Stefan Kraus - Die Bruderschaft des Baums

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Als der Norden des Königreichs von wilden Kriegern auf dem Rücken von drachenähnlichen Echsen überfallen wird, droht die Gefahr, dass die Heimat des jungen Hanreks in die Knechtschaft fremder Herren fällt. Als Hanrek in sich eine besondere Gabe entdeckt, wird ihm klar, dass nur er allein mit Hilfe eines legendären Artefakts aus der Hauptstadt des Königreichs sein Volk retten kann.
Zusammen mit seinen Freunden flieht er vor den Drachenkriegern und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise quer durch das Königreich. Doch als er schließlich das Artefakt findet, steht er vor seiner größten Herausforderung. Darf er seine Gabe und das Artefakt nutzen oder führt er seine Heimat damit ins völlige Verderben.

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„Ich bin erst ein halbes Jahr nach dem Erdbeben nach Haffkef gekommen und natürlich ist viel schon wieder aufgebaut worden aber es gibt in der Stadt noch große Schäden und noch viel zu tun.“

Lucek fuhr fort.

„Der Tef hat mir erzählt, dass ihr um Hilfe ersucht habt, er hatte aber keine Möglichkeit welche zu schicken. Ich soll euch noch mal sein Bedauern mitteilen. Sobald er kann, will er euch selbst einmal besuchen.“

Die Unterredung stellte sich alles in allem als erfolgreich für die Dorfbewohner dar. Der Steuereintreiber war umgänglich und nicht unverschämt in seinen Forderungen und Pirion hatte den Eindruck, dass sie gut mit ihm auskommen würden. Doch dann kamen sie zu einem Punkt, der Pirion im Innersten traf.

„Wie ich ja bereits erzählt habe, sind der letzte Steuereintreiber und zwei seiner fähigen Gehilfen beim Erdbeben gestorben.“

Dabei warf Lucek unbewusst einen kurzen missbilligenden Blick auf die beiden Gehilfen, die an einem weiter entfernten Tisch ebenfalls in der Schenke saßen und dort schon mehrere Gläser Bier getrunken hatten. Pirion war sich fast sicher, dass sie Kirtan, die Tochter des Wirts mit unflätigen Bemerkungen belästigt hätten, wenn nicht ihr Meister in der gleichen Schenke gesessen hätte.

„Ich selbst bin jetzt seit einem halben Jahr in Haffkef. Die normale Anzahl an Gehilfen, die ein Steuereintreiber benötigt, liegt bei vier, ich habe zurzeit aber nur zwei Gehilfen und ich bin auf der Suche nach zwei neuen Jungen, die ich zu Gehilfen ausbilden kann. Heute habe ich einen davon gefunden. Es ist Hanrek.“

Pirion wollte sofort widersprechen. Aber es hatte ihm die Sprache verschlagen. Mit so etwas hatte er nicht gerechnet. Als er dann seine Sprache wiedergefunden hatte, klang alles, was er vorbrachte, lahm gegen die selbstbewusst vorgetragene Forderung des Steuereintreibers.

„Ich weiß“, sagte Lucek, „das kommt jetzt sehr überraschend und ist für dich Pirion ein ziemlicher Schlag. Aber ich habe meine Wahl getroffen. Wie du weißt, habe ich heute Nachmittag Hanrek auf dem Weg hierher getroffen. Er hat erkannt, dass mein Pferd lahmt, ehe ich es bemerkt habe. Dann hat er mit einer ausgezeichneten Fingerfertigkeit den Stein aus dem Huf entfernt. Ich habe mich mit ihm unterhalten und habe festgestellt, dass er nicht auf den Kopf gefallen ist. Ich habe mich daraufhin über Hanrek im Dorf erkundigt und nur das Beste über ihn gehört. Sein Ausbilder war voll des Lobes über ihn und seine Fertigkeiten mit dem Stab. All das sind Eigenschaften, die er als Gehilfe eines Steuereintreibers gut gebrauchen kann. Und wer weiß, vielleicht wird er ja selbst einmal Steuereintreiber.“

Lucek fuhr fort.

„Wie du weißt, werden die Eltern des Lehrlings damit entschädigt, dass sie die nächsten beiden Jahre keine Steuern bezahlen müssen. Ich werde Hanrek nicht sofort mitnehmen. Ich mache meine Runde noch über die anderen Dörfer und komme auf dem Rückweg wieder vorbei. Dann nehme ich den Jungen mit.“

Nach einer Weile fügte er noch hinzu.

„Ich komme morgen bei euch vorbei und rede selbst mit Hanrek.“

In Hallkel war es Jahre her, dass ein Steuereintreiber von seinem Recht Gebrauch gemacht hatte, einen jungen Lehrling notfalls gegen den Willen der Eltern und des Lehrlings selbst einfach zu bestimmen.

Pirion ging niedergeschlagen nach Hause und berief trotz später Stunde einen Familienrat ein. Als alle um den Küchentisch versammelt waren, erzählte er die Neuigkeit.

