Jack London - Das Mondtal

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"Still!" sagte er gebieterisch, und dann wandte er sich zu den Gästen. «Hören Sie: Es ist etwas an der Idee mit dem Mondtal, aber ich will nicht sagen, was. Es ist ein Geheimnis. Sehen Sie, wir haben ein Gehöft im Sonomatal, ungefähr acht Meilen von Sonoma, wo die Väter von euch beiden Mädeln Krieg führten, und wenn Sie je unsern Hof besuchen, so sollen Sie das Geheimnis erfahren. Aber Sie können mir glauben, daß es etwas mit Ihrem Mondtal zu tun hat – nicht wahr, Kamerad?»

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»Ja, es ist wahr«, lachte sie. »Ich war erst acht Jahre alt. Du siehst, dass ich mit dem Anfang beginne. Nach dem Tode meiner Mutter nahm Cady mich zu sich. Er hatte ein Hotel und eine Wirtschaft. Es war in Los Angeles, ein ganz kleines Hotel, wo die Eisenbahnarbeiter und dergleichen Leute verkehrten. Und ich glaube, dass Al Stanley von ihrem Lohn lebte. Er war so hübsch und so ruhig und hatte eine so weiche Stimme. Und sehr schöne Augen hatte er und die weichsten, weißesten Hände. Ich sehe sie noch vor mir. Er spielte manchmal nachmittags mit mir, gab mir Bonbons und kleine Geschenke. In der Regel verschlief er den größten Teil des Tages. Damals wusste ich nicht, weshalb. Ich glaubte, er wäre etwas wie ein verkleideter Prinz. Und dann wurde er in der Schankstube getötet. Aber vorher tötete er den Mann, der ihn tötete. So endete diese Liebesgeschichte.

Der nächste kam, als ich das Asyl verlassen hatte – ich war damals dreizehn Jahre alt und wohnte bei meinem Bruder – wir haben seitdem immer zusammen gewohnt. Es war ein Junge, der einen Bäckerwagen fuhr. Ich traf ihn fast jeden Morgen auf dem Schulweg. Er kam zu der Zeit durch die Wood Street und bog in die Zwölfte ein. Vielleicht war es der Umstand, dass er mit einem Pferd fuhr, was mich anzog. Was es auch war, jedenfalls war ich ein paar Monate lang in ihn verliebt. Dann verlor er seine Stellung oder was sonst geschah –, jedenfalls fuhr von jetzt an ein anderer Junge den Bäckerwagen. Und wir gelangten nicht einmal so weit, dass wir miteinander sprachen.

Der dritte kam, als ich sechzehn Jahre alt war, er war Buchhalter. Es scheint fast, dass ich zu Buchhaltern passe. Der, den Charley Long überfiel, war auch Buchhalter. Diesen traf ich, als ich in Hickmeyers Fabrik arbeitete. Er hatte auch weiche Hände. Aber ich hatte bald genug von ihm. Er war – nun ja, er war so wie dein Chef. Und offen gestanden, Billy, ich war nie ernsthaft in ihn verliebt. Ich fühlte von Anfang an, dass er nicht war, wie er sein sollte. Und als ich in der Kartonagenfabrik arbeitete, glaubte ich eine Weile, in einen Kommis aus Kahns Warenhaus, du weißt, in der Elften Avenue, verliebt zu sein. Er war ungeheuer korrekt. Das eben war das Langweilige an ihm. Er war zu korrekt – gar kein richtiger Mann. Aber er wollte mich zur Frau haben. Das war mir noch nicht einmal aufgegangen. Das beweist, dass ich nicht in ihn verliebt war. Er war schmalbrüstig und mager, und seine Hände waren immer kalt und feucht. Aber du großer Gott, wie er gekleidet ging! Wie aus einem Modejournal ausgeschnitten. Er sagte, er wolle ins Wasser gehen und dergleichen, aber ich machte doch Schluß.

Und danach ... ja, danach gibt es nichts mehr. Ich war vielleicht etwas anspruchsvoll geworden, aber ich traf keinen, in den ich mich hätte verlieben können. Mit den Männern, denen ich begegnete, war es eher eine Art Spiel oder Kampf. Und keiner von uns kämpfte ganz ehrlich. Charley Long, der war allerdings ehrlich, und der Bankkassierer übrigens auch. Aber die ließen mich nur desto stärker fühlen, wie schwer der Kampf war. Und alle lehrten mich, selbst auf mich zu achten. Sie taten es nicht. Das ist sicher.«

Sie hielt inne und betrachtete aufmerksam sein reines Profil, während er auf die Pferde achtete. Plötzlich sah er sie forschend an, und sie lächelte ihn schläfrig an, während sie die Arme reckte.

»Ja, das ist alles«, schloss sie. »Ich habe dir alles erzählt, was ich noch nie einem Menschen erzählt habe. Und jetzt bist du an der Reihe.«

»Da ist nicht viel zu erzählen, Saxon. Ich habe mir nie etwas aus Mädchen gemacht – ich meine, nicht so, dass ich sie hätte heiraten mögen. Ich habe mir immer mehr aus Männern gemacht – aus solchen wie Billy Murphy. Außerdem hatte ich zu viel mit Trainieren und Boxen zu tun, als dass ich Zeit gehabt hätte, mich um Mädchen zu kümmern. So sicher ich nicht ganz gewesen bin, wie ich hätte sein sollen – du verstehst, was ich meine – so sicher habe ich noch zu keinem Mädchen von Liebe gesprochen.«

»Aber die Mädchen sind doch in dich verliebt gewesen«, neckte sie ihn, während ihr Herz vor verwunderter Freude über sein keusches Geständnis schwoll.

