Bernhard Wilhelm Rahe - 1979 Transit ins Ungewisse

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Die Story spielt im Jahr 1979.
In einem geheimen Forschungslabor an der Sowjetischen Grenze entwickelt ein genialer Wissenschaftler eine biologisch hochbrisante Substanz, die die Menschheit zu vernichten droht, sofern der «Stoff» in falsche Hände gerät.
Der besessene Virologe «Ramanowicz» tauft seinen biologischen Kampfstoff auf den Namen «AGON XXI».
Die BRD ist darüber informiert!
Da sind zwei junge Männer, Reservisten der Bundeswehr. Eine Handvoll Hoffnungen und Träume im Gepäck, machen sie sich für eine höhere Geldsumme auf den Weg in eine ungewisse, vermeintlich bessere Zukunft.
Mit einem voll beladenen LKW auf der Transitstrecke, quer durch den Osten, in Richtung Polen unterwegs, werden sie in den Strudel einer geheimnisvollen Biowaffen-Mission gezogen. Der Virus bricht aus, er versetzt die Bevölkerung Nord- und Osteuropas in Angst und Schrecken.
AGON XXI – Ein ultimativer Wettlauf gegen die Zeit.

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Die Industrie mit ihren gigantischen Schloten auf den streng überwachten Grundstücken hatten Auflagen vom Senator für Umwelt erhalten, endlich die von ihnen verursachten Emissionswerte, die deutlich über der gesetzlich erlaubten Norm lagen, zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass die Ausstöße geringer wurden. Ansonsten drohten ihnen hohe Geldstrafen.

Also stockten die pfiffigen Techniker und Ingenieure die Kamine um 18 Meter auf, so verteilten sich die schweren schädlichen Stoffe gleichmäßiger über die ganze Stadt hinweg. Die Immissionen sanken nun deutlich – mild gebändigt – und jeder war zufrieden. Gleichwohl gelangten täglich immer noch vergleichbare und sogar höhere Stoffmengen in die Luft, aber cleverer umverteilt.

Die Vorzüge der Technik, wer wollte nicht in ihren Genuss kommen. Etwa ein größeres Auto fahren, ein Haus bauen, ausgelassener konsumieren, Rohstoffe verbrauchen. Wasser, Strom, Luft, Wärme, Benzin, Gas, Kohle und etliches mehr. Jeder bezahlte schließlich mit seinen Steuerabgaben in das Gemeinwesen ein. Wer nichts hatte, der zahlte nicht. Die ganz Schwachen berappten womöglich und deutlich früher mit ihrer kleinen bedeutungslosen Lebensflamme.

Die Konsequenzen wollte kaum einer tragen, das war die Schwierigkeit. Der Wohlstandsmensch vermochte den süßen Wein des Lebens zu genießen, aber die leere Flasche sollte möglichst irgendwo stehen bleiben. Irgendwer würde sie schon wegräumen.

Das Endprodukt des Fortschritts, der sich auftürmende Sperrmüll einer Zivilisation interessierte die meisten Verursacher nur wenig. Ja, das war Stadt. Eine schöne Stadt, aber nicht immer gut aufgeräumt.

Sperrmüll, der an den Straßen stand, erfreute sich einer großen Beliebtheit bei den weniger Verdienenden, einigen Gastarbeitern, und nicht zuletzt bei jungen Leuten, bei Studenten zum Beispiel – auch bei Grabert.

Dieser junge Bursche hatte ein fachgerechtes Geschick. Mit wenigen Handgriffen baute er einen alten Schrank zu einem ansehnlichen Regal um. Er brachte es fertig, einem alten Röhrenradio wieder Musik zu entlocken, indem er eine defekte Röhre aufspürte und diese durch eine funktionsfähige Radioröhre eines anderen defekten Rundfunkapparates ersetzte.

Wenn der Stadtmensch seinen Blick schärfte und sah, welche wertvollen Gegenstände auf der Straße landeten, sollte er, hinsichtlich der Armut in der Dritten Welt, mächtig ins Grübeln kommen. Betriebsbereite Fernseher, Radios, kaum befleckte Polstergarnituren, all diese Dinge wurden zum Sperrmüll vor das Haus gestellt.

Während die Menschen, die das Prinzip der Wiederverwertung kapiert hatten, in den Gegenständen herumkramten, saßen manche „edlen Spender“ hinter der Gardine und schauten mit Missachtung auf diese „Maden“ herab. Vielleicht amüsierten sie sich köstlich über die armen Säcke da draußen und wischten sich mit parfümierten Taschentüchern eine Lachträne aus dem Augenwinkel. Eure Armut kotzt mich an. Menschen gab es, die sich ein Vermögen aus den Abfallprodukten der Wohlhabenden geschaffen hatten. Diese Zeitgenossen schmunzelten verhalten, über ihr anschwellendes Bankkonto.

In der Stadt war in mehreren Parallelstraßen eine Sperrmüllabfuhr vorgesehen. Überall standen Gegenstände herum und warteten darauf, von Lastwagen der Stadtreinigung verschluckt zu werden. Zum Teil waren die am Vorabend abgestellten ausrangierten Besitztümer zerwühlt und durchstöbert worden.

