Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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Aber er konn­te es nicht än­dern. Nichts von all­dem.

Statt­des­sen war er auf Aria­nes Mo­tor­rad un­ter­wegs nach New Or­leans, um ir­gend­ei­ner Frau, die er ge­nau­so we­nig kann­te wie Aria­ne, ein Pad zu brin­gen. Wie, zur Höl­le, soll­te er wis­sen, wer sie war? Die Stadt war be­stimmt rie­sig, da konn­ten fünf­zig Fa­bri­ci­as mit schwar­zen Haa­ren woh­nen.

Dann stutz­te er – New Or­leans. Die­se Stadt exis­tier­te doch gar nicht mehr! Sie war nach dem Hur­ri­kan Va­les­ka ir­gend­wann im letz­ten Jahr­hun­dert un­be­wohn­bar ge­wor­den und man hat­te al­le Be­woh­ner eva­ku­iert. Dass der Au­to­pi­lot das noch ein­ge­spei­chert hat­te, war merk­wür­dig.

In die­sem Mo­ment riss das Mo­tor­rad ihn aus sei­nen ver­wor­re­nen Ge­dan­ken.

»Hal­lo, un­be­nann­ter Fah­rer. Der Ak­ku ist fast leer. Au­to­pi­lot Jack steu­ert die nächs­te La­de­sta­ti­on an. Bit­te be­stä­ti­gen.«

»Ich be­stä­ti­ge.«

»Au­to­pi­lot Jack steu­ert die nächs­te La­de­sta­ti­on bei Cam­den, Ala­ba­ma an. Bit­te be­ach­ten Sie, dass Ge­büh­ren an­fal­len kön­nen. Die­se wer­den …«

Ge­nervt schal­te­te Avri­el das plap­pern­de Gerät auf stumm und nahm die Ab­fahrt zum Ge­län­de der La­de­sta­ti­on.

Au­ßer ihm war kein ein­zi­ger Mensch dort. Kein Wun­der, nach der Sperr­stun­de wa­ren nur noch selbst­fah­ren­de Last­wa­gen un­ter­wegs. Ei­ni­ge da­von – rie­si­ge Ma­schi­nen – stan­den fried­lich an­ge­dockt und tank­ten Ener­gie.

Nur ih­re Schein­wer­fer und das Licht aus den Fens­tern der voll­au­to­ma­ti­schen Selbst­be­die­nungs­be­trie­be be­leuch­te­ten die Sze­ne­rie.

Avri­el schob die Har­ley-Da­vid­son eStreet 2130 zu ei­ner der Dockings­ta­tio­nen. Da­bei fiel sein Blick auf die di­gi­ta­le Da­tums­an­zei­ge. 09.07., sein Ge­burts­tag. Er hat­te sei­nen Ge­burts­tag ver­ges­sen. Avri­els Herz mach­te einen schmerz­haf­ten Sprung – an sei­nem Sieb­zehn­ten woll­te er mit Va­len­ti­ne in ei­nem klei­nen Café sit­zen und nicht nur sei­nen Ge­burts­tag, son­dern auch ih­re Ver­lo­bung fei­ern.

Statt­des­sen hat­te er den Tag auf der Flucht ver­bracht und kei­nen Au­gen­blick dar­an ge­dacht …

Er schluck­te den Kloß im Hals her­un­ter und be­gab sich ins klei­ne Selbst­be­die­nungs­lo­kal, das zur La­de­sta­ti­on ge­hör­te. Ein Kaf­fee wür­de ihm jetzt gut­tun, er muss­te noch ei­ne hal­be Ewig­keit fah­ren.

Avri­el drück­te sei­ne Kar­te in den Be­zahl­schlitz am Kaf­fee­au­to­ma­ten, ent­nahm den vor sei­nen Au­gen ge­druck­ten Plas­tik­be­cher mit dem Heiß­ge­tränk und nahm einen Schluck. So­fort fühl­te er war­me Kraft durch sei­ne Adern strö­men, dreh­te sich zur Glas­tür und … ver­schluck­te sich am brü­hend hei­ßen Kaf­fee.

So­fort ließ er den Be­cher ste­hen und rann­te hin­aus. »Hey! Hey, hau ab, das ist meins!«

Die er­tapp­te Ge­stalt schrie er­schro­cken auf und rutsch­te un­ge­schickt vom Mo­tor­rad ab. Ehe sie sich auf­rap­peln konn­te, stand Avri­el auch schon vor ihr und schnitt ihr den Weg ab.

»Aus dem Weg!« Ein wü­ten­des, zer­kratz­tes Mäd­chen­ge­sicht blick­te mit trot­zi­gen, ker­zen­flam­men­blau­en Au­gen zu ihm auf. »Wird’s bald?« Die Neon­be­leuch­tung of­fen­bar­te deut­lich die Angst in ih­ren Zü­gen.

»Bist du be­scheu­ert? Klaust mir fast mein Mo­tor­rad und dann soll ich dich da­mit weg­fah­ren las­sen? Ich …« Bei­na­he hät­te er ge­sagt, er wür­de die Po­li­zei ru­fen. Aber das war das Letz­te, was er jetzt tun durf­te. Un­schlüs­sig biss er sich auf die Un­ter­lip­pe.

