Helmut Barz - Westend Blues

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"Hast du heute böse Männer gefangen?" – Die vierjährige Laura ist Katharina Kleins größter Fan. Umgekehrt ist das nicht der Fall, schon gar nicht am zweitschlechtesten Tag ihres Lebens: In einer missglückten Polizeiaktion ist Katharinas Partner umgekommen – und sie selbst hat zwei Menschen erschossen. Jetzt ist sie suspendiert und sieht sich einer Mordanklage gegenüber. Doch als Lauras Mutter ermordet wird, muss Katharina Laura bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden. Unerwartete Hilfe erhält Katharina durch den arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …
Katharina liebt Oldtimer und Schusswaffen – und sie hasst Gewaltverbrechen. Um die Täter zu finden, geht sie stets auf Ganze. Sie ist Frankfurts chaotischste (und beste) Kriminalpolizistin.
"Sex mit Handschellen gleich auf der ersten Seite – na das kann ja heiter werden… Wird es auch. Außerdem noch abgrundtief spannend, vollgepackt mit Action, einer großzügigen Prise Erotik, Ironie, dabei aber auch was fürs Herz und fürs Hirn." (Rezension im Krimiforum)

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Katharina holte ihr Telefon. Doch im Büro meldete sich niemand und auf dem Handy erreichte sie nur die Mailbox. Katharina bat um Rückruf. Aber sie kannte Polanski. Die wenigen Momente, die er seinem Privatleben gönnte, waren heilig. So rasch würde er sich nicht melden. Sie stand auf: »Ich gehe mich selbst in der Wohnung umschauen.«

Frauke hielt sie am Arm zurück. »Katharina, das ist keine gute Idee. Du bist suspendiert. Ohne offiziellen Auftrag die Siegel zu öffnen, ist eine Straftat.«

»Aber …« Katharina setzte sich halbherzig wieder.

»Lass mich das machen. Ich spreche morgen mit Polanski. Und die chronisch überbelastete Staatsanwaltschaft wird einfach sehr lange brauchen, bis die Akte bearbeitet und die Leiche freigegeben ist.« Frauke zwinkerte Katharina zu.

»Und jetzt?«

Katharina sah zu Andreas Amendt, der sich nachdenklich seine Bartstoppeln kratzte. »Die Schädelaufnahmen müssten in der Radiologie noch gespeichert sein. Aber da komme ich erst am Montag ran, vorher ist da niemand im Archiv.«

Sie schwiegen. Schließlich fragte Katharina erneut: »Und jetzt?«

»Jetzt …«, sprudelte die Staatsanwältin hervor. »Jetzt spielen wir eine Partie Mensch-ärgere-dich-nicht.«

Sie zeigte auf das Paket, das sie mitgebracht hatte und das immer noch eingepackt auf dem Wohnzimmertisch lag: »Ich dachte, Katharina hat vielleicht nichts zum Spielen im Haus.« Sie begann, das Papier von dem Paket zu entfernen.

»Ich weiß nicht«, sagte Katharina zweifelnd.

»Ach komm – eine Partie. Das bringt euch auf andere Gedanken. Den Fall werden wir heute Abend sowieso nicht lösen.«

***

Sechs Partien und zwei Flaschen Wein später stand es ausgeglichen. Katharina war an der Reihe. Mit etwas Glück … Tatsächlich konnte sie ihren letzten roten Stein ins Haus befördern. Sie hatte gewonnen. Entspannt lehnte sie sich zurück. Polanski wäre stolz auf sie: zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen Alkohol – und jetzt auch noch in geselliger Runde mit Kollegen!

Frauke wollte aufstehen. »Ich glaube, ich muss dann mal …« Ihre Beine gaben nach. Sie hatte wohl etwas viel Wein getrunken.

»Also so kann ich euch wirklich nicht nach Hause fahren lassen«, sagte Katharina. »Warum übernachtet ihr nicht einfach hier?«

Sie war selbst überrascht von ihrem spontanen Anfall von Geselligkeit. Aber sie wollte nicht allein sein.

Andreas Amendt erhob sich: »Ich kann wirklich …«

»Ach bitte. Dann können wir morgen gleich mit Polanski reden. Und Laura ist sicher froh.«

»Ich finde, das ist eine prima Idee«, verkündete Frauke. »Und wo sollen wir …?«

»Also das Sofa hier ist ein Schlafsofa. Man kann es ausklappen.«

»Au fein, und wir Mädchen teilen uns dein Bett. Dann feiern wir noch eine kleine Pyjamaparty.«

Das hatte Katharina gerade noch gefehlt. Aber es war wohl die einzige Möglichkeit. Dr. Amendt konnte sie ja schlecht zu sich ins Bett einladen.

***

Es dauerte eine Weile, bis Katharina ihre Gäste mit T-Shirts, Zahnbürsten und sonstigem Zubehör für die Nacht versorgt hatte.

Andreas Amendt lag auf dem ausgeklappten Schlafsofa unter eine Wolldecke. Frauke war bereits im Schlafzimmer verschwunden.

Katharina wollte noch einmal nach Laura sehen. Je länger sie brauchte, desto eher war Frauke bereits eingeschlafen.

