Elise Lambert - Das Haus des Schreckens

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Eine Reihe mysteriöser Todesfälle bereiten Chief Inspector Blake und seinem Kollegen McGinnis Kopfschmerzen. Ohne jeden Ansatzpunkt verlaufen ihre Ermittlungen schnell im Sande. Erst als es einem Opfer gelingt zu entkommen, erhalten sie einen ersten Hinweis. Er führt sie auf die Spur von Dr. Abubakar Abdelghani. Spielt der undurchsichtige ägyptische Psychiater in ihrem Fall die Schlüsselrolle? Schnell geraten sie in tödliche Gefahr. Wird es ihnen gelingen, den Mörder zur Strecke zu bringen?

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»Dieser verfluchte Traum!«, knurrte er kopfschüttelnd. »Warum nur! Immer und immer wieder dieser verdammte Traum!«

Dieser furchtbare Albtraum quälte ihn schon seit einigen Wochen und wollte ihn nicht mehr loslassen. Es war immer exakt der gleiche Traum, bis ins kleinste Detail absolut identisch. Er unterschied sich nur in einem Punkt von denen davor: von Mal zu Mal wurde er realistischer! Inzwischen kam es Gabham so vor, als hätte er das alles gar nicht mehr geträumt, sondern tatsächlich erlebt.

Es wurmte ihn gewaltig. Er, der glaubte, ein mit allen Wassern gewaschener, cleverer Geschäftsmann zu sein, war mit den Nerven runter und zwar richtig – einfach fix und fertig! Und dass er sich die Zusammenhänge dieses Traumes nicht erklären konnte, tat ein Übriges dazu. So sehr er auch darüber grübelte, er fand dafür keine plausible Erklärung. Ganz besonders bedrückte ihn die unheimliche Regelmäßigkeit, mit der sich dieser Albtraum wiederholte. Es war ihm schier unbegreiflich, warum ihn Cedric umbringen wollte.

»Ich verstehe es nicht, Cedric«, murmelte er vor sich hin. »Es gab doch nie auch nur irgendein böses Wort zwischen uns.« Grübelnd fuhr er sich mit den Händen durch seine, mittlerweile schütter gewordenen, leicht ergrauten Haare. »Und Cedric, was noch schlimmer ist: Du bist seit über einem Jahr tot!«

Er versuchte sich zusammenreißen und nicht weiter darüber nachzudenken, denn je mehr er es tat, desto mehr fing er an, an seinem Verstand zu zweifeln.

Archibald Gabham war ein gefragter Jurist. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften an der renommierten Fakultät der › University of Leicester ‹, war er in die Kanzlei seines Vaters eingetreten. Mit dem Abschluss hätte sich jede Tür für ihn geöffnet, aber er hatte sich bewusst für die väterliche Kanzlei entschieden. › Gabham & Gabham ‹ war eine der ältesten und angesehensten Anwaltskanzleien von London, die sogar zum sogenannten › Magic Circle ‹ gehörte, wie man im allgemeinen Sprachgebrauch die fünf Kanzleien Londons mit den größten Umsätzen auch bezeichnete. Die großzügigen Büros befanden sich in bester Lage, nämlich in dem 2012 fertig gestellten › Shard of Glas ‹-Tower, im Stadtteil Southwark, in der zwölften Etage. Er selbst bewohnte in dem pyramidenförmigen, eintausendundsiebzehn Fuß hohen Wolkenkratzer, der zum Londoner Portfolio der, in Katar herrschenden Familie Al Thani gehörte, eine Luxussuite im vierundsechzigsten Stockwerk. Nach dem Tod seines Vaters war die Kanzlei hierher umgezogen und er selbst hatte die Leitung als einziger Chef übernommen.

Gabham konnte sich noch ausgezeichnet daran erinnern, wie alles angefangen hatte. Es war nun fast fünf Jahre her. Cedric Slaughter war ein junger Jurist, der gerade seinen Abschluss mit Auszeichnung gemacht und sich bei ihm um eine offene Stelle beworben hatte. Der junge, dynamische Mann war ihm auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Wie so oft hatte Gabham auf sein Bauchgefühl bei der Mitarbeiterauswahl gehört und Slaughter hatte ihn nicht enttäuscht. Schon bald nach dessen Antritt in der Kanzlei entwickelte sich zwischen dem jungen Mann und ihm ein freundschaftliches Verhältnis. In vielen Dingen hatten sie die gleiche Auffassung und auch in ihren Interessen waren sie sich sehr ähnlich. Fast täglich hatten sie sich noch nach der Arbeit getroffen und waren in eines der zahlreichen Nobelrestaurants des › Shard ‹ gegangen. Mal war es das › Hutong ‹, um dort ein exzellentes nord-chinesisches Dinner zu genießen, mal das ausgezeichnete › Oblix ‹ im zweiunddreißigsten Stockwerk oder das › Aqua Shard ‹ mit seiner berauschenden Aussicht über London.

