Sebastian Kalkuhl - Was richtig ist
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Die meiste Schutzengel machen ihre Arbeit gut.
Cassiel macht sie richtig.
Das erste Buch aus dem #engelcontent-Universum!
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Sam warf kurz einen Blick nach draußen. Martin war gerade mit Bezahlen fertig geworden und schon wieder auf dem Weg zurück zum Auto. »Danke für die Warnung.«
Die Person antwortete nicht. Sam wandte den Kopf, die Rückbank war leer. Nur der seltsame Glimmer lag wieder in der Luft, deutlicher als vorher und trotzdem kaum mehr als ein Hirngespinst.
Die Fahrertür ging auf, Martin setzte sich wieder. Martin, der sympathisch war – zu Leuten, die in sein Weltbild passten. Mit dem man sich wohl gut unterhalten konnte – wenn er nicht gerade dabei sein würde, zu erklären, weshalb er sein offensichtlich existentes Gegenüber nicht für existent hielt. Und mit dem Sam von jetzt auf gleich nicht mehr in einem Auto sitzen wollte.
Es griff instinktiv zum Handy und setzte das beste gestresste Gesicht auf, zu dem es fähig war. Alles schon tausendmal gemacht. »Ich glaub, ich muss dir absagen«, erklärte es, bevor der Kerl auch nur dazu kam, die Handbremse zu lösen.
Martin fror mitten in der Bewegung ein und sah einigermaßen verwirrt, beleidigt und ein kleines bisschen sauer aus. »Was hab ich verpasst?«
»Ich…« ›Übliche Ausrede. Zieht bei den Menschen mit der Frisur immer.‹ »Freundin hat grade mit ihrem Freund Schluss gemacht. Und bevor die den ganzen Abend alleine bleibt und irgendwas anstellt…«
Martin nickte so schnell, dass Sam ihm unterstellen musste, gar nicht an den Details interessiert zu sein, die es sich noch hätte ausdenken müssen. »Ich versteh schon«, sagte er. »Darf ich dich wenigstens noch irgendwohin bringen?«
»Passt schon, sie wohnt nicht weit weg. Das Stück kann ich zu Fuß gehen.«
Das Letzte, was es noch von ihm mitbekam, war ein gemurmeltes »Frauen…«, ehe es die Beifahrertür zuknallte und sich mit schnellen Schritten auf in die Richtung machte, in der es die nächste Straßenbahnhaltestelle vermutete.
›Wenn du mir so kommst, dann hätte ich mich gar nicht outen müssen um zu merken, dass du und ich nicht zusammenpassen‹, dachte Sam bei sich und schüttelte den Kopf. Da hatte es doch lieber sein Date mit der Leinwand.
Zwei Tage später tauchten auf den Titelseiten der Zeitungen Bilder von Personen auf, die eine Gruppe Leute zusammengeschlagen haben sollten. Einen der Verdächtigen erkannte Sam wieder.
1
Montag, 16. November eine Stunde später
Sie hatten den Anstand gehabt, seine Wunden zu versorgen. Sie hatten nicht den Anstand gehabt, ihm zu sagen, wohin sie ihn im Anschluss brachten, aber etwas anderes als das Gericht kam nicht in Frage. Das Einzige, was Cassiel entsprechend interessieren sollte, war ob sie ihn noch anhörten oder gleich hinrichteten, aber das kümmerte ihn nicht. Seine Gedanken waren immer noch da unten, immer noch auf der Erde.
›Ich habe das Richtige getan‹, dachte er. ›Ich habe immer das Richtige getan.‹
Die beiden Soldaten, die ihm, kaum dass er wieder im Himmel angekommen war, erst Handschellen angelegt und ihn dann an der Schulter gepackt hatten, führten ihn mitten in das größte Gebäude im Himmel. Vorbei an den Treppenstufen zu den Balkonen, von denen die öffentlichen Urteile gesprochen wurden – immerhin das blieb ihm erspart. Aber selbst dann hätten ihn einfach nur mehr Leute gehört.
›Ich habe das Richtige getan.‹
Sie brachten ihn weiter ins Innere des Gebäudes, blieben aber rechtzeitig stehen, bevor sie die Zellen erreichten, in denen die Todeskandidaten auf ihr Schicksal warteten. Einer der Soldaten klopfte an die Bürotür vor ihnen, unter dutzenden identischen scheinbar zufällig ausgewählt. Ein Schild rechts an der Wand gab Cassiel Auskunft darüber, bei wem er jetzt landen würde.
Jehudiel, stand da. Erzengel. Oberster Richter.
