Armin Odoleg - Ingenieure - Status und Perspektiven

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Dieses Werk ist mit einem naturwissenschaftlich-technischen Blick geschrieben. Es stellt dar, mit welchen Mechanismen die Probleme unserer Zeit entstehen. Es zeigt, dass es sich um ein perfides System handelt, in dem kurzfristiger Vorteil in Verbindung mit Verantwortungslosigkeit regiert. Die Strategie liegt darin, nur positive Informationen zu kommunizieren (vgl. auch Stichworte auf dem Einband), was durch Einführung einer Informationsfilterebene geschieht. Dies ist auch die Ursache dafür, dass bei vielen Projekten erst zum Zeitpunkt der Fertigstellung «plötzlich» festgestellt wird, dass lange Verzögerungen zu erwarten sind. Technische Projekte werden nur noch «gemanagt», was dazu führt, dass es teilweise nicht möglich ist, die enthaltenen Aufgaben zu lösen. Im Bereich «Ingenieurwesen» werden dazu viele teilweise unterhaltsame Beispiele angeführt. Sie belegen, dass nicht mehr Facharbeit im Vordergrund steht, sondern Verwaltungsaufgaben und Sicherung des Arbeitsplatzes. Die Bedienung der Systeme hat oberste Priorität bekommen, was im Widerspruch zum allseits geforderten und kolportierten Querdenkertum steht. Dieses würde genau darin bestehen, Systeme in Frage zu stellen. Weiterhin wird gezeigt, dass Oberflächlichkeit, Inkompetenz und insbesondere Dreistigkeit durch diese Systeme unterstützt wird, womit das Produkt auf der Strecke bleibt. Zur Analyse erscheint es dem Autor sinnvoll, darzulegen, wie Entscheidungsträger «funktionieren» bzw. welche Defizite sie haben. Die Strukturen werden durch Journalismus, Industrie, öffentliche Meinung und Politik unterstützt. Die Manipulation der Öffentlichkeit findet durch irrelevante, falsche und in vielen Fällen inkompetente Berichterstattung statt. Die überforderte Politik kaschiert ihre Inkompetenz durch Zusammenarbeit mit der Industrie zum Zwecke des Machterhalts beider Seiten. Die Eskalation der Systeme wird mittelfristig in Europa nur Verlierer produzieren, wenn sich nichts grundlegendst ändert.

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Hierzu ist zu bemerken, dass nicht ganz unwichtige Philosophen unserer Zeit wie beispielsweise Ludwig Wittgenstein („Tractatus logico-philosophicus“) oder Rudolf Steiner (Anthroposophie, Waldorfschulen) ebenfalls Ingenieure waren, bevor sie sich der Philosophie zuwandten. Paul Watzlawick war Philosoph und Psychologe. Reines Ingenieurwesen und -wissen erweist sich somit als nicht ausreichend, um gute Produkte zu schaffen. Eine gute Grundlage stellt es aber dennoch dar.

Die Wahrnehmung und ihre Folgen

Die Grundlage für die „persönliche Daseinsgestaltung“ aller Menschen bildet deren eigene Wahrnehmung. Betrachtet man etwa das Beispiel einer Herbstwanderung im Gebirge: Der Naturliebhaber erfreut sich der unterschiedlich gefärbten Blätter, der Chemiker macht sich Gedanken über das Chlorophyll und die verschiedenen Farben der Blätter, der Techniker überlegt sich, warum seine Wanderschuhe auf dem nassen Boden leicht rutschen und der Feinschmecker sammelt viele schmackhafte Pilze. Jeder geht spezifischen Interessen nach, deren Ursachen irgendwo liegen. Wo, ist nicht von Belang. Wichtig ist, dass jede dieser Personen alles unterschiedlich wahrnimmt. Darauf basieren für alle Dinge unterschiedliche Schlussfolgerungen. Dies bedeutet, dass sich jeder seine Welt nach seinen Denk- und Erfahrungsmustern konstruiert.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass die verschiedenartige Wahrnehmung auch für komplexe Sachverhalte zutrifft, wobei mit der Komplexität derselben auch die Differenziertheit der Wahrnehmung und mit dieser zusätzlich die Anzahl der Möglichkeiten der Interpretation derselben steigt.

