Jack London - Das Mondtal

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"Still!" sagte er gebieterisch, und dann wandte er sich zu den Gästen. «Hören Sie: Es ist etwas an der Idee mit dem Mondtal, aber ich will nicht sagen, was. Es ist ein Geheimnis. Sehen Sie, wir haben ein Gehöft im Sonomatal, ungefähr acht Meilen von Sonoma, wo die Väter von euch beiden Mädeln Krieg führten, und wenn Sie je unsern Hof besuchen, so sollen Sie das Geheimnis erfahren. Aber Sie können mir glauben, daß es etwas mit Ihrem Mondtal zu tun hat – nicht wahr, Kamerad?»

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»Haha! Was hältst du nun von ihm? Ist er nicht ein Teufel?«

Eine große Bulldogge, die sich still und ohne den Wagen zu beachten über die Straße geschlichen hatte, war so nahegekommen, dass Prince einen Versuch machte, sie zu packen, indem er trotz den straffen Zügeln den Kopf beugte und die Zähne fletschte.

»Er ist auch ein Kämpfer, unser lieber Prince. Und er tut es nicht, damit so ein Brüllaffe ihm zuheult. Er tut es einfach, wenn ihm etwas in die Quere kommt. So muss es sein. Das ist Natur. Aber diese Sportidioten, bei Gott, Saxon –«

Während sie durch die Straßen mit dem lebhaften Sonntagmorgenverkehr fuhren, war seine Aufmerksamkeit beständig den Pferden zugewandt, und mit einem plötzlichen Ruck warf er sie seitwärts, um zwei kleinen Knaben auszuweichen, die mit einem kleinen Wagen über die Straße fuhren. Saxon sah ihn von der Seite an. Es war, als offenbarte sich ihr die Tiefe seiner Seele, als sähe sie ihre intensive Kraft sich entladen, sähe Funken seiner ruhenden Gewalttätigkeiten, Boten aus dunklen Gegenden, kalt und fern wie Sterne, Wildheit, reißend wie die eines Wolfes und rein wie die eines Hengstes, Zorn, unversöhnlich wie der des Todesengels, und Jugend, die Feuer und Leben war und sich weder vor Zeit noch Raum beugte. So saß sie entrückt und bezaubert da, während ihr weibliches Sehnen Abgründe überbrückte, bereit, ihn mit ihrem ganzen Wesen zu lieben. »Du Lieber, du Lieber!« murmelte jede geheime Fiber ihrer Seele.

»Bei Gott, Saxon«, nahm er den Faden wieder auf. »Es gab Augenblicke, da ich sie hasste, da ich Lust gehabt hätte, über das Seil zu springen – den ganzen Haufen zusammenzuschlagen, sie herauszuzerren und ihnen zu zeigen, was kämpfen heißt. Wie zum Beispiel an dem Abend mit Billy Murphy. Billy Murphy! – Ich weiß nicht, ob du ihn kennst. Mein Freund. Ein so aufrechter, prächtiger Bursche, wie er nur je im Ring gestanden hat. Billy Murphy und ich waren zusammen zur Schule gegangen. Wir wuchsen miteinander auf und waren immer gute Kameraden. Sein Kampf war mein Kampf. War ich in der Klemme, so stand er mir zur Seite. Wir wurden beide Boxer. Ein Match wurde zwischen uns arrangiert. Es war nicht das erste Mal. Zweimal hatten wir unentschieden gekämpft. Einmal siegte ich und einmal er. Es war unser fünfter Kampf. Zwei Männer, die Freunde waren, ja eben Freunde. Er ist drei Jahre älter als ich. Er hat eine Frau und zwei oder drei Kinder, die ich auch kenne. Und er ist mein Freund. Verstehst du?

Ich wiege zehn Pfund mehr als er, aber beim Schwergewicht hat das nichts zu sagen. In Zeit und Abstand ist er nicht so gut wie ich, und ich bin ausdauernder als er, aber er ist gewandter und schneller als ich. Ich kenne seine Schläge und er meine, und wir haben ehrlichen Respekt voreinander. Und wir standen gleich. Zweimal unentschieden und jeder einen Sieg. Aber nun der Kampf – du kannst es wohl ertragen, davon zu hören?«

»Ja, ja«, rief sie. »Ich möchte es gern hören. Du bist so prachtvoll.«

Er beantwortete das Kompliment mit einem offenen, festen Blick. Darüber hinaus aber verriet er nicht, dass es ihm Freude machte.

»Wir kämpfen sechs Runden – sieben Runden – acht Runden. Wir stehen gleich. Ich hatte mir das Tempo in seinen Angriffen gemerkt und ihn mit der Linken bearbeitet und seine Parade mit einem kleinen niedrigen Schlag durchstoßen, und er hatte mir einen Kinnhaken gegeben, dass es mir vor den Ohren sauste. Und das alles als zwei gute Freunde. Alles deutete auf einen unentschiedenen Kampf. Zwanzig Runden sind das höchste, weißt du.

