Bernhard Wilhelm Rahe - 1979 Transit ins Ungewisse

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1979 Transit ins Ungewisse: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Story spielt im Jahr 1979.
In einem geheimen Forschungslabor an der Sowjetischen Grenze entwickelt ein genialer Wissenschaftler eine biologisch hochbrisante Substanz, die die Menschheit zu vernichten droht, sofern der «Stoff» in falsche Hände gerät.
Der besessene Virologe «Ramanowicz» tauft seinen biologischen Kampfstoff auf den Namen «AGON XXI».
Die BRD ist darüber informiert!
Da sind zwei junge Männer, Reservisten der Bundeswehr. Eine Handvoll Hoffnungen und Träume im Gepäck, machen sie sich für eine höhere Geldsumme auf den Weg in eine ungewisse, vermeintlich bessere Zukunft.
Mit einem voll beladenen LKW auf der Transitstrecke, quer durch den Osten, in Richtung Polen unterwegs, werden sie in den Strudel einer geheimnisvollen Biowaffen-Mission gezogen. Der Virus bricht aus, er versetzt die Bevölkerung Nord- und Osteuropas in Angst und Schrecken.
AGON XXI – Ein ultimativer Wettlauf gegen die Zeit.

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Grabert erinnerte sich an ein Wochenende, an dem er zum Kraftfahrer vom Dienst befohlen war. Es war tief in der Nacht, als man nach dem Obergefreiten verlangte. Er ging ans Telefon und hatte den Offizier vom Dienst am Ende der Leitung. Dieser gab den Befehl, sich unverzüglich, wenn nötig, sogar mit Unterhose, in seinem Dienstfahrzeug sitzend am Eingangstor zur Kaserne einzufinden – „und zwar zackig“.

Grabert sprang so wie er war, mit einer Trainingshose und Pullover bekleidet, in den Transporter und raste zum Tor, wo auch schon der diensthabende Offizier zustieg.

Die Fahrt ging bis zur nahegelegenen Landstraße, wo sich ein Zivilfahrzeug überschlagen hatte und im Graben gelandet war. Am Unfallort leisteten die beiden Soldaten Erste Hilfe und benachrichtigten dann die Ambulanz. Der schwerverletzte Fahrer des Fahrzeugs konnte gerettet werden.

Am nächsten Tag machte ein anderer Offizier eines höheren Ranges Grabert den ungeheuren Vorwurf, ohne angemessene Dienstkleidung den Dienst versehen zu haben und drohte an, eine Meldung machen zu wollen.

Grabert protestierte gegen diesen Vorwurf, zumal er doch einem Befehl zufolge gehandelt habe.

So konnte es also durchaus vorkommen, sich durch die Ausführung eines Befehls eine dicke Disziplinarstrafe einzuhandeln, auch in der Ausübung lebensrettender Maßnahmen.

Grabert bekam keine Disziplinarstrafe, weil die Herren Vorgesetzten dieses Problem am Tisch des Offiziersheimes unter sich lösten und mit den entsprechenden Getränken hinunterspülten.

Grabert war gut in der Zeit, er musste sich bis um 10.30 Uhr in der Kaserne einfinden. Die warmen Strahlen der Hochsommersonne fielen ihm ins Gesicht.

Am Rande der Autobahn sausten Büsche, Sträucher, Bäume und Hinweisschilder vorbei.

„Eigentlich ist es mal eine Abwechslung, wenn man sich schon keinen Urlaub leisten konnte in diesem Jahr“, bemerkte er selbstironisch. Vielleicht würde er sogar alte Bekannte aus seiner Kraftfahrercrew wieder treffen. Wenn nicht, egal, die Abende im Soldatenheim oder in der Kantine würden auch so abwechslungsreich werden.

Das Hinweisschild der Abfahrt, die Grabert nehmen musste, flog vorbei. Nun waren es noch ca. 20 Minuten bis zur Kaserne. Dann würde er sich wieder der erhabenen Stimme des Gesetzes fügen müssen, ob er das nun wollte oder nicht.

Die Kaserne lag direkt an der Hauptstraße, dort, wo es ein paar Kneipen gab, da, wo sich die Soldaten so manchen Abend amüsierten und vollaufen ließen. So sollte es ja auch sein. Die Kneipenbesitzer freuten sich darüber, dass der Soldat nun mal durstig, einsam, gedemütigt und frustriert vom Dienst im Gelände ihre Kneipe aufsuchte. Dann wurde kräftig mitgeholfen, mit schnell ausgeschenkten Bieren ohne Blume, aber keineswegs voll bis zum Rand, weil ohnehin keiner von den „grünen Blödmännern“ es im berauschten Zustand bemerkte.

Nachdem der Wachsoldat Graberts Einberufung zur Wehrübung in Augenschein genommen – und irgendetwas in sein Buch gekritzelt hatte, deutete er auf ein graues Gebäude:

„Dort müssen Sie sich erst einmal melden, der Spieß wird Sie dann schon in Ihre Dienststelle einweisen. Also dann, viel Spaß. Sie können durchfahren.“

Hinter Grabert senkte sich der Schlagbaum. Dieser rot-weißgestreifte Schlagbaum trennte zwei Welten voneinander. Die Welt, in der man in etwa frei entscheiden, tun und lassen konnte, was man wollte, und die Welt der Hampelmänner und Marionetten, in der alles Befehl war. Das Essen, das Schlafen und einiges andere mehr.

