Janina Nikoleiski - Direkt vor deiner Tür

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Louisa Bundel ist eine ehrgeizige und lebenslustige junge Frau. Doch sie fühlt sich oft beobachtet und bald gibt es genug Hinweise, dass es sich bei ihren Ängsten nicht nur um Hirngespinste handelt. Jemand beobachtet sie und versucht ihr immer mehr Angst zu machen. Mehr denn je ist sie auf die Unterstützung ihrer treuen Freunde angewiesen.
Ein neuer Mann in ihrem Leben und der Umzug ihrer besten Freundin nach Berlin, bringen Louisas Leben zusätzlich durcheinander. Wird sie es mit der Hilfe ihrer Freunde schaffen, die Ängste zu beseitigen? Und welche Rolle wird Kay dabei spielen?

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„Wenn es hier anfängt zu krabbeln, dann bin ich weg, das kannst du mir glauben! Ach ja, und vielen Dank auch für das Auswechseln der Glühbirne!“, rief ich über die Schulter hinweg, als ich in Richtung meines Zimmers trottete.

Hinter mir ertönte nur ein „Ups!“ gefolgt von lautem Lachen und damit war das Thema wohl für ihn erledigt. Einfach unglaublich dieser Typ. Wenigstens achtete er darauf, unsere gemeinsamen Räume ein wenig ordentlicher zu halten und die Miete pünktlich zu überweisen. Und ich hatte sonst meine Ruhe. Er war niemand, der mit einem Haufen Leuten ausschweifende Partys feierte.

Meine Tasche und die Briefe vorerst achtlos auf die Couch geschmissen und blind aus dem Kleiderschrank ein paar frische Klamotten gegriffen, hatte ich es eilig, unter die heiße Dusche zu kommen.

Nachdem ich die hochgesteckten Haare geöffnet hatte, konnte ich es kaum erwarten, das heiße Wasser auf meiner Haut zu spüren. Der kalte Winter und dieses unangenehme Kribbeln im Nacken ließen meine Muskulatur völlig verkrampfen. Mit meinem zitronigen Duschgel und dem heißen Wasser, das auf meiner Haut brannte, gelang es mir für den Moment, jeden Stress fortzuspülen. Beim Rasieren meiner Beine war ich bereits schon völlig mit den Gedanken beim kommenden Abend. Der Arbeitsstress und die Ängste waren von freudiger Erwartung vorerst beiseite gedrängt.

Bald merkte ich, dass das warme Wasser zur Neige ging und musste aus der Dusche raus. Nachdem meine übliche Pflegeprozedur mit der Bodylotion erledigt war, machte ich mich dran, meine Haare zu trocknen und mich ein wenig für den Abend schick zu machen. Das dauerte nicht lange, da ich noch nie der Fan von aufwendigem Styling gewesen war. Ein wenig Lidschatten und Mascara und Labello für die Lippen und schon war ich fertig.

In der Küche war zum Glück nicht viel zu erledigen. Da Tom ja sein schmutziges Geschirr im Zimmer hortete und nicht viel kochte, sondern eher auf die Mikrowelle vertraute, blieb es hier meist sauber. An solch langen Tagen wie heute, hatte ich mir angewöhnt, im Büro zu essen. An Samstagen sowieso.

Also hatte ich nicht mehr so viel zu tun und ich wartete sehnsüchtig auf Chrissi. Ich nahm die Kiste Bier, die noch in der Küche stand und stellte sie auf meine kleine Terrasse, dort würden die Biere sicher schnell kalt werden. Ein Blick auf das Thermometer bestätigte es; gerade so noch ein Grad über null.

Wie ich so draußen stand, liefen mir wieder Schauer über den Rücken. Klar, es war kalt und ich hatte nur ein knappes T-Shirt an, aber diese Schauer hatten nichts mit der Kälte zu tun, da war ich mir sicher.

Es war das gleiche, unangenehme Kribbeln wie immer, wenn ich mich beobachtet fühlte.

Bereits mit einem Bein in meinem Zimmer, drehte ich mich langsam wieder Richtung Straße. Sie war hell beleuchtet, was ja auch nicht verwunderlich war, da ich direkt an einer Hauptstraße in Hamburg lebte. Selbst auf dem Parkplatz gegenüber brannten noch die Laternen. Doch das würde sich bald ändern. Eine Zeitschaltung sorgte dafür dass dort irgendwann die Lichter erloschen.

Viele Autos waren nicht mehr zu sehen. Einige Anwohner der Gegend nutzten den Parkplatz gerade abends, wenn sie keinen Parkplatz mehr direkt vor der Haustür gefunden hatten. Kein Mensch war dort drüben zu sehen.

Nur die streunende Katze, die ich schon ein paar Wochen beobachtete, huschte gerade von den Hecken zu einem der parkenden Wagen. Ein wenig wunderte es mich, dass sie noch lebte, da wir nachts bereits den ersten Frost gehabt hatten. Das Tier verkroch sich nachts immer in den Radkästen der parkenden Autos, wo es nicht so kalt war.

Doch was war das?

