Carmen Sommer - Wieder zu Hause
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Plötzlich taucht der Vater von Philipp nach zehn Jahren wieder auf.
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„Nein. Ich habe überall gefragt und nach ihm gesucht. Aber niemand konnte mir helfen. Keiner wusste, wo er geblieben war. Nach Monaten bekam ich einen Anruf. Es war dein Vater. Er wollte mir nur mitteilen, dass es ihm gut ginge und ich mir keine Sorgen machen sollte. Dann legte er auf. Bis heute weiß ich nichts von ihm. Ob er eine andere Familie hat, wo er lebt, ob es ihm wirklich gut geht.“
„Mama, bist du ihm böse? Liebst du ihn nicht mehr?“
„Böse? Ja. Besser gesagt, ich bin traurig darüber. Und ob ich ihn noch liebe? Das ist schwierig zu sagen. Es sind schon so viele Jahre vergangen. Aber er ist immer noch in meinem Herzen, wenn du das wissen willst. Ich habe deinen Vater sehr geliebt.“
„Ich liebe dich auch, Mama. Gerne würde ich meinen Papa kennenlernen. Dann würde ich ihn fragen, warum er das getan hat.“
„Eins kann ich dir sagen, Philipp. Wenn er wüsste, dass er einen Sohn hat, wäre er stolz auf dich und würde dich über alles lieben. So gut kenne ich ihn.“
„Meinst du?“
„Ja. Ganz sicher.“
Philipp kramte in einem Kästchen und nahm ein Foto heraus. Das Foto zeigte seinen Vater. Leslie hatte es ihm schon vor Jahren geschenkt. Er sollte wissen, wie sein Vater aussah. Philipp schaute es sich oft an. Leslie wusste nichts davon, aber sie ahnte es.
„Du siehst deinem Vater sehr ähnlich. Du hast genau die wunderschönen Augen, wie er“, lächelte sie ihn an.
Beide hingen ihren Gedanken nach und schliefen langsam ein.
Am nächsten Morgen brachte Leslie ihren Sohn wieder zur Schule. Als sie zurückkam, stand schon die ganze Mannschaft vor der Tür.
„Guten Morgen. Ihr seid schon da?“
„Wir sind Frühaufsteher“, lächelte William sie an.
„Wie war dein Abend, Steve?“, wollte Leslie wissen.
„Wir hatten einen wunderschönen Abend. Danke, der Nachfrage“, staunte Steve.
„Leslie, wohin mit den Möbeln?“, wollte Travis wissen.
„Oh. Ich komme schon.“
Leslie zeigte den Männern genau, wohin sie die Gegenstände haben wollte. Nach und nach sah es richtig wohnlich und gemütlich aus. Sie schaute sich in allen Zimmern um.
„Es ist toll geworden, meint ihr nicht auch?“, wollte sie von den Jungs wissen.
„Ja, wirklich. Wer hätte gedacht, dass wir das Haus so schnell in Ordnung bringen würden“, nickte Colin.
Es ist ein richtiges Schmuckstück geworden“, schwärmte Travis.
„Was hat dich eigentlich hierher verschlagen?“, wollte Rick wissen.
„Ich bin hier zu Hause. Das ist mein Heimatort. Ich war viel zu lange weg“, schaute sie verträumt.
„Wirklich? Wie lange bist du weg gewesen? Hast du hier noch deine Familie?“
„Zwölf Jahre. Ich war zwölf Jahre nicht mehr hier. Ja, meine Eltern wohnen hier. Gleich in der Nähe. Morgen werde ich sie besuchen. Sie wissen nicht, dass Philipp und ich hier sind. Sie werden Augen machen, wenn sie ihren Enkel sehen.“
„Sie wissen nichts? Gar nichts?“
Rick schaute die anderen erstaunt an.
„Nein. Wir hatten in den letzten Jahren keinen Kontakt mehr.“
„Oh“, brachte Colin nur heraus.
Travis hörte nur still zu. Warum hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie?, dachte er, und wo ist der Vater des Jungen? Warum kam sie nach so vielen Jahren wieder hierher zurück? Alles dies beschäftigte ihn.
„Warum kommst du nicht mal mit uns zu Bob? Wir treffen uns sehr oft abends dort. Da könntest du uns alle mal kennenlernen“, schlug Colin vor.
„Mal sehen. Im Moment kann ich Philipp nicht alleine lassen. Er kennt ja noch keinen hier“, schüttelte Leslie den Kopf.
„Das könnten wir bestimmt regeln“, meinte dieser.