Grabert sinnierte darüber nach, wer in jenem Sitzmöbel gesessen haben könnte, welches Kind in dieser einen gelben Plastikwanne gebadet worden war. Welchem Schlafenden das klapperige Bettgestell über viele Jahre Nachtruhe beschert haben mochte – oder auch nicht.

Diese verrückte Welt , dachte er, durch die Straßen der Bremer Innenstadt spazierend und war überrascht über seine Nachdenklichkeit. Grabert konnte schnell und leidenschaftlich in globale Problemstellungen hineinfallen. Er war eine Art Hobbyphilosoph mit kritischem Blick auf seinen Lebensraum.

Alles dreht sich um unsere Umwelt, um ihre Erhaltung. Es wird eine Menge dafür getan. Aber einige interessierte das ganze Gerede um Umwelterhaltung einen feuchten Dreck, sinnierte er.

Grabert hatte Zeit, es war Freitagnachmittag, und für ihn, den gelernten Maschinenschlosser, begann nun das Wochenende. Sein Chef war den Mitarbeitern gegenüber sehr entgegenkommend, und darum schaute am Freitagnachmittag keiner so genau auf die Zeiger. Wer keine Arbeit mehr hatte, damit war die Reparatur von kleineren Schiffsdieseln gemeint, durfte sich ab 15.00 Uhr eine Feierabendcola aus dem Eisschrank im Büro holen und dann in das Wochenende verflüchtigen.

Grabert arbeitete seit neun Jahren bei der BMF, einem Familienbetrieb, der die Begeisterung zu kleineren Schiffsdieselmotoren und Außenbordern seit Jahren pflegte. Er war zufrieden mit seinem Job, hatte damals, nach Abschluss seiner Lehre, in der Firma bleiben können. Nun war er sechsundzwanzig Jahre alt. Es bereitete ihm immer noch großes Vergnügen, die Maschinen zu warten, Defekten beizukommen, Teile auszubauen, sie zu reinigen und auf ihre richtige Funktion hin zu überprüfen. Er liebte immer den Augenblick des Probelaufes. Dann stellte sich heraus, ob er gut gearbeitet hatte. Und das hatte er mit wenigen Einschränkungen. Nur einmal, kurz nachdem er als Geselle zu arbeiten begonnen hatte, unterlief ihm ein Fehler, der keine dramatischen Folgen hatte. Irgendwo auf einem kleinen See verlor der Kunde eine Abdeckkappe seines „Johnsons“. Um es abzukürzen, er war der geborene Metaller mit intellektuellen Neigungen. Hinzu gesellte sich eine klitzekleine Tendenz zur Hypochondrie.

Die Stadt pumpte hektisches Treiben. Der Sommerschlussverkauf hatte am Vortag begonnen. Nun wurde das Kaufen von modischen, aber planmäßig schon nach der Sommersaison nicht mehr aktuellen Kleidungsstücken und einigen anderen Klamotten zu einer Art Massenhysterie.

Resolute rempelnde Damen und Schnäppchenjäger drängten ihre Leidensgenossinnen wenig kultiviert zur Seite, um an Artikel heranzukommen, die schon nach wenigen Stunden vergriffen sein sollten.

Grabert blieb an einem der Softeisstände stehen und kaufte sich ein riesiges Vanilleeis. Schon als kleiner Junge war seine Begeisterung für diese Süßigkeit kaum zu bremsen gewesen. Er schaute an sich hinunter, an seiner ausgebeulten und abgewetzten Cordhose entlang, bis auf seine Clogs hinab.

Könnte besser aussehen , dachte er, eigentlich sollte ich mir eine neue Jeans kaufen, und überhaupt mal wieder ein paar fabrikneue Klamotten überstreifen .

Wenige Augenblicke später stand er vor dem Spiegel der Umkleidekabine einer Kaufhauskette, schaute wieder an sich hinab. Diesmal gefiel es ihm besser. Die Jeans passte famos. Es war auch kein großer Akt, für einen schlanken und schlaksigen Mann, wie er es war, ein Paar Hosen zu bekommen. Danach erwarb er noch ein paar Turnschuhe, ein neues Jeanshemd und wenige Kleinigkeiten. Ein goldenes Kettchen aus der Juwelierabteilung war dabei, für Graberts Freundin, Lisa, bestimmt. Dieses hatte ein wenig mehr, als nur eine Kleinigkeit gekostet.

Lisa, ein hübsches blondes Mädchen, schwedischer Abstammung, mit neugierigen braunen Augen, hinter denen sich nicht nur Leidenschaft und Intelligenz verbargen.

Am 30. Juli sollte sie das Kettchen bekommen, an ihrem 24. Geburtstag.

Oh, Junge, das wird sicher ein wunderschöner Tag werden, für Lisa und auch für mich , freute sich Grabert.

Er hatte sich schon einen netten Plan zurechtgelegt, wie sie gemeinsam, ohne Freunde und Bekannte oder Verwandte, den Tag, ihren Tag, verbringen würden. Morgens bis in die Puppen schlafen, dann in aller Ruhe ausgedehnt Kaffeetrinken, während andere schon den Sonntagsbraten in der Röhre schmoren ließen, und anschließend ab zur Nordsee, irgendwo in ein kleines Badenest. Dort sich also die Sonne auf den Pelz brennen lassen.

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