Stefan Kraus - Die Bruderschaft des Baums

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Als der Norden des Königreichs von wilden Kriegern auf dem Rücken von drachenähnlichen Echsen überfallen wird, droht die Gefahr, dass die Heimat des jungen Hanreks in die Knechtschaft fremder Herren fällt. Als Hanrek in sich eine besondere Gabe entdeckt, wird ihm klar, dass nur er allein mit Hilfe eines legendären Artefakts aus der Hauptstadt des Königreichs sein Volk retten kann.
Zusammen mit seinen Freunden flieht er vor den Drachenkriegern und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise quer durch das Königreich. Doch als er schließlich das Artefakt findet, steht er vor seiner größten Herausforderung. Darf er seine Gabe und das Artefakt nutzen oder führt er seine Heimat damit ins völlige Verderben.

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Dann plötzlich war die Zeit für eigene Vergnügungen vorbei. Die Zeit der Ernte war da und für alle im Dorf gab es nur noch dieses Thema. Von früh bis spät waren alle verfügbaren Kräfte auf den Feldern. Man hatte vorher im Dorfrat einen Plan ausgearbeitet, in welcher Reihenfolge man die Felder abernten wollte. Und wie jedes Jahr kam immer alles ganz anders. Achsen von großen Karren brachen, Werkzeuge zerbrachen, Kinder wurden krank und mussten von ihren Müttern gepflegt werden, Brände brachen aus und das Wetter tat natürlich nie das, was es nach dem Plan des Dorfrats hätte tun sollen. Die Liste der Katastrophen war endlos. Alles in allem eine ganz normale Ernte.

Aber nicht für Hanrek. Sein Vater hatte ihm ein paar Tage vor der Ernte eine Sense in die Hand gedrückt und ihm gezeigt, wie man damit umgeht. Die erste Erfahrung, die Hanrek dabei gesammelt hatte, war die, dass er beim Sensen die Gabe besser nicht benutzte. Die dauernden gewaltsamen Eingriffe bei Gras und Getreide waren wirklich sehr unangenehm.

Hanrek hatte sich also wie jeder andere Schnitter vor einem Getreidefeld eingereiht und gemeinsam arbeiteten sie sich in das Feld hinein.

Was anfangs wie leichte Arbeit gewirkt hatte, wurde, je länger sie dauerte, zur reinsten Qual. Die Blasen an den Händen wurden erst riesig, dann blutunterlaufen bis sie letztlich zu Stellen an den Händen wurden, in die bei jedem neuen Streich heißes Blei gegossen wurde. Die ständige Drehbewegung sorgte dafür, dass ihm die Wirbelsäule und die ganzen Beine schmerzten. Wenn er sich abends ins Bett legte, konnte er trotz seiner Müdigkeit vor Schmerzen nicht einschlafen. Dann dachte er an Miria.

Durch eine glückliche Fügung war Miria dazu eingeteilt, hinter ihm das geschnittene Getreide zu Garben zu binden. Hanrek hatte sein Hemd abgelegt und arbeitete mit nacktem Oberkörper und kam sich dabei sehr männlich vor. Doch Hanrek tat sich nach wie vor schwer bei der Unterhaltung mit Miria und auch Miria schien nicht ganz unbefangen, daher unterhielten sich die beiden nur einsilbig und verkrampft.

Doch genauso wie die körperlichen Schmerzen eines Morgens bei Hanrek besser waren - die Muskulatur entkrampfte sich, auf den Blasen bildete sich dicker Schorf und schließlich ebenso dicke Schwielen - genauso entspannte sich die Situation zwischen Miria und Hanrek. Ausschlaggebend hierfür war ein Apfel mit dem dazugehörigen Wurm.

Die ganze Gruppe machte eine kurze Pause und Hanrek setzte sich unter den Schatten eines Apfelbaums. In dem Moment, in dem er sich entspannt mit dem Rücken an den Stamm lehnte, fiel ihm von oben ein großer Apfel auf den Kopf. Miria brach daraufhin in schallendes Gelächter aus. Gar kein Halten gab es mehr, als Hanrek ganz verdutzt den Apfel in die Hand genommen hatte und ein Wurm den Kopf aus dem Apfel gestreckt hatte. Er wand sich torkelnd aus dem Fruchtfleisch und machte den Eindruck, als hätte er zu tief ins Bierglas geschaut. Sie lachten beide, bis sie nicht mehr konnten.

Den Apfel zerschnitt Hanrek geschickt mit seinem Messer in drei Teile. Den einen Teil gab er Miria, den zweiten Teil behielt er und den dritten faulen Teil setzte er behutsam mit dem Wurm beiseite. Der Apfel war süß und der Saft lief ihnen an den Seiten der Mundwinkel hinunter. Danach waren sie beide in der Lage, entspannter miteinander umzugehen.

„Halt, nicht“, rief Miria laut.

Hanrek, der mitten in der Bewegung war, fuhr zusammen aber schaffte es, die Bewegung abzubrechen.

Diesmal waren sie beim Heu machen und Miria belud den Heuwagen mit dem Gras, das Hanrek vor ihr mit der Sense schnitt.

