Jack London - Das Mondtal

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"Still!" sagte er gebieterisch, und dann wandte er sich zu den Gästen. «Hören Sie: Es ist etwas an der Idee mit dem Mondtal, aber ich will nicht sagen, was. Es ist ein Geheimnis. Sehen Sie, wir haben ein Gehöft im Sonomatal, ungefähr acht Meilen von Sonoma, wo die Väter von euch beiden Mädeln Krieg führten, und wenn Sie je unsern Hof besuchen, so sollen Sie das Geheimnis erfahren. Aber Sie können mir glauben, daß es etwas mit Ihrem Mondtal zu tun hat – nicht wahr, Kamerad?»

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In der offenen Tür blieb er noch einmal, die Hand auf der Klinke, stehen, und sein Gesicht zuckte. »Zum Teufel! Es gab eine Zeit, da auch Sarah und ich zusammen ausfuhren. Und ich glaube fast, dass sie damals auch ihre drei Paar Schuhe hatte. Verstehst du das?«

In ihrer Kammer machte Saxon sich schnell fertig und stieg auf einen Stuhl, so dass sie in dem kleinen Wandspiegel einen letzten kritischen Überblick über den Sitz ihres fertig gekauften Leinenrockes bekommen konnte. Sowohl ihn wie die Jacke hatte sie selbst passend gemacht, sie hatte die Nähte mit doppelten Stichen umgenäht, um dem Kleid das gewünschte Tailormade-Gepräge zu geben. Was sie sah, gefiel ihr. Sie unterschätzte keineswegs die schlanken Fesseln über dem Ausschnitt des braunen Schuhs, ebenso wenig die feine und doch kräftige Rundung der Wade, die in den neuen hellbraunen Florstrümpfen so schön zum Ausdruck kam. Dann sprang sie wieder auf den Fußboden, rieb sich schnell die Backen, um ihnen die Farbe wiederzugeben, die Sarah daraus vertrieben hatte, und brauchte dann noch einen Augenblick, um sich ihre braunen Zwirnhandschuhe anzuziehen.

Sie eilte durch das Wohnzimmer und an Sarahs Tür vorbei, aus der tiefe Seufzer und gedämpftes Schluchzen durch die Holzwand an ihr Ohr drangen, aber sie nahm sich zusammen und es glückte ihr, die Farbe in ihren Wangen und den Glanz in ihren Augen zu bewahren. Und Billy ahnte nicht, dass das strahlend frische junge Geschöpf, welches so leichtfüßig die Treppe herabtrippelte, soeben von einem aufreibenden Kampf mit Wahnsinn und Hysterie kam.

In dem hellen Sonnenschein machte Billys Blondheit einen fast verblüffenden Eindruck auf sie. Seine Wangen, die so rund wie die eines Mädchens waren, hatten eine leichte Röte angenommen. Es waren mehr Wolken in den blauen Augen als je, und das krause, weißliche Haar hatte einen stärkeren Anstrich von dem blass goldenen Ton, den sie zuvor bemerkt hatte. Noch nie hatte sie ihn so strahlend jung gesehen. Als er sie mit einem ruhigen Lächeln begrüßte, das von weißen Zähnen und roten Lippen leuchtete, war ihr das wie eine Verheißung von Frieden und Ruhe. Nach dem irrsinnigen Verhalten der Schwägerin wirkte Billys Ruhe doppelt so wohltuend, und Saxon lachte im Stillen bei dem Gedanken an das gefürchtete »schreckliche Temperament«, dessen er sich selbst bezichtigt hatte.

Sie war früher schon ausgefahren, aber immer im Einspänner mit einem Mietspferd, und es war eine der schmutzigen, schweren Kaleschen gewesen, die man wegen ihrer Festigkeit und Haltbarkeit zum Vermieten gebrauchte. Aber jetzt standen hier zwei feurige, am Gebiss zerrende Pferde, die mit jedem blitzenden Reflex auf ihrer seidenblanken Haut verkündeten, dass sie noch nie in ihrem jungen Leben vermietet worden waren. Zwischen ihnen befand sich eine unbegreiflich dünne Deichsel, und ihr Geschirr war so fein und zart wie Zwirnsfäden. Billy hielt die Zügel in einer Hand, schien aber die nervösen jungen Tiere durch eine Art Willensübertragung zu lenken.

Es war keine lange Zeit zum Überlegen. Mit ihrem schnellen, wissenden Frauenblick sah Saxon nicht nur die neugierigen Kinder der Straße, sondern auch die Erwachsenen, deren Gesichter in offenen Türen und Fenstern und hinter beiseitegezogenen Gardinen hervorguckten. Mit der freien Hand hob Billy das Schutzleder und half ihr auf den Sitz neben sich. Der bequem gepolsterte Ledersitz mit der hohen Rückenlehne verlieh ihr ein Gefühl unsagbaren Wohlbehagens. Aber noch größeres Wohlbehagen fühlte sie an dem Manne selbst, an seiner Nähe, seinem Körper.