»Nun ja, dafür konnte ich nichts«, sagte er nachdenklich. »Du weißt nicht, Saxon, wie sie einem Boxer nachlaufen. Aber der Mann, der sich so von ihnen in die Tasche stecken lässt, ist ein guter Dummkopf.«

»Vielleicht bist du ein Mensch, der sich gar nicht verlieben kann«, meinte sie herausfordernd.

»Kann sein«, lautete seine wenig ermutigende Antwort. »Jedenfalls kann ich es mir nicht gut denken, mich in ein Mädchen, das es darauf anlegt, zu verlieben.«

»Meine Mutter sagte stets, Liebe sei die größte Macht in der Welt«, sagte Saxon. »Sie schrieb auch Gedichte darüber. Einige davon wurden im ›San José Mercury‹ veröffentlicht.«

»Und was meinst du dazu?«

»Oh, ich weiß nicht«, warf sie leicht hin, begegnete aber seinem Blick mit einem neuen trägen Lächeln. »Ich weiß nur, dass es gut ist, einen Tag wie diesen zu erleben.«

»Mit einer Ausfahrt wie heute – ja, da hast du recht«, fügte er schnell hinzu.

XI

Um ein Uhr bog Billy von der Landstraße ab und fuhr in eine Lichtung unter den Bäumen. »Hier essen wir«, verkündete er. »Ich dachte, es wäre besser, selbst das Frühstück zu machen, als in einem Wirtshaus an der Landstraße zu essen. Und jetzt will ich die Pferde abschirren. Wir haben massenhaft Zeit. Wir können den Frühstückskorb auspacken.«

Als Saxon den Korb ausgepackt hatte, war sie über seine Verschwendung entsetzt. Sie holte ein verblüffendes Arsenal von Butterbroten mit Schinken, Krabbensalat, hartgekochte Eier, Schweinsfüße in Gelee, reife Oliven, Essiggurken in Dill, Schweizerkäse, Salzmandeln, Apfelsinen, Ananas und mehrere Flaschen Bier hervor. Nicht allein die Menge verblüffte sie, sondern auch die Vielfältigkeit. Es machte auf sie den Eindruck, als hätte er kühn versucht, ein ganzes Delikatessengeschäft aufzukaufen.

»Es war doch nicht nötig, soviel zu kaufen«, sagte sie, als sie sich neben ihn gesetzt hatte. »Das ist ja genug für ein Dutzend Maurer.«

»Aber es ist gut, nicht wahr?« fragte er.

»Ja«, gab sie zu. »Nur zu viel.«

»Dann ist es also richtig«, entschied er. »Ich habe immer gern alles reichlich. Laß uns mit einem Schluck Bier den Staub aus dem Hals spülen, ehe wir uns ans Essen machen. Sei vorsichtig mit den Gläsern. Ich muss sie zurückgeben.«

Als sie mit dem Essen fertig waren, legte er sich auf den Rücken, rauchte eine Zigarette und fragte sie nach ihrer Vergangenheit aus. Sie hatte ihm gerade von ihrem Leben im Hause ihres Bruders erzählt, wo sie viereinhalb Dollar wöchentlich bezahlte. Mit fünfzehn Jahren hatte sie die Gemeindeschule verlassen und dann Arbeit in der Jutefabrik für vier Dollar wöchentlich gefunden, von denen sie Sarah drei bezahlte.

»Aber dieser Gastwirt?« fragte Billy. »Wie ging es zu, dass er dich zu sich nahm?«

Sie zuckte die Achseln. »Ich weiß es eigentlich nicht – vielleicht, weil es der Familie schlecht ging. Sie schienen nicht weiterkommen zu können. Sie konnten sich gerade durchschlagen, aber mehr auch nicht. Cady – der Gastwirt – hatte in der Kompagnie meines Vaters gestanden, und er schwor auf Kapitän Kit, das war der Spitzname meines Vaters. Mein Vater hatte die Ärzte verhindert, ihm das Bein zu amputieren, und das vergaß er ihm nie. Er verdiente viel Geld mit seinem Hotel und seiner Wirtschaft, und später erfuhr ich, dass er geholfen hatte, die Ärzterechnungen für meine Mutter und ihre Beisetzung neben meinem Vater zu bezahlen. Ich hätte eigentlich bei Onkel Will leben sollen – das war der Wunsch meiner Mutter; aber es hatte Unruhen in den Venturabergen gegeben, wo er eine Viehranch hatte, und einige Männer waren getötet worden. Es war etwas mit der Markscheide, Viehhürden oder dergleichen, und wie es nun zuging, jedenfalls kam er ins Gefängnis und saß lange, und als er herauskam, hatten die Rechtsanwälte ihm seine Farm genommen. Er war damals schon alt und gebrochen, seine Frau wurde krank, und er bekam eine Stellung als Nachtwächter für vierzig Dollar den Monat. Er konnte also nichts für mich tun, und so nahm Cady mich zu sich.

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