„Ich glaube, ich habe einen Hasen im Heu gesehen.“

Hanrek prüfte kurz die Gegend vor sich. Er stoppte den Fluss der Gabe sofort wieder. Miria hatte recht. Da saß unmittelbar vor ihm zusammen geduckt und sehr gut getarnt ein junger Hase im hohen Gras.

Ganz vorsichtig beugte er sich herunter und nahm das Langohr sachte auf den Arm. Das Herz des Häschens raste und es zitterte am ganzen Leib.

„Wenn du nicht gerufen hättest, hätte ich ihn getötet.“, sagte Hanrek bestürzt zu Miria.

„Ich danke dir.“

Einen Moment lang sah Miria Hanrek auf eigentümliche Weise an. So hatte sie ihn noch nie angesehen. Dann sagte sie leise, um den Hasen nicht noch mehr zu ängstigen.

„Setz' ihn da drüben am Waldrand auf den Boden. Dort wird ihm nichts geschehen.“

Zusammen gingen sie eng über das Häschen gebeugt zum Wald. Dort setzte Hanrek das zitternde kleine Häufchen Fell auf den Boden. Wie der Blitz und im Zickzack flitzte der junge Hase davon, sodass er in wenigen Augenblicken verschwunden war. Sie schauten ihm trotzdem noch einige Momente hinterher. Verstohlen schaute Hanrek zu Miria hinüber. Er wollte etwas besonderes sagen und er hätte gerne ihre Hand in seine genommen. Aber seine Kehle war plötzlich wie ausgetrocknet und als er auf seine Hände hinunter sah, merkte er, dass sie von der Arbeit ganz schmutzig waren. Und dann strich sich Miria eine Strähne ihres Haars nach hinten, seufzte, drehte sich vom Waldrand weg und der vertraute Moment war vorüber.

So schnell, wie die Ernte über das Dorf hereingebrochen war, so schnell war sie auch wieder beendet. Natürlich gab es im Nachgang und als Vorbereitung auf den Winter immer noch sehr viel Arbeit. Die Arbeit in einem Bauerndorf endete nie. Aber zumindest gestanden Pirion und Zaras Hanrek wieder ab und zu einige freie Zeit für sich selbst zu. Es war wenig genug, und da die Tage kürzer wurden, wurde das wenige an Zeit noch einmal verkürzt.

Hanrek nutzte die Zeit, um seinen Stab auf seiner abgelegenen Lichtung gebührend einzuweihen. Der Stab war himmlisch und es war eine Wonne, mit ihm die Übungen zu machen.

Nach einer dieser Übungseinheiten schlenderte Hanrek verschwitzt in Richtung Dorf. Als er die Straße vom Dorf nach Haffkef kreuzte, erspürte er, dass aus Richtung der Stadt noch verborgen durch die nächste Biegung eine Gruppe von drei Reitern kam. Sie ließen ihre Pferde im Schritt gehen. Im ersten Moment dachte Hanrek wieder an sein Erlebnis mit den Männern im Wald. Daher blieb er zunächst verborgen von Büschen am Wegrand stehen und wartete auf die Gruppe.

Als sie näher kamen, erkannte Hanrek, dass einer der Reiter die Abzeichen für den Steuereintreiber des Königs trug. Über die Gabe erspürt Hanrek, dass bei dem Pferd des Mannes vorne rechts ein Stein unter dem Hufeisen eingeklemmt war. Das Tier hatte schon ganz leicht angefangen diesen Fuß zu schonen und in nicht all zu langer Zeit würde es deutliche Beschwerden haben.

Die anderen beiden Reiter waren wohl Gehilfen. Der Steuereintreiber war ein großer breitschultriger Mann, mit markanten Gesichtszügen, die aber nicht unfreundlich wirkten. Sein Haar war glatt nach hinten zu einem Zopf gekämmt.

Der eine seiner Begleiter war lang und dünn und hatte einen etwas dümmlichen Gesichtsausdruck. Sein braunes Haar war fettig und seine Kleider wirkten ungepflegt. Der andere Begleiter war klein und wirkte irgendwie verschlagen. Hanrek konnte nicht sagen, wodurch dieser Eindruck entstand. Vermutlich waren es das fliehende Kinn und die kleinen etwas zu nahe beieinanderstehenden Augen, die wieselflink hin und her gingen.

Hanrek zeigte sich und trat auf den Weg hinaus, die Reiter kamen näher. Als die Drei ihn erreicht hatten, begrüßte er sie mit dem Gruß des Königs.

Der Gruß des Königs war die förmliche Begrüßung im Königreich. Dazu streckte man die rechte Hand mit dem Handrücken nach oben gerade nach vorne aus und drehte dann die Handfläche nach oben. Dies sollte zeigen, dass man unbewaffnet war und nichts Böses im Sinn hatte. Im Dorf nutzte man den Gruß des Königs fast nie, aber wenn man Fremden begegnete, wurde er fast immer verwendet. Es galt dann als unhöflich, wenn man den Gruß nicht anbot.

Nachdem er diese förmliche Geste ausgeführt hatte und die Reiter den Gruß erwidert hatten, sprach Hanrek sie an.

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