreizehn Jahren gefallen. Seit dieser Zeit war der heilige Hain des Dorfes zu einem stillen und verwunschenen Ort geworden, zu dem sich nur selten jemand wagte. Mit Ausnahme der Kinder des Dorfes. Obwohl es streng verboten war, spielten sie gern unter den Bäumen der Götter. Nur Eric kam nie hierher.

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