Hanrek war wie vor den Kopf gestoßen. Er sollte das Dorf verlassen. Seine Familie, seine Freunde und die vertraute Umgebung einfach verlassen, um Gehilfe eines Steuereintreibers zu werden. Die Stadt, die ihm zwar immer gefallen hatte, die er aber für zu groß und zu laut empfand, das sollte plötzlich der Ort sein, wo er lebte, aß, arbeitete und wohnte. Er vermisste jetzt schon seine Freunde im Dorf, die Felder, seine Wanderungen im Wald, die Lichtung auf der er mit seinem Stab übte.

Warum war er auch nur Lucek auf dem Weg begegnet und warum war er so dumm gewesen, sich in den Vordergrund zu drängen, indem er seinem Pferd geholfen hatte? Spätestens, wenn das Pferd richtig gelahmt hätte, hätten sogar die beiden anderen Gehilfen des Steuereintreibers bemerkt, dass das Pferd einen Stein unter dem Hufeisen hatte und jeder, der ein bisschen Erfahrung mit Pferden hatte, hätte ihn entfernen können. Auch dann hätte das Pferd keinen Schaden genommen. Der Steuereintreiber hätte einfach etwas länger zu Fuß gehen müssen. Aber nein. Er hatte sich ja mithilfe seiner Gabe einmischen müssen. Und warum hatte er sich nicht dümmer gegeben, als er war, damit so ein blöder Steuereintreiber ein Beamter aus der Stadt nicht auf die Idee kam, ihn als Gehilfen zu wollen? Und warum hatte sein Vater das nicht verhindert? Schließlich brauchte er ihn doch bei der Arbeit.

Immer mehr steigerte Hanrek sich in eine Stimmung hinein, in der er am liebsten das Geschirr aus dem Küchenschrank genommen hätte und jedes Teil einzeln mit einem lauten Knall dem Steuereintreiber an den Kopf geworfen hätte.

Pirion, der seinen Sohn gut kannte, bemerkte seine Stimmung. Er versuchte erst gar nicht, ihn zu besänftigen sondern erzählte weiter von dem, was Lucek ihm in der letzten Stunde erzählt hatte. Er erzählte von der Arbeit, die Hanrek bevorstand, wie die Lehrzeit ablaufen würde, wo er zum Wohnen untergebracht war und dass er die Eltern hin und wieder besuchen könnte.

Ganz allmählich konzentriert sich Hanrek nicht mehr auf seine Wut sondern hörte zu und stellte widerwillig Fragen. Viele dieser Fragen konnte Pirion nicht beantworten und er empfahl Hanrek, dass er diese Lucek am nächsten Morgen stellen sollte. Noch bis spät in die Nacht redete die Familie über das Thema. Und als Hanrek ins Bett ging, lag er lange wach und konnte nicht einschlafen. Seine Gedanken kreisten weiter um seine Zukunft, die er sich so anders vorgestellt hatte.

Am nächsten Morgen kam Lucek wie angekündigt vorbei, um mit Hanrek zu sprechen. Die beiden gingen in den Garten hinters Haus und setzten sich in die Nähe des Heronussbaums.

Beim Anblick des Baums war Hanrek den Tränen nah. Er hatte sich so darauf gefreut, mitzuerleben, wie der Baum wuchs, gedieh und schließlich „erwachsen“ würde. Bis heute vermittelte der junge Baum noch nichts von der königlichen Würde, wie ihn Hanrek bei dem Heronussbaum im Wald kennengelernt hatte. Er nahm sich vor, diesen alten Baum wenn möglich noch mal vor seiner Abreise in die Stadt zu besuchen.

„Hanrek. Ich weiß, ich habe dich gerade in eine Stimmung versetzt, in der du aufgewühlt bist. Du würdest mich am liebsten verprügeln, verfluchen oder sonst etwas mit mir tun. Dafür habe ich Verständnis. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals von dem Steuereintreiber in Korref als Lehrling ausgewählt wurde und wie ich mich damals gefühlt habe.“, begann Lucek das Gespräch.

Er erzählte ihm von seiner eigenen Zeit als Lehrling und wie er sich früher seine Zukunft vorgestellt hatte. Er verschwieg nicht, dass ihm seine Lehrzeit oft zuwider gewesen war. Aber er erzählte auch von den Möglichkeiten, die sich ihm durch die neue Aufgabe ergeben hätten. Er hatte mehr von der Welt gesehen, als er sich als Junge hatte vorstellen können. Er war in Kiroloom gewesen und hatte auch sonst einige der Städte des Königs gesehen.

Hanrek war am Ende des Gesprächs fast besänftigt und sah seine Zukunft nun in einem etwas anderen Licht. Lucek gab Hanrek noch einige Tipps, was er mitnehmen sollte, was er besser zu Hause ließ und vieles mehr. Nach zwei Stunden schien alles gesagt zu sein und Lucek verabschiedete sich.

Am übernächsten Tag verließ Lucek mit Rannold und Tonnir Hallkel auf dem Weg in Richtung des Nachbardorfes Hannkel.

In den Tagen nach dem Gespräch mit Lucek begann Hanrek, sich auf seine neue Zukunft vorzubereiten. Dazu gehörte, dass er mit der Vergangenheit abschloss.

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