Patty May - Mädelsabend

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Die Mädels wollen es auf dem Hamburger Kiez mal so richtig krachen lassen. Dumm nur, wenn ausgerechnet der eigene Chef in der Kneipe auftaucht und den Abend ruiniert. Um dem ungeliebten Boss eins auszuwischen, wird er von den Freundinnen mit Alkohol abgefüllt. Noch dümmer, wenn der Mann am nächsten Morgen im Loft der Mädels wieder auftaucht. Und zwar mausetot. Die Frauen sind sich nicht einig, wohin mit dem Kerl. Zerstückeln, in Säure auflösen, in der Elbe versenken oder doch lieber vergraben? Eines ist todsicher – die Leiche muss weg!

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In leidenschaftlicher Hast wurde ich auf bärenstarke Arme gehoben, die mich sicher und ohne ein Zeichen der Anstrengung bis zur Hütte hinübertrugen. Ganz vorsichtig, als wäre ich zerbrechlich, legte der Hüne mich auf der weichen Lagerstatt ab, von der ich ungehindert über den Strand und das wogende Meer hinausblicken konnte.

Weit und breit waren wir die einzigen menschlichen Seelen.

Liebevoll sah ich zu, wie auch seine allerletzte Hülle fiel. Mutter Natur hatte ihn wirklich reichlich gesegnet.

Irgendetwas beunruhigte mich plötzlich, störte empfindlich die gerade entflammende Leidenschaft. Da war ein Gedanke, den ich nicht zu fassen bekam, das alarmierende und intensiver werdende Gefühl, dass etwas nicht stimmte. So, als hätte ich etwas Wichtiges vergessen.

Adrenalin schoss siedend heiß durch meinen Körper, und noch bevor ich die Augen öffnete und zur Uhr sah, war mir alles klar. Ich hatte verschlafen.

Acht Uhr dreißig zeigte die grüne Leuchtdiode an.

Mir fehlte eine ganze Stunde!

Mit einem Satz jagte ich aus dem Bett und prompt verhedderten sich die Füße in der zerwühlten Decke. Schwungvoll rutschte ich bäuchlings und mit dem Kopf voran, über die Bettkante hinaus, während meine Arme ganz von selbst den ungebremsten Sturz abfingen. Die instinktiven Reflexe bewahrten mein hübsches Gesicht vor dem sonst unvermeidlich folgenden und sicher reichlich unsanften Bodenkontakt.

Eine Handbreit Platz zwischen dem Teppich und meinem Kinn.

Aufatmend schickte ich ein Stoßgebet gen Himmel, als Dank, der drohenden Verunstaltung entgangen zu sein, denn die Leistungen eines Schönheitschirurgen in Anspruch nehmen zu müssen, passten gerade nicht ins Budget.

Etwas vorsichtiger, aber durchaus mit genügend Wut, drehte ich mich auf den Rücken, strampelte kräftig mit den Beinen und versuchte so die tuchenen Fesseln von den Knöcheln zu streifen.

Mit einem Ruck kam ich schließlich frei und spurtete ins Bad.

Die eiskalte Dusche sorgte für den nächsten Schock.

Meine Dachwohnung lag im vierten Stock eines altehrwürdigen Backsteingebäudes, die bald nach dem Krieg eiligst hochgezogen und seit Mitte der Siebziger weder nennenswert saniert noch modernisiert worden waren, dafür aber erschwingliche Mieten boten.

Ersatzweise musste man die Buden nicht lüften, ich nenne das meine vollautomatische Umwälzung. Ein stetiger leichter Luftzug durchzog den Aufgang, drang durch kleinste Ritzen der verschlossenen Haustür in die Wohnung ein und zog über den Flur an meinem Küchenfenster wieder hinaus.

Schätzungsweise müsste ich mir niemals Sorgen über ein Gasleck machen.

Die Leitungen ächzten und schnauften, sobald ich den Duschkopf aufdrehte, und es dauert eben, bis das Heißwasser aus der Kelleranlage hier oben ankam. Aber es fehlte mir an der nötigen Zeit, und bibbernd ertrug ich die eisige Folter.

Dafür war ich innerhalb von zwei Minuten fertig.

Eine weitere Minute ging fürs Zähneputzen drauf, dann raste ich atemlos zurück ins Schlafzimmer. Auf meinem Weg zum Schrank erwischte ich tragischerweise den eisernen Eckpfosten meines Bettgestells.

Rasend glühend heißer Schmerz durchfuhr den kleinsten Zeh, und jaulend vollführte ich einige sehr gewagte einbeinige Sprünge zwecks Leidminderung. Es half.

Für Sekundenbruchteile durchströmte mich pure Glückseligkeit, nur weil die Qual ein wenig nachließ. Behutsam testete ich den Gebrauch der Gliedmaßen, der Zeh bewegte sich kein Stück, schien aber keineswegs gebrochen.

Hoffentlich kam ich heute Abend in meine Pumps.

