Janina Nikoleiski - Direkt vor deiner Tür

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Louisa Bundel ist eine ehrgeizige und lebenslustige junge Frau. Doch sie fühlt sich oft beobachtet und bald gibt es genug Hinweise, dass es sich bei ihren Ängsten nicht nur um Hirngespinste handelt. Jemand beobachtet sie und versucht ihr immer mehr Angst zu machen. Mehr denn je ist sie auf die Unterstützung ihrer treuen Freunde angewiesen.
Ein neuer Mann in ihrem Leben und der Umzug ihrer besten Freundin nach Berlin, bringen Louisas Leben zusätzlich durcheinander. Wird sie es mit der Hilfe ihrer Freunde schaffen, die Ängste zu beseitigen? Und welche Rolle wird Kay dabei spielen?

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Dieser Mädelsabend verfehlte nicht seine Wirkung. Es war schon etwas Anderes, die beste Freundin direkt um sich zu haben, und mit ihr anzustoßen, zu kochen und einfach ausgiebig zu lachen.

Kaum hatte Tom unser Essen gerochen, kam er auch schon aus seinem Zimmer.

Wir bekamen ihn wirklich nicht oft zu Gesicht, denn normalerweise gingen wir ihm an solchen Abenden ziemlich auf die Nerven. Jedoch wenn es etwas zu essen gab, war er schnell dabei um zu sehen, ob es etwas Leckeres abzustauben gab.

Heute ließen wir ihn auflaufen und er ging maulend wieder in sein Zimmer.

Als das Essen fertig war, nahmen wir alles mit in mein Zimmer und schlossen die Tür. Das eindeutige Zeichen für Tom, dass er uns in Frieden lassen sollte.

Seit einer Weile versuchte er ständig an Chrissi herum zu baggern und bekam einen Korb nach dem anderen. Aber das schien ihn gar nicht zu stören. Er versuchte es einfach immer und immer wieder.

Das Essen war fantastisch geworden. Genau die richtige Schärfe und der Wein passte perfekt dazu. Im Hintergrund lief leise Musik und wir überlegten, wo wir heute noch hingehen konnten. Wir wollten unbedingt mal wieder tanzen gehen, also beschlossen wir mal nachzusehen, was der Kiez heute so hergeben würde.

Nachdem wir noch eine Weile vor dem Kleiderschrank verbracht hatten, um uns noch ein passendes Outfit zusammenzusuchen und dabei weiter den Wein genossen, standen wir vor meinem großen Spiegel und begutachteten uns und unsere Outfits. Chrissi trug ein kurzes Jeanskleid, das ihr schon immer besser gestanden hatte, als mir. Ich hatte mich für ein grünes Kleid entschieden, das zu meinen Augen passte und zum Tanzen genau das Richtige war.

„Wir sollten die Ohrringe tauschen! Meine passen viel besser zu deinem Kleid!“, kicherte Chrissi. Sobald das noch erledigt war, brachen wir auf.

Als Erstes wollten wir einen kleinen Zwischenhalt in der Kneipe von Freunden machen und dort noch etwas trinken.

In der Bahn war es schon recht voll mit lauter angeheiterten Jugendlichen und einer kam auf uns zu und hockte sich auf den Sitz gegenüber. Er versuchte uns etwas zu erzählen, doch wir konnten ihn nicht mehr verstehen, da er kaum mehr als ein Lallen herausbrachte. Wir mussten fürchterlich lachen, als er feststellte, dass wir nicht antworteten, er aufstand und zu den nächsten Mädels schwankte, denen er ebenfalls etwas vor lallte.

In der Kneipe war noch kein so großer Betrieb und als wir eintraten, kamen uns unsere beiden Freunde schon entgegen.

„Na, wen haben wir denn hier? Das ist ja mal eine tolle Überraschung!“‚ rief Daniel, als er mich erreichte und mir ein Küsschen auf die Wange drückte und mich dann betrachtete.

„Ja, und wie immer seid ihr so wahnsinnig gut angezogen. Manchmal wünschte ich, ich wäre auch eine Frau“, fügte Robert hinzu. Die Beiden waren in unserem Freundeskreis das einzige Pärchen und einfach tolle Freunde.

„Lou, schön, dass du dich mal wieder sehen lässt, dein Chef spannt dich ganz schon ein, was?“, fragte Daniel, während Robert sich mit Chrissi bereits angeregt über Berlin unterhielt.

„Du hast ja keine Ahnung. Aber lass uns nicht von der Arbeit reden, ich bin froh, dass endlich Wochenende ist!“, gab ich zurück und hakte mich bei Daniel ein, der mich zur Theke führte und mir einen Schnaps hinstellte. Ich verzog das Gesicht. Auf Schnaps hatte ich gar keine Lust.

„Muss das sein?“‚ jammerte ich und musste aber bereits grinsen, denn Daniel machte Hundeaugen, schob die Unterlippe vor und hielt mir sein Gläschen zum Anstoßen entgegen. Es war fürchterlich, denn er wusste nur zu genau, dass er seinen Willen bekommen würde.

