Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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Ir­gend­wo hat­te sie ge­le­sen, dass man Tau­trop­fen trin­ken konn­te. Und dass, wenn man lan­ge ge­nug hung­rig war, der Bauch auf­hör­te, zu schmer­zen. Aber sie hat­te kein funk­tio­nie­ren­des Gerät mehr, das sie fra­gen konn­te, wie lan­ge das dau­er­te.

22. Hendryk Richardson – Atlanta – 08.07.2145

Hen­dryk war mü­de und hat­te es satt, von sei­nem Vor­ge­setz­ten an­dau­ernd zur Mu­tan­ten­jagd ab­kom­man­diert zu wer­den. Wa­rum im­mer er? Er woll­te lie­ber In­nen­dienst leis­ten. Wie­so be­kam er kei­nen?

Nie­mand hass­te die­se ewi­gen Nacht­schich­ten mehr als Hen­dryk Richard­son. Ver­mut­lich hass­te nie­mand auf der Welt die gan­ze Sa­che mit dem Mi­li­tär so sehr wie er. Un­glück­li­cher­wei­se war er al­ler­dings der Sohn ei­nes großen Ge­ne­rals – der sei­nen Spröss­ling na­tür­lich auf die Mi­li­tär­schu­le schi­cken muss­te.

Hen­dryk wur­de nicht ge­fragt, er hat­te in die vä­ter­li­chen Fuß­stap­fen zu tre­ten. Dass er aber le­dig­lich da­zu taug­te, ab und zu ei­ne Sied­lung ab­schaum­frei zu hal­ten, ver­dross den al­ten Herrn nicht im Ge­rings­ten. Im Ge­gen­teil schmei­chel­te es ihm, sei­nen Ju­ni­or un­ter dem Kom­man­do des Prä­si­den­ten zu wis­sen.

Wow. Das viel ge­lob­te ›Mu­tan­ten­ver­nich­tungs­korps‹. Genau da­von hat­te Hen­dryk im­mer ge­träumt. Nicht.

Heu­te al­ler­dings schi­en sein Glücks­tag zu sein. Ei­ne auf­ge­reg­te Frau hat­te ge­mel­det, sie wä­re abends in die Kü­che ge­gan­gen, um ein Glas Was­ser zu trin­ken. Da­bei hät­te sie ne­ben dem Zi­ga­ret­ten­au­to­ma­ten ge­gen­über von ih­rem Haus einen Ju­gend­li­chen ge­se­hen, der so ähn­lich aus­sah wie der Jun­ge auf dem Fahn­dungs­fo­to. Al­so wür­de es we­nigs­tens schnell ge­hen.

Es war ja nicht so, als wür­den sol­che Nach­rich­ten nicht min­des­tens ein­mal pro Wo­che bei ih­nen ein­ge­hen und als könn­te die An­ga­be der Frau nicht auf so ziem­lich je­den Tee­na­ger pas­sen, der die Sperr­stun­de et­was aus­reiz­te. Aber die Hoff­nung starb zu­letzt.

Na­tür­lich muss­te er jetzt mit sei­nem Squad die­ser Ge­schich­te nach­ge­hen, so un­glaub­haft sie ihm auch er­schi­en. Das Coun­ty war groß. Wenn er der Jun­ge wä­re, wür­de er ver­su­chen, über die Gren­ze in den nächs­ten Ver­wal­tungs­be­reich ab­zu­hau­en und nicht aus­ge­rech­net nach At­lan­ta zu ge­hen. Das war zu däm­lich.

Hen­dryk wuss­te ge­nau, dass er für einen Mi­liz­sol­da­ten zu viel dach­te, aber er konn­te nicht an­ders. Am liebs­ten wä­re er Phi­lo­soph ge­wor­den oder ir­gen­det­was in der Rich­tung. Ethi­k­leh­rer er­schi­en ihm mo­men­tan be­son­ders ver­hei­ßungs­voll. Al­les, nur kei­ne Knirp­se ja­gen, die zu­fäl­lig der falschen Ras­se an­ge­hör­ten. An­de­ren Mör­dern jag­te man schließ­lich auch nicht mit ei­ner pa­ra­mi­li­tä­ri­schen Ein­heit hin­ter­her.

Ih­re Pa­trouil­le be­gann in der Nä­he des Zi­ga­ret­ten­au­to­ma­ten, ne­ben dem der Mu­tant an­geb­lich ge­sich­tet wor­den war. Sie schrit­ten ei­lig durch die nächt­lich lee­re Stadt und sa­hen hin und wie­der einen Mann oder ei­ne Frau im Schutz der Dun­kel­heit durch die Stra­ßen hu­schen. Hen­dryk fand es höchst an­ge­nehm, dass es heu­te nicht sei­ne Pf­licht war, ih­re Pa­pie­re zu kon­trol­lie­ren und sie zu ver­haf­ten. Sie al­le sa­hen we­sent­lich äl­ter aus als der Jun­ge, den er fin­den soll­te. Die­se Nacht wür­den an­de­re Pa­trouil­len sie kon­trol­lie­ren, nicht sei­ne.

