Jack London - Das Mondtal

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"Still!" sagte er gebieterisch, und dann wandte er sich zu den Gästen. «Hören Sie: Es ist etwas an der Idee mit dem Mondtal, aber ich will nicht sagen, was. Es ist ein Geheimnis. Sehen Sie, wir haben ein Gehöft im Sonomatal, ungefähr acht Meilen von Sonoma, wo die Väter von euch beiden Mädeln Krieg führten, und wenn Sie je unsern Hof besuchen, so sollen Sie das Geheimnis erfahren. Aber Sie können mir glauben, daß es etwas mit Ihrem Mondtal zu tun hat – nicht wahr, Kamerad?»

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»Sollen wir hier die ganze Nacht warten?« ertönte die Stimme des Chauffeurs hinter der Wegbiegung. »Machen Sie, dass Sie weiterkommen. Die Passage ist frei.«

»Halten Sie den Mund«, antwortete Billy verächtlich. »Ich komme, wann ich komme, und wenn Sie nicht Platz genug machen, fahre ich glatt über Sie und Ihre Ladung Hühner hinweg.«

Er ließ den unruhigen Tieren ein ganz klein wenig die Zügel, und ohne dass er die Peitsche gebrauchen musste, zogen sie den leichten Wagen bergan und passierten ängstlich und scheu die lärmende Maschine.

»Wo waren wir stehen geblieben?« fragte Billy, als sie wieder freie Bahn hatten. »Ja, bei meinem Chef. Warum soll er zweihundert Pferde und Frauen und alles Mögliche haben und du und ich nichts?«

»Du hast deine Seide, Billy«, sagte sie sanft.

»Und du deine. Aber wir verkaufen sie an andere, wie man Stoffe an der Theke für so und so viel die Elle verkauft. Du weißt selbst am besten, was ein paar Jahre in der Plätterei für dich bedeuten. Und ich selber! Ich verkaufe meine Seide jeden Tag, wenn ich arbeite. Sieh den kleinen Finger hier.« Er nahm die Zügel in die eine Hand und hob die andere, die jetzt frei war, hoch, so dass sie sie sehen konnte. »Ich kann ihn nicht wie die andern ausstrecken, und das wird immer schlimmer. Das kommt vom Fahren. Hast du je die Hände eines alten Kutschers gesehen? Sie gleichen Krallen, so krumm und verkrüppelt sind sie.«

»In den Tagen, als unsere Väter über die Prärie gingen, sah das Leben anders aus«, antwortete sie. »Sie bekamen auch krumme Finger, aber was es an Pferden und dergleichen gab, gehörte ihnen.«

»Eben. Sie arbeiteten für sich. Sie machten sich die Finger für sich selber krumm. Aber ich mache mir die Finger für meinen Chef krumm. Kannst du dir denken, Saxon, dass seine Hände so weich sind wie die einer Frau, die nie etwas getan hat. Und doch gehören Pferde und Ställe ihm, obwohl er nie ein ehrliches Stück Arbeit verrichtet hat, während ich mich abschinde, um Essen und Kleider zu verdienen. Alles geht den falschen Weg. Und wer hat Schuld daran? Sieh, das möchte ich gern wissen. Die Zeiten sind anders geworden. Wer hat sie verändert?«

»Nicht Gott.«

»Nein, darauf kannst du deinen Kopf setzen, nicht er. Und das ist auch eine der Fragen, die ich stelle. Wer ist alles in allem Gott? Falls er die Dinge ordnet – und wenn er es nicht tut, wozu ist er dann da? – warum lässt er dann meinen Chef und Männer wie den Bankkassierer, von dem du sprachst, warum lässt er die dann Pferde besitzen und Frauen, anständige kleine Mädchen kaufen, die gern ihre eigenen Männer lieben und Kinder, deren sie sich nicht zu schämen brauchten, bekommen und auf ihre Art glücklich sein möchten?«

***

X

Die Pferde, die häufig rasten durften und von der Anstrengung schäumten, hatten den steilen Weg nach dem Moragatal erklommen, und dort, wo es auf der einen Seite zu den Contra-Costa-Höhen hinaufging, senkte sich der Weg plötzlich in die grüne, sonnenbeschienene Stille des Riesentannen-Canyons.

»Sag, ist das nicht herrlich?« fragte Billy, indem er eine Handbewagung machte, die die Bäume, das rieselnde Geräusch des Wassers, das man nicht sah, und das sommerliche Summen der Bienen umfaßte.

»Herrlich«, gab Saxon zu. »Da möchte ich schon auf dem Lande wohnen, was ich noch nie getan habe.«

»Ich auch nicht, Saxon. Ich habe nie in meinem Leben auf dem Lande gewohnt, obwohl meine Familie von dort stammt.«

»Damals gab es noch keine Städte, alle wohnten auf dem Lande.«

»Da hast du sicher recht«, nickte er. »Sie mussten auf dem Lande wohnen.«

Das leichte Fuhrwerk hatte keine Bremse, und Billys Aufmerksamkeit wurde jetzt ganz davon in Anspruch genommen, die Pferde den steilen, gewundenen Weg hinabzulenken. Saxon lehnte sich zurück und schloss mit einem Gefühl unsagbaren Wohlbehagens die Augen.