Ein Vertreter dieser Interpretation unseres „Ichs“ war der Philosoph Paul Watzlawick, er nannte die Konstruktion der persönlichen Wirklichkeit „Radikalen Konstruktivismus“. Nach dem Studium der Philosophie hatte er sich der Psychoanalyse zugewandt. Dies, als er feststellte, dass Menschen ein psychisches Problem bekommen, wenn ihre „Konstruktionen“ im Gehirn, also ihre persönlichen Wahrheiten, mit Fakten kollidieren.

Die Natur hat es deshalb so „eingerichtet“, dass sie versucht, Kollisionen im Gehirn zu vermeiden. Dies auch, damit der Mensch psychisch gesund bleibt.

Wichtig ist, dass auch Randbedingungen existieren, wie etwa Naturgesetze, nach denen sich die Konstruktionen im Gehirn richten müssen bzw. müssten. Diese lassen sich nicht konstruieren, da sie definitiv nicht veränderbar sind. Die Größe der Lichtgeschwindigkeit ist beispielsweise ein Naturgesetz, das besagt, dass sie von massebehafteten Teilchen nicht erreicht werden kann. In wie weit Naturgesetze bei technischen Entscheidungen gelten? Wir werden sehen.

Für die weitere Erkenntnis erscheint mir wichtig, dass aus diesen (subjektiven) Wahrnehmungen heraus Schlussfolgerungen resultieren; und aus diesen Schlussfolgerungen werden final Entscheidungen getroffen – nach bestem Wissen und Gewissen. Dies beispielsweise bei einer Wahl an der Urne. Wobei natürlich auch so gewählt wird, dass sich ein persönlicher Vorteil ergibt. Bei dieser Beurteilung denkt nahezu jede(r) von sich, er/sie hätte die beste Wahrnehmung bzw. Urteilsvermögen und sieht alles aus seiner persönlichen Sicht.

Die „Grundkette“ besteht also aus:

Wahrnehmung → Schlussfolgerung/Reflektion/Vergleich mit Erfahrungswerten → Entscheidung.

Das bedeutet nicht, dass die alleinige Ursache von Entscheidungen die Schlussfolgerungen sind. Bei Entscheidungen spielen neben den in Gehirn getroffenen Schlussfolgerungen auch andere Faktoren eine wesentliche Rolle: Beispielsweise die Risikofreudigkeit von Personen. Und diese hängt wiederum von Hormonen ab - Dopamin und Testosteron beispielsweise. Um hier einen Praxisbezug zu bieten: Manager, die in die neuere Deutsche Geschichte nachträglich gesehen nicht sehr ruhmreich eingingen, legten laut Presse „Rambo-Methoden“ an den Tag.

Dass jeder seine Umwelt individuell wahrnimmt, war für die Evolution lebensnotwendig. Wenn jeder gleich denken und handeln würde, so könnte man dies nicht als Evolution bezeichnen. Weiterhin würde sich dann jeder dem Gleichen widmen. Ein Naturereignis wie beispielsweise die Explosion einer nahen Supernova würde die komplette Spezies ausrotten. Da aber ein Teil der Spezies in Zelten und der andere in Höhlen wohnte, in denen dieser vor gefährlichen Strahlen bzw. Teilchen geschützt war, überlebten die Höhlenbewohner.

