Janina Nikoleiski - Direkt vor deiner Tür

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Louisa Bundel ist eine ehrgeizige und lebenslustige junge Frau. Doch sie fühlt sich oft beobachtet und bald gibt es genug Hinweise, dass es sich bei ihren Ängsten nicht nur um Hirngespinste handelt. Jemand beobachtet sie und versucht ihr immer mehr Angst zu machen. Mehr denn je ist sie auf die Unterstützung ihrer treuen Freunde angewiesen.
Ein neuer Mann in ihrem Leben und der Umzug ihrer besten Freundin nach Berlin, bringen Louisas Leben zusätzlich durcheinander. Wird sie es mit der Hilfe ihrer Freunde schaffen, die Ängste zu beseitigen? Und welche Rolle wird Kay dabei spielen?

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Ich bedankte mich schnell, bevor Melanie mit den neuesten Themen beginnen konnte und ging ohne Umwege in mein Büro.

An der Tür hing ein Klebezettel, der mich nochmal an den Praktikanten erinnerte. Eindeutig die Handschrift vom Chef.

Na super.

Ich seufzte und machte mich an die Arbeit. Es durfte ja nichts liegen bleiben, und ich hatte keine Lust wieder bis in die Puppen zu arbeiten. Eigentlicher Arbeitsbeginn wäre um 8:00 Uhr gewesen, und da hätte auch der Praktikant erscheinen sollen. Gegen elf kam er dann endlich mal, mit dem Chef im Schlepptau.

Der klopfte seinem Neffen auf den Rücken und erklärte ihm gerade: „Und heute bist du bei der netten Frau Bundel. Sie ist für die Buchhaltung zuständig. Also lass dir heute mal ordentlich etwas erklären.“

Dann wand er sich an mich: „Guten Morgen Frau Bundel, verzeihen Sie unsere Verspätung, aber wir waren heute Frühstücken. Ich hoffe Max wird Ihnen keine Probleme bereiten. Seien Sie doch so nett und unterschreiben Sie später die Unterlagen für die Schule." Damit war die Sache für ihn erledigt und er ließ seinen schlaksigen Neffen bei mir im Büro zurück. Ich reichte ihm die Hand um mich vorzustellen.

„Hey, ich bin Louisa. Hol dir doch den Stuhl hier rüber und dann sehen wir mal, womit wir uns heute beschäftigen können“, sagte ich und zeigte auf den Stuhl mir gegenüber.

„Ja, geht klar. Sie sind die Erste, die normal mit mir redet und nicht total ekelhaft ist, weil Sie wissen, dass der Chef mein Onkel ist. Also, was genau machen Sie hier?“ Diese Antwort erstaunte mich ein wenig. Was noch erstaunlicher war, dass er sein Handy beiseite legte und Block und Kuli bereitlegte. Ich hatte mir einen nicht so komplizierten Fall bereit gelegt, damit ich mit ihm die einzelnen Schritte durchgehen konnte, die meine Arbeit so ausmachten. Er schrieb fleißig mit und wir kamen langsam ins Gespräch.

Allem Anschein nach sollte Max nach seinem Schulabschluss mal in dieser Firma anfangen. Nur hatte er überhaupt keine Lust darauf. Einmal stand er sogar auf und holte uns beiden einen Kaffee. Er verstand recht gut, was ich ihm erklärte und fragte, ob er über diesen Tag einen Bericht schreiben dürfe, und ob ich ihm dabei helfen konnte. Wir gingen die einzelnen Punkte noch einmal durch und am Ende hatte ich einen leeren Schreibtisch und er einen recht anständigen Bericht geschrieben.

„Jetzt brauche ich nur noch Ihre Unterschrift und eine kleine Einschätzung für diesen Tag. Die Schule besteht drauf“, erklärte er, während wir die Unterlagen durchgingen. Ich sah, dass die Kollegen alle sehr gut bewertet hatten. Max rollte die Augen. „Bei der von gestern habe ich gar nichts gemacht. Die ist mir so in den Arsch gekrochen. Hat extra Schokolade auf den Tisch gepackt und meinte, ich könne machen was ich will. Voll schräge Kollegen haben Sie!“, sagte er und fing an zu lachen. Auch ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, denn er hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.

„Also ich muss sagen, dass du bei mir deine Wertung verdient hast. Wenn du noch Fragen zu etwas hast, weißt du ja, wo ich sitze. Dank dir habe ich jetzt auch alles abgearbeitet und kann Feierabend machen“, antwortete ich und fing an, meine Sachen zu packen. Es war gerade mal l6 Uhr und ich kam seit Wochen das erste Mal bei Tageslicht aus der Firma.

Max lieferte ich noch bei Herrn Kroll ab. Der machte große Augen, als Max ihm den fertigen Bericht zeigte und lächelnd meinte, dass er ja nach der Schule Buchhalter werden könnte.