„Bitte, nur den einen. Zur Feier des Tages!“, bettelte er, wobei ich schon meinen Schnaps in der Hand hielt. Es war etwas Klares, aber ich wollte gar nicht wissen, was drin war. „Na geht doch, meine Süße! Prost!“, wir stießen sachte an und leerten die kleinen Gläser mit einem Zug. Es war nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Daniel hatte uns einen milden Wodka eingeschenkt.

„So, aber jetzt bitte keinen Schnaps mehr, ich würde gerne den heutigen Abend noch genießen. Wie läuft´s bei euch beiden?“, fragte ich, um vom Thema Schnaps und Arbeit abzulenken.

„Also zwischen Robert und mir läuft es super, da kann ich mich nicht beschweren. Du weißt ja, er ist einfach toll! Und der Laden brummt auch. Aber immer die Nächte durch feiern, das bekommt mir nicht mehr so gut.“ Er blickte gerade rüber zu Chrissi und Robert, die auf der kleinen Tanzfläche in der Ecke des Lokals herum hüpften, wie kleine Kinder. Wir mussten lachen.

„Der Mann hat nur Flausen im Kopf. Aber gerade deshalb muss ich ihn lieben“, stieß Daniel hervor, noch bevor er sich wieder ganz beruhigt hatte. Ich machte eine Geste, als müsste ich vor lauter Schmalz würgen, um ihn ein wenig auf den Arm zu nehmen.

In einem Freundeskreis aus lauter Singles mussten sich die Beiden als einziges Paar hin und wieder scherzhafte Sprüche anhören, wenn sie sich so anschmachteten. Das waren sie also gewohnt und nahmen es aber auch niemandem böse. Ganz im Gegenteil, sie machten sich sogar oft einen Spaß daraus, und übertrieben es absichtlich mit den Liebesbekenntnissen.

Ich genoss die angenehme Atmosphäre und freute mich, meine Freunde um mich herum zu haben.

„Gibst du mir bitte ein Bier?“‚ fragte Chrissi, die plötzlich neben mir aufgetaucht war. Sie war schon leicht verschwitzt und völlig außer Atem. Doch Robert schien mit ihr noch nicht fertig zu sein, denn er zog sie ungeduldig am Ellbogen wieder in Richtung Tanzfläche. Daniel schaffte es gerade noch ihr eine Flasche Bier in die Hand zu drücken, bevor sie wieder verschwunden waren.

„Und wie geht es dir, Kleines? Was macht deine Angst?“, fragte Daniel nun im ernsten Ton, als wir wieder unter uns waren.

„Es ist zum Verzweifeln. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht einfach zu sensibel reagiere. Heute hat wieder jemand in einem Auto auf dem Parkplatz gegenüber geraucht. Aber es war wieder ein anderer Wagen, als beim letzten Mal. Bestimmt bilde ich mir das alles nur ein, und es steckt gar nichts dahinter“, sagte ich schnell, um das Thema zu beenden. Ich wollte mir auch davon nicht den Abend verderben lassen, nicht zu viel darüber nachdenken. Aber Daniel meinte seine Frage ernst und war allgemein einer der wenigen, der meine Ängste sehr ernst nahm.

„Du weißt, wenn was ist, kannst du uns immer anrufen. Für dich mache ich auch den Laden dicht, wenn es sein muss.“ Er griff meine linke Hand und drückte sich sanft, als wenn er seinen Worten Nachdruck verleihen wollte. Aber in seinen Augen lag ein solch ernster Ausdruck, dass sowieso ich keine Zweifel haben konnte.

„Danke, das weiß ich wirklich zu schätzen“, antwortete ich und bemühte mich um ein Lächeln. Wieder kam mir der Moment auf der Terrasse in den Kopf und ich bekam eine Gänsehaut.

Leider war es nicht das erste Mal gewesen, dass gegenüber auf dem Parkplatz jemand in einem Auto gesessen hatte. Nie waren es dieselben Autos. Immer unterschiedliche Marken. Seit etwa 2 Monaten ging das nun schon so. Dieser Raucher in den unterschiedlichen Wagen, drüben auf dem Parkplatz. Und das ständige Gefühl, beobachtet zu werden. Nicht allein zu sein.

Wenn jemand anderes davon erfuhr, dann wurde es oft mit der Begründung abgetan, dass ich einfach nur zu sensibel war und wahrscheinlich zu viele Horrorfilme geschaut hatte. Und wenn ich ehrlich war, wäre mir das die liebste Erklärung gewesen. Doch ich konnte mich selbst nicht davon überzeugen und immer überfiel mich von Neuem dieses mulmige Gefühl.

Robert tauchte jetzt bei Daniel hinter der Theke auf und gab ihm einen schnellen Kuss auf die Wange, bevor er sich sein Glas mit Cola nahm. Robert trank seit einer Weile keinen Alkohol mehr, da er, seit die Beiden die Eigentümer der Kneipe waren, einfach zu viel getrunken hatte.

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