»Was gibt es?« fragte Billy schließlich nach einem Weilchen unruhig. »Dir ist doch nicht schlecht?«

»Es ist so herrlich, dass ich mich fürchte, es anzusehen. Es ist so stolz, dass es schmerzt.«

»Stolz? Das klingt doch merkwürdig.«

»Vielleicht. Aber so fühle ich es. Es ist stolz. Weder die Häuser noch die Straßen oder sonst etwas von der Stadt ist stolz. Aber dies hier ist es. Ich weiß nicht, warum. Aber es ist so.«

»Ich glaube fast, du hast recht«, rief er. »Jetzt, da du es sagst, fällt es mir auf. Dies hier ist weder Sport noch Streik, weder Schiebung noch Lüge. Die Bäume hier stehen aufrecht, natürlich und redlich wie junge Kerle da, die zum erstenmal im Ring sind, ehe sie lernen, zu schieben und dem Sportteufel und anderm faulen Zauber zu opfern. Ja, es ist stolz. Weißt du, Saxon, du kannst wirklich sehen.« Er schwieg beinahe demütig, betrachtete sie aber mit einem so zärtlichen Blick, dass ein verräterisches Zittern ihren ganzen Körper durchflog. »Weißt du, ich möchte, dass du mich einmal boxen sähest. In einem richtigen Kampf, wo immerzu etwas geschähe. Ich wäre mächtig stolz darauf, wenn du zusähest. Ich würde gewinnen, glaube ich, wenn du zusähest und alles verständest. Das sollte ein Kampf werden, glaube mir. Und merkwürdig, ich habe noch nie in meinem Leben gewünscht, dass eine Frau mich kämpfen sehen sollte. Sie schreien und kreischen und verstehen nichts davon. Aber du würdest es verstehen. Sicher, du würdest es verstehen.«

Als sie kurz darauf in die Talsohle einbogen und durch die Rodung fuhren, wo die Bauernhöfe lagen und das reife Getreide golden im Sonnenschein stand, wandte Billy sich wieder zu Saxon.

»Sag mal, du bist natürlich oft verliebt gewesen. Wie ist es damit?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Ich bildete mir nur ein, verliebt zu sein, und nicht oft!«

»Doch, oft!« rief er.

»Nie im Ernst«, versicherte sie, während sie sich im stillen über die Eifersucht freute, die er, ohne es zu wissen, verriet. »Ich bin nie im Ernst verliebt gewesen. Wäre ich es, dann würde ich jetzt verheiratet sein. Denn wenn ich in einen Mann verliebt wäre, was sollte ich anders tun, als ihn heiraten?«

»Aber gesetzt, er wäre nicht in dich verliebt?«

»Ach, ich weiß nicht.« Sie lächelte, aber nicht ohne ein gewisses Selbstgefühl. »Ich glaube fast, ich müsste ihn dazu bringen können, sich in mich zu verlieben.«

»Ja, das glaube ich auch«, erklärte Billy begeistert.

»Aber leider«, fuhr sie fort, »machte ich mir nie etwas aus den Männern, die in mich verliebt waren. – Ach, sieh!«

Ein Kaninchen war über den Weg gelaufen und hinterließ eine dünne Staubwolke, die wie ein Rauchstreifen den Weg seiner Flucht bezeichnete. Bei der nächsten Biegung explodierte ein Volk Rebhühner gerade vor der Nase der Pferde. Billy und Saxon brachen in lauten Jubel aus.

»Großer Gott«, sagte er, »ich wünschte förmlich, dass ich Bauer geworden wäre. Wir Menschen sind nicht dazu geschaffen, in Städten zu leben.«

»Jedenfalls nicht Menschen wie wir«, räumte sie ein. Und nach einer kurzen Pause fügte sie mit einem tiefen Seufzer hinzu: »Alles ist hier so schön. Es müsste wie ein Traum sein, sein ganzes Leben hier zu leben. Ich wünschte manchmal, ich wäre eine Indianerin.«

Billy wollte ein paarmal etwas sagen, bezwang sich aber immer wieder im letzten Augenblick. Endlich kam es.

»Aber diese Burschen, die in dich verliebt waren. Von denen hast du mir nichts erzählt.«

»Möchtest du das so gern wissen«, fragte sie. »Es hat gar keine Bedeutung.«

»Selbstverständlich möchte ich es gern wissen. Los! Erzähle.«

»Schön. Zuerst war da Al Stanley –«

»Was war der?« fragte Billy halb gebieterisch.

»Er war Spieler.«

Billys Gesicht verzog sich, und sie konnte sehen, wie sich der Zweifel in dem schnellen Blick, den er ihr sandte, sammelte.

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