»Wie gefallen sie dir?« fragte er, indem er die Zügel mit beiden Händen ergriff und die Pferde antrieb, die sich sofort mit einer Schnelligkeit, die ihr etwas ganz Neues war, in Bewegung setzten. »Sie gehören meinem Chef. Solche Tiere kann man nicht mieten. Er lässt mich zuweilen mit ihnen fahren, damit sie Bewegung bekommen. Sieh nur King, das kann man Feuer nennen, nicht wahr? Ja, der andere ist auch fein. Prince heißt er. Aber man muss ihn fest im Zügel halten. He! Hast du gesehen, Saxon? Das ist ein Pferd, nicht wahr? Ja, das ist ein Pferd!«

Hinter ihnen ertönte das bewundernde Hurrageschrei der Kinder. Mit einem zufriedenen Seufzer setzte Saxon sich zurecht, sich bewusst, dass der glückliche Tag endlich begonnen hatte.

IX

»Ich verstehe nichts von Pferden«, sagte Saxon. »Ich habe nie auf einem Pferd gesessen, und bin ich einmal ausgefahren, dann immer nur mit einem Einspänner, der meistens lahmte oder dergleichen. Aber ich habe keine Angst vor Pferden. Ich liebe sie. Das ist mir angeboren, glaube ich.«

Billy warf ihr einen bewundernden Blick zu.

»Das ist es eben«, sagte er. »Das hab' ich gern an einem Mädel – Mut! Einige von den Mädchen, mit denen ich früher zu tun hatte – nun ja, du kannst mir auf mein Wort glauben, dass sie mich wirklich krank machten. Nein, das ist nichts für mich. Nervös, bebend, schreiend und zitternd. Wenn sie mitfuhren, taten sie es eher um meinetwillen als der Pferde wegen. Da lob' ich mir ein tüchtiges Mädel, das Pferde liebt. Du bist vom rechten Schlage, Saxon, das ist sicher. Siehst du, mit dir kann ich von der Leber weg reden. Alle andern machen mich krank. Ich werde stumm wie ein Fisch. Sie verstehen nichts und fürchten sich andauernd, aber du verstehst mich doch, nicht wahr?«

»Das ist einem sicher angeboren«, antwortete sie. »Vielleicht kommt meine Liebe zu Pferden daher, dass ich immer an meinen Vater und seinen Rotschimmel denke. Denk dir, Billy, manchmal träumt mir, dass ich wirklich ein Pferd hätte, das mir gehörte. Und oft, oft hat mir geträumt, ich ritte auf einem hohen Ross oder führe mit ihm.«

»Du darfst sie gern fahren, aber warte, bis sie sich ausgetobt haben. Im Anfang gehen sie zu sehr ins Geschirr. Fass hier gerade vor meinen Händen – ja, nur fest. Merkst du was? Natürlich! Und dabei merkst du lange nicht alles. Ich wage sie nicht loszulassen, denn du bist ja nur so ein kleines Ding.«

Ihre Augen strahlten, als sie fühlte, wie die schönen starken Tiere am Zügel zerrten. Und er sah sie an und strahlte um die Wette mit ihr.

»Ich will dir etwas sagen, Saxon. Ich habe manchen guten Kampf im Ring ausgefochten und mir das Fell verprügeln lassen von einem whiskytrinkenden, tabakstinkenden Publikum, das mich anekelte. Und die Burschen, die selbst nicht einen ordentlichen Schlag aufs Kinn oder in den Magen vertragen konnten, die brüllten Hurra und heulten nach Blut. Nach Blut, verstehst du. Aber offen gestanden, ich möchte lieber für einen Menschen allein kämpfen – für dich zum Beispiel – oder für sonst jemand, aus dem ich mir etwas mache. Darauf würde ich stolz sein. Aber der elende schwachköpfige Pöbel, mit dem Mut eines Kaninchens und der Haut eines räudigen Schakals! Nein! Kannst du es mir verdenken, dass ich den dreckigen Beruf aufgab? Bei Gott, ich möchte lieber vor einem Publikum von alten, lahmen Arbeitspferden kämpfen, die gerade noch gut genug sind, um Gulasch aus ihnen zu machen, als vor der faulen Bande, die in den Adern nichts als Wasser hat.«

»Ich – ich wusste nicht, dass der Boxerberuf so ist«, stotterte sie, während sie die Zügel losließ und sich auf den Sitz neben ihm sinken ließ.

»Es ist nicht der Kampf selbst, es ist das Publikum«, erklärte er schnell. »Selbstverständlich nimmt ein junger Bursche keinen Schaden dabei, wenn er boxt und wenn ihm das Fell verprügelt wird. Aber es sind die Brüllaffen um einen her, die mich anekeln. Alle Freundlichkeiten, die sie mir sagen, ihr Lob und so weiter, das beleidigt mich. Verstehst du das nicht? Es macht mich verlegen. Denk dir – whiskysaufende Banditen, die mit keiner kranken Katze anbinden würden und nicht wert sind, einem ehrlichen Mann den Rock zu halten – – denk dir den Anblick, wenn sie heulen und Hurra schreien – für mich – für mich! –«

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