Der Spieß, mit anderen Worten – „die Mutter der Stabsbatterie“, machte einen sehr höflichen Eindruck. Er zeigte den Neuankömmlingen die Stuben, die Dienst- und Aufenthaltsräume des Gebäudes. Die Kasernenplaner hatten sich Mühe mit der Ausstattung der Räumlichkeiten gegeben. Aber der eigenartige Geruch, der einem Kasernengebäude anhaftet, war auch hier in aller Nase. Zweckmäßigkeit war das Schlagwort.

„Schließlich ist es ja kein Sanatorium, meine Herren Reservisten“, sagte der Spieß. Er hieß, man staune, Ochsenkopp.

Mit Grabert war nur noch ein anderer Reservist zur Übung beordert worden. Also musste etwas Besonderes hier in den nächsten Tagen stattfinden.

„Sie haben bis 12.00 Uhr Zeit, Ihre Sachen einzuräumen. Nach dem Mittagessen, sagen wir um 13.15 Uhr, melden Sie sich bei mir, in „grün“, mit tadelloser Arbeitsuniform. Ihre Stube haben Sie ja gesehen, Sie kennen das ja noch von Ihrem Grundwehrdienst.“

Der Spieß machte auf dem Absatz kehrt und verschwand hinter einer der vielen Türen des Verwaltungstraktes.

Grabert verstaute seine Kleidungsstücke in einem Holzschrank, einem Spint ähnlich, der ein sogenanntes „Privatfach“ zum Verschließen aufwies.

Jemand tippte ihm auf die Schulter.

„Hey, Kumpel, ich soll die Bude hier mit Dir teilen. Übrigens, ich bin Erich Haake und komme aus Dortmund.“

„Freut mich, ich dachte schon, ich wäre der Einzige, den man zu dieser Übung eingeladen hat.“ Grabert deutete auf das Bett neben dem Fenster: „Wenn Du willst, kannst Du hier schlafen. Übrigens, ich heiße Martin Grabert und komme aus Bremen.“

Erich kratzte sich etwas verlegen am Hinterkopf. „Na, dann wollen wir mal sehen, was die mit uns vorhaben. Die schrieben irgendwas von einer Natoübung. Ich hab eher den Eindruck, die wollen uns verscheißern. Vielleicht wollte man uns nur mal daran erinnern, dass wir noch unter dreißig sind und als Reservisten rangeholt werden können.“

„Glaubst Du? Es gibt doch noch jüngere Reservisten als uns. Ich versteh nur nicht, dass man uns mit zwei Mann zu einer Reserveübung einberuft. Irgendwas ist da faul oder wenigstens undurchsichtig.“

„Was soll's“, sagte Erich, „mir ist das ziemlich schnuppe. Die zwei Wochen bekommen wir schon rum. Übrigens, spielst Du Skat?“

„Ja, schon, aber nicht besonders gut. Ich glaube, wir geh'n mal rüber zur Kantine, es ist schon nach 12.00 Uhr.“

Schon von außen roch man, dass es Königsberger Klopse in Kapernsoße gab.

Im Speisesaal für Rekruten und Soldaten der unteren Dienstränge herrschte viel Betrieb. Das Klappern der Teller und Essbestecke vermischte sich mit dem Gemurmel der hungrigen Männer.

Grabert war sich nicht mehr bewusst darüber, welchen ohrenbetäubenden Lärm so um die fünfhundert Essbestecke im Gebrauch verursachen konnten. Eine gigantische hungrige Maschine, die pro Tag ca. 250 Pfund Kartoffeln und 100 Pfund Fleisch vertilgte, zubereitet in riesigen Kübeln, von Kochmaschinen, nicht von Menschenhand.

Das Essen, das zurückging, wurde dann jeden Tag von einem Bauern abgeholt, der es seinen Schweinen zukommen ließ. Grabert ließ nur die Kapern zurückgehen, denn die mochte er nicht. Zum Nachtisch gab es Schokoladenpudding mit Vanillesoße.

„Na, wie war das Essen?“, fragte Erich und fing zu grinsen an. „Hoffentlich hat der Küchenbulle heute gute Laune gehabt.“

Grabert musste lachen, denn er kannte die Geschichte vom Küchenchef, dessen Essen, wenn er schlecht gelaunt war, immer etwas seltsam schmeckte. Einige, die die Geschichte zum ersten Mal hörten, glaubten dann wirklich, dass ein seltsamer Geschmack in der Speise sei. Im Grunde genommen war es nur die eigene Fantasie, die ihnen dann einen Streich spielte. Allmählich Ieerte sich der große Speisesaal, jedoch der Lärm, das Geklapper von Tellern und Essbestecken, nahm eher zu. Jetzt schienen die Spülmaschinen ihre Arbeit aufzunehmen. Grabert verabscheute Großküchen, in denen alles nach einem sturen, lieblosen Plan abzulaufen schien.

Der Spieß, das war Hauptfeldwebel Kellermann, schaute auf die Uhr, als Grabert und Haake im Dienstzimmer erschienen.

Er verzichtete auf die stramme Haltung, die generell in Kasernen den Vorgesetzten gegenüber verlangt wurde. Freundlich deutete er auf zwei einfache Holzstuhle, die um einen kleinen runden Tisch herumstanden.

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