Rachedurstig schielte ich meine bis dato geliebte Schlafstatt an. Dieses verdammte Bett konnte von Glück reden, dass ich keine Eisensäge hatte, um daraus Kleinholz zu machen. Ich verzichtete ausnahmsweise darauf, mit meinem anderen, noch heilen Fuß dagegenzutreten.

Übel gelaunt zog ich mich an und stellte mir ganz theoretisch die Frage, was an diesem Scheißmorgen eigentlich noch alles schiefgehen könnte?

Umgehend erhielt ich Antwort, als mein Blick in den Kleiderschrank fiel.

Kein Uniformhemd in Sicht!

Erfolglos durchforstete ich die Bügel. Jeder Angestellte des Geschäftes besaß sechs Garnituren, drei Sommerblusen, drei Winterpullover, und war verpflichtet worden, die einheitliche Dienstkleidung bei der Arbeit zu tragen. Tja, und wie es aussah, waren die meinen im Wäschesack.

Schon seit mehreren Abenden wollte ich die Klamotten reinigen, erfand aber stets neue sehr gute Gründe, nicht runter in den gruseligen Waschraum zu müssen. Unseren Gemeinschaftskeller mied ich wie die Pest.

Unter dem Haus zog sich ein gesamtes Labyrinth an schummrigen Gängen und finsteren Zellen entlang.

Es roch modrig, wie der Tod.

Selbst wenn ich alle Lichter anknipste, fühlte ich mich keinen Deut sicherer. Da unten hatte ich eine Höllenangst, und jedes kleinste Geräusch genügte, damit ich alles fallen ließ und sofort die Flucht ergriff.

Vor kurzem hatte ich mir sogar eine Pistole zugelegt, einzig zur Abschreckung des im Untergrund lauernden Horrors.

Die Knarre hatte ich am Bahnhof gekauft, kostete mich zehn Euro, und wenn ich sie nicht gerade zur Dämonenabwehr benutzte, konnte man mit dem Ding die Kerzen anzünden oder unliebsame Rechnungen verbrennen.

Natürlich weiß ich, wie lächerlich sich das alles anhört, und trotzdem wurde dieser Keller zu meinem ganz persönlichen Gomorrha.

Aber wen interessierte schon, wovor ich mich fürchtete? Ohne Montur brauchte ich meinem Chef erst gar nicht unter die Augen zu treten.

Beherzt wühlte ich in der Dreckwäsche und zerrte die Uniformblusen hervor. Die waren alle ziemlich zerknittert, doch erst die Geruchsprobe zerschmetterte meine Hoffnungen auf erneute Tragbarkeit endgültig.

Einfach eklig!

Blieb nur der Pullover. Fieberhaft kramte ich ihn zwischen den Wintersachen heraus und zog mir die dicke Baumwolle über den Kopf.

Wie, um mich zu verspotten, drang ein gleißend heller Sonnenstrahl durchs Fenster. Die dünne Wolkendecke löste sich allmählich auf.

Gestern lagen die Temperaturen weit über zwanzig Grad und das erste Mal, seit ich in Hamburg lebte, wünschte ich mir inständig Regen. Der Blick zum klaren azurblauen Himmel genügte, um einen derben Fluch über die Lippen zu bringen. Dabei regnet‘s immer in Hamburg, gefühlt dreihundert Tage im Jahr, sodass ich manchmal befürchtete, mir müssten eigentlich Schwimmhäute und Kiemen wachsen.

Der Pulloverbund kratzte am Hals, und ich spürte unangenehm die aufsteigende Hitze. Deprimiert setzte ich mich für einen Augenblick auf die Bettkante und überdachte meine Lage.

Das würde heute nicht mein Tag werden! Soviel war klar!

Erstmalig überlegte ich ernsthaft, zu Hause zu bleiben und mich krank zu melden. Mmh, war auch ne blöde Idee.

Zum Arzt konnte ich nicht, und ohne Krankenschein riskierte ich eine Abmahnung, die mir mein Chef sicher umgehend und mit größtem Vergnügen ausstellen würde.

Zumindest brauchte ich mich nun nicht länger abzuhetzen, der Wecker stand auf Neun, und ich würde es nie rechtzeitig zur Geschäftsöffnung schaffen.

Humpelt kehrte ich ins Bad zurück, stopfte Bürste und Schminkutensilien in meine Handtasche und suchte nach einem Parfüm gegen die Ausdünstungen des Winterpullis.

LancÔme und Joop waren mir dafür zu schade, aber ganz hinten fiel mir ein schwarzer Flakon in die Hände. „Black Opium“ stand drauf.

Wenn ich mich recht entsinne, war das ein Geschenk von Oliver und daher mindestens zwei Jahre alt. So heiß die Affäre damals mit Olli begann, so schnell kühlte sie wieder ab. Schade drum, der Typ war echt süß gewesen.

Er arbeitete im Containerhafen in Schicht, und dass wir uns zufällig auf der Faschingsparty im LiLaBe kennenlernten, lag eindeutig an seinem Matrosenkostüm. Weiße enge Hose, Mütze und Schuh - sonst nichts.

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