Besagte Person öffnete nur einen Moment später. Er trug die üblichen schwarzen Richterroben, die dunklen Haare sorgfältig im Nacken zusammengebunden und musterte Cassiel aus ebenso dunklen Augen hinter Brillengläsern. Er wirkte übermüdet und überarbeitet, und ließ trotzdem keinen Zweifel daran, dass er seine Arbeit tun würde. Im Namen Gottes zum einen, im Namen der Erde zum anderen.
»Tretet ein, bitte«, sagte Jehudiel, ging selbst einen Schritt zur Seite und setzte sich hinter den Schreibtisch, der fast die Hälfte des Raums einnahm. Die andere war mit Akten, Schränken und Bücherregalen zugestellt, ein einziges Chaos auf den ersten Blick, aber auf den zweiten erkannte Cassiel das System dahinter. »Und nehmt ihm die Handschellen ab.«
Die Soldaten befreiten ihn von den schweren Ketten. Das Metall und die Kraft, mit der es infundiert worden war, damit er sich ja nicht losreißen konnte, waren hier wohl nicht mehr nötig. Die Richter besaßen ganz eigene Möglichkeiten, um ihre Angeklagten an der Flucht zu hindern.
»Lasst uns jetzt allein«, fuhr Jehudiel seelenruhig fort an die Soldaten gewandt und schien Cassiel für den Moment noch gepflegt zu ignorieren. »Ich lasse jemanden rufen, wenn wir hier fertig sind. Und schickt mir Remiel her.«
Die beiden nickten knapp, einen Moment später schloss sich die Tür wieder und ließ Cassiel allein mit dem Richter. Der Gedanke kam auf, dass er zumindest versuchen könnte sich zu wehren, doch weit würde er nicht kommen. Einen Großteil seiner Kraft hatte er auf der Erde verbraucht und was noch übrig war, würde gegen einen Erzengel nicht reichen. Sie standen in der Hierarchie lediglich knapp über Cassiel, doch hatten sie nur ihren Rang und Namen aufgegeben, als sie sich dem Schutz der Erde verschrieben hatten – nicht etwa ihre Macht.
Jehudiel stieß einen tiefen Seufzer aus, dann bedeutete er Cassiel, sich ihm gegenüber auf einen unbequem wirkenden Stuhl zu setzen. »Fangen wir an.«
»Werde ich hingerichtet?«
»Selbst wenn ich das schon wüsste, würde ich mich trotzdem noch mit dir unterhalten wollen«, erwiderte der Richter. »Du bist kein Soldat, das hier ist nicht das Kriegsgericht. Jeder Engel hat das Recht auf einen fairen Prozess und eine Anhörung, so sehr er sich auch versündigt hat.«
›Erstaunlich, wie leicht du das sagen kannst, nachdem ihr erst vor sechshundert Jahren Engel einfach in die Hölle gestoßen habt‹, dachte Cassiel bei sich. ›Aber Gott den Rücken zu kehren ist etwas anderes.‹ »Ich habe mich nicht versündigt, ich habe nur meine Arbeit getan.«
Jehudiel schwieg daraufhin sehr eisern und nahm sich die oberste Akte auf dem Stapel neben sich. Blätterte einmal kurz darin, legte sie weg und wiederholte das Ganze noch dreimal, ehe er die Richtige gefunden zu haben schien. Cassiel beugte sich leicht vor, in der Hoffnung, erkennen zu können, worum es da ging, aber außer seinem Namen konnte er nichts lesen. Das half ihm auch nicht zu neuen Erkenntnissen.
»Du heißt Cassiel?«, fragte der Richter schließlich.
»Ja.«
»Alter?«
»1463.« Nicht alt für einen Engel.
Jehudiel hob eine Augenbraue und wirkte so, als würde das Dinge erklären. Jugendlicher Leichtsinn oder was auch immer, Cassiel wollte es gar nicht so genau wissen. »Beruf?«
»Schutzengel.«
Jehudiel nickte sehr langsam und mit gerunzelter Stirn, machte sich eine Notiz in der Akte vor ihm und kommentierte das nicht weiter. »Dir ist bekannt, weswegen du hier sitzt?«
»Ja«, erklärte Cassiel, konnte das so aber unmöglich stehenlassen. »Aber ich musste das alles tun, es war richtig. Schutzengel tun immer das Richtige.«
Wieder bekam er eisernes Schweigen als Antwort. Dieses Mal gemischt mit einer unterschwelligen Erklärung, dass Jehudiel das bitte für sich allein entscheiden wollte.
»Diese Anhörung dient dazu, dass ich mir ein Bild von den Dingen machen kann, die passiert sind«, erklärte der Richter. »Sie soll mir helfen, ein gerechtes Urteil zu fällen. Ich bitte dich darum, die Wahrheit zu erzählen, sie nicht zu verdrehen und keine wichtigen Details auszulassen. Wenn du das Richtige getan haben solltest, dann werden mich nichts weiter als die tatsächlichen Ereignisse davon überzeugen können.«
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