In einem Auto, einem unscheinbaren alten Ford Escort, bildete ich mir ein, eine glühende Zigarette gesehen zu haben. Sicherlich irrte ich mich, denn sonst war nichts zu sehen. Es war einer der Wagen, die direkt in Richtung meiner Terrasse geparkt standen.

Da!

Wieder leuchtete die Glut einer Zigarette auf. Nur ein winziger glühender Punkt in der Dunkelheit, auf dem Fahrersitz. Nun war ich mich sicher.

Wer saß denn bitte allein im Dunkeln, in seinem Auto und rauchte bei geschlossenem Fenster eine Zigarette? Allein bei dem Gedanken an dem Gestank schüttelte es mich.

Ich war Nichtraucherin, jedoch keine von diesen Penetranten. Wo doch in unserer Wohngemeinschaft mein Zimmer das einzige war, was nicht komplett verqualmt war. Doch im Auto ohne geöffnetes Fenster musste es ziemlich stinken.

Ich erschrak heftig, als es klingelte und ich aus meinen Gedanken über den rauchenden Fremden gegenüber auf dem Parkplatz gerissen wurde. Das kribbelnde Gefühl im Nacken hielt jedoch an, obwohl ich bereits wieder in meinem Zimmer war.

Chrissi war heute pünktlich, was äußerst selten geschah.

Tom klopfte und fragte, ob ich jemanden erwartete. Als er sah, dass ich schon auf dem Weg durch mein Zimmer eilte und nicht wie abends üblich in Jogginghosen und altem T-Shirt auf dem Sofa saß, konnte er sich wahrscheinlich denken, dass ich Besuch erwartete, also nickte ich nur, während ich an ihm vorbei huschte.

So schnell ich konnte lief ich die Treppe hinunter und stolperte fast über einen Schuh, den Tom mal wieder mitten im Weg liegen gelassen hatte. Dieser Typ war einfach unmöglich! Ohne mich noch weiter zu ärgern, ging ich an die Tür und öffnete sie strahlend.

Kaum, dass ich etwas sagen konnte, fiel mir meine beste Freundin schon um den Hals und drückte mir fast die Luft ab.

„Du glaubst nicht, welchen Wein ich besorgt habe!“, war das Erste, was sie mir direkt ins Ohr jubelte, sodass es ein wenig zu klingeln begann.

„Nun sag schon“, forderte ich sie auf, während ich mich aus ihrer Umarmung befreite, um nicht mit ihr zu stolpern.

„Ich war extra bei unserem Lieblingsgriechen und habe unseren Imiglykos gekauft. Soll dich auch schön von Alex grüßen. Er hat noch eine kleine Flasche mit drauf gelegt.“ Während sie mir das stolz erzählte, trugen wir zwei schwere Einkaufstaschen und einen Korb in die Küche. Sie hatte mal wieder für mich den halben Wocheneinkauf erledigt, wie es schien. Für heute Abend hatten wir nur Tintenfisch in scharfer Tomatensoße und Nudeln geplant.

Was ich jetzt jedoch alles im Kühlschrank und meinem Vorratsschrank verstaute, waren lauter Köstlichkeiten.

„Du bist wirklich ein Schatz, dafür lade ich dich heute Abend ein, da kannst du dir sicher sein, meine Süße!“, sagte ich und nahm Chrissi in die Arme. Die fing laut an zu lachen und erklärte, dass sie mal wieder mit ihrem Vater einkaufen gewesen wäre und der ganze Einkauf sie nicht einen Cent gekostet hatte.

Das Verhältnis mit ihrem Vater war recht merkwürdig. Er hatte eine ziemlich wohlhabende Frau geheiratet und diese war nicht sehr von seiner Tochter begeistert. Was jedoch auf Gegenseitigkeit beruhte. Chrissi konnte die neue Frau an der Seite ihres Vaters nicht ausstehen.

Als Ersatz für die wenige Zeit die er nun mit seiner Tochter verbringen konnte, ging er regelmäßig mit ihr shoppen, oder mit ihr im Großmarkt einkaufen, wo er lauter teure Lebensmittel einpackte.

Nicht, dass Chrissi es nötig hätte. Sie war mit einer kleinen Marketingfirma selbstständig und verdiente nicht schlecht. Da sie und ihr Vater oft viel zu viel einkauften, bekam ich manchmal einen gar nicht so kleinen Teil davon nach Hause. Das schonte nicht nur den Geldbeutel, sondern schmeckte auch einfach fantastisch. Außerdem brauchte ich mich nicht am Wochenende mit einem riesigen Einkauf quälen.

Während wir kochten und die erste Flasche Wein öffneten, berichteten wir uns gegenseitig über die letzte Woche. Das heißt, es wurde alles berichtet, was wir nicht in unseren täglichen Gesprächen über Skype untergebracht hatten, während sie in Berlin gewesen war.

Es war, als wäre sie gar nicht in Berlin gewesen. Na ja, fast. Jeden Abend hatte ich detaillierte Beschreibungen der Stadt, ihrer Geschäftspartner und aller anderen neuen Eindrücke bekommen. Mal ganz abgesehen von den unzähligen Bildern, die über den Tag verteilt auf mein Handy gesendet worden waren.

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