Leise öffnete Katharina die Tür zum Gästezimmer. Sie ging im Dunkeln zu Lauras Bett und strich ihr sanft über die Haare. Das Kind sah so zerbrechlich aus, so klein. Sie bemerkte, dass Lauras Augen offen waren. »Hab ich dich geweckt?«

»Nein. Ich bin wieder aufgewacht. Und jetzt kann ich nicht mehr einschlafen.«

»Aber warum sagst du denn nichts?«

Laura setzte sich auf und fragte leise: »Du? Deine Familie – kommt die dich jede Nacht besuchen?«

»Nein, nur manchmal.« Katharina hielt inne. »Du wartest darauf, dass deine Mama dich besuchen kommt, wenn du träumst, oder? Dann musst du aber schlafen.«

»Ich weiß. Ich will ja auch.« Laura ließ den Kopf hängen. Katharina nahm sie in den Arm.

»Du, Katharina? Das mit meiner Mama – waren das böse Menschen?«

Katharina seufzte.

Laura verstand sie richtig. »Fängst du die und sperrst sie ein für immer? Versprichst du mir das?«

***

Autumn Leaves

Samstag, 24. November 2008

Der Regen prasselte in schweren Schüben gegen die große Panoramascheibe. Doch im Kamin flackerte ein kräftiges Feuer. Katharinas Vater mochte gerade einen Witz erzählt haben, eine Anekdote von einer Geschäftsreise, denn Susanne, Katharinas Schwester, kicherte und hielt sich gleich danach den Bauch, der sich rundlich unter ihrem T-Shirt abzeichnete.

Sie saßen um den großen Kamin im Wohnzimmer ihrer Eltern: Katharina, ihre Mutter, ihr Vater, ihre Schwester.

Mit einem Knall zerbrach das Panoramafenster. Durch den Scherbenregen schritt eine Gestalt – gehüllt in eine schwarze Kutte, das Gesicht im Schatten einer Kapuze verborgen. Ohne Eile hob sie die silbern glänzende Pistole.

Katharina hörte die Schüsse nicht, die ihren Vater, ihre Mutter trafen. Sie hörte nur das Flehen ihrer Schwester. Ein Schuss in den Bauch, einen in den Kopf. Susannes T-Shirt verfärbte sich dunkel, während sie auf ihren Sessel zurücksank. Ihr Kopf hing schlaff über der Lehne. Blut rann über das beige Wildleder.

Die Gestalt drehte sich zu Katharina um, zielte. Ein Aufblitzen und …

***

Mit einem erstickten Schrei fuhr Katharina hoch.

Wach. Gottseidank.

Oder? In welchen Traum war sie jetzt geraten?

Lauter kleine, grüne Zwerge saßen um sie herum, nachdenklich an den Spitzen ihrer Spazierstöcke nuckelnd.

Endlich konnte sie einordnen, wo sie war: Sie saß auf ihrem Gästebett, das sie für Laura mit Yoda-Bettwäsche bezogen hatte. Sie musste gestern hier eingeschlafen sein. Aber wo war Laura?

Aus der Küche drang leises Geschirrgeklapper. Sie hörte Lauras Stimme, die tiefe Stimme eines Mannes antwortete; beide lachten.

Ein Mann? Wie zum Henker …? Ach ja! Richtig! Andreas Amendt hatte sie gestern Abend heimgesucht, kurz nach Oberstaatsanwältin Dr. Müller-Burkhardt. Frauke. Sie waren ja jetzt per Du.

Katharina tappte in die Küche. Es roch nach Kaffee und frischen Brötchen. Frühstück? In ihrer Wohnung?

Laura verteilte gerade mit äußerster Sorgfalt das Besteck auf dem reich gedeckten Küchentisch. Andreas Amendt lehnte an der Arbeitsfläche und nippte an einem Kaffee.

»Guten Morgen«, murmelte Katharina und schlurfte zur Kaffeemaschine.

»Guten Morgen, Frau Klein. Ich war so frei, Frühstück zu machen. Ich hoffe, das war Ihnen recht?«

Zur Antwort gähnte Katharina herzhaft, während die Kaffeemaschine laut gurgelnd Espresso und Milchschaum in eine große Tasse spie.

»Du hast aber einen komischen Anzug an«, stellte Laura fest.

Katharina sah an sich herab: Richtig, sie trug ihren orangefarbenen Plüsch-Overall, den sie mal für Karneval gekauft und am Abend zuvor als Maßnahme zur Abwehr verliebter Staatsanwältinnen angezogen hatte. »Guten Morgen, Laura! Hast du gut geschlafen?«

»Klar! Du hast ja die ganze Nacht auf mich aufgepasst!«

Andreas Amendt setzte sich zu Katharina an den Küchentisch, während sie in kleinen Schlucken ihren Kaffee trank.

»Hören Sie«, begann er. »Wenn ich gestern Abend ungelegen gekommen bin –«

»Keinesfalls.«

»Nun, es sah so aus, als ob Sie und Frau Müller-Burkhardt sich einen Abend zu zweit –«

»Das sah nur so aus.«

»Ich meine, es ist doch heute völlig normal, gerade bei Frauen in Berufen, die eher männertypisch sind –«

»Ich bin nicht lesbisch! Haben Sie ein Problem damit?«

»Nein, nein! Ich wollte nur …« Amendt klappte den Mund zu. Das war auch besser so.

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