„Aber, wisst ihr was? Ich werde eine Einweihungsparty organisieren und möchte euch alle dazu einladen. Den genauen Termin werde ich euch noch bekannt geben. Übrigens, ich müsste dann auch mal eure Handynummern haben. Ich weiß überhaupt nichts von euch. Noch nicht einmal eure Nachnamen. Würdet ihr denn kommen? Natürlich könnt ihr eure Partnerinnen mitbringen.“
„Klar. Sag einfach Bescheid“, nickte William.
Sie tauschten ihre Nummern aus.
„So, dann werden wir uns mal vom Acker machen. Wir sehen uns.“
Alle winkten ihr beim Abschied zu. Leslie machte sich auf den Weg zu Schule. Philipp kam diesmal nicht allein aus dem Gebäude. Bei ihm war ein etwa gleichgroßer Junge und ein kleineres Mädchen. Als er seine Mutter sah, winkte er ihr zu.
„Mama, dass sind Luca und Kristen. Wir haben uns schon angefreundet. Kann ich morgen mal zu Luca?“
„Aber sicher. Freut mich, euch kennenzulernen. Wir sehen uns.“
Philipp verabschiedete sich von seinen Freunden und stieg ins Auto.
Die Überraschung
„Ich möchte gerne mit dir zu Oma und Opa fahren. Wäre es in Ordnung?“
„Jetzt? Sofort?“, staunte Philipp.
„Ja. Wir sollten es nicht mehr aufschieben. Deine Aufgaben kannst du ausnahmsweise später machen. Ich hoffe, sie sind zu Hause.“
„Ok. Ich bin schon ganz gespannt und etwas aufgeregt“, meinte Philipp.
„Das bin ich auch. Glaube mir.“
So fuhren sie zum Haus von Philipps Großeltern. Eine Weile standen sie davor, bevor sich Leslie einen Ruck gab.
„Komm, Philipp. Wir läuten.“
Die Tür öffnete sich. Es war Leslies Mutter. Sie starrte ihre Tochter an und brachte zuerst kein Wort heraus. Dann rief sie über Leslies Vater. Der kam sofort angerannt, weil er dachte, es wäre etwas passiert. Auch er stand wie erstarrt da.
„Hey, Mama, Papa. Darf ich euch euren Enkel vorstellen? Das ist Philipp. Philipp, dass sind deine Großeltern.“
„Hey. Ich bin so froh, dass ich euch endlich mal kennenlerne“, sagte er ganz unbefangen und fiel ihnen um den Hals.
Beide schauten sich erstaunt an. Da kam einfach ein Junge, den sie überhaupt nicht kannten, auf sie zu, umarmte küsste sie.
„Wo kommst du jetzt her? Du hast einen Sohn? Was machst du hier?“, Leslies Vater konnte es nicht fassen.
„Das sind viele Fragen, Vater. Gerne möchte ich euch alles erzählen. Dürfen wir rein kommen?“, fragte Leslie vorsichtig.
Sie war sich in diesem Moment nicht sicher, ob ihre Eltern ihnen nicht vielleicht die Tür vor der Nase zuschlagen würden.
„Ja, kommt. Wir gehen hinein. Du bist also unser Enkel? Philipp?“, Leslies Mutter hatte Tränen in den Augen.
„Wie alt bist du denn?“, wollte sie wissen.
„Ich bin 9 Jahre. Wir wohnen jetzt hier, ganz in der Nähe“, erzählte er.
„Wirklich? Das ist schön. Es freut mich, dass ihr hier seid. Was hat euch hierher verschlagen?“, umarmte Nicole ihre Tochter endlich . Das gleiche tat sie auch wieder mit Philipp. Leslies Vater war zurückhaltend. Er hatte seiner Tochter nicht verziehen, dass sie damals einfach weg ging und sich nicht mehr gemeldet hatte.
„Wieso bist du hier?“, fragte er wieder.
„Weil ich wieder nach Hause wollte. Es war Zeit für eine Veränderung. Ich musste weg, habe schon zu lange gewartet. Aber jetzt werden Philipp und ich ganz neu anfangen. Stimmts Philipp?“
„Ja. Es gefällt mir hier. Ich habe schon Freunde in meiner neuen Schule gefunden und Mama hat schon eine Menge Männer kennengelernt.“
Steffen und Nicole schauten sich an.
„Männer? Wie lange seit ihr denn schon hier? Wo hast du denn die Männer kennengelernt?“, wollte Nicole wissen.
„Wir sind seit drei Tagen hier. Und die Männer haben uns beim Streichen unseres neuen Heimes geholfen. Philipp hatte sie angeheuert. Also keine Panik“, schüttelte sie lächelnd den Kopf.
„Dann bleibst du jetzt für immer hier?“, wollte Steffen wissen.
„Ja. Hier ist mein Zuhause.“
„Wo ist denn dein Papa, Philipp?“, wollte Steffen wissen.
Er ahnte, dass etwas nicht in Ordnung war.
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