Jack London - Das Mondtal

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"Still!" sagte er gebieterisch, und dann wandte er sich zu den Gästen. «Hören Sie: Es ist etwas an der Idee mit dem Mondtal, aber ich will nicht sagen, was. Es ist ein Geheimnis. Sehen Sie, wir haben ein Gehöft im Sonomatal, ungefähr acht Meilen von Sonoma, wo die Väter von euch beiden Mädeln Krieg führten, und wenn Sie je unsern Hof besuchen, so sollen Sie das Geheimnis erfahren. Aber Sie können mir glauben, daß es etwas mit Ihrem Mondtal zu tun hat – nicht wahr, Kamerad?»

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Absichtlich gibt er sich eine Blöße. Bums! Es trifft. Er ist sofort erledigt und fällt seitwärts um, das Gesicht zu Boden und bleibt ganz still liegen, den Kopf nach unten, so dass es aussieht, als hätte er sich den Hals gebrochen. Das tat ich für hundert Dollar und um eine ganze Pöbelbande zu amüsieren, die ich nicht mit der Feuerzange anrühren möchte. Und dann hob ich Bill in meine Arme, trug ihn in seine Ecke und half, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen. Schön, sie sind zufrieden. Sie bezahlten ihr Geld und kriegen das Blut, das sie haben wollen, und einen entschiedenen Kampf. Und auf der Matte liegt ein besserer Mann als jeder von ihnen – ein Mann, den ich liebe, liegt da wie tot mit zerschundenem Gesicht.«

Eine Weile sah er schweigend über die Pferde hinweg, mit einem harten und zornigen Gesichtsausdruck. Dann seufzte er, sah Saxon an und lächelte.

»Ich boxte nicht wieder. Und Billy Murphy lachte mich deshalb aus. Er blieb dabei – so als Nebengeschäft, weißt du, denn er hat eine gute Stellung. Aber hin und wieder einmal, wenn das Haus gestrichen und die Doktorrechnung bezahlt werden soll oder das älteste von den Kindern ein Fahrrad haben will, dann geht er für fünfzig oder hundert Dollar in einem Klub in den Ring. Ich möchte, du lerntest ihn einmal kennen. Ein ganzer Mann, versichere ich dir. Aber an dem Abend war mir scheußlich elend zumute.«

Sein Gesicht war wieder finster und zornig geworden, und Saxon ertappte sich dabei, dass sie unwillkürlich etwas tun wollte, was Frauen, die höher auf der sozialen Rangleiter stehen, zuweilen offen und bewusst tun. Mit einer impulsiven Bewegung streckte sie die Hand aus, legte sie auf die seine, die die Zügel hielt und ließ sie dort einen Augenblick mit einem schnellen, festen Druck ruhen. Ihr Lohn war ein Lächeln mit Lippen und Augen, und er wandte ihr das Gesicht zu.

»Komisch«, sagte er. »Ich habe nie mit einem andern über so etwas gesprochen. Ich pflege sonst meine Gedanken für mich zu behalten. Aber was auch der Grund sein mag, so habe ich jedenfalls das Gefühl, dass wir gute Freunde werden müssen – ja, ist das nicht komisch? Und deshalb erzähle ich dir meine Gedanken. Tanzen kann jeder.«

Der Weg ging aufwärts, am Rathaus und an den Wolkenkratzern der vierzehnten Straße vorbei, den Broadway entlang, in der Richtung der Berge. Am Kirchhof bogen sie rechts ab, fuhren über die Piedmont-Berge nach dem Blair-Park und tauchten in den grünen kühlen Jack-Heyes-Canyon. Saxon vermochte ihre Überraschung und Freude über die Schnelligkeit, mit der sie vorwärts kamen, nicht zu verbergen.

»Wie schön sie sind!« sagte sie. »Ich habe mir nie träumen lassen, dass ich je mit solchen Pferden fahren würde. Ich fürchte, gleich aufzuwachen und zu merken, dass es ein Traum ist. Weißt du, dass ich immer von Pferden träume! Ich weiß nicht, was ich tun würde, um einmal eines zu besitzen.«

»Das ist auch komisch«, antwortete Billy. »Aber ich liebe Pferde genau wie du. Mein Chef sagt, ich sei Pferdekenner. Und ich weiß, dass er selbst ein Esel ist. Er versteht nichts davon. Und dabei hat er doch zweihundert große, schwere Arbeitspferde außer den zwei leichten Kutschpferden, und ich habe nicht ein einziges. Ist das nicht zum Tollwerden?«

»Ja, das ist es«, lachte Saxon verständnisvoll. »Wenn es etwas gibt, das ich liebe, so sind es feine Blusen, und ich verbringe meine Tage damit, die schönsten Blusen von der Welt zu plätten. Das ist schwer, und es ist nicht, wie es sein sollte.«

Billy knirschte in einem neuen Wutanfall mit den Zähnen.