Mit einem Grinsen auf den Lippen verließ ich die Firma. Um noch ein wenig Tageslicht ausnutzen zu können, fuhr ich zwei Stationen mit der Bahn und spazierte noch ein kleines Stück um die Binnenalster. Die Luft war angenehm und klar, und der Schnee im Laufe des Tages vollends weggetaut.

Bis ich endlich zu Hause ankam, war es natürlich schon wieder dunkel. Aber dank Chrissi, die ja die Glühbirne ausgetauscht hatte, war die verhasste Ecke hell erleuchtet.

Der Briefkasten war heute leer. Auch gut. Während ich aufschloss checkte ich kurz die Scheiben in der Tür; keine neuen Flecken. Ich wurde ein wenig ruhiger. Heute war es nicht so schwer, die kalten Schauer blieben klein, dennoch konnte ich es nicht erwarten, ins Haus zu kommen. Tom war wieder zu Hause. Man konnte gedämpfte Musik hören. Er hatte Besuch, was sehr selten war, doch die Tür zu seinem Zimmer war nicht verschlossen.

In meinem Zimmer war es schön warm, und ich zog erst mal in aller Ruhe die Jacke aus und holte mir aus der Küche einen Schokopudding. Richtigen Hunger hatte ich noch nicht, aber ich war ja auch unerwartet früh aus der Firma gekommen. Nach dem ich die Kanäle im Fernseher alle durch gezappt hatte, nur um den Fernseher wieder auszumachen, machte ich mir ein wenig Musik an und versuchte zu entspannen.

Mit geschlossenen Augen nahm ich wahr, dass es plötzlich in meinem Zimmer heller wurde. Ging Toms Besuch etwa schon wieder? Ich öffnete die Augen, aber nein, der Flur war dunkel geblieben. Das grelle Licht kam von draußen. Bestimmt war es nur wieder ein Wagen mit schlecht eingestellten Scheinwerfern, der aus der kleinen Einbahnstraße gegenüber fahren wollte, und an der Ampel warten musste.

Seufzend stand ich auf, um etwas genervt die Vorhänge zu schließen, als ich sah, dass gar kein Auto an der Ampel stand.

Nein, was mich da blendete war einer der Wagen auf dem Parkplatz.

Mir stockte der Atem, mein Puls fing an zu rasen und ich bekam sofort feuchte Hände. Eine Sekunde später gingen die Scheinwerfer wieder aus.

Bestimmt hatte da nur jemand gerade geparkt und stieg gleich aus. Zumindest versuchte ich mich mit diesem Gedanken wieder zu beruhigen. Sicher war es keine Absicht gewesen, mein gesamtes Zimmer auszublenden. Ich konnte mich doch nicht von den kleinsten und banalsten Dingen aus der Bahn werfen lassen!

Als meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich, dass keiner ausgestiegen war.

Schnell machte ich die Vorhänge zu. Mit zitternden Händen versuchte ich mein Handy aus der Tasche zu fummeln. Sobald ich es endlich draußen hatte, fiel es auch prompt runter.

„Mist!“, fluchte ich vor mich hin. Mein Herz fühlte sich an, als wollte es mir aus der Brust springen. Ich versuchte tief durch zu atmen und mich etwas zu beruhigen, während ich Daniels Nummer wählte. Doch kein Klingeln am anderen Ende der Leitung. Nur die Mailbox ging ran.

„Ach Scheiße!“‚ fluchte ich wieder. An meiner Tür klopfte es und erneut ließ ich das Handy fallen; vor Schreck diesmal.

„Ja?“‚ fragte ich und meine Stimme zitterte.

„Hey Lou, ich hab's bei dir poltern hören, ist alles klar bei dir?“ Tom stand in der Tür und kratzte sich am Kopf als er mich zitternd im Zimmer stehen sah.

„Ja, mir ist nur was runter gefallen“, murmelte ich, und hob mein Handy hoch. Das schien ihm als Antwort zu reichen.

„Hey hör´ mal, wir wollen gleich Pizza bestellen, willst du auch was mitessen? Clemens ist da und wird wohl heut hier pennen“, sagte er, als wäre vorher nichts gewesen.

„Klar, ich komme gleich rüber, um mir etwas auszusuchen“, antwortete ich, jetzt mit etwas ruhigerer Stimme.

„Das ist cool. Hast du zufällig Geld hier? Ich müsste nämlich erst rüber zur Bank und Geld holen", brummelte er.

Ich seufzte. „Ja, aber das bekomme ich morgen wieder. Ich habe keine Lust, wieder ewig meinem Geld hinterher zu rennen!“‚ warnte ich ihn und er nickte und grinste mich an. Wir gingen rüber und ich entschied mich für Knoblauchbrot und meine Lieblingspizza, mit Hähnchen und Mais. Clemens war heute gut aufgelegt und lud uns ein. Auch gut, so musste ich Tom kein Geld leihen.

Clemens war einer der wenigen von Toms Freunden, die keine Drogen nahmen. Er verkaufte sie nur. Deswegen war er meistens hier. Auch heute brachte er Nachschub für Tom.

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