Ein einfaches Beispiel für eine verfälschte Wahrnehmung der Realität stellt eine Fata Morgana dar, die einem vorgaukelt, dass Gebäude oder Städte sehr viel näher sind als in der Realität. Die Ursache dieser falsch interpretierten Sinneswahrnehmung sind Spiegeleffekte an atmosphärischen Schichten. Wobei in diesem Falle die Wahrnehmung eigentlich sogar physikalisch korrekt ist. Hier wird das Gehirn darüber betrogen, dass die Natur dort Spiegel aufstellt, wo normalerweise keine vorhanden sind.

Ein klassisches Beispiel für sinnliche Konstruktionen im Gehirn sind Verschwörungstheorien: Hier wird etwas „konstruiert“. Beispielsweise, dass die Mondlandung nie stattgefunden hätte und alle Filme, in denen die Astronauten auf dem Mond spazierten, auf der Erde gedreht sind. Dabei werden die absurdesten Argumente angeführt. Diese basieren meist darauf, dass ein Hintergrundwissen fehlt. Die Argumente können alle von Wissenschaftlern leicht widerlegt werden, was aber ignoriert wird 4.

Was den Autor dieser Schrift irritiert: Man kann tatsächlich nachweisen, dass die Mondlandungen stattgefunden haben: Dies ist daran sichtbar, dass in den Filmen die Sandteilchen des Mondmobils einer niedrigeren Schwerkraft ausgesetzt sind und somit in einem größeren Bogen als auf der Erde fliegen. Gleichzeitig fliegen sie in einer idealen Parabel, da der Luftwiderstand fehlt. Es hat nämlich noch niemand geschafft, die Schwerkraft zu reduzieren, um solche Kameraaufnahmen auf der Erde zu machen und zudem so große Volumina leerzupumpen, da die Sandteilchen durch die Luft abgebremst würden. Wer die Schwerkraft reduzieren kann, für den wäre eine Mondlandung ein Klacks 5. Scheinbar wird nie versucht, mit dieser Methode die Verschwörungstheoretiker auszuhebeln. Statt dessen wird mühsam versucht, die Argumente der Verschwörungstheoretiker zu widerlegen. Zurück zum Thema:

In der heutigen Zeit hat die Konstruktion der Wirklichkeit, der die Menschheit über Millionen Jahre zum Erfolg geführt hat, mehrere große Probleme:

Wie man am Beispiel der Mondlandung sehen kann, werden die Systeme immer komplexer. Um sie wirklich zu verstehen, muss man sich über Jahre intensiv damit beschäftigen. Das Wissen der Menschheit ist in den letzten 150 Jahren quasi explodiert. Niemand kann mehr den Überblick über alles haben und tiefer gehende Einsichten erlangt man nur noch in Teilbereichen. Beispielsweise war die Physik am Ende des 19. Jahrhunderts mit der Newtonschen Mechanik am Ende. Bis dann Max Planck und Albert Einstein erschienen und den Umfang der Physik mit Quantenmechanik und Relativitätstheorie, zum Teil eingebettet in umfangreiche Mathematik, um ein Vielfaches erweiterten.

Dieser Wissensmenge wird viel untergeordnet beziehungsweise geopfert; andere menschliche Eigenschaften bleiben auf der Strecke. Wie zum Beispiel jene, mit einfachen Mitteln und mit relativ wenig „Input“ logische, plausible Schlüsse zu ziehen. Dies sind Eigenschaften, die einem das Leben sehr erleichtern könnten 6.

Die Kunst bei dieser Methode besteht darin, möglichst schnell auf elementare Dinge wie einfache Formeln zu reduzieren, die keinen Interpretationsspielraum besitzen. Beim „Mondlandebeispiel“ sind dies die Kenntnis der Formeln des schiefen Wurfes, das Wissen, dass auf dem Mond Vakuum herrscht und der schiefe Wurf nicht abgebremst wird und außerdem, dass die Anziehungskraft des Mondes geringer als die der Erde ist. Und man muss einmal einen Film abspielen, in dem zu sehen ist, wie das Mondauto Staub hochschleudert.

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