»Es macht mich krank, wenn ich daran denke, dass du sie plättest. Es wäre eine verfluchte Welt, wenn Männer und Frauen nicht hin und wieder einmal darüber reden könnten.« Es klang wie eine halbe Entschuldigung, und doch war ein gewisser selbstsicherer Trotz darin zu hören. »Ich rede nicht mit andern Mädchen darüber. Die würden nur glauben, dass ich Hintergedanken dabei hätte. Ihre Angst, dass man immer Hintergedanken hat, kann einen krank machen. Aber du bist nicht so. Mit dir kann ich reden. Du bist wie Billy Murphy oder sonst irgendein Mann, mit dem man reden kann.«

Sie seufzte glückselig und sah ihn, ohne es zu wissen, mit Augen an, die vor Verliebtheit strahlten.

»Mir geht es ebenso«, sagte sie. »Mit den jungen Leuten, mit denen ich spazierenging, wagte ich nie, über so etwas zu reden aus lauter Angst, dass sie es mißbrauchen würden. Ja, eigentlich habe ich immer, wenn ich mit ihnen zusammen war, das Gefühl gehabt, dass wir uns narrten und anlogen und Komödie spielten, als wäre man auf einem Maskenball.« Sie schwieg, wie um sich zu bedenken, und fuhr dann mit seltsam leiser Stimme fort: »Ich bin nicht schlafend durch die Welt gegangen – ich habe gesehen und gehört. Ich habe meine Chancen gehabt, und ich bin des Plättens so müde gewesen, dass ich alles hätte tun können. Ich hätte die feinen Blusen haben können – und alles andere – und Pferd und Wagen dazu, wer weiß? Da war ein Bankkassierer – ein verheirateter Mann noch dazu, warum nicht? Er redete ganz offen mit mir. Mit mir wurde nicht gerechnet, verstehst du? Ich war kein junges Mädchen mit den Gefühlen eines jungen Mädchens. Ich war eine Null. Es war eine reine Geschäftssache. Er –«

Ihre Stimme senkte sich wie in Kummer, und in dem eingetretenen Schweigen konnte sie hören, wie Billy mit den Zähnen knirschte.

»Du brauchst mir nichts weiter zu erzählen«, rief er. »Ich kenne das. Es ist eine dreckige Welt, eine gemeine, lausige Welt. Ich verstehe sie nicht. Es gibt keine Gerechtigkeit in ihr. Die Frau wird wie ein Pferd gekauft und verkauft, mit dem Besten, das in ihr ist. Ich verstehe die Frauen nicht. Ich verstehe die Männer nicht. Meiner Ansicht nach muss ein Mann betrogen werden, wenn er so kauft. Wie zum Beispiel mein Chef und seine Pferde. Er hat auch Frauen. Er hätte dich mithaben können, nur weil er reich ist. Und du, Saxon, du bist für feine Blusen und dergleichen geschaffen. Aber bei Gott, ich würde es nicht ertragen, dass du den Preis dafür bezahltest. Das wäre ein Verbrechen –«

Er schwieg plötzlich und straffte die Zügel. Bei einer scharfen Biegung kam ihnen ein Automobil gerade entgegengesaust. Es bremste kreischend und hielt an, während die Gesichter der Insassen sich plötzlich beim Anblick der beiden jungen Menschen in dem leichten Fuhrwerk, das ihnen den Weg versperrte, belebten. Billy hob die Hand.

»Fahren Sie an den Wegrand«, sagte er zum Chauffeur.

»Nicht zu machen, Freundchen«, antwortete der Chauffeur und maß mit sachverständigem Blick den lockeren Rand des Weges und die Tiefe des Abgrunds. »Dann halten wir«, erklärte Billy freundlich. »Ich kenne die Regeln der Straße. Diese Tiere sind ein bisschen automobilscheu. Wenn Sie glauben, dass ich sie hier auf dem Hügel ängstlich gemacht haben will, dann irren Sie sich.«

Ein wirres Summen gekränkter protestierender Stimmen erklang aus dem Wagen.

»Sie brauchen nicht gleich als Landstraßenräuber aufzutreten, weil Sie ein Bauernlümmel sind«, sagte der Chauffeur. »Wir wollen Ihren Pferden nichts tun. Weichen Sie aus, dass wir vorbeikommen. Wenn nicht – –«

»Weichen Sie selber aus«, ertönte Billys Antwort. »So können Sie nicht mit mir reden. Ich kenne Sie. Machen Sie, dass Sie wegkommen. Fahren Sie rückwärts den Hang hinauf und halten Sie sich bei der ersten Stelle, wo Platz genug zum Ausweichen ist, ganz rechts.«

Nach einer furchtsamen Beratung mit den andern Insassen des Automobils gehorchte der Chauffeur. Das Automobil fuhr rückwärts die Anhöhe hinauf und verschwand hinter der Wegbiegung.

»So ein Pack«, sagte Billy ärgerlich zu Saxon. »Wenn sie ein paar Liter Benzin haben und sich einen Wagen leisten können, glauben sie gleich, dass die Wege, die deine und meine Eltern gemacht haben, ihnen allein gehören.«

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