In­zwi­schen war sie auf­ge­stan­den und hat­te sich die schwar­zen Haa­re aus dem Ge­sicht ge­stri­chen. »Was? Rufst du die Bul­len? Oh­ne mich!« Sie sprang zur Sei­te, doch Avri­el pack­te sie am Arm und hielt sie fest. Auch wenn sie ver­such­te, mög­lichst frech und ar­ro­gant drein­zu­schau­en, blitz­te blan­ke Furcht in ih­ren Au­gen. »Du tust das nicht! Oder?« Auf ein­mal wirk­te sie sehr un­si­cher.

Im­mer noch stand er un­schlüs­sig da und hielt ih­ren Arm fest. Was mach­te man in sol­chen Si­tua­tio­nen?

»Sag bloß, du haust auch ab?«

»De­fi­ni­tiv nicht!« Sei­ne Stim­me klang hö­her als nö­tig.

»Wa­rum tust du’s dann nicht?«

»Kann dir egal sein!« Am En­de rief sie noch die Po­li­zei. Und dann wä­re es aus mit ihm. An­de­rer­seits … dann wä­re sie auch dran, und so däm­lich konn­te kei­ner sein.

»Wenn ja … nimmst du mich mit?«

Avri­el war so über­rascht, dass er ih­ren Arm losließ. Das Mäd­chen mach­te kei­ne An­stal­ten mehr weg­zu­lau­fen.

»Al­so, was ist? Nimmst du mich mit? Wo­hin geht’s über­haupt?«

»Ähm … al­so … das … al­so …«

»Nun sag schon. Vi­el­leicht ha­ben wir den glei­chen Weg.«

Das glaub­te Avri­el zwar nicht, aber ihm fiel auch auf die Schnel­le kein an­de­res Ziel ein, das er ihr nen­nen könn­te. »Nach New Or­leans.«

»Dann ha­ben wir so­wie­so den glei­chen Weg. Die Er­zie­he­rin hat ge­sagt, ich soll mich dort­hin durch­schla­gen.«

»Wer? Wa­rum ge­nau dort­hin?«

Das Mäd­chen senk­te die Stim­me. »Weil da sol­che wie ich sein sol­len. Und … wie du.«

»Wie kommst du …?«

»Nein, lass den Quatsch. Wir wis­sen bei­de, dass ich recht ha­be.«

»Schon gut.« Er nick­te. »Dann sitz mei­net­we­gen hin­ten. Aber we­he, du ver­suchst noch mal, das Mo­tor­rad zu klau­en.«

»Bin ich be­scheu­ert? Au­ßer­dem siehst du, wie gut ich das kann.« Sie grins­te schief. »Wie heißt du ei­gent­lich?«

»Avri­el Adam­ski.«

»Jetzt ver­arschst du mich.«

»Wa­rum soll­te ich?«

»Ich hei­ße Al­le­gra. Zu­fäl­lig auch Adam­ski.«

»Jetzt ver­arschst du mich! Zeig dei­nen Aus­weis her.« Wann nah­men die selt­sa­men Er­eig­nis­se ein En­de?

»Zeig du erst dei­nen!«

»Nein!«

»Dann eben gleich­zei­tig.« Ehe Avri­el rea­gie­ren konn­te, zog Al­le­gra be­reits ih­re ID aus der Ta­sche und ihm blink­ten sein Nach­na­me und sein Ge­burts­tag ent­ge­gen.

Lang­sam zog er sei­ne ID her­vor und hielt sie ihr hin.

»Nee jetzt … Oder?« Auf ein­mal war Al­le­gra ganz klein­laut ge­wor­den. »Kann es sein, dass du mein Bru­der bist?«

»Du spinnst doch …« Er schau­te sie von der Sei­te an. Mit ih­ren schwar­zen Haa­ren und den blau­en Au­gen sah sie ihm kein biss­chen ähn­lich, aber das muss­te nichts hei­ßen.

»Nein … Im Wai­sen­haus hat man mir ge­sagt, dass wir zu zweit ge­we­sen sind. Im­mer, wenn ich nicht ge­spurt ha­be, hieß es, man wür­de mich auch noch weg­schi­cken, zu mei­nem Bru­der, dem klei­nen Schrei­ba­by, nach Gor­don Ci­ty.«

»Da hab ich ge­wohnt …« Lang­sam si­cker­te die Er­kennt­nis in sein Ge­hirn, dass er sei­ne Schwes­ter vor sich hat­te. Ei­ne ech­te, le­ben­di­ge Per­son und … ei­ne Mu­tan­tin. Er schlang die Ar­me um Al­le­gra, als woll­te er sie zer­quet­schen.

Keu­chend und prus­tend zerr­te sie an sei­nen Ar­men. »Hör auf … du drückst mir die Luft ab …« Sie hus­te­te, als er sie end­lich losließ.

»Sor­ry. Das ist nur … ich dach­te …«

»Lass ste­cken, du.« Al­le­gra grins­te und rieb sich die Rip­pen. »Ist dein Mo­tor­rad auf­ge­la­den? Wir soll­ten wei­ter …«

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