Aber da hat er Pech. Wir rangen gerade miteinander. Es war das erste Mal, und er zielt kurz auf mein Kinn – mit der Linken – eine Schlafpille von der rechten Art, wenn er trifft. Ich duckte mich, aber nicht schnell genug. Und er trifft mich, bums, gerade an den Kopf. Ich will nicht leugnen, dass ich Sterne sah. Aber es tat nicht weh und hatte nichts zu bedeuten, denn es war hier oben, wo der Knochen dick ist. Und gerade dabei bekommt er selber eins ab; denn sein schlechter Daumen, den ich kannte, seit er ihn kriegte, als wir uns als kleine Jungen im Sand bei Watts Tract schlugen – den Daumen verstaucht er sich an meiner harten Birne. Ich hatte es mir gar nicht so gedacht! Ein dreckiger Taschenspielertrick, einen Mann sich die Hand am Kopf zerschlagen zu lassen, wenn es auch im Ring an sich ganz fair ist. Aber nicht unter Freunden – ich würde es nicht für eine Million Dollar mit Bill Murphy so gemacht haben. Es war Pech, weil ich so langsam bin, weil ich langsam geboren bin.

Ob es weh tut? Ich will dir etwas sagen, Saxon. Du weißt erst, was weh tut, wenn du dir einen solchen alten Schaden wieder aufgefrischt hast. Was kann Billy Murphy tun als aufgeben? Er ist fertig; er hat nur noch die eine Hand zum Kämpfen. Er weiß es, ich weiß es, der Richter weiß es, aber sonst keiner. Er schwingt weiter seinen armen linken Arm, als wäre alles in schönster Ordnung. Aber das ist es nicht. Es tut so weh, als stäche man ihn mit Messern. Er wagt nicht ein einziges Mal, mit seiner Linken richtig zuzustoßen. Aber weh tut es doch. Ob er nun stößt oder nicht, es tut weh. Und jeder kleine Schlag, den ich nicht einmal pariere, weil ich weiß, dass keine Wucht dahinter ist, jeder kleine Schlag mit dem Daumen geht ihm direkt ans Herz und schmerzt schlimmer als tausend Beulen und tausend Hiebe.

Er muss vorsichtig kämpfen, und ich forciere es auch nicht. Ich habe ganz den Kopf verloren. Ich weiß nicht, was tun. So lasse ich denn nach, und die Idioten beginnen zu brüllen. ›Warum schlägst du nicht?‹ heulen sie. ›Schiebung!‹ ›Schiebung!‹ ›Ihr solltet euch lieber küssen!‹ ›Ist er deine Liebste, Bill Roberts?‹ Und solchen Unsinn mehr.

›Kämpfe!‹ sagt der Richter leise und wütend zu mir. ›Kämpfe, oder ich disqualifiziere dich. Dich, Bill. Du bist es, den ich meine.‹ Das sagt er zu mir und berührt meine Schulter, so dass ein Irrtum unmöglich ist.

So etwas ist nicht schön. Es ist nicht recht. Um was, meinst du, kämpfen wir? Um hundert blanke Dollar. Denk dir! Und unsere Pflicht war, unser Äußerstes zu tun, um den andern Knockout zu schlagen, weil die Teufel auf uns gewettet haben. Es war mein letzter Kampf. Nie wieder, sage ich dir.

›Gib auf‹, sage ich zu Billy Murphy in einem Clinch. ›Um Gotteswillen, Bill, gib auf.‹ Und er flüstert zurück: ›Ich kann nicht Bill, das weißt du ja gut.‹

Der Richter reißt uns auseinander, und die Teufel heulen und brüllen.

›Zum Teufel, schlag zu, Bill Roberts, tu ihn ab‹, sagt der Richter zu mir, und ich ersuche ihn, sich zur Hölle zu scheren, und Bill und ich gehen wieder in Clinch, und keiner von uns schlägt, und Bill stößt sich wieder den Daumen, und ich sehe, wie sein Gesicht sich vor Schmerz verzerrt. Sport? Bill ist so mutig wie nur einer. Aber einem mutigen Mann ins Auge zu sehen, wenn er vor Schmerzen krank ist – ihn lieb zu haben und in seinen Augen zu sehen, dass er einen lieb hat, und ihm dann weiter Schmerzen bereiten – ist das Sport? Ich kann es nicht sehen. Aber das Publikum hat sein Geld auf uns gesetzt. Wir hatten nichts zu sagen. Wir hatten uns für hundert blanke Dollar verkauft, und wir hatten nur zu parieren.

Ich sage dir, Saxon, bei Gott, es war einer der Augenblicke, da ich Lust gehabt hätte, über das Seil zu springen, auf die Teufel loszuschlagen, die nach Blut brüllten, und ihnen zu zeigen, was Blut ist.

›Um Gotteswillen, mach ein Ende, Bill‹, sagt Bill zu mir und sieht mir brüderlich in die Augen, als der Richter uns endlich auseinander gebracht hat.

Und die Wölfe und Teufel heulen: ›Schiebung! Schiebung! Schiebung!‹ Immerfort.

Schön, ich tat es. Es gab keine andere Möglichkeit. Ich tat es. Ich tat es. Ich musste es tun. Ich mache eine Finte, dass er mit der Linken auslangt, ducke mich ruhig, so dass er mir über die Schulter fährt, und dann hat er meine Rechte auf seinem Kinn. Und er kennt den Trick. Tausendmal hat er mich angeführt, indem er den Stoß mit der Schulter empfing. Diesmal aber tut er es nicht.

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