Am liebsten jedoch hatten sie ihre gemeinsamen Abende im, in der Archer Street gelegenen, › Boca Di Lupo ‹, einem hervorragenden italienischen Restaurant, verbracht, wo sie sich mit der Zeit auch mit dem Inhaber angefreundet hatten. Hier frönten sie ausgiebig ihrer gemeinsamen Vorliebe für Spaghetti Bolognese, für Cannelloni und Lasagne. Außerdem schätzten sie die herben roten Landweine, die › Vino Tipicos ‹, die der Inhaber direkt aus seiner Heimat importierte. Immer wieder bedauerten sie, dass das › Boca Di Lupo ‹ bereits um dreiundzwanzig Uhr schloss, denn sie wären bei angeregten und freundschaftlichen Gesprächen gern länger geblieben.

Und dann passierte es!

An einem dieser Abende!

Ein schreckliches Unglück!

Seitdem kam Gabham nicht mehr zur Ruhe, laufend musste er daran denken, denn es hätte sowohl ihn als auch seinen Freund Slaughter treffen können. Nur war er selbst an diesem Abend auf der Innenseite des Bürgersteiges gelaufen, und nicht wie so oft an der Bordsteinkante entlang – so wie es Slaughter an diesem denkwürdigen, grauenhaften Abend getan hatte.

Sie waren gerade aus dem › Boca Di Lupo ‹ gekommen und auf dem Weg zu Gabhams nagelneuen Mercedes-Maybach S 600, als sie das fürchterliche Kreischen von Autoreifen hörten.

Und dann ging alles sehr schnell!

Viel zu schnell!

Zu schnell, um zu reagieren!

Seinem Freund war keine Zeit mehr geblieben, die tödliche Situation zu erfassen und sich rechtzeitig aus der Gefahrenzone zu bringen. Eines der weltbekannten Londoner Taxis, ein › Black Cab ‹, wie sie liebevoll genannt wurden, musste einem mit überhöhter Geschwindigkeit dahinrasenden Sportwagen ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Der Fahrer hatte blitzschnell reagiert und sein Taxi Richtung Bordstein herumgerissen. Er konnte nicht ahnen, dass in diesem Augenblick die beiden Anwälte um die Hausecke biegen würden. Der Fahrer hatte keine Chance, auch auf diese Gefahrenlage zu reagieren. Zwar bremste er instinktiv, erwischte Slaughter aber dennoch frontal. Drei Tage später verstarb Gabhams Freund, im › St. Mary’s Hospital ‹ in Paddington, an den Folgen seiner schweren Schädelverletzung.

Gabham selbst hatte es unter größter Anstrengung, mit einem weiten Hechtsprung geschafft, sich aus der tödlichen Situation zu befreien

In seinem Kopf klopfte es, wie wild.

Es rauschte in seinen Ohren.

Warum nur, fragte er sich ein ums andere Mal, wollte ausgerechnet Cedric ihn töten? Gerade ihn, mit dem er doch immer das beste Verhältnis hatte?

Er konnte es einfach nicht stoppen. Immer wieder lief dieser grauenhafte Traum vor seinem geistigen Auge ab, in dem er erst ganz langsam, dann schneller und schneller werdend auf dieses Haus zulief, dass er inzwischen nur zu gut kannte und von dem er genau wusste, was ihn dort erwartete. Er versuchte sich dagegen zu wehren, aber da war etwas, das hatte Besitz von ihm ergriffen und zwang ihn immer wieder aufs Neue dazu, dorthin zu gehen. Sein ganzes Denken und Handeln wurde von einer, ihm unbekannten Kraft gelenkt. Wie eine Motte, die vom Licht einer Glühbirne angezogen wird, ging er einem stetigen Blinken nach, dessen unheimlicher Strahl von einem Spiegel zu kommen schien. Er blinzelte mit den Augen, versuchte die Quelle auszumachen, konnte sie aber nicht erkennen. Erst als er immer näherkam, wurde der Gegenstand deutlicher.

Ihm stockte der Atem, denn das was er für einen Spiegel gehalten hatte, war das riesige, spiegelblanke Schwert einer Kettensäge. In einem Zustand intensiver Angst wollte er weglaufen, aber es ging nicht. Aus irgendeinem Grund zog ihn die Kettensäge magisch an. Die Spiegelkraft war so stark, dass er geblendet die Hand vor seine Augen halten musste. Ein eisiger Schauer lief ihm über den Rücken. Er wollte sich abwenden, doch er vermochte es nicht. Die Säge wirkte auf ihn wie ein Magnet, dem er sich nicht mehr entziehen konnte.

Plötzlich zeichneten sich in ihrem Hintergrund die Konturen eines Mannes ab, …

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