Den­noch war er auf der Hut. Ei­ne al­te Frau, die sich beim An­blick der Mi­liz in einen dunklen Haus­ein­gang drück­te, igno­rier­te er. Eben­so das jun­ge Mäd­chen mit neon­blau­em Bob, das so laut In­za Nit­ty hör­te, dass er Loo­pa Moo­pa Bling King hät­te mit­sin­gen kön­nen. Der Jun­ge mit der Ras­ta-Schirm­müt­ze da­ge­gen …

»Halt! Mu­tan­ten­pa­trouil­le, Com­man­der Richard­son. ID vor­zei­gen. Sie sind we­gen des Über­tre­tens der Sperr­stun­de ver­haf­tet.«

Mit zit­tern­den Kni­en reich­te der Jun­ge ihm ei­ne Plas­tik­kar­te, die Hen­dryk prompt in den Le­se­schlitz an sei­nem Dienst-UniCom ein­führ­te. Das Gerät pieps­te kurz, ehe es deut­lich vor­zu­le­sen be­gann: »Echt­heit der ID be­stä­tigt. An­drew Gray, ge­bo­ren am 16. Ok­to­ber 2132 in Smyr­na, Ver­wal­tungs­ein­heit Ge­or­gia, Groß­raum Nord­ame­ri­ka, gül­tig bis zum 17. Ok­to­ber 2147, wohn­haft in At­lan­ta, 1.72m groß, rot­blond, brau­ne Au­gen, Ras­se ho­mo sa­pi­ens sa­pi­ens.«

»Er ist es nicht.«

»Nein, nein, ich bin es nicht, ich bit­te Sie, las­sen Sie mich nach Hau­se und tun Sie mir nichts!«

»Gray, du hast Glück. Wenn du nur ein paar Jah­re äl­ter wärst, hät­te ich dich ver­haf­tet. Ser­geant West­point, Ser­geant Tub­man …« Hen­dryk drück­te ein paar Knöp­fe. »Bringt ihn zu sei­nen El­tern, Au­burn Ave­nue Num­mer fünf. Wenn er noch mal nach Son­nen­un­ter­gang drau­ßen er­wi­scht wird, zah­len sie ei­ne fet­te Stra­fe, trich­tert ih­nen das ein.« Er nahm die ID aus dem Gerät und steck­te sie Gray zu. Der sah aus, als hät­te er eben ein Ge­s­penst ge­se­hen.

Gil­li­an West­point pack­te den Jun­gen grob am Arm und zerr­te ihn zu­sam­men mit Amy Tub­man fort.

Um ehr­lich zu sein war Hen­dryk mehr als froh, die zwei Mann­wei­ber nicht mehr bei sich zu ha­ben. Er fand die mus­ku­lö­sen, grim­mig drein­schau­en­den Frau­en gru­se­lig.

Lang­sam aber si­cher wur­den sei­ne Sol­da­ten je­doch un­ru­hig – es war nie­mand mehr un­ter­wegs, der ins Ras­ter pass­te, folg­lich hat­ten sie nichts zu tun. Und so wie er sie kann­te, konn­te sie das auf dum­me Ge­dan­ken brin­gen.

Bis­her hat­ten sie auf den Stra­ßen ge­sucht. Er muss­te … »Jungs, wir brin­gen den Wär­mes­can­ner zum Ein­satz. Der Mu­tant muss noch in At­lan­ta sein.«

Die Kör­per­tem­pe­ra­tur von Mu­tan­ten war be­son­ders nach Ein­bruch der Dun­kel­heit we­sent­lich nied­ri­ger als die ei­nes Men­schen. Sie wür­de auf dem Dis­play so­fort auf­fal­len und ei­ne Da­ten­bank konn­te ab­glei­chen, ob in den Häu­sern Mu­tan­ten ge­mel­det wa­ren – und wie vie­le. Es hat­te al­ler­dings sei­nen Grund, warum das Gerät nur im Not­fall be­nutzt wer­den durf­te. Nicht nur sei­ne Klo­big­keit und der müh­sa­me Auf- und Ab­bau, son­dern auch die schie­ren Kos­ten, die es pro Mi­nu­te Lauf­zeit ver­ur­sach­te. An al­len Ecken war das Bud­get ge­kürzt wor­den und er frag­te sich im­mer noch, warum.

Drei von Hen­dryks Män­nern be­gan­nen mit dem Auf­bau des Wär­mes­can­ners – das Gerät war nicht nur un­hand­lich, es muss­te auch zu­nächst mit Hil­fe ei­nes Stir­ling­mo­tors auf die nö­ti­ge Be­trieb­stem­pe­ra­tur her­un­ter­ge­kühlt wer­den, um selbst durch Wän­de hin­durch brauch­ba­re Er­geb­nis­se zu er­zie­len. Er äh­nel­te am ehe­s­ten ei­nem fern­ge­steu­er­ten Kühl­schrank auf Rä­dern.

Hen­dryk leg­te selbst Hand an. Sein Vor­ge­setz­ter wür­de ihm den Kopf wa­schen, dass er das teu­re Gerät für so ei­ne Lap­pa­lie wie einen ju­gend­li­chen Mu­tan­ten ein­setz­te, aber lie­ber das, als zu ver­sa­gen. Er schal­te­te das Gerät an und rich­te­te es auf das erst­bes­te Haus in sei­ner Sicht­wei­te – ei­nes der zwei­stö­cki­gen Ein­fa­mi­li­en­häu­ser, in de­nen noch Licht brann­te.

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